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Produktbild: Gelbe Monster

Gelbe Monster Roman | lit.COLOGNE-Debütpreis 2026

109

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3610

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518786260

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

3610

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518786260

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  • Bewertung

    5/5

    08.02.2026

    eBook (ePUB)

    Weibliche Wut

    Im Buch „Gelbe Monster“ geht es um Charlie, die auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen ist. Sie kann sich mit dem Frauen beim Antiaggressionstrainig nicht identifizieren und für Charlie ist ganz alleine ihre Ex Valentin Schuld. Das Buch thematisiert die Gewalt einer Frau zu ihrem Partner und warum dies geschehen ist. Das Thema ist für mich authentisch und nachvollziehbar geschrieben. Man kann nachvollziehen, warum Charlie solch eine Wut in sich trägt, auch wenn das Ausmaß der Wut übertrieben ist und man Gewalt nie verharmlosen sollte. Der Schreibstil des Buches ist gut und flüssig zu lesen. Mit den ca. 180 Seiten ist man schnell mit dem Buch fertig. Die Charaktere im Buch sind für mich keine Sympathieträger, aber alle sehr authentisch und wirken wie Menschen, die einem im realen Leben begegnen können. Das Buch empfehle ich jedem, der eine Geschichte in einer anderen Perspektive lesen möchte.

  • jules.books

    5/5

    04.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ein sehr starker Roman, der berührt und nachhhalt

    Clara Leinemanns Roman "Gelbe Monster" hat mich sehr berührt und nachdenklich zurückgelassen. Sie schreibt in ihrem Debüt so anschaulich und berührend über die toxische Beziehung von Charlie und Valentin, ihre Anziehung und ihr "nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander sein können". Diese Verstrickung, die dazu führt, dass Charlie so gefangen ist in ihrer Gedankenspirale, die sich nur um Valentin dreht und in Gewalt und Eskalation endet. Das Thema toxische Beziehung und ihre Folgen ist so wichtig und Clara Leinemann schafft es durch ihre Sprache eine Atmosphäre zu erschaffen, dass man atemlos, schockiert und berührt miterlebt, wie sehr Charlie sich in dieser Beziehung verliert. Was spielerisch und leicht beginnt, wird im Laufe des Romans zu einer Falle für Charlie, aus der sie fast nicht mehr herauskommt; alles andere in ihrem Leben wird unwichtig und ihre Gedanken drehen sich nur noch um Valentin. Auch die Gespräche der Frauen im Aggressionstraining sind von Clara Leinemann sehr anschaulich dargestellt. Ein toller Debütroman.

  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    25.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein starkes und unbequemes Debüt

    Charlie hat mich als Charakter sehr an Lillian aus „Ein unmöglich guter Mensch“ erinnert, nur dass es hier deutlich ernster zugeht. Themen wie Manipulation, toxische Beziehungen und emotionale Abhängigkeit spielen auch hier eine große Rolle. Das Buch war auf jeden Fall ein Page-Turner und hat das schwierige Thema Gewalt in Beziehungen sehr gut umgesetzt. Wir sind die ganze Zeit in Charlies Gedanken und sie ist kein gänzlich unsympathischer Charakter. Ich konnte ihre Momente der emotionalen Überforderung und ihre Ausbrüche bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, auch wenn sie dadurch natürlich nicht richtig werden. Schade fand ich nur, dass wir nicht tiefer in die Beziehung zu ihrer Familie eingetaucht sind. Das wurde leider nur kurz angedeutet. Trotzdem absolut lesenswert und ein wirklich starkes Debüt.

  • Bewertung

    4/5

    01.03.2026

    eBook (ePUB)

    So erfrischend!

    Das Buch hat mich mit dem Cover direkt ein wenig neugierig gemacht und ich fand es sehr ansprechend! Auch der Inhalt konnte mich überzeugen. Ich fand das Buch extrem unterhaltsam und mag den Humor Clara Leinemann. Es ist erfrischend, wie ein schwerwiegendes Thema so spannend aufgegriffen wird. Mir haben besonders die inneren Monologe der Protagonistin gefallen und wie sie die Außenwelt wahrgenommen und verarbeitet hat. ,Gelbe Monster‘ hat sich auch super schnell lesen lassen und ich habe es in einer Sitzung durchgelesen. Das liegt daran, dass es relativ kurz ist und der Schreibstil für mich sehr immersiv war und ich sehr in der Geschichte drin war. Ich würde das Buch empfehlen, aber auf die Triggerwarnings achten, da die Thematik trotzdem schwer verdaulich ist. Alles in allem wirklich gelungen! Es hätte für meine Verhältnisse einen kleinen Ticken länger sein können, damit ich mehr closure bekomme!

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    08.02.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Liebe & Hass

    In "Gelbe Monster" geht es um Charlie, die mit einem blauen Auge in der U-Bahn sitzt und auf den Weg zu einem Anti-Aggressionstraining für Frauen ist. Die Autorin Clara Leinemann erzählt klug aus dem Leben der Mathematikstudentin Charlie, von ihrer Unsicherheit, dem fehlenden Selbstvertrauen, der Unzufriedenheit mit sich selbst & dem sich nicht verstanden fühlen. Sie zeigt das Wechselbad der Gefühle & die ganze Gefühlspalette von Eifersucht, Neid, Schmerz & Wut - wie Charlie in der toxischen Beziehung mit Valentin zwischen Liebe & Hass schwankt und wie sie zwischen Wunsch & Realität nicht mehr richtig unterscheiden kann. Es geht um weibliche Gewalt & emotionale Abhängigkeiten. Erzählt wird in der Gegenwart & in Rückblicken, so wird der schleichende Prozess von erster Verliebtheit bis zur Eskalation & Gewalt greifbar. Diese Geschichte ist keine leichte Kost, lässt sich dafür aber sehr gut lesen. Der Autorin gelingt es, eindringlich auf nicht einmal 200 Seiten viel Inhalt zu vermitteln. Ein Debüt, dass ein wichtiges Thema aufgreift und Raum für eigene Gedanken lässt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (109)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist es eine Straftat sich zu verlieben?!

    Ein beeindruckendes Debüt einer jungen Autorin, das mich positiv überrascht hat. Dabei lernt man die "Antiheldin" Charlie kennen, die ein Antiaggressionstraining für Frauen absolviert, nachdem sie ihren Freund Valentin wiederholt angegriffen hat. Die Beziehung zu ihm scheint zu Beginn "perfekt" zu sein, doch die Abwärtsspirale an toxischer Abhängigkeit beginnt. Ihre beste Freundin Ella hat langsam auch genug von Charlies' Verhalten und setzt ihr ein Ultimatum - das Antiaggressionstraining oder der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Ein psychologisch sehr spannender Roman, der subtil aber dennoch klar und deutlich Themen wie toxische Abhängigkeit & partnerschaftliche Gewalt anspricht. Für mich ein starkes Debüt, das mich nachhaltig beschäftigt hat. Eine klare Leseempfehlung von mir!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Debüt mit Wucht

    Clara Leinemann schreibt ihren Debütroman rund um ihre Antiheldin Charlie. Charlie liebt Valentin, ist über beide Ohren weg verliebt und versteht plötzlich gar nichts mehr, denn - sie findet sich als Teilnehmerin eines Antiaggressionstrainings für Frauen wieder, ihre beste Freundin Ella lässt erst wieder locker, wenn sie dieses besteht und zusätzlich einen Therapieplatz für sich findet und auch Valentin blockt sie auf einmal ab, geht in Achtung, sobald sie eine Fliege in seiner Nähe zu verscheuchen versucht. Was ist hier los? Charlies Sicht auf ihre perfekte Beziehung zu Valentin scheint nach und nach klarer zu werden, was ach so fein schien, war es eigentlich gar nie wirklich und bald schon muss sie sich selbst, ihrem Schmerz, ihrer Wut, ihrer Scham stellen. Durch die umherspringende Erzählweise bleiben Lesende stets gespannt, mit jeder neuen Erzählung auch lernen wir Charlie Schicht um Schicht persönlicher kennen. Sehr spannend, dass sie sich lieber mit dem Allgemeinen befasst und wir dadurch immer wieder kurze Einblicke in ihr Innenleben erhaschen. Ich habs sehr gerne gelesen! Ein Debütroman aus Berlin, der heraussticht und ich bin gespannt, was Clara Leinemann noch so schreiben wird.
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra B.

    Alexandra B.

    Thalia Seiersberg – ShoppingCity

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frustrierend aber realistisch

    Puh. Schwieriges Buch. Ich glaube, „Gelbe Monster“ ist eines dieser Bücher, bei denen ich die Qualität anerkennen kann und gleichzeitig keine besonders angenehme Leseerfahrung hatte. Und genau das ist irgendwie das Komplizierte daran: Es war so gut geschrieben, dass ich es stellenweise richtig fürchterlich fand. Also im positiven Sinn für das Buch, aber nicht unbedingt für meine Nerven. Die Beziehung in diesem Buch war einfach durchgehend toxisch. Wirklich. Es war teilweise kaum auszuhalten. Die Gedanken der Protagonistin waren oft ein einziger Krampf, aber genau deshalb wahrscheinlich auch so glaubwürdig. Man merkt, wie sie sich ständig Dinge schönredet, relativiert oder versucht, Situationen anders einzuordnen, als sie eigentlich sind. Was ich dem Buch definitiv zugutehalten muss: Es spricht über häusliche Gewalt und zwar nicht nur in der Form, wie viele Menschen sie sofort vor Augen haben. Es geht auch darum, welche Verhaltensweisen wir gesellschaftlich oft herunterspielen oder gar nicht erst als Gewalt wahrnehmen. Dieses ständige „Ist doch nicht so schlimm“ oder „War doch nur ein Scherz“ wird hier ziemlich gut aufgegriffen. Und ja, es ist wichtig, dass darüber gesprochen wird. Genauso wichtig finde ich, dass gezeigt wird, dass Frauen ebenfalls Täterinnen sein können und dass Gewalt nicht plötzlich harmlos wird, nur weil sie von einer Frau ausgeht. Trotzdem hatte ich über weite Strecken das Gefühl, dass die Protagonistin sich nicht wirklich weiterentwickelt. Sie reflektiert zwar ständig, aber oft wirkte es eher so, als würde sie sich die Situation immer wieder neu erklären, statt tatsächlich etwas daraus zu lernen. Man will unbedingt wissen, wie es weitergeht, gleichzeitig merkt man aber auch, wie vieles hinausgezögert wird. Streit, Versöhnung, Streit, Rechtfertigungen, wieder Streit. Ein Kreislauf, der wahrscheinlich genau deshalb so frustrierend ist, weil er realistisch ist. Besonders spannend fand ich, dass die Protagonistin ihrem Freund immer wieder bestimmte Verhaltensweisen vorwirft, während sie selbst ähnliche Muster zeigt. Das heißt nicht, dass er unschuldig wäre – ganz im Gegenteil. Aber ich hätte tatsächlich gerne einmal dieselbe Geschichte aus seiner Perspektive gelesen. Nicht um ihn zu verteidigen, sondern weil das Gesamtbild für mich dadurch vielleicht runder geworden wäre. Was mich ebenfalls beschäftigt hat, war die angedeutete Vergangenheit mit ihrer Mutter. Immer wieder wird angedeutet, dass dort einiges schiefgelaufen ist, aber wirklich thematisiert wird es nie. Anfangs fand ich das frustrierend, später dachte ich mir, dass das vielleicht Absicht ist. Vielleicht soll man eben nicht automatisch bei jeder problematischen Handlung nach einer Erklärung suchen, die alles entschuldigt. Eine schwierige Kindheit kann vieles erklären, aber sie nimmt einem nicht die Verantwortung dafür, wie man später handelt und wie man mit seinen Problemen umgeht. Deshalb fand ich es auch gut, dass das Thema Therapie viel Raum bekommen hat. Die Gruppensitzungen und die anderen Charaktere dort fand ich teilweise sogar spannender als die eigentliche Geschichte. Man bekommt einen Einblick in Dynamiken, mit denen viele Menschen wahrscheinlich nie direkt in Berührung kommen, und versteht dadurch zumindest ein Stück weit besser, wie solche Situationen entstehen und warum es so schwer sein kann, da wieder herauszukommen. Auch die Freundschaft zu ihrer besten Freundin hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst. Einerseits war ich froh, dass diese Freundin da war, weil man merkt, wie wichtig solche Menschen in Krisen sein können. Andererseits hatte ich oft das Gefühl, dass unglaublich viel Verantwortung und emotionale Last auf ihr abgeladen wird. Und dann ist da noch die gesamte Vorgeschichte der Beziehung. Sie hatte jahrelang einen Crush auf ihn, er betrügt seine damalige Freundin mit ihr, die Freundin kennt wiederum Menschen aus ihrem Umfeld – eigentlich waren schon die Ausgangsbedingungen eine einzige Katastrophe. Nichts an dieser Beziehung wirkte jemals gesund. Wirklich gar nichts. Das Ende hat mich dann leider auch nicht zufrieden zurückgelassen. Als Valentin plötzlich wieder auftaucht und man erfährt, dass er anscheinend immer wieder durch diese Straße spaziert ist, obwohl er längst eine neue Freundin hat, konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Und als dann die Frage von der neuen Freundin kommt, ob er vielleicht genau deshalb immer dort unterwegs war, damit sie sich zufällig begegnen, war mein einziger Gedanke: Bitte sucht euch beide Hilfe. Ich bin ehrlich gesagt immer noch unsicher bei der Bewertung. Einerseits fand ich das Buch extrem gut geschrieben. Andererseits war es so unangenehm, frustrierend und emotional anstrengend, dass ich es oft kaum ausgehalten habe. Aber vielleicht ist genau das die Stärke des Buches. Es zeigt eine toxische Dynamik nicht romantisiert, nicht schöngefärbt und nicht mit einem befriedigenden Ende, sondern genauso, wie sie wahrscheinlich oft tatsächlich ist.
  • Zum Bewerterprofil von Helena-Zoé Pilat

    Helena-Zoé Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe oder Kontrollsucht?

    Wenn man an Gewalt in Beziehungen denkt, hat man sofort das Bild von einem aggressiven Mann im Kopf. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn die Rollen plötzlich getauscht sind? Clara Leinemann nimmt uns mit auf die Achterbahn der Gefühle ihrer Hauptfigur Charlie, die nach mehreren psychischen sowie physischen Attacken auf ihren Partner an einem Anti-Aggressionstraining für Frauen teilnimmt. Dabei werden mentale Probleme in Beziehungen wie Verlustängste, Manipulation und toxische Abhängigkeit brutal, aber dennoch verständlich dargestellt. Während und nach diesem Leseerlebnis kommt man gar nicht umhin, an seiner eigenen Moral zu zweifeln – denn Gewalt bleibt Gewalt, egal von welchem Geschlecht sie ausgeübt wird. Und wie schlimm diese Angriffe wahrgenommen werden, kann letztlich nur das Opfer wissen. Dieser Debütroman hat mich mit seinen einzigartigen Themen, seiner Direktheit sowie seiner verletzlichen Menschlichkeit vollkommen überzeugt.

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