Produktbild: Eine Hymne an das Leben
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Gisèle Pelicot

1. Eine Hymne an das Leben

Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln

Gesprochen von
24
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

346

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

9 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945041

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

346

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

9 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945041

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    24.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Pflichtlektüre, auch für Männer!

    Da ich bereits die beiden Bücher ihrer Tochter Caroline gelesen habe, war „Eine Hymne für das Leben“ auch aus diesem Grund für mich Pflicht. Ich habe es diesmal als Hörbuch gehört, die Printausgabe wird aber definitiv bei mir einziehen. Gelesen wird das Hörbuch von Maria Hartmann. Es ist keine leichte Lektüre, ich habe Pausen gebraucht zum tief Durchatmen und Verarbeiten. Aber trotz der Schwere des Themas ist es gut les- und hörbar, da die Sprache und der Schreibstil einfach passten. Gisèle Pelicot beschreibt uns in ihrem Buch nicht nur die Zeit nach der Entdeckung, was für ein Monster ihr Ehemann ist, sie nimmt uns auch mit in die Vergangenheit. Sie erklärt, was sie mit Dominique verbunden hat. Sie sucht nach Ursachen für sein Handeln, das vielleicht auch mit seiner Kindheit zu tun hat. Sie lässt uns aber auch teilhaben an ihrem Entsetzen über seine Taten, ihrer Unsicherheit, ihre Aussetzer aufgrund seiner chemischen Unterwerfung (so heißt es in Frankreich, wenn jemand unter Zuhilfenahme von K.O.-Tropfen und anderen Mitteln wehrlos gemacht wird). Sie beschreibt die Auswirkungen auf die gesamte Familie, da auch der Verdacht besteht, dass ihre Tochter und Enkel Opfer sein könnten. Gisèle erkennt schließlich, dass sie den Prozess gegenüber 50 Männer öffentlich machen will. Ein nicht-öffentlicher Prozess würde sie schützen, aber auch die Täter. Und das will sie auf keinen Fall. Die Täter sollen sich öffentlich verantworten müssen. Dazu gehört sehr viel Mut! Jede Frau, der so etwas (oder ähnliches) widerfahren ist, sollte so handeln. Nicht die Frau ist schuld, der Mann als Täter trägt die alleinige Verantwortung! Die Scham muss die Seiten wechseln, wie Gisèle Pelicot richtig sagt! Was sind das für Männer, die selbst im Prozess noch der Meinung sind, sie hätten nichts Unrechtes getan? Einer von ihnen geht sogar in Berufung! Was sind das für Frauen, die sich als Verteidigerinnen für die Täter zur Verfügung stellen? Der Versuch der Täter-Opfer-Umkehr macht unglaublich wütend. Ich bewundere Gisèle Pelicot für ihren Mut, den Prozess durchzustehen, ihre Vergangenheit zu analysieren und so viel von sich preiszugeben. Und ich bewundere sie dafür, trotzdem positiv in die Zukunft zu sehen und mit 70 Jahren nicht aufzugeben! Es ist eine Autobiographie einer Frau, die jeder gelesen haben sollte. Einer Frau, die nicht aufgibt und das Leben trotz allem, was ihr widerfahren ist, liebt!

  • Kim

    aus Hamburg

    5/5

    23.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Pflichtlektüre, f. Männer und Frauen!

    Hörbuch: gut vorgetragen und angenehme Stimme. Inhalt: Eine Leidensgeschichte, die unter die Haut geht. Ein Buch was im Innern lange nachhallt. Sehr gut finde ich auch den differenzierten Blick auf die Männer - keine pauschalen Verurteilungen. (Und doch sind es fast immer Männer, die solche Taten begehen! Das ist keine Pauschalisierung, das ist Fakt)

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Buch das Geschichte schreibt

    Der Mut von Frau Pelicot, die Verhandlung öffentlich zu machen und dieses Buch zu schreiben, hat mich sehr bewegt. Sie zeigt, wie schwer es für Betroffene ist, sich gegen Täter zu behaupten – selbst wenn die Beweislage eindeutig ist. Ihre Haltung macht anderen Frauen Mut, Gewalt anzuzeigen. Ich habe das Buch aus Solidarität gekauft und war beeindruckt von der klaren Sprache und dem Feingefühl. Die warme Stimme der Sprecherin passt auf sehr stimmige Weise zum Hörbuch. Eine sehr gute Wahl. Ich empfehle dieses Buch ausdrücklich weiter.

  • Marija

    aus Innsbruck

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungefiltert und schonungslos ehrlich

    Eine Hymne an das Leben ist eines der Bücher, das mich in diesem Jahr am meisten zum Nachdenken angeregt hat. Gisèle Pelicot ist eine beeindruckende Frau, die das Schweigen gebrochen und mit ihrem Satz „Die Scham muss die Seite wechseln“ Geschichte geschrieben hat. In ihrer Biografie erzählt sie offen von ihrer Kindheit und Jugend in Frankreich, den Schicksalsschlägen, die sie erleben musste, und von dem Strafprozess gegen ihren Ex-Mann, der sie über Jahre hinweg betäubte, vergewaltigte und zahlreiche fremde Männer dazu brachte, sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen. Mit ihrer Entscheidung, den Prozess öffentlich führen zu lassen, wurde Gisèle Pelicot zu einer Symbolfigur im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Ungefiltert und schonungslos ehrlich schildert sie, wie sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft hat. Ihre Geschichte ist erschütternd und zugleich von großer Stärke geprägt. Eine außergewöhnliche Frau. Ein außergewöhnliches Buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich und tief erschütternd

    Ich weiß noch, wie schockiert ich nach der ersten Berichterstattung von diesem grauenhaften Fall war. Immer mehr kam ans Tageslicht und der Wahnsinn nahm einfach kein Ende. Ich dachte also, dass mich das alles auf das Buch vorbereitet hat. Aber das hat es nicht. Das Buch ist äußerst ehrlich geschrieben. Man erfährt viel über die Kindheit von Frau Pelicot und ihrem entsetzlichen Ex-Mann, ihre Jugend, ihr Kennenlernen und das weitere gemeinsame Leben inklusive der Geburt ihrer Kinder. Alles wird sehr detailliert geschildert. Es werden gute und schlechte Charaktereigenschaften beider hervorgehoben. Das Leben verläuft wie bei anderen Paaren bis die grausame Wahrheit ans Licht kommt. Es hat schon Vorzeichen gegeben. Diese wurden natürlich mit dem Wissen von damals bewertet. Als sie bei der Polizeistation nach und nach erfahren hat, weshalb ihr Mann wirklich herkommen musste, konnte Frau Pelicot diese Wahrheit und das Ausmaß dieser Verbrechen gar nicht begreifen. Eindringlich wird beschrieben, was das im weiteren Verlauf mit ihr, aber auch mit ihren Kindern, insbesondere ihrer Tochter, gemacht hat. Nichts wird beschönigt. Es kommen Details ans Licht, die ich nicht kannte und die einfach nur erschreckend waren. Ich finde, dass Frau Pelicot ganz bemerkenswert mit diesen an ihr verübten Verbrechen umgegangen ist. Im Buch ist aber auch der Verlauf gut beschrieben, denn auch sie hat eine Entwicklung durchgemacht und es war nicht von Anfang an ihr Wunsch diesen Prozess öffentlich zu führen. Als ebenfalls Überlebende sexualisierter Gewalt habe ich meine allergrößte Hochachtung, denn ich weiß, dass gerade dieses Thema oft sehr mit Täter-Opfer-Umkehr und Victim-Blaiming einhergeht und dass man mit unglaublichen Verleumdungen und Anschuldigungen konfrontiert wird. Zur Anzeige gehört enormer Mut. Doch ebenso viel Stärke braucht es, die Vernehmungen, das Verfahren und all die öffentlichen Reaktionen auszuhalten. Gerade bei einer medialen Größenordnung wie bei ihr ist man zusätzlich den Meinungen, Anfeindungen, Verleumdungen und der Täter-Opfer-Umkehr durch Medien und Öffentlichkeit ausgesetzt. Sie hat diesen Kampf nicht nur für sich selbst geführt, sondern stellvertretend für viele Opfer. „Die Scham muss die Seite wechseln“ wurde durch sie wieder zum Leben erweckt. Für mich ist dieses Buch eine sehr erschreckende, aber umso wichtigere Lektüre. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung, sofern man die Triggerwarnung beachtet und ehrliche 5 Sterne

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Scham muss die Seite wechseln!!!

    Der Untertitel in ihrem Buch trifft es punktgenau – Die Scham muss die Seite wechseln. Gisèle Pelicot schreibt hier zusammen mit Judith Perrignon, aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky, über ihr Leben und die undenkbar grausame Straftat ihres Ex-Mannes. In dem Buch zeichnet sie ihr Leben auf, das ihrer Kindheit wie ihren Kindern bis hin zu dem Zeitpunkt, als sie den Prozess gegen ihren Ex-Mann und 50 ! weiteren ! Männern !!! öffentlich führen ließ. Ein so wichtig wie mutiges Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Elin K.

    Elin K.

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Erschütterndes Zeugnis einer Ausnahmefrau

    Die Überlebende von sexualisierter Gewalt ungeheuren Ausmaßes durch ihren eigenen Ehemann holt weit aus, als sie uns ihre Geschichte offenlegt: sie beginnt in der Kindheit (auch in der von ihrem Ex-Mann) und beschreibt ausführlich die Anamnese ihrer langjährigen Ehe. Viel Platz nimmt außerdem ein, wie diese Verbrechen und der darauffolgende Prozeß die Beziehung zu ihren Kindern beeinflusst haben. Und wie sie mit dem Wissen über die Übergriffe weiterzuleben versucht. Von der ersten bis zur letzten Seite/Hörminute zieht dieses erschütternde, glaubhafte Zeugnis einen in den Bann. Es zeigt eine bewundenswert starke Frau, die mit der schonungslos ehrlichen Geschichte sich selbst von der Rolle als willenloses Opfer befreit. Sie wirbt für Verständnis und platziert gleichzeitig die Schuld dort, wo sie hingehört. Ein mutmachendes Buch von einer Frau, die ihr Leben lang trotz allem optimistisch geblieben ist und immer noch an die Liebe glauben kann. Fantastisch und authentisch gelesen von Maria Hartmann.
  • Zum Bewerterprofil von Delitcia C.

    Delitcia C.

    Thalia Wien – Schottengasse

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspirierend, einfach.

    Ich habe mich gefragt, warum sie seinen Namen behalten hat, nach allem, was er ihr angetan hat. Sie hat ihn behalten, um ihren Enkelkindern zu zeigen, dass sie sich weder dafür noch für sich selbst, ihre Geschichte oder ihre Wurzeln schämen müssen. Um ihnen zu zeigen, dass dieser Name sie nicht definiert und sie nicht dazu verdammt, das gleiche Muster zu wiederholen. Und wenn das nicht zeigt, wie bewundernswert sie ist, dann wird es nichts anderes tun.
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Klemen

    Nicole Klemen

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Diese Tat hat mich sprachlos gemacht. Und den Mut von Gisèle Pelicot habe ich bewundert.

    Mit Hymne an das Leben legt Gisèle Pelicot ein zutiefst erschütterndes und zugleich beeindruckendes Zeugnis ab. Es ist die Geschichte einer unfassbar starken Frau, die sich entschieden hat, dass nicht sie sich schämen muss, sondern die Täter. Allein dieser Schritt – der bewusste Verzicht auf Anonymität – zeugt von einem Mut, der weit über das Persönliche hinausgeht und gesellschaftliche Debatten ins Rollen bringt. Die Lektüre ist schwer auszuhalten. Es ist ein schreckliches Buch im Sinne seines Inhalts, voller Abgründe und menschlicher Grausamkeit. Und doch bleibt tiefe Traurigkeit darüber, dass diese beeindruckende Geschichte irgendwann zu Ende gelesen ist – weil sie so wichtig ist und weil sie nachhallt. Besonders bewegend ist, wie eindrucksvoll Pelicot mit ihrer Situation umgeht. Statt im Schmerz zu verharren, verwandelt sie ihre Erfahrung in eine Haltung der Würde und der Hoffnung. Das Buch wird dadurch zu einem Hoffnungsschimmer für Betroffene weltweit: ein Zeichen, dass Schweigen gebrochen werden kann und dass Gerechtigkeit möglich ist. Sprachlich ist die Biografie überraschend kurzweilig und klar. Gerade diese Nüchternheit verstärkt die emotionale Wucht.
  • Zum Bewerterprofil von Michelle

    Michelle

    Thalia Klagenfurt Südpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Geschichte und Frau die im Gedächtniss bleibt

    „Eine Hymne an das Leben“ von Giéle Pelicot war für mich ein unglaublich bewegendes, ehrliches und außergewöhnlich mutiges Buch. Mit großer Offenheit erzählt sie von ihrer traumatischen Vergangenheit und gewährt dabei intime Einblicke in schmerzhafte Erfahrungen, ohne dabei je die Hoffnung aus den Augen zu verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Stärke und Würde sie ihre Geschichte teilt – nicht nur, um das Erlebte zu verarbeiten, sondern auch, um anderen Betroffenen Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass Heilung und ein Neuanfang möglich sind. Der Schreibstil ist angenehm, klar und sehr flüssig zu lesen. Gerade dadurch gelingt es der Autorin, selbst schwere Themen zugänglich zu machen. Auch Leser, die sonst eher selten zu Biografien greifen, finden einen leichten Zugang und können tief in die Geschichte eintauchen. Das Buch berührt, regt zum Nachdenken an und bleibt noch lange nach der letzten Seite im Gedächtnis.

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