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Ein schönes Ausländerkind

Roman

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Ein schönes Ausländerkind

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,4 cm

Gewicht

332 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07396-8

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Humorvoll, herzzerreißend und nachvollziehbar

Magdalena am 10.04.2024

Bewertungsnummer: 2174757

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch nie hab ich meine Familiensituation in einem Buch wiedergefunden. Eine witzige und gleichzeitig zum Nachdenken anregende Lektüre der Sonderklasse! Ich hoffe auf viele weitere Bücher :)
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Humorvoll, herzzerreißend und nachvollziehbar

Magdalena am 10.04.2024
Bewertungsnummer: 2174757
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch nie hab ich meine Familiensituation in einem Buch wiedergefunden. Eine witzige und gleichzeitig zum Nachdenken anregende Lektüre der Sonderklasse! Ich hoffe auf viele weitere Bücher :)

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Wunderbare autofiktionale Erzählung über Integration, lakonisch, humorvoll

MarcoL aus Füssen am 10.04.2024

Bewertungsnummer: 2174418

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Aufwachsen in Österreich – genauer gesagt in Wiener Neustadt, was so gar nichts mit dem Wien zu tun hat, wie es sich ihre Eltern wohl vorgestellt hatten. Aber sie hatten dennoch so etwas wie Glück, bei Renate samt Mann und seltsamen Spross untergekommen zu sein, nachdem sie aus Ex-Jugoslawien zu Beginn des Balkankrieges geflohen waren. Die Mutter versorgte den Haushalt von Renate, versuchte sich zu integrieren, und schaffte es im Laufe der Zeit die Approbation ihres akademischen Grades, den sie in Montenegro erworben hatte und in Österreich nichts galt. Ihr Vater, ein Serbe, half hie und da aus, verlor sich im Putzfimmel, hatte nie einen richtigen Job. Und das mit der deutschen Sprache … aber Sonderangebote konnte er shoppen, en masse. Die Erzählerin glänzte in der Schule mit lauter Einsern, ging zum Schwimmtraining, und unterstütze ihren Vater im Aufpeppen seiner spärlichen Deutschkenntnisse. Und dazwischen: Alltagsrassismus, das Ausgenütztwerden durch Renate, und der harte Versuch der absoluten Integration. Der weibliche Teil der Familie hatte es geschafft, mit viel Entbehrungen und Fleiß. Die Autorin berichtet leicht, locker, in einer lakonischen Sprache von ihren Erfahrungen, ihrem Leben als Ausländerkind. Es ist sehr authentisch, mit der nötigen Prise Humor. Und schockierend ehrlich. Es dreht sich hauptsächlich um die Vater-Tochter-Beziehung, warum diese immer wieder auf einen sehr harten Prüfstand gestellt wurde, und schließlich zu einer Entfremdung führte. „Ein schönes Ausländerkind“ wurde das Mädchen genannt. S. 70: „Immer und immer wieder wurde mir versichert, ich sei ein schönes Ausländerkind. Nicht nur Renate, auch unsere Nachbarn und die Familien meiner Freunde betonten regelmäßig, wir seien nicht wie die anderen." Im Prinzip ist es der Alltag einer Familie, welche eine zweite Heimat sucht, findet, und von den Schatten der Vergangenheit dennoch immer wieder eingeholt wird. Wunderbar autofiktional erzählt und somit eine ganz große Leseempfehlung für diesen Roman, der noch lange nachhallt.
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Wunderbare autofiktionale Erzählung über Integration, lakonisch, humorvoll

MarcoL aus Füssen am 10.04.2024
Bewertungsnummer: 2174418
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Aufwachsen in Österreich – genauer gesagt in Wiener Neustadt, was so gar nichts mit dem Wien zu tun hat, wie es sich ihre Eltern wohl vorgestellt hatten. Aber sie hatten dennoch so etwas wie Glück, bei Renate samt Mann und seltsamen Spross untergekommen zu sein, nachdem sie aus Ex-Jugoslawien zu Beginn des Balkankrieges geflohen waren. Die Mutter versorgte den Haushalt von Renate, versuchte sich zu integrieren, und schaffte es im Laufe der Zeit die Approbation ihres akademischen Grades, den sie in Montenegro erworben hatte und in Österreich nichts galt. Ihr Vater, ein Serbe, half hie und da aus, verlor sich im Putzfimmel, hatte nie einen richtigen Job. Und das mit der deutschen Sprache … aber Sonderangebote konnte er shoppen, en masse. Die Erzählerin glänzte in der Schule mit lauter Einsern, ging zum Schwimmtraining, und unterstütze ihren Vater im Aufpeppen seiner spärlichen Deutschkenntnisse. Und dazwischen: Alltagsrassismus, das Ausgenütztwerden durch Renate, und der harte Versuch der absoluten Integration. Der weibliche Teil der Familie hatte es geschafft, mit viel Entbehrungen und Fleiß. Die Autorin berichtet leicht, locker, in einer lakonischen Sprache von ihren Erfahrungen, ihrem Leben als Ausländerkind. Es ist sehr authentisch, mit der nötigen Prise Humor. Und schockierend ehrlich. Es dreht sich hauptsächlich um die Vater-Tochter-Beziehung, warum diese immer wieder auf einen sehr harten Prüfstand gestellt wurde, und schließlich zu einer Entfremdung führte. „Ein schönes Ausländerkind“ wurde das Mädchen genannt. S. 70: „Immer und immer wieder wurde mir versichert, ich sei ein schönes Ausländerkind. Nicht nur Renate, auch unsere Nachbarn und die Familien meiner Freunde betonten regelmäßig, wir seien nicht wie die anderen." Im Prinzip ist es der Alltag einer Familie, welche eine zweite Heimat sucht, findet, und von den Schatten der Vergangenheit dennoch immer wieder eingeholt wird. Wunderbar autofiktional erzählt und somit eine ganz große Leseempfehlung für diesen Roman, der noch lange nachhallt.

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Ein schönes Ausländerkind

von Toxische Pommes

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Maja M.

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5/5

Ein Highlight, bei dem ich am Ende mit Tränen zu kämpfen hatte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toxische Pommes ist vor allem für ihre sarkastischen und Kritik ausübenden Videos auf den sozialen Netzwerken bekannt. Ich habe das Buch quasi blind gekauft und zuerst auch mit einer lustigeren, auf die Schippe nehmenden Geschichte gerechnet. Aber was ich hier bekommen habe, ist so viel ernster, tiefgehender und berührender, als ich es erwartet hatte. Es geht um eine Familie, die zu Beginn des Jugoslawienkrieges nach Österreich flieht, und dort versucht, Fuß zu fassen. Mehr schlecht als recht. Und vor allem die Vater-Tochter-Beziehung hatte unter dieser Umstellung zu leiden. Obwohl meine Familiengeschichte etwas anders ist, gibt es hier und da Überschneidungen und diese wenigen Überschneidungen haben mich so aufgewühlt, das ich am Ende wirklich mit den Tränen zu kämpfen hatte. Ich kann nicht einmal genau benennen, was es war. Vielleicht lag es daran, dass so viele schmerzhafte Wahrheiten teilweise in Nebensätzen geschrieben wurden, die im ersten Moment gar nicht so stark aufgefallen sind. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich es zur richtigen Zeit gelesen habe. Es hat sich von Grund auf einfach so ehrlich angefühlt. Außerdem hat es für mich eine der besten Abschlusssätze. Das Buch ist wirklich eine große Empfehlung! Ich denke aber, um ehrlich zu sein, dass man hier mehr mitfühlen kann, wenn man selber einen Migrationshintergrund hat.
5/5

Ein Highlight, bei dem ich am Ende mit Tränen zu kämpfen hatte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toxische Pommes ist vor allem für ihre sarkastischen und Kritik ausübenden Videos auf den sozialen Netzwerken bekannt. Ich habe das Buch quasi blind gekauft und zuerst auch mit einer lustigeren, auf die Schippe nehmenden Geschichte gerechnet. Aber was ich hier bekommen habe, ist so viel ernster, tiefgehender und berührender, als ich es erwartet hatte. Es geht um eine Familie, die zu Beginn des Jugoslawienkrieges nach Österreich flieht, und dort versucht, Fuß zu fassen. Mehr schlecht als recht. Und vor allem die Vater-Tochter-Beziehung hatte unter dieser Umstellung zu leiden. Obwohl meine Familiengeschichte etwas anders ist, gibt es hier und da Überschneidungen und diese wenigen Überschneidungen haben mich so aufgewühlt, das ich am Ende wirklich mit den Tränen zu kämpfen hatte. Ich kann nicht einmal genau benennen, was es war. Vielleicht lag es daran, dass so viele schmerzhafte Wahrheiten teilweise in Nebensätzen geschrieben wurden, die im ersten Moment gar nicht so stark aufgefallen sind. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich es zur richtigen Zeit gelesen habe. Es hat sich von Grund auf einfach so ehrlich angefühlt. Außerdem hat es für mich eine der besten Abschlusssätze. Das Buch ist wirklich eine große Empfehlung! Ich denke aber, um ehrlich zu sein, dass man hier mehr mitfühlen kann, wenn man selber einen Migrationshintergrund hat.

Maja M.
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Feyza

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4/5

"Du bist anders, dich meinen wir gar nicht." story of our lives

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als eine Person mit Migrationshintergrund den Satz "Ja, aber du bist anders, dich meinen wir gar nicht." gesagt zu bekommen, erscheint im ersten Moment vielleicht als etwas positives, ist es aber ganz und gar nicht. "Subtiler" Rassismus ist und bleibt trotzdem Rassismus, egal wie "positiv" man den Satz auch drehen mag. So schreibt auch Irina (Nachname unbekannt) alias Toxische Pommes in ihrem Debutroman über ihr Leben und ihre Erfahrungen, nach dem Balkankrieg, in Österreich. Richtig und wichtig, dass dieses Thema immer mehr angesprochen wird.
4/5

"Du bist anders, dich meinen wir gar nicht." story of our lives

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als eine Person mit Migrationshintergrund den Satz "Ja, aber du bist anders, dich meinen wir gar nicht." gesagt zu bekommen, erscheint im ersten Moment vielleicht als etwas positives, ist es aber ganz und gar nicht. "Subtiler" Rassismus ist und bleibt trotzdem Rassismus, egal wie "positiv" man den Satz auch drehen mag. So schreibt auch Irina (Nachname unbekannt) alias Toxische Pommes in ihrem Debutroman über ihr Leben und ihre Erfahrungen, nach dem Balkankrieg, in Österreich. Richtig und wichtig, dass dieses Thema immer mehr angesprochen wird.

Feyza
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