Produktbild: Auf Erden sind wir kurz grandios
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Ocean Vuong

1. Auf Erden sind wir kurz grandios

Auf Erden sind wir kurz grandios

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julian Horeyseck

Spieldauer

7 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

151

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anne-Kristin Mittag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844942088

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julian Horeyseck

Spieldauer

7 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

151

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anne-Kristin Mittag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844942088

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    06.04.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wahnsinnig besonders, berührend und schmerzhaft

    Schon vor Längerem habe ich mich in Ocean Vuongs Bücher und besonders seine Art zu schreiben, aber auch seine Ideen verliebt. Und als ich dann jetzt gesehen habe, dass es ein Hörbuch zu meinem Favorit seiner Werke gibt, musste ich es einfach hören. Und ich wurde nicht enttäuscht Das Hörbuch zu hören, 3 Jahre nachdem ich das Buch gelesen hatte war nochmal eine ganz andere Erfahrung und hat mir einen anderen Zugang zur Geschichte gewährt, was vor allem auch an dem tollen Sprecher lag. Dieser hat es geschafft, die Emotionen total gut rüberzubringen, sodass ich nochmal anders mitgefühlt habe. Trotzdem glaube ich, gefällt mir das selber Lesen bei diesem Buch aber besser, da ich so besonders gute Absätze und Zeilen nochmal und nochmal lesen und das Tempo besser selbst bestimmen kann. Inhaltlich definitiv ein Meisterwerk, die Geschichte berührt extrem tief, tut auch weh und fasziniert mit ihren besonderen Ideen. Große Liebe von mir für das Buch und auch für das Hörbuch.

  • Tanja

    aus Bayern

    4/5

    22.03.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Erzählung über die Mutter

    "Auf Erden sind wir kurz grandios" von Ocean Vuong, gesprochen von Julian Horeyseck, erschienen im Hörbuch Hamburg Verlag im März 2025, Übersetzung von Anne-Kristin Mittag Das Buch bietet eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Rassismus und Kriegserfahrungen Dabei wird die Geschichte eines vietnamesisch-amerikanischen Jungen erzählt, der mit seiner Familie in die USA kommt. Auffällig ist der Kontrast zwischen der liebevollen und zarten Sprache und dem harten, erschütternden Inhalt. Während seiner Entwicklung zum Mann erzählt er über seine Mutter und seine Erlebnisse mit ihr. Grundsätzlich ist es ein gutes Werk, das eine Reise in die Vergangenheit, die Kindheit und nach Vietnam unternimmt und dabei Themen wie Gewalt und Liebe berührt. Die Sprache des Autors ist poetisch und tiefgründig, außerdem äußerst bedacht und einfühlsam. Die einzigartige Erzählstruktur des Romans, der als Brief eines Sohnes an seine analphabetische Mutter konzipiert ist, bildet den Rahmen für eine intensive Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen. Die Schizophrenie der Großmutter und die gewalttätige Vergangenheit der Mutter werden als prägende Elemente dieser familiären Belastungen hervorgehoben. Vom Sprecher Julian Horeyseck bin mehr Intensität gewohnt. Bei dieser Erzählung wäre mehr Wärme und Emotionen gut gewesen. So war es einfach ein Ablesen von Worten, dieses Empfinden habe ich gehabt. Fazit: Es ist eine intensive und emotional bewegende Auseinandersetzung mit komplexen Themen wie Familie, Trauma, Immigration und Identität. Also Buch hätte mir die Erzählung vielleicht mehr gebracht. Von der Darbietung des Sprechers bin ich nicht überzeugt. Trotzdem kann ich es empfehlen, die Thematik ist eine wichtige Erfahrung.

  • SimoneF

    3/5

    12.05.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    sehr sprunghaft erzählter Briefroman

    Da Ocean Vuongs Debütroman „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von vielen Kritikern sehr gelobt wurde, war ich neugierig auf das Hörbuch. „Little Dog“, der als kleines Kind mit Mutter und Großmutter von Vietnam in die USA kam, schreibt diesen Roman als Brief an seine Mutter, die ihn nie lesen wird, da sie weder des Lesens noch Schreiben mächtig ist. Hierbei erzählt der Sohn nicht stringent, sondern mäandert ständig hin und her zwischen der Geschichte seiner Großmutter, die während des Vietnamkrieges ein Kind von einem amerikanischen Soldaten bekam, dem Leben seiner Mutter, die sich in einem Nagelstudio abarbeitet, die ihren Sohn liebt und dennoch immer wieder schlägt, und seinem eigenen Aufwachsen in Amerika. Gewalt ist in diesem Roman immer wieder ein großes Thema, ebenso die ersten gleichgeschlechtlichen Erfahrungen, die der junge Mann mit Trevor macht. Vieles ist so explizit und direkt beschrieben, dass ich das nicht unbedingt hätte lesen müssen. Andere Szenen wiederum sind in wunderschöner, poetischer Sprache verfasst, und man spürt den Lyriker Vuong hinter diesem Roman. Manchmal allerdings wirkt der Sprachstil auf mich zu gekünstelt und verhindert zusammen mit der sprunghaften Erzählweise, dass ich mich richtig auf die Geschichte und die Charaktere einlassen kann und von ihnen berührt werde. So bleiben sie mir leider bis zum Schluss fremd. Da der Roman keinem roten Handlungsfaden folgt, empfand ich es als sehr anstrengend, dem Hörbuch zu folgen, und ich glaube, dass es mir wesentlich leichter gefallen wäre, das Buch selbst zu lesen. Ich würde das Hörbuch daher vor allem denjenigen empfehlen, die mit Vuongs Schreibstil schon vertraut sind oder das Buch bereits kennen und es gerne noch einmal hören würden. Der Sprecher Julian Horeyseck macht seine Sache jedenfalls hervorragend, er trifft genau den richtigen Ton und liest mit angenehmer und dennoch eindringlicher Stimme.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur kurz grandios: Sprachgewaltig, berührend & heftig

    “Ich schreibe, weil man mir gesagt hat, niemals einen Satz mit weil anzufangen. Aber ich wollte keinen Satz bilden - ich wollte freikommen.” “Auf Erden sind wir kurz grandios” von Ocean Vuong ist der Brief eines Sohnes an seine vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird, denn sie ist Analphabetin. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Ihr Sohn ist ein schmächtiger Außenseiter, der Little Dog genannt wird.  In Rückblenden erfahren wir von seiner Kindheit, der Ankunft in den USA, den Knochenjobs seiner Mutter, ihren prügelnden und geschundenen Händen, der Krankheit seiner Großmutter und seiner ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Die nicht verarbeiteten Kriegstraumata seiner Mutter versetzen sie mit jedem Feuerwerk, jedem Spielzeugsoldaten, wieder in den Krieg zurück.  “Wann endet ein Krieg? Wann kann ich deinen Namen sagen und nur deinen Namen meinen und nicht das, was du hinter dir gelassen hast?” “Unsere Muttersprache ist so überhaupt keine Mutter - sondern eine Waise. Unser Vietnamesisch eine Zeitkapsel, die den Punkt markiert, an dem deine Bildung endete, zu Asche zerfiel. Ma, unsere Muttersprache zu sprechen heißt, nur teilweise auf Vietnamesisch zu sprechen, aber ganz auf Krieg.”   Die Sprache von Ocean Vuong ist poetisch und heftig zugleich, oft schwer zu ertragen, aber unfassbar gut. "Ja, es gab einen Krieg. Ja, wir kamen aus seinem Auge. In diesem Krieg schenkte sich eine Frau einen neuen Namen - Lan -, erklärte sich durch diese Namensgebung selbst für schön und erschuf aus der Schönheit etwas, das seiner Bewahrung wert war. Daraus wurde eine Tochter geboren und von der Tochter einen Sohn.  Diese ganze Zeit über habe ich mir gesagt, dass wir aus dem Krieg geboren wurden - aber ich habe mich geirrt, Ma. Wir wurden aus Schönheit geboren. Niemand soll glauben, wir seien die Frucht der Gewalt - sondern dass Gewalt, die durch die Frucht hindurch gegangen ist, sie nicht verderben konnte." Es ist unklar, ob dieses Buch autobiographisch geprägt ist, es liest sich jedoch sehr authentisch und ist unfassbar berührend.  “Ich weiß nicht, was ich rede. Was ich meine, ist wohl, dass ich manchmal nicht weiß, was oder wer wir sind. Es gibt Tage, an denen ich mich wie ein menschliches Wesen fühle, an anderen fühle ich mich mehr wie ein Klang. Ich berühre die Welt nicht als ich selbst, sondern als Echo dessen, der ich gewesen bin. Kannst du mich schon hören? Kannst du mich lesen?” “Ma, ich weiß nicht, ob du es in diesem Brief soweit geschafft hast - oder ob du es überhaupt hierher geschafft hast. Du sagst mir immer, es sei zu spät für Dich, lesen zu lernen, mit deiner armen Leber, deinen müden Knochen, dass du dich nach allem, was du durchgemacht hast, nur noch ausruhen willst. Dieses Lesen ist ein Privileg, das du mir durch das, was du verloren hast, ermöglicht hast. Ich weiß, dass du an Wiedergeburt glaubst. Ich weiß nicht, ob ich daran glaube, aber ich hoffe, dass es sie gibt. Weil du dann vielleicht beim nächsten Mal hierher zurückkehren kannst. Vielleicht wirst du ein Mädchen sein und vielleicht wird dein Name wieder Rose sein, und du wirst ein Zimmer voller Bücher haben und Eltern, die dir in einem von Krieg unberührten Land Gutenachtgeschichten vorlesen. Vielleicht wirst du dann, in jenem Leben und in dieser Zukunft, dieses Buch finden und wissen, was uns geschah. Und du wirst dich an mich erinnern. Vielleicht.” Ein wirklich überwältigendes, grandioses Buch. Sprachgewaltig, poetisch und heftig. Ein Roman, der noch lange in mir nachhallen wird.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    16.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    |: Aua! Wow! :|

    Phu, was für ein Buch! Sprachlich wunderschön poetisch und schon fast magisch. Vuongs Sprache hat mich gefesselt, die entstandenen Bilder haben berührt, angeekelt und erschreckt. Die Rohheit und Härte gepaart mit Herzlichkeit und Liebe machen dieses Buch für mich unbeschreiblich gut. Um diesen Roman zu lesen, brauchte ich mehrere Pausen. Vuongs erschaffene Bilder liessen mich oft nicht so schnell los.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (89)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Emily R.

    Emily R.

    Thalia Wien – Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterhafte Erzählung!

    Eine berührende Geschichte eines vietnamesisch-amerikanischen Jungen und seiner Mutter, die ihre Heimat wegen dem Krieg verlassen müssen und sich in Amerika ein neues Leben erhoffen. Doch ihre Möglichkeiten sind begrenzt. Sprachbarrieren, Fremdenfeindlichkeit und das generationsübergreifende Trauma des Krieges verfolgt sie. In seinem autofiktionalen Debütroman erzählt Ocean Vuong in starker Bildsprache ~ ein wahrer Poet der heutigen Zeit!
  • Zum Bewerterprofil von Maja Z.

    Maja Z.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    "Man sagt, nichts hält ewig, dabei hat man nur Angst, dass es länger hält, als man es lieben kann."

    Diesem Roman mit seinen eigenen Worten gerecht zu werden, ist wahrlich eine Herausforderung. Der Erzähler schreibt seiner Mutter einen knapp 270 Seiten langen Brief. Sie ist allerdings Analphabetin und wird das Geschriebene vermutlich nie lesen. Ocean Vuong ist selbst ein Einwandererkind aus Vietnam und verarbeitet hier schonungslos seine unglücklichen Erfahrungen in den USA. Das Buch lebt allen voran von der Sprachkunst des Autors. Präzise, berührend, poetisch und aufwühlend. Kein Wort ist zu viel. Bei dieser Geschichte kann ich nur empfehlen, sich genügend Zeit zu nehmen. Genießen Sie die einzigartigen Sätze, die Sie durch das Buch begleiten. Es ist keine leichte Kost, aber das Lesen definitiv wert!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    26.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich vermisse dich mehr, als dass ich mich an dich erinnere"

    Im Jahr 2002 erschien die Verfilmung von Frida Kahlos Leben mit Selma Hayek in der Hauptrolle. Eine der zentralen Szenen dabei ist der Verkehrsunfall, durch den die Malerin lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird: Während der Bus mit Wucht gegen eine Hausmauer prallt, verlangsamen sich die gezeigten Geschehnisse in Zeitlupe. Es herrscht Chaos im Bus, Fahrgäste werden umgeworfen, Dinge zerbrechen – doch dieser Moment von Leid und Zerstörung wird kontrastiert mit dem schneeflockengleich durch die Luft tanzendem Blattgold eines mitfahrenden Künstlers. Schrecken und Schönheit vereint und sich gegenseitig verstärkend. Auf gleiche Art und Weise lässt Ocean Vuong seinen Protagonisten einen langen Brief an seine Mutter schreiben, in der er ihr von eben jener Schönheit und jenen Schrecken erzählt, die ihn letztendlich zu dem Menschen gemacht haben, der er heute ist. Sie sind eine Familie der Gebrochenen: Die Großmutter gezeichnet durch den Horror des Vietnamkriegs, in dem sie trotz allem ihre Liebe zu einem amerikanischen Soldaten findet; die Mutter, die ihren Traum vom Geld und Glück in den USA als Analphabetin in einem Nagelstudio früh aufgeben muss und er selbst, gefangen zwischen den psychotisch aggressiven Anfällen seiner Mutter, seiner ungestillten Sehnsucht nach Schönheit, Erfüllung der ersten großen Liebe zu einem anderen Jungen. Der Autor gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen amerikanischen Lyrik dieses Jahrzehnts und bringt auch eben jene besondere Sprachsensibilität in seinem Debütroman mit. Ähnlich wie in Max Porters im Frühjahr 2019 erschienenen „Lanny“ oder Paul Beattys „Slumberland“ liest sich dieses Buch durch die enorme Dichte an poetisch berührenden Sprachbildern, ungehörten Metaphern und einem schier nicht versiegen wollenden Schatz an bedrückend schönen Bildern fast mehr wie eine lyrische Ballade als ein klassischer Roman. Doch diese besondere Stärke des Romans kann auch bisweilen ihr Fallstrick sein: Dadurch, dass die Flut an außergewöhnlichen Gedanken und Gefühlen, verpackt in ungewohnte, weil vorhandene Klischees vermeidende Sprache quasi niemals abreißt, kann es schwer fallen, diesem konstanten Strom immer folgen zu können. Immer wieder beschäftigt und berührt ein Gedanke einer einzelnen Zeile und während die Augen bereits die nachfolgenden Absätze lesen, ist der Kopf eigentlich immer noch mit diesem bereits vergangenen Gedanken beschäftigt. So wird sich dieses nachhaltig empfehlenswerte Buch unter anderem besonders gut als Gemeinschaftslektüre in beispielsweise einem Lesekreis eignen, wo man immer wieder bewusst das Gas raus nimmt und sich die Zeit nimmt, einzelne Momente des Romans wirken zu lassen. Für sich allein gelesen, treibt die Handlung einen stetig vorwärts und so könnte die Gefahr bestehen, dass manche der zahlreichen Glanzpunkte kaum wahrgenommen vorüberziehen, weil sie eben so häufig und intensiv auf einen zuströmen. „Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist ein einzigartiger Roman über die Utopie des Amerikanischen Traums und was dieser den Menschen vermittelt, anstreben zu wollen. Ein Buch über Sehnsucht, Scheitern und Schönheit, Ängste, Hoffnungen und Figuren, die sich oftmals in sich selbst eingeschlossen wiederfinden. Für die Lektüre bleibt zuletzt der Tipp, sich für dieses scheinbar schlanke Buch Zeit zu nehmen und immer wieder aus dem Fluss der Handlung auszusteigen, um einzelnen Ideen und Bildern nachzufühlen – denn diese sind oft so außergewöhnlich, dass es schade wäre sie zu überfliegen. „Auf Vietnamesisch ist der Ausdruck für jemanden vermissen und sich an ihn erinnern derselbe: nho. Manchmal, wenn du mich am Telefon fragst: Con nho me không?, zucke ich zusammen, im Glauben, du meintest: Erinnerst du dich an mich? Ich vermisse dich mehr, als dass ich mich an dich erinnere.“

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