Produktbild: Ein schönes Ausländerkind

Ein schönes Ausländerkind Roman - »Diese Geschichten sind Pointen der Rührung, des Absurden, der politischen Erzählung. Und als Gesamtbild ein großes Glück.« Saša Stanišić

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4612

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,4 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77555-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4612

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,4 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77555-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muss für jeden Haushalt

    Wir kennen „Toxische Pommes“ aus ihrem bitterbösen Kabarett oder ihren urkomisch bis schmerzhaften Instagramgags, aber so „raw“, so ernst, so rührend, lehrreich und autobiografisch, kannten wir sie noch nicht. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in ihre Kindheit, durch die Erlebnisse die ihren Blick auf Österreich, aus Österreich heraus, als „das Ausländerkind“ geprägt haben. Eine Herzensempfehlung für alle „Ausländerkinder“ zum sich selbst wiederfinden, für alle mit österreichischem Pass zum Horizont erweitern

  • Johanna

    aus Wels Land

    5/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll!!

    Tolles Buch, das humorvoll und auch traurig die Familiengeschichte erzählt! Gibt spannende Einblicke in den herausfordenden Alltag der Familie, die gerade erst nach Österreich gekommen.

  • Bewertung

    5/5

    25.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Samo još malo, sinčić"

    Jeder, der auf Social Media unterwegs ist, wird schon mal auf die witzigen Videos von Toxische Pommes gestoßen sein, wo sie in verschiedene Rollen schlüpft um ernste Themen wie Alltagsrassismus und die Unterschiede verschiedener Sozialmilieus satirisch zu behandeln. Da auch ich mich sehr mit ihren Tiktoks amüsiere, hat es mich nicht gewundert, dass ich ihr Buch so sehr liebe. “Ein schönes Ausländerkind” fühlt sich an wie ein Gespräch mit einer Freundin auf Plastik Gartenstühlen, wie man sie aus der Heimat kennt. Mit Sonnenblumenkernen und einer Flasche Cola am Tisch unterhalten wir uns über das Leben als Personen mit Migrationshintergrund in Österreich. Dass wir immer härter arbeiten müssen als alle anderen, dass wir doch eh “schöne Ausländerkinder” sind, weil wir blaue Augen haben und gut Deutsch sprechen. Die komplizierte Familiendynamik, die entsteht, wenn nicht alles nach Plan läuft. Was unsere Eltern aufgegeben haben, um uns ein besseres Leben zu bieten und sich trotzdem zwischen zwei Welten zu fühlen. Irina a.k.a Toxische Pommes hat mich absolut überzeugt mit ihrem Debütroman und sie hat nicht nur mich überzeugt. Da ich direkt an der Quelle sitze als Buchhändlerin, bin ich sehr stolz darauf, dass sie sich als Autorin in der Branche etabliert hat und so viele Menschen mit ihrem Werk erreicht.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut lesenwert

    Das Beste, was ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Die Autorin berichtet hier in sehr aufrichtiger Weise von der Migration ihrer Familie aus dem Ex -Jugoslawien, nach Österreich, genauer nach wiener Neustadt, eine mittelgroße Stadt vor den Toren Wiens. Da der Vater keine Arbeit findet, bleibt er bei dem Kind zuhause, übernimmt Kindererziehung und Hausarbeit. Je mehr sich Mutter und Tochter integrieren , umso mehr verliert er seine Identität. Das Leben zwischen zwei Welten, die Last, immer besser sein zu müssen um gut zu sein, all das wird pointiert und treffend benannt. Dieser autobiographische Familienroman ist so spannend geschrieben, dass ich ihn nicht aus der Hand legen wollte. Er zeigt auch in treffender Weise die Abgründe unserer Gesellschaft auf und mit welcher Leichtigkeit es hier zu gesellschaftlich anerkannter Ausbeutung kommt. . Das Buch sollte in jeder Schule zum fixen Lesestoff gehören!

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ankommen

    Ein großartiges Debut. Eine Familiengeschichte geprägt von Migration, verzweifelter Anpassung und doch niemals richtig ankommen. Die Opfer, die man bringt, sind unfassbar. Und doch gibt's auch viele unvergessliche Momente, wunderbare Geschichten, voller Liebe.

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Herbert Hofer

    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2025

    eBook (ePUB)

    Sehr stimmig, sehr berührend

    Nachdem ich Toxische Pommes als Kabarettistin kannte, hatte ich einen schrilleren, auf rasche Pointen abzielenden Text erwartet. Umso positiver war die Überraschung, ein wie berührender und stimmiger autofiktionaler Roman „Ein schönes Ausländerkind“ tatsächlich ist. Es geht um eine Familie aus Ex-Jugoslawien, die alles versucht, um sich in Österreich zu integrieren und darüber, wie schwierig das - trotz guten Willens und durchaus auch ebensolcher Voraussetzungen - letztlich ist. Für Leser:innen ohne Migrationshintergrund - wie mich - sehr erhellend, für solche mit Migrationsgeschichte sicherlich eine wohltuende Bestätigung, dass Spracherwerb und Berufseinstieg in Jobs abseits der eigentlichen Qualifikationen eben tatsächlich sehr hohe Anforderungen darstellen! ____ Ganz unabhängig von der eigenen Familiengeschichte für jede/jeden eine bereichernde Lektüre und daher von meiner Seite eine ganz große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Annelie W.

    Annelie W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.07.2025

    eBook (ePUB)

    erfrischend direkt und tiefgründig

    Wer "Toxische Pommes" über Social Media verfolgt, der erwartet vom Debüt der Kabarettistin einen ähnlich satirischen Humor. Tatsächlich war "Ein schönes Ausländerkind" unglaublich tiefgründig und emotional. Von Ungerechtigkeiten in der Schulbildung und den Schwierigkeiten, die beim Erlernen der deutschen Sprache aufkommen, bis zu dem Versuch einer Familie, die sich in unsere Gesellschaft intergrieren muss, erzählt die Autorin eine mitreißende Geschichte, über die alltäglichen Erfahrungen und Probleme, mit denen man als "Zuwanderer" konfrontiert wird. Vermutlich eines der Bücher, die mir dieses Jahr am meisten im Gedächtnis bleiben werden.
  • Zum Bewerterprofil von Rebekka Pfeifer

    Rebekka Pfeifer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Was hat uns Österreich gekostet? Meinen Vater seine Stimme, meine Mutter ihre Lebendigkeit."

    Wer in Österreich mit Migrationshintergrund aufwächst, muss vieles ertragen - nicht nur den Alltagsrassismus, sondern oft auch die Hilflosigkeit jener Angehörigen, die nicht in Österreich geboren wurden und beispielsweise Probleme beim Erlernen der Sprache haben. Toxische Pommes beschreibt in ihrem Debütroman eindrucksvoll das Leben als "schönes Ausländerkind", dem ständigen Oszillieren zwischen der "alten Heimat" der Eltern und dem Land, in dem man selbst aufgewachsen ist. Das Buch überzeugt vor allem mit seiner Ehrlichkeit, dem Witz, den man bereits vom Social Media der Autorin kennt, und der verständlichen Aufarbeitung eigentlich komplexer Probleme. "Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen." - dieses berühmte Zitat von Max Frisch geistert einem unweigerlich beim Lesen im Kopf herum. Für mich eines der Highlights 2024!
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Integration mal anders.

    Die Ankunft und das Leben einer jugoslawischen Familie in Österreich während des Krieges. Die Eltern, beide Akademiker, sind zunächst sehr dankbar, dass sie und ihre kleine Tochter von einer großzügigen österreichischen Familie aufgenommen werden. Doch die Hilfsbereitschaft hat einen hohen Preis, denn sie werden maßlos ausgenutzt. Das oberste Gebot - gute Integration. Das bedeutet für sie, die schwere Sprache zu lernen, vergeblich um Arbeitserlaubnis zu kämpfen, sich jedem und allem fügen zu müssen und auf keinen Fall aufzufallen, praktisch unsichtbar und ewig dankbar zu sein. Was macht das mit Menschen und wie geht man persönlich mit so einer Lebensgeschichte um? Am besten - so wie die Autorin - mit einer ordentlichen Portion Humor, denn oft bleibt einem nichts anderes übrig.
  • Zum Bewerterprofil von Maja Z.

    Maja Z.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Highlight, bei dem ich am Ende mit Tränen zu kämpfen hatte

    Toxische Pommes ist vor allem für ihre sarkastischen und Kritik ausübenden Videos auf den sozialen Netzwerken bekannt. Ich habe das Buch quasi blind gekauft und zuerst auch mit einer lustigeren, auf die Schippe nehmenden Geschichte gerechnet. Aber was ich hier bekommen habe, ist so viel ernster, tiefgehender und berührender, als ich es erwartet hatte. Es geht um eine Familie, die zu Beginn des Jugoslawienkrieges nach Österreich flieht, und dort versucht, Fuß zu fassen. Mehr schlecht als recht. Und vor allem die Vater-Tochter-Beziehung hatte unter dieser Umstellung zu leiden. Obwohl meine Familiengeschichte etwas anders ist, gibt es hier und da Überschneidungen und diese wenigen Überschneidungen haben mich so aufgewühlt, das ich am Ende wirklich mit den Tränen zu kämpfen hatte. Ich kann nicht einmal genau benennen, was es war. Vielleicht lag es daran, dass so viele schmerzhafte Wahrheiten teilweise in Nebensätzen geschrieben wurden, die im ersten Moment gar nicht so stark aufgefallen sind. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich es zur richtigen Zeit gelesen habe. Es hat sich von Grund auf einfach so ehrlich angefühlt. Außerdem hat es für mich eine der besten Abschlusssätze. Das Buch ist wirklich eine große Empfehlung!

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