Produktbild: Trophäe

Trophäe Roman

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
162

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Senf / Dunkelbraun

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77524-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Senf / Dunkelbraun

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77524-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • she_loves_books

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Well, that escalated quickly...

    Nachdem schon die Jagd auf ein Nashorn ethisch hinterfragt werden kann, nimmt uns Gaea mit auf eine gedanklich ethische Achterbahnfahrt, auf welcher ich mich zum Teil gefragt habe, ob das wirklich nur Fiktion ist oder vielleicht so 'stattfindet' in der realen Welt... Herausfordernde Lektüre, welche Leser:innen auf grossartige Weise mitnimmt und viel spüren lässt und nachhallt!! Absolut empfehlenswert und gleichzeitig mit Vorsicht zu empfehlen, definitiv nichts für sensible Leser:innen auf der Suche nach Wohlfühllektüre:-)

  • IrinaR_2605

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Jäger und der Tod

    Hunter White, passionierter Jäger und ein reicher Lebemann, der im Leben nichts anbrennen lässt, befindet sich in Afrika. Der Grund seines Aufenthaltes hier ist eine "Trophäenjagd", sein Ziel ein Nashorn. Damit hätte er seine "Big Five" komplett. Kurz vor dem Ziel jedoch töten Wilderer "seine" Trophäe, was Hunter in Rage bringt. Um seinen Missmut zu besänftigen, arrangiert der Organisator der Jagt eine Steigerung dessen, was Hunter entglitten ist: nämlich die Aussicht auf eine "Big Six"-Trophäe. Das neue Angebot verschlägt Hunter zunächst die Sprache aber seine Neugier, Gier und die unstillbare Lust am Jagen befeuern ihn umso mehr. Höchst gespannt begleitet der Leser den irrsinnig Jäger im Fieberwahn durch die Wildnis Afrikas. Sieht mit seinem Blick die unberührte Schönheit der Natur, aber auch ihre blanke Grausamkeit. Am Ende der unerbittlichen Verfolgung blickt Hunter dem Tod direkt in die Augen: in die seiner "Trophäe" und seine eigenen. Ein großartig unterhaltendes Buch, das einen länger nicht loslässt.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    23.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über Moral und dem Wahnsinn des Weißen Mannes. Brillant erzählt.

    Hunter White – allein der Name ist schon Programm – tötet gerne. Sehr gerne, denn er ist leidenschaftlicher Jäger. Wahrscheinlich der Prototyp eines Jägers. Zu seinen Big Five fehlt ihm jetzt nur noch ein Spitzmaulnashorn. Drei Jahre hat er auf die Lizenz gewartet, um den tödlichen Schuss abgeben zu dürfen. Er ist ja kein Wilderer – denn das unterscheidet ihn ja von allen anderen Schießwütigen. Er bezahlt eine sehr hohe Summe dazu, besteht darauf durch den afrikanischen Busch geführt zu werden, nimmt sogar die Strapazen einer Wanderung und das Übernachten unter freiem Himmel in Kauf – und ist sehr stolz darauf. Denn nichts verbindet einen Mann mehr mit der Natur als der Kreatur im eigenen Habitat aufzulauern. Er verzichtet auch darauf, danach mit dem erlegtem Großwild stolz damit herum zu posen. Das macht er dann mit der ausgestopften Trophäe zu Hause, denn seine Frau steht ja voll darauf. Wer weiß, ob sie ihn nicht schon längst verlassen hätte, würde er sich nicht immer so als Mann präsentieren. Allerdings – die Jagd geht schief, andere kommen ihm zuvor. Wahrscheinlich Wilderer, die es nur auf das Horn abgesehen haben. Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für die Erhaltung der Art, denn nur Hunter und der Leiter des Reservats achten darauf, nur bestimmte Tiere zu töten. Solche, die für die Herde keinen Zweck mehr haben … Hunter ist eben der schönste, beste, reichste, edelste, rücksichtvollste und weißeste Mann der Welt – und sehr enttäuscht, dass das Nashorn nicht durch seine Kugel starb. Aber, so flüstert ihm der sein Jagdleiter zu – ob er schon mal von den Big Six gehört habe? Dazu machen sie sich auf in die Weite der Savanne – zu den Ureinwohnern – die sich von der Natur nur das holen, was sie zum Überleben benötigen – gnädigerweise mit der Erlaubnis des Weißen Mannes, der die Stämme in karge Reservate eingepfercht hat um sie unter Kontrolle zu halten. Hunter White kann der Mutter der Unmoralität nicht widerstehen – trotz der hohen Summe. Wie es ausgeht … wird natürlich nicht verraten. Dieser Roman trieft nur so von Sarkasmus und Kritik. Und beinahe könnte man den Verdacht haben, die Autorin goutiert die Großwildjagd, so präzise kommen die Argumente von White daher. Sie spielt dabei mit unseren Gefühlen – und baut ein Bild des Weißen Mannes auf, das an Realität nicht zu überbieten ist. Treffender kann die Art und Weise, wie der Postkolonialismus wütet, nicht beschrieben werden – eingepackt in einen Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ganz große Leseempfehlung für diesen ausnehmend guten Roman.

  • Bewertung

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Buch des Jahres 2025

    Ich fand das Buch großartig. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders gut hat mir gefallen, wie differenziert sich die Autorin mit dem zu Recht umstrittenen Thema der Großwildjagd und der weiteren im Verlauf des Buches auftauchenden Themen (was konkret gemeint ist, kann ich hier natürlich nicht spoilern) auseinandersetzt. Von mir eine klare Empfehlung.

  • Elina Z.

    5/5

    24.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hochliteratur

    Es war wohl eine bahnbrechende Geschichte. So ein Roman kann ruhig als Hochliteratur eingestuft werden. Der Leser weiß am Anfang von nichts. Es wird viel über Jagen erzählt, über das richtige Verhalten, über kommerzielle Abmachungen für Touristen. Aber welchen Verlauf die Story letztendlich haben wird, kann man überhaupt nicht voraussehen. Die Sprache fand ich bildhaft und detailreich. Mit wenigen Dialogen aber präzise dargestellten Szenen kann dieser Roman den Leser sprachlos machen. Alles, was und wie Gaea Schoeters in „Trophäe“ zur Sprache bringt, wirkt einfach revolutionär. Die Geschichte hat mich ehrlich gesagt wütend gemacht. Aber das überraschende Ende und der Sinn hinter der Handlung konnten meine Wahrnehmung verändern. Ein großes Applaus für so ein sensationelles literarisches Werk.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (162)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annelie W.

    Annelie W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2025

    eBook (ePUB)

    unglaublich

    Die »Trophäe« ist eines der Bücher, die einem wohl ewig im Kopf bleiben werden. Das fängt bei Schoeters' unglaublich fließendem Schreibstil an, und zieht sich auch durch den Inhalt, der einen nicht mehr loslässt. In diesem Buch schreibt die Autorin von einem Mann, der wohl das komplette Gegenteil von ihr darstellt. Hunter White ist Jäger. Der Name ist Programm und so folgen wir einem priviligierten, reichen amerikanischen Mann, dessen Ziel es ist, die "Big Five" zu schießen. In ihrem Buch arbeitet die Autorin zwar mit wenigen Dialogen, drückt dabei jedoch durch die detailreiche Beschreibung jeglicher Szenen umso mehr aus. Eine absolute Empfehlung von der ich fast nicht genug reden kann.
  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Deine westliche Moral ist ein Luxusprodukt, das man sich leisten können muss.“

    Der reiche Großwildjäger Hunter White lebt mit dem Jagdveranstalter van Heeren in Afrika sein archaisches Jagdverständnis und seine Allmachtsphantasien aus. Als es mit den Big Five nichts wird, bietet van Heeren seinem Jagdgast als ultimativen Nervenkitzel die Big Six an. „Die Verschmelzung von Todesangst und Dominanz schenkt dem Jäger einen nahezu erotischen Genuss … Die Befriedigung liegt nicht so sehr im Töten, sondern in der Unterwerfung der Beute: in der Bestätigung unserer Vorherrschaft über alles andere Leben.“
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suspense, Atmosphäre & ein moralisches Dilemma

    "Trophäe" greift zunächst ein Thema von äußerster Brisanz auf; den schmalen Grat zwischen Jagd und Wilderei. Ersteres erfolgt mit einer Jagderlaubnis, im legalen Rahmen und zum Vorteil der Natur. Letzteres befeuert eine Branche die ebenso profitabel wie abscheulich ist. Der illegale Wildtierhandel wird oft im gleichen Atemzug mit dem Handel mit Waffen, Drogen und Menschen genannt. Schoeters schafft es auf eindringliche Weise das Gefühl vom Jagen und Gejagt werden zu vermitteln. Der Puls steigt im Jagdfieber und unter der Hitze der afrikanischen Sonne, bis ins Unaufhörliche, bricht sich nur mit dem Kompass der inneren Moral, der ständig neu justiert werden muss. Und dann kommt das Spitzmaulnashorn vor die Linse. Bewundernswert in seiner natürlichen Lebensweise; Einatmen - Luft anhalten - zielen - Abschuss - die Freisetzung von Dopamin und dann Stille, das Ausatmen bleibt in der Hitze des Gefechts auf der Strecke liegen. Die Atemlosigkeit steigert sich noch mit der Zäsur im Mittelteil der Erzählung. Ein Plot Twist der seines Gleichen sucht, unvorstellbar abgründig und ungeheurlich. Ein Schauer bis zum Ende. Die Handlung zieht einem förmlich den Boden unter den Füßen weg.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig oder Falsch

    Unglaublich fesselnder, erschütternder und überwältigender Roman, der einen tiefgründigen Blick auf Fragen der Moral, Politik, Kulturunterschiede und Gerechtigkeit wirft. Obwohl von Anfang an klar ist, vor welcher ungeheuerlichen Entscheidung der Jäger bald stehen wird, kann man, will man es trotzdem nicht glauben und zittert dem Ende entgegen. Wirklich tolles Buch, für mich jetzt schon ein mögliches Highlight des Jahres.
  • Zum Bewerterprofil von Mika

    Mika

    Thalia Linz – Lentia

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geht unter die Haut

    Was für ein unfassbar guten Roman Gaea Schoeters vorlegt. Tiefgreifen und fesselnd erzählt sie die Geschichte von White Hunter. Einem reichen US-Amerikaner der nichts lieber tut als auf die Jagd zu gehen. Das ist für Hunter so natürlich wie zu Atmen. Alles hat er schon erlegt, von Büffel zu Kaninchen hin bis Löwen. Und immer kam neben Hunter auch eine Trophäe in Form der präparierten, ausgestopften Beute mit nach Hause. Als Geschenk für seine Frau. Auch auf dieser Reise gibt es ein ganz genaues Ziel: Ein Nashorn, das Tier welches Hunter noch fehlt um seine Big Five voll zu bekommen. Eines Tages erzählt sein Freund Van Heeren, dem das Jagdgebiet in Afrika gehört, von den Big Six und die Geschichte nimmt Ihren Lauf... Die Jagd , die damit verbundenen Probleme (Wilderei, Artenschutz etc..), die damit verbundenen ethischen Fragen und Afrikanische Ureinwohner Bräuche und Rituale sind die Hauptthemen dieses Buches. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Eine spannende Lektüre, die ich definitiv zu den besten Bücher zähle, welche ich je gelesen habe.

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