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Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln | Die offizielle Autobiografie der Frau, die das Schweigen brach

25

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2893

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau / Cool Grey

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07435-3

Beschreibung

Rezension

»Ihr Buch ist keine Abrechnung und auch keine Heldinnengeschichte. Es ist die berührende Bilanz einer Frau, die in sich die Kraft gefunden hat, die Scham zu überwinden, Gerechtigkeit einzufordern und sich aus den Ruinen ihres Lebens neu zu erfinden.« ("tagesschau")
»In diesem Text steckt eine so immense Stille und auch sehr widerständige Kraft, die auch im Ton durchscheint.« ("rbb radio3")
»Kämpferisch und lebensbejahend bleibt Gisèle Pelicot (…) Eine Frau, die sich nicht auf die Opferrolle reduzieren lässt.« ("(A) ORF - ZIB 2")
»Sie bleibt versöhnlich im Ton, kompromisslos in der Analyse; kontrolliert in der Haltung, verletzlich in den Details« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung")
»›Eine Hymne an das Leben‹ – was für ein Titel. Giséle Pelicots Hymne ist nicht triumphal, sondern reflektierend und beharrlich.« ("Deutschlandfunk Kultur - Studio 9")
»Ihr Buch liest sich wie die Geschichte einer Emanzipation« ("Der Spiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

2893

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau / Cool Grey

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07435-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    aus Passau

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, mutig, erschreckend, total lesenswert und sehr beeindruckend

    Sehr geehrte Damen und Herren, dieses Buch las ich relativ rasch. Es hat mich total beeindruckt. Es ist spannend wie ein Roman. Man taucht in diese Biografie ein, wie in einen dunklen, tiefgründigen See. Aber man kann diese Story nicht vergessen. Sie animiert zum Nachdenken und Analysieren. Frau Pelicot ist eine bewundernswerte, mutige Frau, die sich nicht unterkriegen läßt. Sie war mit ihrem Mann 50 Jahre verheiratet. Als er 3 Frauen im Supermarkt unter den Rock filmte, wurde er zum Glück erwischt. Erst dadurch kam man darauf, seinen PC zu beschlagnahmen. Und erst dadurch kamen die Vergewaltigungen seiner Frau Gisèle ans Licht. Und die durch von ihrem Mann bestellten Vergewaltiger. Die sie betäubt - ohne ihr Wissen - vergewaltigt haben. Frau Pelicot ließ sich scheiden und scheute sich nicht, den Prozess öffentlich führen zu lassen. Dabei wurden auch Vergewaltigungsvideos vorgeführt. Aber nicht alle. Ihr lieben Frauen, laßt euch nicht unterkriegen, wehrt euch, wenn es nötig ist. Denkt an Madame Pelicot, ihren Mut und ihren Gerechtigkeitssinn. Ihren Kampfgeist und ihre Lebensfreude - trotz allem. Sie verlor ihre Mama mit 9 Jahren an Krebs, ihr Papa wurde früh sehr krank. Sie hatte nach dem Tod der Mutter eine lieblose Stiefmutter. 3 Kinder hat Frau Pelicot ihr Ehemann gemacht und 10 Jahre lang hat er sie heimlich gefilmt, geknipst, vergewaltigt und vergewaltigen lassen. Alles narkotisiert. Sogar 2 Schwiegertöchter und ihre Tochter hat Dominique für seine perversen Spielchen mit genutzt. Aufgrund von abscheulichen perversen Fotomontagen. 20 Jahre Haft bekam ihr Ehemann - man kann sagen nur. Denn was er Gisèle angetan hat, ist nicht wieder gut zu machen. Obwohl er gewissermaßen geisteskrank ist. Das Buch ist 2026 ein Highlight für mich - trotz der Tragik. Viele Grüße und viel Spaß bei diesem absolut lesenswerten, interessanten Buch Thaliakundin Linda aus Passau (ledig, Angestellte)

  • Dorothea

    aus Berlin

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaubliche Geschichte

    Eine unglaubliche Geschichte. Gisèle Pelicot erzählt ganz pur ihre Lebensgeschichte, angefangen in der Kindheit und dem Kennenlernen bis hin zum aufdecken der Taten, ohne reißerisch wie die Medien zu sein und ohne Anklagen. Sie schafft es, dass die Leserin* sich in der französischen Kleinstadt-Idylle wohl fühlt und somit genauso fassungslos ist wie sie selbst! Sie möchte nur, dass ihr die schönen Erinnerungen erhalten bleiben, und das ist fast das Schlimmste daran, dass ihr ganzes Leben, ihre Idylle in Frage gestellt und vernichtet werden!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich und tief erschütternd

    Ich weiß noch, wie schockiert ich nach der ersten Berichterstattung von diesem grauenhaften Fall war. Immer mehr kam ans Tageslicht und der Wahnsinn nahm einfach kein Ende. Ich dachte also, dass mich das alles auf das Buch vorbereitet hat. Aber das hat es nicht. Das Buch ist äußerst ehrlich geschrieben. Man erfährt viel über die Kindheit von Frau Pelicot und ihrem entsetzlichen Ex-Mann, ihre Jugend, ihr Kennenlernen und das weitere gemeinsame Leben inklusive der Geburt ihrer Kinder. Alles wird sehr detailliert geschildert. Es werden gute und schlechte Charaktereigenschaften beider hervorgehoben. Das Leben verläuft wie bei anderen Paaren bis die grausame Wahrheit ans Licht kommt. Es hat schon Vorzeichen gegeben. Diese wurden natürlich mit dem Wissen von damals bewertet. Als sie bei der Polizeistation nach und nach erfahren hat, weshalb ihr Mann wirklich herkommen musste, konnte Frau Pelicot diese Wahrheit und das Ausmaß dieser Verbrechen gar nicht begreifen. Eindringlich wird beschrieben, was das im weiteren Verlauf mit ihr, aber auch mit ihren Kindern, insbesondere ihrer Tochter, gemacht hat. Nichts wird beschönigt. Es kommen Details ans Licht, die ich nicht kannte und die einfach nur erschreckend waren. Ich finde, dass Frau Pelicot ganz bemerkenswert mit diesen an ihr verübten Verbrechen umgegangen ist. Im Buch ist aber auch der Verlauf gut beschrieben, denn auch sie hat eine Entwicklung durchgemacht und es war nicht von Anfang an ihr Wunsch diesen Prozess öffentlich zu führen. Als ebenfalls Überlebende sexualisierter Gewalt habe ich meine allergrößte Hochachtung, denn ich weiß, dass gerade dieses Thema oft sehr mit Täter-Opfer-Umkehr und Victim-Blaiming einhergeht und dass man mit unglaublichen Verleumdungen und Anschuldigungen konfrontiert wird. Zur Anzeige gehört enormer Mut. Doch ebenso viel Stärke braucht es, die Vernehmungen, das Verfahren und all die öffentlichen Reaktionen auszuhalten. Gerade bei einer medialen Größenordnung wie bei ihr ist man zusätzlich den Meinungen, Anfeindungen, Verleumdungen und der Täter-Opfer-Umkehr durch Medien und Öffentlichkeit ausgesetzt. Sie hat diesen Kampf nicht nur für sich selbst geführt, sondern stellvertretend für viele Opfer. „Die Scham muss die Seite wechseln“ wurde durch sie wieder zum Leben erweckt. Für mich ist dieses Buch eine sehr erschreckende, aber umso wichtigere Lektüre. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung, sofern man die Triggerwarnung beachtet und ehrliche 5 Sterne

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolut empfehlenswertes Buch

    Ein Buch, das unter die Haut geht. Ich habe es gekauft, als es als baldige Neuerscheinung angekündigt wurde. Ein kurzer Videoausschnitt aus einem Interview mit Frau Gisèle Pelicot im Internet hat mich neugierig auf diese spannende Frau gemacht. Ich wollte darum mehr über sie erfahren. Gelesen habe ich das Buch jedoch erst kürzlich. Der Schreibstil ist besonders authentisch, der Textfluss sehr angenehm und die Erklärungen sind ausführlich. Ich fand das Buch spannend und empfehle es weiter. Natürlich macht der Inhalt der Geschichte sehr nachdenklich. Man fragt sich, wie man einen Menschen, der einem nah ist, derart falsch einschätzen kann.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung

    Das Buch hat mich emotional mitgenommen. Es hat mich traurig gemacht und mich doch mit dem Gefühl zurückgelassen, dass man mehr schaffen kann als man denkt. Während des Lesens wurde mir erst richtig bewusst, was hinter einem Gerichtsprozess steht und warum es vielen schwer fällt diesen Schritt zu gehen. Eine Leseempfehlung!

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Bewertungen (25)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra Egarter

    Sandra Egarter

    Thalia Spittal – Stadtpark Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frau!!

    Eine Hymne an das Leben ist ein außergewöhnliches Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite tief bewegt hat. Gisèle Pelicot erzählt ihre Geschichte mit einer beeindruckenden Würde und Stärke. Trotz des unfassbaren Leids verliert sie nie ihre Menschlichkeit und setzt mit ihrem Mut ein starkes Zeichen. Dieses Buch macht nachdenklich, berührt und zeigt, wie wichtig es ist, dass Opfer keine Scham tragen müssen. Es ist bewegend, ehrlich und unglaublich kraftvoll geschrieben. Ein großartiges Buch über eine außergewöhnlich starke Frau. Für mich eines der eindrucksvollsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Marija

    Marija

    Thalia Innsbruck – Sillpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungefiltert und schonungslos ehrlich

    Eine Hymne an das Leben ist eines der Bücher, das mich in diesem Jahr am meisten zum Nachdenken angeregt hat. Gisèle Pelicot ist eine beeindruckende Frau, die das Schweigen gebrochen und mit ihrem Satz „Die Scham muss die Seite wechseln“ Geschichte geschrieben hat. In ihrer Biografie erzählt sie offen von ihrer Kindheit und Jugend in Frankreich, den Schicksalsschlägen, die sie erleben musste, und von dem Strafprozess gegen ihren Ex-Mann, der sie über Jahre hinweg betäubte, vergewaltigte und zahlreiche fremde Männer dazu brachte, sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen. Mit ihrer Entscheidung, den Prozess öffentlich führen zu lassen, wurde Gisèle Pelicot zu einer Symbolfigur im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Ungefiltert und schonungslos ehrlich schildert sie, wie sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft hat. Ihre Geschichte ist erschütternd und zugleich von großer Stärke geprägt. Eine außergewöhnliche Frau. Ein außergewöhnliches Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Scham muss die Seite wechseln!!!

    Der Untertitel in ihrem Buch trifft es punktgenau – Die Scham muss die Seite wechseln. Gisèle Pelicot schreibt hier zusammen mit Judith Perrignon, aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky, über ihr Leben und die undenkbar grausame Straftat ihres Ex-Mannes. In dem Buch zeichnet sie ihr Leben auf, das ihrer Kindheit wie ihren Kindern bis hin zu dem Zeitpunkt, als sie den Prozess gegen ihren Ex-Mann und 50 ! weiteren ! Männern !!! öffentlich führen ließ. Ein so wichtig wie mutiges Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Elin K.

    Elin K.

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Erschütterndes Zeugnis einer Ausnahmefrau

    Die Überlebende von sexualisierter Gewalt ungeheuren Ausmaßes durch ihren eigenen Ehemann holt weit aus, als sie uns ihre Geschichte offenlegt: sie beginnt in der Kindheit (auch in der von ihrem Ex-Mann) und beschreibt ausführlich die Anamnese ihrer langjährigen Ehe. Viel Platz nimmt außerdem ein, wie diese Verbrechen und der darauffolgende Prozeß die Beziehung zu ihren Kindern beeinflusst haben. Und wie sie mit dem Wissen über die Übergriffe weiterzuleben versucht. Von der ersten bis zur letzten Seite/Hörminute zieht dieses erschütternde, glaubhafte Zeugnis einen in den Bann. Es zeigt eine bewundenswert starke Frau, die mit der schonungslos ehrlichen Geschichte sich selbst von der Rolle als willenloses Opfer befreit. Sie wirbt für Verständnis und platziert gleichzeitig die Schuld dort, wo sie hingehört. Ein mutmachendes Buch von einer Frau, die ihr Leben lang trotz allem optimistisch geblieben ist und immer noch an die Liebe glauben kann. Fantastisch und authentisch gelesen von Maria Hartmann.
  • Zum Bewerterprofil von Delitcia C.

    Delitcia C.

    Thalia Wien – Schottengasse

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspirierend, einfach.

    Ich habe mich gefragt, warum sie seinen Namen behalten hat, nach allem, was er ihr angetan hat. Sie hat ihn behalten, um ihren Enkelkindern zu zeigen, dass sie sich weder dafür noch für sich selbst, ihre Geschichte oder ihre Wurzeln schämen müssen. Um ihnen zu zeigen, dass dieser Name sie nicht definiert und sie nicht dazu verdammt, das gleiche Muster zu wiederholen. Und wenn das nicht zeigt, wie bewundernswert sie ist, dann wird es nichts anderes tun.

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