Produktbild: Der Meister und Margarita

Der Meister und Margarita Zweite, verbesserte Auflage

25

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2012

Herausgeber

Eric Boerner

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

22/15,5/2,5 cm

Gewicht

640 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8448-1029-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2012

Herausgeber

Eric Boerner

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

22/15,5/2,5 cm

Gewicht

640 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8448-1029-5

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk zwischen Satire, Phantasie und philosophischer Tiefe

    „Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow ist ein literarisches Meisterwerk, das sowohl durch seine imaginative Tiefe als auch durch seine philosophische Komplexität besticht. In diesem Roman, der in den 1930er Jahren entstand und posthum veröffentlicht wurde, verwebt Bulgakow auf meisterhafte Weise verschiedene Erzählebenen zu einem faszinierenden Ganzen. Die Hauptgeschichte, die sich in Moskau abspielt, schildert das Auftreten des Teufels, Woland, und seiner Gefolgsleute in der Stadt. Durch diese übernatürlichen Ereignisse werden die Absurditäten und Widersprüche des sowjetischen Alltags aufs Korn genommen. Gleichzeitig wird eine zweite, tiefgreifende Handlungsebene entfaltet, die die Passion von Jesus Christus und Pontius Pilatus im antiken Jerusalem thematisiert. Der Roman beeindruckt durch seine scharfsinnige Satire und seinen literarischen Witz, der die menschliche Hybris und das politische Klima der Zeit kritisiert. Die Figuren sind komplex und lebendig, wobei sowohl Woland als auch der Meister und Margarita selbst zu faszinierenden Protagonisten werden. Bulgakows innovative Erzähltechnik, die zwischen Realität und Fiktion, Gegenwart und Vergangenheit wechselt, schafft eine atmosphärische Tiefe, die den Leser sowohl intellektuell als auch emotional herausfordert. „Meister und Margarita“ ist nicht nur ein Buch über die menschliche Natur und die Macht der Phantasie, sondern auch eine reflexive Betrachtung der Kunst und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Die vielschichtige Handlung, kombiniert mit Bulgakows einzigartigem Stil, macht dieses Werk zu einem zeitlosen Klassiker der russischen Literatur.

  • Irina

    aus Lennestadt

    5/5

    12.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch ist viel tiefer und…

    Das Buch ist viel tiefer und komplexer als die Beschreibung „sowjetisches System in seiner Absurdität und Brutalität auf eine so humorvolle Weise“. Nur jemand, der nie in der UdSSR gelebt hat, kann eine solche Einschätzung abgeben, wie ich oben gelesen habe. Ich empfehle dieses Buch als ein Buch mit tiefem und vielseitigem Inhalt, geschrieben mit Liebe zum Land und leichtem Humor, der bitter schmeckt. In diesem Buch geht es um Glauben, um das Gewissen, um Vergebung.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einzigartig

    Ein Buch, das mit keinem anderen zu vergleichen ist. Es ist zu empfehlen, dass man sich vor der Lektüre ein bisschen für die Zeit und die politische Situation der 30-er Jahre in Russland interessiert. Und vielleicht ein bisschen mehr über das persönliche Schicksals Bulgakows weiß.

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch!

    Bulgakow ist ein wahrer Meister seines Faches. Das Buch glänzt mit sprachlicher Schönheit und inhaltlichem Spiel zwischen Gesellschaftssatire und märchenhaftem Charakter. Ein gewisses Vorwissen und eine hohe Allgemeinbildung sind zudem vorteilhaft, um das Buch zu verstehen.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    03.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuchpotential

    "Der Meister und Margarita / Мастер и Маргарита" von Michail Bulgakow ist ein wundervoller Roman, voller Figuren, die ich wahrscheinlich nie wieder vergessen werde: gleich zu Beginn sind da Berlioz und Iwan, die Woland begegnen, nachher wird Iwan auch Begleiter von diesem kennenlernen, wie den Kater Begemot. Der hat den wunderbar schrägen Freund Korowjew. Zwischendurch lernen wir einen zutiefst melancholischen Pontius Pilatus kennen, der es gar nicht fassen kann, dass wegen ihm ein gewisser Jeschua hingerichtet wird. Die ganze Bande an Moskauer Unikaten - Schriftsteller*innen, Psychatern, Krankenschwestern, Beamten und Verkäufer*innen - die von Woland und seinem Gefolge heimgesucht wird, ist skurill und unvergesslich. Im zweiten Teil des Buches, in dem wir Margarita bei ihrem Ritt durch allerlei teuflische Welten begleiten, immer ihren Meister suchend, entfernt sich das Buch ein wenig von der anfänglichen beißenden Satire und ähnelt mehr und mehr einer Dante'schen Höllenfahrt, ohne jedoch den sprühenden Witz zu verlieren, der sich durch alle Kapitel der Haupthandlung zieht, bzw ohne die tiefe Melancholie der Pilatus-Kapitel aufzugeben. Ein durch und durch unterhaltsames Werk, das immer wieder mit lyrisch-berührenden Stellen überrascht. Hab's geliebt.

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Bewertungen (25)

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  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    2/5

    09.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein „Klassiker“ seiner Zeit und seines Landes

    Dieser russische Klassiker in (pseudo)philosophischem Gewand steckt voller Possen und Schelmerei. Im Wechselspiel zwischen Religions- und Gesellschaftskritik kippen auch die Kapitel zwischen hervorragender literarischer Qualität und skurriler Mittelmäßigkeit hin und her. Das zwischenzeitlich ausgezeichnete Sprachspiel zieht dennoch krampfhaft ein lahmes Bein hinter sich her und nötigt Buchhändler/innen, des Öfteren nach schlagkräftigen Argumenten zur Rechtfertigung dieses Werkes im Regal der Weltliteratur zu suchen. Auch die Figur des Satan verkommt in diesem Erguss zu einem abgebrannten Magier, welcher auf seine Gehilfen angewiesen bleibt. Das Buch im Buch über Pontius Pilatus besitzt bedauerlicherweise mehr Substanz und Sogwirkung als das eigentliche Werk selbst.

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