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Produktbild: Statt aus dem Fenster zu schauen
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Statt aus dem Fenster zu schauen Ein Roman über Aufbruch, Freiheit und die Suche nach dem eigenen Weg – jetzt als Taschenbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2027

Verlag

Pola

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,9 cm

Auflage

1. Auflage 2027

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0095-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2027

Verlag

Pola

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,9 cm

Auflage

1. Auflage 2027

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0095-0

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aussteigen mit Charme

    Die Protagonistin Sophie tut, womit ich schon lange geliebäugelt habe und mich nie traue. Sie steckt in ihrem Alltag fest und trifft eines Tages eine ungewöhnliche und zugleich bedeutsame Spontanentscheidung. Sie kauft im Internet für wenig Geld ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Der Weg dorthin und die ersten Eindrücke unterscheiden sich gravierend von Sophies alltäglichen Erlebnissen. Es eröffnet sich eine neue Welt im Nirgendwo. Als Sophie sich mit dem Haus beschäftigt, merkt sie schnell, was hier alles fehlt und dass die Renovierung schwieriger ist als erwartet. Die Arbeiten lassen sich nicht so einfach erledigen, wie es in YouTube-Videos aussieht. Sie muss sich mit praktischen Problemen auseinandersetzen, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste und über die sie bisher nie nachdenken musste. Leben ohne Strom, das Streichen der Wände, das Schleifen des Bodens. Wo legt man sich am besten zum Schlafen, wo wacht man am besten auf, wie ordnet man die Geräusche richtig ein und viele neue Entscheidungen warten auf sie. Vor allem aber ist Sophie damit allein. Mit der Zeit gewöhnt sie sich an die Stille und die fremde Umgebung. Durch die Arbeit am Haus erfährt sie, was es bedeutet, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen. Sie versucht sich im Gartenbau und im Umgang mit Tieren. Nach dem DIY-Prinzip, durch Ausprobieren und Learning on the Job, erschließt sie sich Schritt für Schritt ihr neues Leben. Mit jedem selbst bewältigten Problem wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Aus kleinen Erfolgen entsteht ein neues Selbstverständnis. Eines, das weniger auf äußeren Erwartungen als auf eigener Erfahrung beruht, eine selfmade-Sinnstiftung entsteht. Gleichzeitig hat Sophie mehr Zeit, über ihr Leben nachzudenken. Sie hinterfragt die Vorstellungen, die andere Menschen von ihrer Zukunft haben, und beschäftigt sich mit ihren eigenen Wünschen. Durch den spontanen Hauskauf und die Herausforderungen bei der Renovierung entfernt sie sich Schritt für Schritt von ihrem bisherigen Alltag. Sie erkennt, dass sie nicht einfach den Erwartungen anderer folgen muss, sondern selbst herausfinden darf, was sie glücklich macht. Und die passenden Entscheidungen zu treffen, ist schwerer als dem bisherigen Trott aus Uni und Karriere willenlos zu folgen. Mit feinem Humor, der Leichtigkeit einer unaufgeregten Erzählerin und spürbarer Zuneigung zu ihrer Protagonistin schreibt Anna Katharina Scheidemantel ein lesenswertes Buch. Die Geschichte entfaltet eine entschleunigende Wirkung und liest sich wie eine wohltuende Auszeit vom alltäglichen Trubel. Dabei geht es nicht um die romantische Vorstellung, dass anderswo alles besser wäre. Vielmehr zeigt sich, wie ein veränderter Alltag den Blick auf das eigene Leben verschieben kann. Beim Lesen wird mir klar, dass ich Sophies Entwicklung auf meine eigene Weise bereits erlebt und meine persönliche Lösung gefunden habe. So wie Sophie am Ende auch. Ein Buch für alle, die sich im alltäglichen Wahnsinn gefangen fühlen, unermüdlich im Hamsterrad kreisen und von einer Auszeit träumen. Für alle, die sich fragen, ob das Leben auch anders aussehen könnte und die sich daran erinnern lassen möchten, dass es manchmal einen mutigen Schritt braucht, um es herauszufinden. Wer Geschichten über Selbstfindung, Veränderung und alternative Lebensentwürfe schätzt, dürfte einen Zugang zu dem Buch finden. Seine literarische Wirkung hängt dabei wesentlich davon ab, wie differenziert Sophies Entwicklung erzählt wird.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Statt aus dem Fenster zu schauen…

    …das Leben entdecken, dass man will. Dieses Buch ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen, vor allem weil ich mich mit der Protagonistin Sophie selbst sehr gut identifizieren kann. Zu Lesen wie Sophie in das grosse Unbekannte im Nirgendwo eintaucht, sich als Hausbesitzerin wiederfindet und sich jeden Tag ein Stückchen mehr in der wunderschönen Natur wiederfindet, war einfach wunderschön. Die Ruhe, welche diese Geschichte für mich ausstrahlt, lässt einem immer tiefer wieder ein- und ausatmen. Vor allem aber was passiert, wenn man sich bewusst entscheidet aus dem Hamsterrad auszusteigen und dem Leben, dass einem finden will, mal Raum gibt? Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Roman

    Sophie hat alles "richtig" gemacht: Einser-Abi, Studienplatz, Praktikum – und fühlt sich trotzdem leer. Aus einer Laune heraus kauft sie für ihr letztes Erspartes eine Ruine irgendwo in Brandenburg, ohne Wasser, ohne Strom. Genau diese Zerrissenheit hat mich gepackt: zwischen Panik und Freiheit, zwischen Staub und Sternenhimmel. Es passiert kaum etwas Spektakuläres, und doch wollte ich nicht aufhören zu lesen, wie Sophie mit den eigenen Händen etwas erschafft, das ihr wirklich gehört. Ein leiser, kluger und wunderschöner Roman über Mut und die Frage, wozu das ganze Streben eigentlich gut sein soll. Er macht Sehnsucht nach Einfachheit, nach echter Arbeit – und danach, dem eigenen Bauchgefühl mal zu vertrauen, statt jedes Risiko totzudenken. Absolute Leseempfehlung, gerade für alle, die selbst mal ans Aussteigen gedacht haben.

  • Bewertung

    5/5

    05.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wunderschöne Geschichte mit Tiefgang

    Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und bin sehr beeindruckt. Eine wunderbare Stimme hat mich durch dieses fabelhafte Buch begleitet. Lange Zeit wurde meine Phantasie nicht mehr so angesprochen wie bei diesem Buch. Mein Fazit: vielleicht steckt in jedem von uns ein kleines bisschen Sophie und wir sollten mutiger sein

  • Annett

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise zu sich selbst

    Was für ein toller Roman. Ich liebe Sophie und ihren Mut. Der Roman erzählt ehrlich die Geschichte von Sofie, die sich einfach ein Haus kauft, ohne es gesehen zu haben. Was für eine Bruchbude, ohne Strom und warmes Wasser. Der Mut sich damit auseinander zu setzen und daran zu wachsen hat mich beeindruckt. Ein Buch das zum Nachdenken anregt, in einer Welt wo alles immer schneller und höher sein muss. Das Landleben fordert ihr einiges ab, aber sie wächst an ihren Aufgaben. Toll geschrieben. Das Cover gefällt mir. Ich wäre gern an diesem Ort

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Bewertungen (179)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Selina Loibner

    Selina Loibner

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich abgeholt

    Eine Protagonistin in meinem Alter, die meine Sorgen und Ängste teilt, und das macht, wozu ich gern den Mut hätte - einfach mal aussteigen. Vom Schreibstil bis zu den Gedanken über die Welt (und ihre Hühner) hat Sophie mir mal gezeigt Ah - es gibt auch Belletristik, bei der ich mich mit dem Hauptcharakter so richtig identifizieren kann. Ein tolles Buch, das einen schmalen Grad wagt, der auch gelungen ist: Als Leser, gemeinsam mit Sophie einfach mal aus dem Alltag aussteigen, und gleichzeitig sich selbst ein wenig unter die Lupe zu nehmen.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wirkt wie Medizin.

    Ein sehr bewegter Roman. Eine gepflegte Sinnkrise führt zu einem Impulskauf. Sophie steigt aus ihrem sterbenslagweiligen Job aus und renoviert stattdessen eine Bruchbude in einer ostdeutschen Provinz, kein Empfang, kein Internet, völlige Isolation. Die Erzählstimme ist angenehm entschleunigend. Dabei ist der Roman auch psychologisch durchdacht; die Idee dem Erwartungsdruck des nahen Umfelds und den Zwängen der Gesellschaft zu entfliehen und einfach mal etwas für sich selbst zu tun ist nahbar und ehrlich und irgendwo findet sich hier mit Sicherheit jeder wieder und nimmt bestimmt auch aus der Lektüre etwas für sich heraus. Ein erfrischend ruhiges, unaufgeregtes und trotzdem nicht flaches Buch. Die perfekte Sommerlektüre für alle, die selbst gerade das Gefühl haben, im Hamsterrad die Orientierung zu verlieren. Für viele wahrscheinlich gerade genau das Richtige.
  • Zum Bewerterprofil von Julia O.

    Julia O.

    Thalia Leoben – LCS

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Raus aus der Stadt – rein in die Provinz!

    Sophie beschließt, alles hinzuschmeißen, und kauft sich ein Haus in der ostdeutschen Provinz. Das Haus ist jedoch baufällig und sie dort niemanden. In den einsamen Stunden reflektiert sie viel über ihr Leben und stellt sich der Frage, was sie wirklich vom Leben will. Die Geschichte lebt von der Atmosphäre und den inneren Monologen der Protagonistin. Dabei fällt auch ihr unerwarteter Humor auf. Man ist wirklich im Kopf der Protagonistin und richtet das Haus gemeinsam mit ihr her. Fazit: Ein toller Roman über das Leben einer jungen Frau, die einfach mal aus allen Zwängen ausbricht.
  • Zum Bewerterprofil von Karin Neustifter

    Karin Neustifter

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspirierend, mutig und einfach wunderschön

    Das Leben ist kurz - und ich muss gar nichts, außer zu leben! Ein echtes Meisterwerk oder eine ultimative Anleitung zum Glücklichsein? Dieser Roman ist der absolute Wahnsinn, sprüht vor Energie, macht unnormal Mut und liest sich weg wie nichts. Ich könnte ewig so weiterlesen... Sophie Geiger hat genug von ihrem langweiligen ("Dasein") im Münchner Alltag und kauft spontan ein Haus auf dem Land, im Nirgendwo. Scheiß auf die Erwartungen anderer, leb dein eigenes Leben, steht auf dem Ticket in ihr neues Zuhause, denn wahre Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören, nach den Regeln der anderen zu leben. Zwischen Ruine und Landidylle startet Sophie in einen Neuanfang voller Abenteuer und versucht dem Glück im einfachen Leben auf dem Land, Stück für Stück näher zu kommen. Die Geschichte strahlt eine wunderbare Wärme aus und geht direkt ans Herz. Es entschleunigt beim Lesen und feiert den Mut zur Veränderung oder einem Neuanfang. Ein absolut fesselndes Highlight, das noch lange nachwirkt und zum Träumen und Nachahmen einlädt.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (mögliche spoiler hier drinnen)

    Das Cover lädt direkt zum Verweilen ein, die Ausgangssituation zum Träumen. In Anna Katharina Scheidemantels Debütroman dreht sich die vermalte Geschichte um Sophie - sie fühlt sich im Alltagssumpf festgefahren, findet auf Kleinanzeigen ein baufälliges Haus inmitten Nirgendwo am anderen Ende Deutschlands, drückt auf Nachricht senden, packt ihre Taschen und geht einfach daraufhin los, ohne zweimal darüber nachzudenken oder sich umzudrehen. Ich könnte mich eins zu eins wieder darin finden und denke auch, es ist ein ziemlicher millennial dream, einfach auszusteigen und sich an einem idyllischen Ort mit Hühnern, eigenem Garten und Co. plus ohne andere Menschen (Social Media, Situationships, sinnbefreiten Jobs usw.) niederzulassen – zumindest oftmals meiner. Die Figur der Sophie fand ich auch sehr sympathisch und relatable, in so manchen – einfach ein Haus zu kaufen ohne große Kenntnisse wie zu renovieren, darauflos streichen und Türen zu verschließen, zu dem, was wir nicht sehen wollen; einfach schauen, was passiert und irgendwie wird sich schon alles richten. Kenn ich, fühl ich. Aber je weiter die Geschichte ging, desto weniger warm wurde ich mit ihr. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch sehr viele begeisterte Lesende abholen wird, für mich wars dann doch eher weniger so, aber das ist ja auch voll ok. Was mich hier etwas rausgeholt hat, war zum einen der ständige Gebrauch des Worts „man“ – persönliche Präferenz vielleicht, aber ich kanns nicht ab, deshalb ist es mir wahrscheinlich auch so oft ins Auge gefallen. Auch fand ich es dann etwas meh, dass Sophie ihre Geschichte mit einer klassischen RomCom verglichen hat, ihre dann aber quasi beinahe vergleichend ablief (klar, Moritz nicht ihr Retter in Nöten und auch keine romantische Liebesgeschichte). Als Sophie und Moritz in Berlin waren haben sie das Thema ihrer Privilegien zwar angeschnitten, Sophie auch nochmals in Gedanken zu Heiko, war mir aber am Ende etwas zu wenig präsent; auch dass Sophie zu Ende hin alles finanzielle unerwähnt lässt, ging mir nicht aus dem Sinn. Mal schauen was passiert immer wieder gerne aber wie Grundstückssteuer und Lebenserhalt finanzieren, ohne Erspartes, größeres Einkommen oder finanzielle Absicherung von außen? In „Statt aus dem Fenster zu schauen“ zwar nicht die Hauptthemen, denn hier geht es denk ich eher darum, einen Sinn im eigenen Dasein zu finden, ohne Druck von außen, aber ich konnte diese ganzen Punkte bei meinem Lesen nicht ganz außen vor lassen. Das ja auch das feine an Literatur und dem Lesen diverser Genres – herauszufinden, was sich selbst dabei wichtig ist und gefällt. Im Ganzen fand ich das Debüt gut geschrieben und auch die Geschichte und die Überlegung eine spannende, für mich persönlich vielleicht etwas zu flach gehalten, aber fein, um etwas abzutauchen und sich selbst ins Malerische zu denken.

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