Produktbild: Trophäe

Trophäe Roman

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
162

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

491

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1626 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783552074088

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

491

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1626 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783552074088

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Ich habs geliebt - so unterrated das Buch!

Bewertung am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578809

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich mochte alles an dem Buch: die Idee, den Schreibstil, die Charaktere und die behandelten Themen. Post-Kolonalismus, Artenschutz, Wertekonflikte - wer darf jagen und wer wird gejagt. I loved it.

Ich habs geliebt - so unterrated das Buch!

Bewertung am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578809
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich mochte alles an dem Buch: die Idee, den Schreibstil, die Charaktere und die behandelten Themen. Post-Kolonalismus, Artenschutz, Wertekonflikte - wer darf jagen und wer wird gejagt. I loved it.

Begeisternd und verstörend zugleich

Micha_W am 21.04.2025

Bewertungsnummer: 2471291

Bewertet: eBook (ePUB)

Halten Sie sich für moralisch gefestigt? Ihr ethisches Wertesystem ist unerschütterlich? Ok, dann sollten Sie Trophäe unbedingt lesen. Aber bitte gut anschnallen. Ein steinreicher amerikanischer Geschäftsmann und passionierter Großwildjäger sieht Afrika als seine ganz eigene Spielwiese an. Für Geld ist auch hier alles zu haben, vor allem die Lizenz zum Töten, vor allem für den weißen Jäger – Nomen est Omen – Hunter White. Vom Big Business zum Erlegen der Big Five, wovon ihm nur noch das aggressive Rhino, das gewaltige Nashorn, fehlt. Wilderer kommen ihm bei der auserkorenen und bereits bezahlten Beute jedoch zuvor, Frustration staut sich auf, bis ihn sein Jagdmanager und Freund auf eine zunächst völlig abwegige Idee bringt – es gibt unter Insidern ja auch noch die Big Six. Er spricht dies mit diesem gewissen Unterton aus, während sie gemeinsam einheimische Jungen beobachten, wie sie elegant wie Leoparden, kräftig wie Löwen und wachsam wie Savannenhunde mit Pfeil und Bogen ihre Jagd auf Antilopen machen.  Spätestens in diesem Augenblick stockt nicht nur Hunter White, sondern auch jedem Leser der Atem. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das kann es doch wohl nicht geben. So etwas darf man sich doch eigentlich nicht mal als literarische Fiktion ausmalen. Doch halt, nicht so schnell … Da hat man sich bei der Entscheidung für diesen Roman farbenprächtige Bilder der afrikanischen Savanne und Steppe erhofft und auch zuhauf bekommen. Jenseits von Afrika-Klischees inklusive. Schön und gut. Dafür hat man über lange Anfangspassagen aber eine ganze Menge an Machismo-Kult wegstecken müssen. Ist die Jagd-Leidenschaft nicht prädestiniert für die Ansammlung hemingwayesker Zweibeiner mit toxischer Männlichkeit? Wie kann sich ein Roman entgegen jedem woken Zeitgeist so sehr die Argumentation von Menschen zueigen machen, denen das Testosteron aus jeder Pore quillt und von denen man als doch um so viel besserer, humanistisch geprägter Gutmensch weiß, dass es all den lonesome Cowboys doch nur um die pure Lust am Töten geht? Mit viel kritischer Abneigung nimmt man im Verlauf schwerlich und murrend hin, dass die Vergabe der Lizenzen auch eine Art Kontrolle des Wildbestandes ist, dass damit Wildhüter und Wildererbekämpfung finanziert werden und dass die Fährtenleser mit ihrem Lohn ein Stück weit ihren Stamm in Zeiten der Trockenheit und des Hungers am Leben halten. Das ist argumentativ noch sehr schwach, aber der Roman nimmt einen extrem geschickt und fast unmerklich mit in einen inneren Disput. Immer öfter wird der Leser bei seinen eigenen Konflikten abgeholt. Ist das alles eine Regression auf einen puren maskulinen Animalismus, geschönt und verbrämt durch machistische Floskeln, oder muss man diese Jäger-Ethik doch differenzierter sehen? Gibt es nur die ganz schlechten oder auch noch die ein bisschen guten? Können wir die Lebensumstände in diesem Umfeld überhaupt vollumfänglich und korrekt beurteilen und würdigen, die wir uns in unserer westlichen Zivilisation schon lange vom Töten eines oder vieler Tiere abgekoppelt haben und uns in der Mehrheit nicht scheuen, die Produkte des anonymen Tötungsaktes als Nahrung zu verzehren? Diese ersten Beispiele sind fast schon zu plump und zu plakativ im Vergleich dazu, wie das Buch einen in immer ausgefeiltere moralische Zwickmühlen hineinzieht. Mehr und mehr ist man gezwungen, eigene Meinungsstereotypien in Frage zu stellen oder gar zu verlassen. Und das nicht in einem Pro-und-Kontra-Sachbuch, sondern in einem absolut spannenden und schließlich extrem fesselnden Roman, dessen Handlung einen zwingt, weiter und weiter zu lesen. Ein Finale furioso. Extrem gut gemacht. Ganz oft fragt man sich beim Lesen ab Beginn, was denn nun die Meinung des Autors zur Jagd an sich und all den brutalen Details ist. Schreibt da ein selbstherrlicher, mordlustiger Macho ohne Gewissen? Oder ist da doch jemand, bei dem Bedenken oder gar Skrupel dominieren? Das sollte man beim Lesen am besten selbst entscheiden. Nur so viel: Gaea Schoeters ist eine Frau.

Begeisternd und verstörend zugleich

Micha_W am 21.04.2025
Bewertungsnummer: 2471291
Bewertet: eBook (ePUB)

Halten Sie sich für moralisch gefestigt? Ihr ethisches Wertesystem ist unerschütterlich? Ok, dann sollten Sie Trophäe unbedingt lesen. Aber bitte gut anschnallen. Ein steinreicher amerikanischer Geschäftsmann und passionierter Großwildjäger sieht Afrika als seine ganz eigene Spielwiese an. Für Geld ist auch hier alles zu haben, vor allem die Lizenz zum Töten, vor allem für den weißen Jäger – Nomen est Omen – Hunter White. Vom Big Business zum Erlegen der Big Five, wovon ihm nur noch das aggressive Rhino, das gewaltige Nashorn, fehlt. Wilderer kommen ihm bei der auserkorenen und bereits bezahlten Beute jedoch zuvor, Frustration staut sich auf, bis ihn sein Jagdmanager und Freund auf eine zunächst völlig abwegige Idee bringt – es gibt unter Insidern ja auch noch die Big Six. Er spricht dies mit diesem gewissen Unterton aus, während sie gemeinsam einheimische Jungen beobachten, wie sie elegant wie Leoparden, kräftig wie Löwen und wachsam wie Savannenhunde mit Pfeil und Bogen ihre Jagd auf Antilopen machen.  Spätestens in diesem Augenblick stockt nicht nur Hunter White, sondern auch jedem Leser der Atem. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das kann es doch wohl nicht geben. So etwas darf man sich doch eigentlich nicht mal als literarische Fiktion ausmalen. Doch halt, nicht so schnell … Da hat man sich bei der Entscheidung für diesen Roman farbenprächtige Bilder der afrikanischen Savanne und Steppe erhofft und auch zuhauf bekommen. Jenseits von Afrika-Klischees inklusive. Schön und gut. Dafür hat man über lange Anfangspassagen aber eine ganze Menge an Machismo-Kult wegstecken müssen. Ist die Jagd-Leidenschaft nicht prädestiniert für die Ansammlung hemingwayesker Zweibeiner mit toxischer Männlichkeit? Wie kann sich ein Roman entgegen jedem woken Zeitgeist so sehr die Argumentation von Menschen zueigen machen, denen das Testosteron aus jeder Pore quillt und von denen man als doch um so viel besserer, humanistisch geprägter Gutmensch weiß, dass es all den lonesome Cowboys doch nur um die pure Lust am Töten geht? Mit viel kritischer Abneigung nimmt man im Verlauf schwerlich und murrend hin, dass die Vergabe der Lizenzen auch eine Art Kontrolle des Wildbestandes ist, dass damit Wildhüter und Wildererbekämpfung finanziert werden und dass die Fährtenleser mit ihrem Lohn ein Stück weit ihren Stamm in Zeiten der Trockenheit und des Hungers am Leben halten. Das ist argumentativ noch sehr schwach, aber der Roman nimmt einen extrem geschickt und fast unmerklich mit in einen inneren Disput. Immer öfter wird der Leser bei seinen eigenen Konflikten abgeholt. Ist das alles eine Regression auf einen puren maskulinen Animalismus, geschönt und verbrämt durch machistische Floskeln, oder muss man diese Jäger-Ethik doch differenzierter sehen? Gibt es nur die ganz schlechten oder auch noch die ein bisschen guten? Können wir die Lebensumstände in diesem Umfeld überhaupt vollumfänglich und korrekt beurteilen und würdigen, die wir uns in unserer westlichen Zivilisation schon lange vom Töten eines oder vieler Tiere abgekoppelt haben und uns in der Mehrheit nicht scheuen, die Produkte des anonymen Tötungsaktes als Nahrung zu verzehren? Diese ersten Beispiele sind fast schon zu plump und zu plakativ im Vergleich dazu, wie das Buch einen in immer ausgefeiltere moralische Zwickmühlen hineinzieht. Mehr und mehr ist man gezwungen, eigene Meinungsstereotypien in Frage zu stellen oder gar zu verlassen. Und das nicht in einem Pro-und-Kontra-Sachbuch, sondern in einem absolut spannenden und schließlich extrem fesselnden Roman, dessen Handlung einen zwingt, weiter und weiter zu lesen. Ein Finale furioso. Extrem gut gemacht. Ganz oft fragt man sich beim Lesen ab Beginn, was denn nun die Meinung des Autors zur Jagd an sich und all den brutalen Details ist. Schreibt da ein selbstherrlicher, mordlustiger Macho ohne Gewissen? Oder ist da doch jemand, bei dem Bedenken oder gar Skrupel dominieren? Das sollte man beim Lesen am besten selbst entscheiden. Nur so viel: Gaea Schoeters ist eine Frau.

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Trophäe

von Gaea Schoeters

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Annelie W.

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

unglaublich

Bewertet: eBook (ePUB)

Die »Trophäe« ist eines der Bücher, die einem wohl ewig im Kopf bleiben werden. Das fängt bei Schoeters' unglaublich fließendem Schreibstil an, und zieht sich auch durch den Inhalt, der einen nicht mehr loslässt. In diesem Buch schreibt die Autorin von einem Mann, der wohl das komplette Gegenteil von ihr darstellt. Hunter White ist Jäger. Der Name ist Programm und so folgen wir einem priviligierten, reichen amerikanischen Mann, dessen Ziel es ist, die "Big Five" zu schießen. In ihrem Buch arbeitet die Autorin zwar mit wenigen Dialogen, drückt dabei jedoch durch die detailreiche Beschreibung jeglicher Szenen umso mehr aus. Eine absolute Empfehlung von der ich fast nicht genug reden kann.
  • Annelie W.
  • Buchhändler/-in

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unglaublich

Bewertet: eBook (ePUB)

Die »Trophäe« ist eines der Bücher, die einem wohl ewig im Kopf bleiben werden. Das fängt bei Schoeters' unglaublich fließendem Schreibstil an, und zieht sich auch durch den Inhalt, der einen nicht mehr loslässt. In diesem Buch schreibt die Autorin von einem Mann, der wohl das komplette Gegenteil von ihr darstellt. Hunter White ist Jäger. Der Name ist Programm und so folgen wir einem priviligierten, reichen amerikanischen Mann, dessen Ziel es ist, die "Big Five" zu schießen. In ihrem Buch arbeitet die Autorin zwar mit wenigen Dialogen, drückt dabei jedoch durch die detailreiche Beschreibung jeglicher Szenen umso mehr aus. Eine absolute Empfehlung von der ich fast nicht genug reden kann.

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

„Deine westliche Moral ist ein Luxusprodukt, das man sich leisten können muss.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der reiche Großwildjäger Hunter White lebt mit dem Jagdveranstalter van Heeren in Afrika sein archaisches Jagdverständnis und seine Allmachtsphantasien aus. Als es mit den Big Five nichts wird, bietet van Heeren seinem Jagdgast als ultimativen Nervenkitzel die Big Six an. „Die Verschmelzung von Todesangst und Dominanz schenkt dem Jäger einen nahezu erotischen Genuss … Die Befriedigung liegt nicht so sehr im Töten, sondern in der Unterwerfung der Beute: in der Bestätigung unserer Vorherrschaft über alles andere Leben.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

„Deine westliche Moral ist ein Luxusprodukt, das man sich leisten können muss.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der reiche Großwildjäger Hunter White lebt mit dem Jagdveranstalter van Heeren in Afrika sein archaisches Jagdverständnis und seine Allmachtsphantasien aus. Als es mit den Big Five nichts wird, bietet van Heeren seinem Jagdgast als ultimativen Nervenkitzel die Big Six an. „Die Verschmelzung von Todesangst und Dominanz schenkt dem Jäger einen nahezu erotischen Genuss … Die Befriedigung liegt nicht so sehr im Töten, sondern in der Unterwerfung der Beute: in der Bestätigung unserer Vorherrschaft über alles andere Leben.“

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Trophäe

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