Die Jahre Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik – das Meisterwerk der Nobelpreisträgerin | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp
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Sprache:Deutsch
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Auflage:1
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
30.09.2026
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
255
Maße (L/B)
17,7/11,2 cm
Auflage
1
Originaltitel
Les annéesÜbersetzt von
Sonja Finck
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-24458-6
»Das Schwarz-Weiß-Foto eines Mädchens in dunklem Badeanzug auf einem Kieselstrand. Im Hintergrund eine Steilküste. Sie sitzt auf einem flachen Stein, die kräftigen Beine ausgestreckt, die Arme auf den Felsen gestützt, die Augen geschlossen, den Kopf leicht zur Seite geneigt. Sie lächelt. Ein dicker brauner Zopf fällt ihr über die Schulter, der andere verschwindet hinter ihrem Rücken. Offensichtlich imitiert sie die Pose der Filmstars aus Cinémonde oder aus der Werbung für Ambre-Solaire-Sonnenmilch und will so ihrem demütigend unreifen Kleinmädchenkörper entfliehen. Auf ihren Schenkeln und Oberarmen zeichnet sich der helle Abdruck eines Kleides ab, ein Hinweis darauf, dass ein Ausflug ans Meer für dieses Kind eine Seltenheit ist. Der Strand ist menschenleer. Auf der Rückseite: August 1949, Sotteville-sur-Mer.«
Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die so genannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben – unser Leben, das Leben – in eine völlig neuartige Erzählform ein, in eine kollektive, »unpersönliche Autobiographie«.
Annie Ernaux hat ein melancholisches Meisterwerk der Gedächtnisliteratur geschrieben und einen schillernden roman total .
Dieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp« : Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.
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Erinnerungen an verlorene Jahre
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