Produktbild: Der große Gatsby
Band 20514

Der große Gatsby

54

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2018

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

19/11,9/1,8 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Creme / Camel

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-020514-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2018

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

19/11,9/1,8 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Creme / Camel

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-020514-3

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Anna

    aus Berlin

    4/5

    16.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mochte ich sehr gern!

    Dieses Buch ist einfach ein Klassiker! Vor Jahren habe ich den Film mit Leonardo DiCaprio geschaut und war begeistert von der Geschichte. Nun habe ich endlich das Buch gelesen. Es ist sehr toll geschrieben. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Autor in manchen Situationen mehr auf die emotionalen Beziehungen eingegangen wäre. Würde es aber jedem empfehlen!

  • Malka Draper

    aus Frankenthal

    3/5

    11.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Party im Stil der Goldenen 20er - Ein Buch zum Champagnertrinken!

    Der junge Nick Carraway sucht sein Glück als Wertpapierhändler in New York. Durch glückliche Zufälle wird er Nachbar des reichen Jay Gatsby, der regelmäßig extravagante, dekadente Partys in seiner gigantischen Herrenvilla feiert. Eingeladen sind wechselnde Persönlichkeiten aus Politik, Film, Theater und jede*r, der*die etwas auf sich hält. Erst nach einiger Zeit findet auch Nick eine Einladung zu einer Party und sieht sich unvermittelt dem jungen Hausherrn gegenüber, um dessen Person und Wohlstand viele Gerüchte kursieren. Erst mit der Zeit freundet sich die beiden Männer an und Nick findet heraus, dass Gatsby auf der Suche nach seiner längst vergangenen großen Liebe ist und diese ist zufällig eine entfernte Verwandte von Nick und verkehrt in seinen Kreisen. Daisy, die Angebetete, ist allerdings mittlerweile verheiratet. Es entsteht eine Geschichte voller Party, Luxus, Intrigen und Eifersucht. Den Film mit dem großartigen Leonardo DiCaprio habe ich vor sehr vielen Jahren mal gesehen und fand die Partys des „Goldenen Zeitalters“ direkt faszinierend. Auch beim Lesen kann man richtig neidisch werden, nicht bei den pompösen Partys dabei zu sein – Alkohol, Tanz, Orchestermusik und große Berühmtheiten – die Feiern von Jay Gatsby sind dekadent und Zeugnis eines verantwortungslosen Lebens. Die Gerüchteküche um ihn und seinen Reichtum brodelt und meiner Meinung nach sind hier auch am Ende des Buches noch viele Fragen offen – davon, dass nicht alle seine Geschäfte legal waren, kann man wohl ausgehen. Die Liebesgeschichte zwischen Gatsby und Daisy fand ich sehr anrührend, vor allem seine beinahe schüchterne, unbeholfene Art, als er sie nach all den Jahren wiedersieht, hat ihm einen Platz in meinen Herzen gesichert. Diese fast-dann-doch-nicht-Liebelei zwischen Nick und Jordan fand ich hingegen anstrengend und unnötig. Den Schreibstil aus Perspektive des sehr überheblich wirkenden Nick Carraway fand ich befremdlich und hat dem Buch viel Spannung genommen. Zum Teil wurden hier persönlicher und auktorialer Erzählstil verwoben, was ich verwirrend fand. Manchmal war mir in den Passagen nicht klar, ob dies nun Ereignisse aus der Vergangenheit oder dem roten Faden folgende sind. In der ersten Hälfte des Buches ist einem noch nicht bewusst, welchen Weg die Geschichte im weiteren Verlauf einschlägt und am Ende warten doch noch einige Spannungsmomente und überraschende Wendungen. Die Sprache ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig und einige Worte und Schreibweisen etwas überholt, aber dem Alter des Buches geschuldet, welches während der amerikanischen Hochphase der Konsumkultur in den 20ern veröffentlich wurde. „Der Große Gatsby“ ist eine angenehme und kurze Lektüre, die ich wohl gerne im Englischunterricht gelesen hätte. Sie bietet einige Interpretationschancen und alles in Allem bleibt wohl nur zu erkennen, dass Geld nicht glücklich macht, sondern – im Gegenteil – sogar ziemlich einsam!

  • Bewertung

    5/5

    26.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer Erzählstil

    Wie schön ist bitte diese Schmuckausgabe? Auf dem Foto sieht man es nicht, doch die goldfarbenen Ornamente sind in Natura mit roségoldfarbener Folie gedruckt und verleihen dem schönen Einband einen elegant stilvollen Look. Einfach schön. Was den Inhalt angeht, so sagt der Klappentext im Grunde alles aus; Fitzgerald beschreibt hier die die Suche eines Mannes, der sich nach einer Frau sehnt, die er in ihrem wahren Wesen nie wirklich erkannt und somit enorme Energie in etwas gelegt hat, das nur ein Trugschluss war. Die Geschichte ist in die zwanziger Jahre im New Yorker Raum gebettet und kommt mit dem Lifestyle der Schönen und Reichen daher. Was mich absolut begeistert, ist Fitzgeralds Erzählstil; um es kurz zu sagen, der Mann schrieb sagenhaft gut. Ich mag die bildhaften Beschreibungen, in denen er es mit Andeutungen und gut gewählten Hinweisen schafft, ein ganzes Universum an materieller Fülle der reichen Oberschicht oder der Locations zu umreißen. Spätestens ab Kapitel zwei, wo das staubige Tal der Asche beschrieben wird, schemenhaft wie ein bodenloser Fiebertraum zwischen der Großstadt und Long Island, hatte er mich auf ganzer Linie in seinem Bann. Wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe, spricht diese Erzählweise viele Leser eben nicht an, bei mir jedoch traf sie genau den richtigen Nerv. Es ist mein erstes Buch dieses Autors und ich sehe es schon kommen, nun muss ich mir auch seine anderen Werke vornehmen.

  • Bewertung

    5/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Klassiker mit interessanter Titelfigur

    Inhalt: New York 1922. Nick Carraway ist gerade nach Long Island gezogen, um sich dort als Wertpapierhändler zu versuchen, als ihn die Fama um Jay Gatsby erreicht. Dieser wohnt in seinem Nachbarhaus und gibt rauschende Feste – allerdings weiß niemand so genau, wer er ist, woher er kommt und aus welchen Quellen sein Geld stammt. Als Nick zum ersten Mal eine Party Gatsbys besucht, geschieht das Unglaubliche: Gatsby offenbart sich Nick und nimmt ihn in seinen Freundeskreis auf… Persönliche Meinung: „Der große Gatsby“ ist ein Roman von F. Scott Fitzgerald, der als großer, us-amerikanischer Klassiker gilt. Erzählt wird der Roman nicht – wie der Titel vermuten lässt – aus der Perspektive Gatsbys, sondern aus der Ich-Perspektive Nicks. Nick ist eher ein ruhiger „Durchschnittstyp“, verglichen mit dem schillernden Gatsby blass und funktioniert hauptsächlich als Kamera, durch deren Linse die Lesenden die Handlung wahrnehmen. Diese Handlung ist aufgrund von zwei Charakteristika fesselnd und interessant: Einerseits wegen der rätselhaften Figur Gatsby, andererseits wegen der Vielfältigkeit des Romans. Zunächst zu Gatsby: Dieser ist – da seine Herkunft unbekannt ist – ein großes Rätsel (für die handelnden Figuren wie für die Lesenden). Häppchenweise erfährt man während der Lektüre weitere Informationen über Gatsby, sodass sich schrittweise der Nebel um diese Figur lichtet und der dekadente, halbseidene Gatsby mehr und mehr an Tiefe gewinnt. Ähnliches gilt für die Handlung: Anfangs eher eine Darstellung des Lebens der Reichen und Schönen entwickelt sich die Handlung über eine Liebesgeschichte zu einer Tragödie – wobei die ein oder andere Wendung zu finden ist, mit der man nicht unbedingt rechnet. Abgerundet wird die Ausgabe des Diogenes-Verlags durch die Schriftstellerin Min Jin Lee, die die Entstehungsgeschichte des Romans beleuchtet sowie einen persönlichen Blick in den großen Gatsby wirft. Insgesamt ist „Der große Gatsby“ ein fesselnder Klassiker mit einer interessanten Titelfigur.

  • the2bookaholics

    5/5

    03.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Illusion des amerikanischen Traums und die moralische Leere der 1920er Jahre

    "Gatsby glaubte an das grüne Licht, an die verheißungsvolle Zukunft, die Jahr für Jahr vor uns zurückweicht." ⋆⭒˚.⋆ "Der große Gatsby" ist ein literarisches Meisterwerk, das die Illusion des amerikanischen Traums und die moralische Leere der 1920er Jahre auf brillante Weise einfängt. Erzählt aus der Sicht von Nick Carraway, folgt die Geschichte dem geheimnisvollen Jay Gatsby, der mit seinem unermesslichen Reichtum nur ein Ziel verfolgt: seine alte Liebe Daisy Buchanan zurückzugewinnen. Fitzgeralds Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch, voller eindrucksvoller Metaphern und flüssig zu lesen. Besonders beeindruckend ist die kritische Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Traum: Gatsby hat sich seinen Wohlstand hart erarbeitet, doch er bleibt immer ein Außenseiter in der Welt der Reichen. Allerdings bleibt eine Figur zu blass: Daisy. Während Gatsbys Hoffnungen und Träume detailliert geschildert werden, bleibt unklar, was sie wirklich fühlt. Hat sie ihn jemals wirklich geliebt, oder war sie nur eine Projektion seiner eigenen Sehnsucht? Ihre Perspektive wird kaum beleuchtet, was es schwer macht, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Ein großes Highlight dieser Jubiläumsausgabe (es ist keine Schmuckausgabe im klassischen Sinn!!) sind die zusätzlichen Anmerkungen, die Korrespondenz zum Roman (1922–1940) und Rezensionen, die spannende Einblicke in Fitzgeralds Gedankenwelt geben. Sie helfen, den historischen Kontext besser zu verstehen und machen das Buch noch lesenswerter. Ein faszinierender und tiefgründiger Roman in einer schönen und detaillierten Ausgabe zusammengetragen.

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Bewertungen (54)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lui

    Lui

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der große Gatsby

    Das Buch ist durch Fitzgeralds Erzählweise leicht zu lesen und zu verstehen. Ein Klassiker, den jeder mindestens einmal gelesen haben muss :) Das Werk beeindruckt und lehrt zugleich. Eine wunderbare und rührende Geschichte mit dramatischer Wendung.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    18.10.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Der alte Knabe und die Liebe

    Nick Carraway versucht sich in New York als Börsenmakler und zu diesem Zweck hat er ein altes Haus auf Long Island bezogen. Eine entfernte Verwandte wohnt nicht allzu weit weg, allerdings ist er von ihrem Mann nicht sonderlich angetan, als er ihm ganz frei eröffnet eine Geliebte zu haben, die er in Anwesenheit von Nick sogar gewalttätig angreift. Es dauert nicht lange und Nick wird persönlich zu einer Party eingeladen, die einer seiner Nachbarn regelmäßig veranstaltet. Gatsby ist der Gastgeber der ausschweifenden Feiern, zu denen auch nichteingeladene Gäste gewohnheitsmäßig vorbeischauen. Es liegt schon einige Zeit zurück, dass ich „Der große Gatsby gelesen habe, aber so wie es nun mal ist: Gute Erzählungen liest man immer wieder gerne. Gerade an dieser Übersetzung (=aus dem Jahr 2006) schätze ich die überaus klare und gut akzentuierte Sprache. Fitzgerald gehört eindeutig zur klassischen amerikanischen Literatur, die auch deswegen zum immer wieder Lesen einlädt, weil man auch immer wieder etwas Neues an diesem Roman entdecken kann. Vielleicht ist das auch mitunter ein Grund, wieso es so viele verschiedene Interpretationen des Erzählten gibt. Geschrieben ist das Buch aus dem Blickwinkel Nick Carraways, der nicht immer so sachlich und vorurteilsfrei erzählt, wie man auf dem ersten Anschein vermutet. Nick behauptet ja im Buch selbst, der einzig ehrliche Mensch zu sein, den er kennt. Allerdings versucht er diese abneigende Haltung die er besonders Gatsby gegenüber hat, sich nicht anmerken zu lassen. Fitzgerald begann 1923 an diesem Roman zu arbeiten und zeichnet ein typisches Bild der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, indem wohl zum Teil auch viel Biographisches mit eingeflossen ist. Der große Gatsby ist erstmals 1925 erschienen, erlangte aber erst nach dem Tod Fitzgeralds eine gerechtere Aufmerksamkeit.

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