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Produktbild: Die Assistentin
Artikelbild von Die Assistentin
Caroline Wahl

1. Die Assistentin

Die Assistentin Gelesen von Chantal Busse

Gesprochen von
156
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Chantal Busse

Spieldauer

8 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

Workplace Romance + weitere

Erscheinungsdatum

21.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

164

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487516

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Chantal Busse

Spieldauer

8 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

  • Workplace Romance
  • Forbidden Love/Romance
  • Strong FMC

Erscheinungsdatum

21.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

164

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487516

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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156 Bewertungen

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2 Sterne

1 Sterne

(Irr)witzig

Bewertung aus Alfter am 01.05.2026

Bewertungsnummer: 3125683

Bewertet: Hörbuch-Download

Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur im Mittelpunkt, wieder geht es um den Aufbruch in die Zukunft, um die Ungewissenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Auch hier sind die Familienverhältnisse nicht unbedingt hilfreich. Auch wenn hier der familiäre Hintergrund nicht so bedrückend ist. Allerdings ist der dritte Band keine einfache Neuauflage der ersten beiden, stellt auch keine Fortsetzung dar und mag in diesem Sinne den ein oder anderen in seinen Erwartungen getäuscht haben. Insbesondere der Tonfall ist ein ganz anderer, wir haben hier häufig eine von Spott triefende Erzählstimme im Hintergrund, die mit dem selbstverliebten, eitlen, neurotischen, egozentrischen und dabei willkürlichen bis hin zum despotischen Verlags- und Kulturbetrieb abrechnet. „Die Assistentin“ ist eine schlecht bezahlte Arbeitskraft, die ins kalte Wasser geworfen wird und von der man erwartet, dass sie von Anfang an alles richtig macht, ohne ihr zu sagen, was denn nun richtig oder falsch ist, weil das letztlich auch gar nicht möglich ist, da der Verleger so launisch und unberechenbar ist, dass man es nur falsch machen kann. Wenig hilfreich dabei sind Verlagsmitarbeiter, die ebenfalls im Dschungel der Launen versuchen, ihre Existenz im Verlag nicht nur zu sichern, sondern auch zu optimieren, und „Zweitassistentinnen“, die übefliegermäßig starten, ausgestattet mit überbordendem Selbstbewusstsein, wenig Reflexionsvermögen und noch weniger Frustrationstoleranz. Letztlich rechnet Caroline Wahl damit nicht nur mit dem Literaturbetrieb ab, sondern mit dem Teil der Arbeitswelt, der sich die Dienste von Trainees und Praktikanten zu nutze macht, billige Arbeitskräfte auszubeuten und dann fallen zu lassen. Trotz ihrer Schrullen und Macken ist die Protagonistin für mich eine Figur, der ich meine Sympathie aussprechen kann und der ich gerne gefolgt bin in ihrem Versuch, mit ehrlicher Arbeit und Anstand alles richtig machen und den Ansprüchen der anderen genügen zu wollen. Und die im Beruflichen und wie Privaten mit ihrer Ausdauer und Beharrlichkeit sowie der nötigen Selbstreflexion und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber doch so etwas wie innere Stärke zu entwickeln, um an den passenden Stellen dann auch einmal „Nein“ sagen zu können. Nach wie vor nimmt mich Wahls Schreibstil, wie gewohnt, wenn auch hier ganz anders, beißender, (irr)witziger, schonungsloser, gleich mit in die Geschichte und lässt mich nicht mehr los. Vielleicht muss man diesen Roman besser hören als selbst zu lesen, damit der Ton besser zur Geltung kommt. Auch wenn man sich an Caroline Wahls Art des Vortragens erst gewöhnen muss, ist es insbesondere ihre ausdrucksstarke, bisweilen nervtötende, aber damit hundertprozentig passende Lesart das, was die Lebenswelt, in der die Assistentin aufschlägt, noch einmal besonders stark veranschaulicht. Für mich auf jeden Fall absolut hörenswert!

(Irr)witzig

Bewertung aus Alfter am 01.05.2026
Bewertungsnummer: 3125683
Bewertet: Hörbuch-Download

Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur im Mittelpunkt, wieder geht es um den Aufbruch in die Zukunft, um die Ungewissenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Auch hier sind die Familienverhältnisse nicht unbedingt hilfreich. Auch wenn hier der familiäre Hintergrund nicht so bedrückend ist. Allerdings ist der dritte Band keine einfache Neuauflage der ersten beiden, stellt auch keine Fortsetzung dar und mag in diesem Sinne den ein oder anderen in seinen Erwartungen getäuscht haben. Insbesondere der Tonfall ist ein ganz anderer, wir haben hier häufig eine von Spott triefende Erzählstimme im Hintergrund, die mit dem selbstverliebten, eitlen, neurotischen, egozentrischen und dabei willkürlichen bis hin zum despotischen Verlags- und Kulturbetrieb abrechnet. „Die Assistentin“ ist eine schlecht bezahlte Arbeitskraft, die ins kalte Wasser geworfen wird und von der man erwartet, dass sie von Anfang an alles richtig macht, ohne ihr zu sagen, was denn nun richtig oder falsch ist, weil das letztlich auch gar nicht möglich ist, da der Verleger so launisch und unberechenbar ist, dass man es nur falsch machen kann. Wenig hilfreich dabei sind Verlagsmitarbeiter, die ebenfalls im Dschungel der Launen versuchen, ihre Existenz im Verlag nicht nur zu sichern, sondern auch zu optimieren, und „Zweitassistentinnen“, die übefliegermäßig starten, ausgestattet mit überbordendem Selbstbewusstsein, wenig Reflexionsvermögen und noch weniger Frustrationstoleranz. Letztlich rechnet Caroline Wahl damit nicht nur mit dem Literaturbetrieb ab, sondern mit dem Teil der Arbeitswelt, der sich die Dienste von Trainees und Praktikanten zu nutze macht, billige Arbeitskräfte auszubeuten und dann fallen zu lassen. Trotz ihrer Schrullen und Macken ist die Protagonistin für mich eine Figur, der ich meine Sympathie aussprechen kann und der ich gerne gefolgt bin in ihrem Versuch, mit ehrlicher Arbeit und Anstand alles richtig machen und den Ansprüchen der anderen genügen zu wollen. Und die im Beruflichen und wie Privaten mit ihrer Ausdauer und Beharrlichkeit sowie der nötigen Selbstreflexion und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber doch so etwas wie innere Stärke zu entwickeln, um an den passenden Stellen dann auch einmal „Nein“ sagen zu können. Nach wie vor nimmt mich Wahls Schreibstil, wie gewohnt, wenn auch hier ganz anders, beißender, (irr)witziger, schonungsloser, gleich mit in die Geschichte und lässt mich nicht mehr los. Vielleicht muss man diesen Roman besser hören als selbst zu lesen, damit der Ton besser zur Geltung kommt. Auch wenn man sich an Caroline Wahls Art des Vortragens erst gewöhnen muss, ist es insbesondere ihre ausdrucksstarke, bisweilen nervtötende, aber damit hundertprozentig passende Lesart das, was die Lebenswelt, in der die Assistentin aufschlägt, noch einmal besonders stark veranschaulicht. Für mich auf jeden Fall absolut hörenswert!

Die Kunst des Unbequemen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 29.01.2026

Bewertungsnummer: 3029029

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Caroline Wahl schreibt in Die Assistentin nicht nur über Überforderung, Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung — sie inszeniert diese Gefühle auch sprachlich. Ihr Stil fordert die Leser*innen bewusst heraus. Die Wiederholungen, das Vorwegnehmen einzelner Gedanken, das scheinbar Unsympathische, das sich immer wieder einschleicht: All das ist kein Zufall, sondern ein literarisches Mittel, das die innere Zerrissenheit von Charlotte spürbar macht. Es entsteht eine Art Hassliebe. Genau wie Charlotte muss auch die/ der Leser*in durchhalten, sich reiben, sich fragen: Soll ich weitermachen oder abbrechen? Soll ich etwas verändern oder nicht? Dieser dünne Grat zwischen Weitergehen und Aufgeben macht die Erzählweise so spannend. Man erlebt die gleichen Ambivalenzen wie die Protagonistin — und das ist unbequem, aber wirkungsvoll. Charlotte ist eine Figur, die man sofort versteht, weil sie so alltäglich wirkt. Sie ist erschöpft, pflichtbewusst, loyal – und merkt doch, dass sie sich selbst dabei verliert. Die Autorin zeigt diese innere Spannung ohne große Dramen, sondern in präzisen Beobachtungen, die den Roman so glaubwürdig machen. Gerade die sehr kleinen Momente, in denen Charlotte sich gegen Erwartungen stemmt oder sich nach einem anderen Leben sehnt, entfalten eine große Wirkung. Thematisch bewegt sich der Roman zwischen Überforderung, Selbstbestimmung und der Frage, wie man sich aus Strukturen löst, die man lange für selbstverständlich hielt. Wahl vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie mühsam, aber auch befreiend Veränderung sein kann. Die Sprache bleibt dabei unaufgeregt, aber eindringlich – ein Stil, der perfekt zu Charlottes innerer Reise passt. Gerade diese Kombination aus emotionaler Nähe und stilistischer Reibung macht Die Assistentin so besonders. Manche Leser*innen werden diese Intensität als genial empfinden, andere als schwer auszuhalten — und beides ist nachvollziehbar. Wahl zwingt einen dazu, sich mit den eigenen Grenzen, Erwartungen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Fazit: Ein Roman, der nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Wer bereit ist, sich auf die Reibung einzulassen, wird mit einer aussergewöhnlich dichten, mutigen und ehrlichen Leseerfahrung belohnt.

Die Kunst des Unbequemen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 29.01.2026
Bewertungsnummer: 3029029
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Caroline Wahl schreibt in Die Assistentin nicht nur über Überforderung, Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung — sie inszeniert diese Gefühle auch sprachlich. Ihr Stil fordert die Leser*innen bewusst heraus. Die Wiederholungen, das Vorwegnehmen einzelner Gedanken, das scheinbar Unsympathische, das sich immer wieder einschleicht: All das ist kein Zufall, sondern ein literarisches Mittel, das die innere Zerrissenheit von Charlotte spürbar macht. Es entsteht eine Art Hassliebe. Genau wie Charlotte muss auch die/ der Leser*in durchhalten, sich reiben, sich fragen: Soll ich weitermachen oder abbrechen? Soll ich etwas verändern oder nicht? Dieser dünne Grat zwischen Weitergehen und Aufgeben macht die Erzählweise so spannend. Man erlebt die gleichen Ambivalenzen wie die Protagonistin — und das ist unbequem, aber wirkungsvoll. Charlotte ist eine Figur, die man sofort versteht, weil sie so alltäglich wirkt. Sie ist erschöpft, pflichtbewusst, loyal – und merkt doch, dass sie sich selbst dabei verliert. Die Autorin zeigt diese innere Spannung ohne große Dramen, sondern in präzisen Beobachtungen, die den Roman so glaubwürdig machen. Gerade die sehr kleinen Momente, in denen Charlotte sich gegen Erwartungen stemmt oder sich nach einem anderen Leben sehnt, entfalten eine große Wirkung. Thematisch bewegt sich der Roman zwischen Überforderung, Selbstbestimmung und der Frage, wie man sich aus Strukturen löst, die man lange für selbstverständlich hielt. Wahl vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie mühsam, aber auch befreiend Veränderung sein kann. Die Sprache bleibt dabei unaufgeregt, aber eindringlich – ein Stil, der perfekt zu Charlottes innerer Reise passt. Gerade diese Kombination aus emotionaler Nähe und stilistischer Reibung macht Die Assistentin so besonders. Manche Leser*innen werden diese Intensität als genial empfinden, andere als schwer auszuhalten — und beides ist nachvollziehbar. Wahl zwingt einen dazu, sich mit den eigenen Grenzen, Erwartungen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Fazit: Ein Roman, der nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Wer bereit ist, sich auf die Reibung einzulassen, wird mit einer aussergewöhnlich dichten, mutigen und ehrlichen Leseerfahrung belohnt.

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Die Assistentin

von Caroline Wahl

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Sabine Krainz

Thalia Leoben – LCS

Zum Portrait

5/5

tiefgründig aktuelles Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich war es immer Charlottes größter Traum, Musikerin zu werden. Doch dieser Traum scheint in weite Ferne gerückt, vielleicht ist es inzwischen sogar zu spät. Stattdessen richtet sie ihren Blick auf einen „vernünftigen“ Beruf, nicht zuletzt den Erwartungen ihrer Eltern zuliebe. Sie findet eine Anstellung in einem Verlag. Keine schlechte Wahl, und München zeigt sich von seiner schönsten Seite, besonders im Sommer. Als Assistentin im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte nah am Zentrum der Entscheidungen. Schnell bemerkt sie, dass die Position keine beständige ist, Die Assistentinnen wechseln häufig. Trotzdem gelingt es ihr, ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef aufzubauen. Er erkennt ihre Fähigkeiten, schenkt ihr Vertrauen und überträgt ihr Verantwortung. Doch der Preis dafür ist hoch. Charlotte muss vieles hinnehmen, über ihre Grenzen gehen und sich in einem Umfeld behaupten, das wenig Rücksicht kennt. Dabei riskiert sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern vielleicht auch ihre Beziehung zu Bo, in den sie sich gerade erst verliebt hat. In einem humorvollen und tiefgründigen Ton erzählt der Roman die Geschichte einer jungen Frau, die sich nicht zum Opfer machen lassen will, und dennoch in eine Situation gerät, die viele kennen: wenn der Beruf zur Belastung, ja zur Hölle wird. Es ist eine eindringliche Erzählung über Widerstandskraft, Selbstbehauptung und das Überleben im Alltag.
  • Sabine Krainz
  • Buchhändler/-in

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5/5

tiefgründig aktuelles Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich war es immer Charlottes größter Traum, Musikerin zu werden. Doch dieser Traum scheint in weite Ferne gerückt, vielleicht ist es inzwischen sogar zu spät. Stattdessen richtet sie ihren Blick auf einen „vernünftigen“ Beruf, nicht zuletzt den Erwartungen ihrer Eltern zuliebe. Sie findet eine Anstellung in einem Verlag. Keine schlechte Wahl, und München zeigt sich von seiner schönsten Seite, besonders im Sommer. Als Assistentin im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte nah am Zentrum der Entscheidungen. Schnell bemerkt sie, dass die Position keine beständige ist, Die Assistentinnen wechseln häufig. Trotzdem gelingt es ihr, ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef aufzubauen. Er erkennt ihre Fähigkeiten, schenkt ihr Vertrauen und überträgt ihr Verantwortung. Doch der Preis dafür ist hoch. Charlotte muss vieles hinnehmen, über ihre Grenzen gehen und sich in einem Umfeld behaupten, das wenig Rücksicht kennt. Dabei riskiert sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern vielleicht auch ihre Beziehung zu Bo, in den sie sich gerade erst verliebt hat. In einem humorvollen und tiefgründigen Ton erzählt der Roman die Geschichte einer jungen Frau, die sich nicht zum Opfer machen lassen will, und dennoch in eine Situation gerät, die viele kennen: wenn der Beruf zur Belastung, ja zur Hölle wird. Es ist eine eindringliche Erzählung über Widerstandskraft, Selbstbehauptung und das Überleben im Alltag.

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Leonie Schölmberger

Thalia Salzburg – Europark

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5/5

Die Assistentin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich Caroline Wahls bisherige Romane sehr genossen habe, war die Freude groß, als "die Assistentin" erschienen ist. Auch wenn die Autorin sich hier für einen etwas anderen Stil entschieden hat , und dabei die Geschichte etwas anders erzählt als gewohnt, finde ich nach kurzer Umgewöhnung diese Veränderung äußerst angenehm! Das toxische Arbeitsverhältnis wurde perfekt rübergebracht, denn genauso kommt es doch leider oft vor: immer an der Grenze, oft nicht so eindeutig. Das fand ich an vielen anderen Rezensionen ein wenig schade: das Buch wurde als "zu wenig spannend" beschrieben, man fand das Ende "nicht so schlimm" und habe sich mehr erhofft, einen ausschlaggebenderen Vorfall. Aber muss Charlotte wirklich sexuell belästigt werden, damit es übergriffig und für sie belastend ist? Ich persönlich finde genau das realistisch, und fand die kurzen Einwürfe der Autorin zwischendurch ganz nett und empfand diese auch nicht als Spoiler, da die Prämisse ja so oder so eindeutig war. Für mich auf jeden Fall ein positives Leseerlebnis!
  • Leonie Schölmberger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die Assistentin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich Caroline Wahls bisherige Romane sehr genossen habe, war die Freude groß, als "die Assistentin" erschienen ist. Auch wenn die Autorin sich hier für einen etwas anderen Stil entschieden hat , und dabei die Geschichte etwas anders erzählt als gewohnt, finde ich nach kurzer Umgewöhnung diese Veränderung äußerst angenehm! Das toxische Arbeitsverhältnis wurde perfekt rübergebracht, denn genauso kommt es doch leider oft vor: immer an der Grenze, oft nicht so eindeutig. Das fand ich an vielen anderen Rezensionen ein wenig schade: das Buch wurde als "zu wenig spannend" beschrieben, man fand das Ende "nicht so schlimm" und habe sich mehr erhofft, einen ausschlaggebenderen Vorfall. Aber muss Charlotte wirklich sexuell belästigt werden, damit es übergriffig und für sie belastend ist? Ich persönlich finde genau das realistisch, und fand die kurzen Einwürfe der Autorin zwischendurch ganz nett und empfand diese auch nicht als Spoiler, da die Prämisse ja so oder so eindeutig war. Für mich auf jeden Fall ein positives Leseerlebnis!

Meinung aus der Buchhandlung

Die Assistentin

von Caroline Wahl

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