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Sandra Egarter Buchhandlung: Thalia Spittal – Stadtpark Center
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Meine letzte Rezension REM von Annika Strauss
„Rem“ hat mich enttäuscht. Gerade weil Sebastian Fitzek draufsteht, erwartet man eine bestimmte Art von Spannung, Tempo und psychologischem Tiefgang. Genau das bleibt hier weitgehend aus. Für mich fühlt es sich nicht wie ein typischer Fitzek an. Die Geschichte wirkt stellenweise konstruiert und verliert an Intensität, statt einen wirklich zu packen. Es fehlt dieser Sog, den seine anderen Bücher normalerweise haben. Ich habe alle Fitzek-Romane gelesen, und dieser hier fällt deutlich aus der Reihe. Umso überraschender, weil mir Nachtfahrt von Annika Strauß sehr gut gefallen hat. Dort war Spannung, Atmosphäre und Stil stimmig. „Rem“ hingegen bleibt hinter beiden Erwartungen zurück. Fazit: Lesbar, aber enttäuschend. Kein Vergleich zu den stärkeren Werken beider Autoren.
ab 15,00 €
Produktbild REM
2/5
  • Sandra Egarter
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2/5

REM

„Rem“ hat mich enttäuscht. Gerade weil Sebastian Fitzek draufsteht, erwartet man eine bestimmte Art von Spannung, Tempo und psychologischem Tiefgang. Genau das bleibt hier weitgehend aus. Für mich fühlt es sich nicht wie ein typischer Fitzek an. Die Geschichte wirkt stellenweise konstruiert und verliert an Intensität, statt einen wirklich zu packen. Es fehlt dieser Sog, den seine anderen Bücher normalerweise haben. Ich habe alle Fitzek-Romane gelesen, und dieser hier fällt deutlich aus der Reihe. Umso überraschender, weil mir Nachtfahrt von Annika Strauß sehr gut gefallen hat. Dort war Spannung, Atmosphäre und Stil stimmig. „Rem“ hingegen bleibt hinter beiden Erwartungen zurück. Fazit: Lesbar, aber enttäuschend. Kein Vergleich zu den stärkeren Werken beider Autoren.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Ava liebt noch
    • Sandra Egarter
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    5/5

    Ava liebt noch

    Dieses Buch hat mich nicht nur berührt.... es hat mich getroffen! Still, eindringlich, fast heimlich. So wie eine Erinnerung, von der man dachte, man hätte sie längst abgelegt. Ava liebt noch erzählt keine spektakuläre Geschichte im äußeren Sinne, sondern eine, die unter der Oberfläche arbeitet. In den leisen Momenten. In den Gedanken, die wir nicht laut sagen. In dem Wunsch danach, wieder als Mensch gesehen zu werden.... nicht nur als Funktion. Ava ist 43. Mutter von drei Kindern. Ehefrau. Verlässlich, organisiert, präsent. Und in ihrem Inneren seit Jahren erstarrt. Ihr Leben läuft wie auf Schienen, gleichförmig, pflichtbewusst, müde. Als Kieran, deutlich jünger, mit offenen Augen und echter Zuwendung in ihr Leben tritt, wird sie nicht verführt, sie wird erinnert. An die Frau, die sie einmal war. An die Wärme und das Brennen, die sie verloren glaubte. Was die Autorin so unverwechselbar macht, ist die behutsame Ehrlichkeit. Sie schreibt nicht reißerisch. Sie urteilt nicht. Sie entschuldigt nichts. Stattdessen legt sie die innere Zerrissenheit offen, die Verantwortung für die Familie, die Liebe zu den Kindern, die Angst, alles zu zerstören, und gleichzeitig die Sehnsucht, endlich wieder lebendig zu sein. Das ist kein Buch über Affären. Es ist ein Buch über Bedürfnisse, die man zu lange weggeschoben hat. Über das Recht, als Frau ein eigenes Leben zu haben, nicht nur ein funktionierendes. Die Perspektivwechsel zwischen Ava und Kieran sind besonders stark. Kieran wird nicht zum Klischee des jugendlichen Abenteuers gemacht, sondern zu einem Menschen mit Tiefe, Verletzlichkeit und echter Liebe. Man versteht beide. Man fühlt beide. Und genau das macht die Geschichte so schmerzhaft real. Mich hat die Atmosphäre getragen, sanft, aber bestimmt. Traurig, aber nicht hoffnungslos. Die Sprache ist klar und nahbar. Kein Satz zu viel, keiner zu wenig. Ich habe oft innegehalten, Sätze zweimal gelesen, weil sie so ehrlich und wahr klingen. Vieles davon bleibt nach dem Lesen hängen und arbeitet weiter. Was dieses Buch so besonders macht, ist, dass es nicht urteilt, sondern Fragen stellt: Darf ich fühlen, was ich fühle? Wann habe ich aufgehört, mich selbst zu sehen? Warum fällt es uns so schwer, für uns einzustehen, wenn niemand stirbt außer wir selbst – innerlich? Und ja, diese Geschichte ist fiktiv. Aber sie ist möglich. Und sie ist nah. Ich bin mir sicher, viele Frauen werden sich in Ava erkennen. Vielleicht leise. Vielleicht mit einem Kloß im Hals. Für mich ist Ava liebt noch ein Roman über Mut, Liebe, Verantwortung und die kostbare, fragile Selbstachtung einer Frau. Ein Buch, das wehtut und gleichzeitig wärmt. Das nachklingt, lange nach dem Schluss.

  • Produktbild Das Signal
    • Sandra Egarter
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    5/5

    Das Signal

    Hui, das war mal ein mega spannender Thriller von Ursula Poznanzki! Die beklemmende Atmosphäre die sich während der Story immer weiter steigert, lässt einen das Buch nicht weglegen! Mit technischer Raffinesse wird ein schleichendes, düsteres Katz und Maus Spiel aufgebaut...

  • Produktbild Frankie
    • Sandra Egarter
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    5/5

    Frankie

    Ein kleines großes Herzensbuch. Die Geschichte von Frankie und Gold hat mich von der ersten Seite an berührt. Frankie ist witzig, klug und so liebevoll, dass einem manchmal das Herz wehtut. Er sagt: „Die Liebe schmeckt so süß wie die Maus hinterm Ohr.“ Und genau so fühlt sich dieses Buch an: zart, warm und ein bisschen ungewöhnlich. Es gibt viel zu lachen, aber auch Momente, die tief treffen. Das Thema Suizid wird behutsam aufgegriffen, und trotzdem bleibt die Botschaft klar: Nicht aufgeben. Weiteratmen. Weiterlieben. Für mich ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung.

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