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Daniel Kehlmann

1. Lichtspiel

Lichtspiel

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732420827

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2023

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

199

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

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9783732420827

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Film und Macht

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.10.2025

Bewertungsnummer: 2618610

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großer Roman von einem großen Autor: Das Buch handelt von dem Filmregisseur G.W. Pabst, der in der Weimarer Republik seine größten Erfolge feierte. Vor den Nazis floh er zunächst nach Hollywood, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen und kehrte nach Österreich zurück, um unter den Nazis regimetreue Filme zu drehen. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und sehr gut erzählt. Ein sehr wichtiges Werk und sehr empfehlenswert.

Film und Macht

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.10.2025
Bewertungsnummer: 2618610
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großer Roman von einem großen Autor: Das Buch handelt von dem Filmregisseur G.W. Pabst, der in der Weimarer Republik seine größten Erfolge feierte. Vor den Nazis floh er zunächst nach Hollywood, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen und kehrte nach Österreich zurück, um unter den Nazis regimetreue Filme zu drehen. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und sehr gut erzählt. Ein sehr wichtiges Werk und sehr empfehlenswert.

Ein zeitloses Meisterwerk

Bewertung am 03.10.2024

Bewertungsnummer: 2307267

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe fast alle Bücher von Daniel Kehlmann gelesen. Er schafft es immer wieder, mich zu begeistern. In seinem neuen Roman schreibt er über einen Filmregisseur im Dritten Reich, über eine verworrene, schwierige Zeit für Künstler, in der Macht, Barbarei und Unkultur zur Katastrophe verschmelzen. Berühmte Schauspieler und Regisseure jener Zeit sowie Josef Goebbels treten in dem Roman auf. Mit seiner bekannten Wortgewalt wird man schon auf den ersten Seiten in die Geschichte hineingezogen. Ein entlarvender Roman, der im Gedächtnis bleibt, ob man will oder nicht.

Ein zeitloses Meisterwerk

Bewertung am 03.10.2024
Bewertungsnummer: 2307267
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe fast alle Bücher von Daniel Kehlmann gelesen. Er schafft es immer wieder, mich zu begeistern. In seinem neuen Roman schreibt er über einen Filmregisseur im Dritten Reich, über eine verworrene, schwierige Zeit für Künstler, in der Macht, Barbarei und Unkultur zur Katastrophe verschmelzen. Berühmte Schauspieler und Regisseure jener Zeit sowie Josef Goebbels treten in dem Roman auf. Mit seiner bekannten Wortgewalt wird man schon auf den ersten Seiten in die Geschichte hineingezogen. Ein entlarvender Roman, der im Gedächtnis bleibt, ob man will oder nicht.

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Lichtspiel

von Daniel Kehlmann

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Johannes Altenberger

Thalia Salzburg – Europark

Zum Portrait

5/5

Was für ein "Film"!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman zeichnet sich besonders durch die Erzählweise sowie die Mischung aus Fiktion und Historie aus. Die Erzählperspektive wechselt häufig und es gibt sowohl szenische als auch visuelle Schnitte. So bekommt man das Gefühl, einen "Film" zu lesen, der spannend und atmosphärisch geschrieben ist.
  • Johannes Altenberger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was für ein "Film"!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman zeichnet sich besonders durch die Erzählweise sowie die Mischung aus Fiktion und Historie aus. Die Erzählperspektive wechselt häufig und es gibt sowohl szenische als auch visuelle Schnitte. So bekommt man das Gefühl, einen "Film" zu lesen, der spannend und atmosphärisch geschrieben ist.

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Rafael Wallner

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Vom Regen in die Traufe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kehlmann malt das Porträt eines Mann der sein ganzes Leben der Kunst widmete, in diesem Fall der Filmkunst. G. W. Pabst ist eine Ikone der Stummfilmära, ein Meister im Schnitt und bekannt für zahlreiche Klassiker, wie die Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu Zeiten der Weimarer Republik. Mit der Machtergreifung der NSDAP flüchtet Pabst mit seiner Familie nach Amerika, um dort als Regisseur ganz groß rauszukommen. Doch sein Englisch ist grottig, und die Amerikaner kennen seine Filme nicht. Immer wieder wird er für die Sci-Fi Perle & Meisterdystopie "Metropolis" gelobt, obwohl Friz Lang hierfür Regie führte. Wie ein Running Gag zieht sich dieser Vergleich durch die Erzählung. Unter dem Vorwand die kranke Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen kehrt er in seine österreichische Heimat zurück. Der von den Nazis beherrschten Ostmark kann sich Pabst jedoch nicht mehr entziehen. Er distanziert sich von seiner Familie und klammert sich mit aller Kraft an die Filmkunst. Er trifft eine Einigung mit Reichspropagandaminister Goebbels, der ihm zusichert keine politischen Filme inszenieren zu müssen. Doch mit dem andauernden Weltkrieg wird ihm das Budget gekürzt. Pabst klammert sich so sehr an die Kunst, dass er auch nicht mehr davor davor zurückschreckt mit den Nazis zu kollaborieren. Frei nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Kunst ist nach der Auffassung von Pabst von allen Umwelteinflüssen losgelöst, ein Produkt für die Nachwelt, das nicht im Kontext der Zeit spielt. Die vollständige Trennung von Kunst und Künstler. Pabst verliert sich so sehr in seinem Schaffen, dass er komplett übersieht, wie die destruktive Ideologie des Nationalsozialismus die Gedankenwelt seines einzigen Kindes zersetzt. Eine derart präzise und lebendige Charakter- und Milieustudie sucht seines Gleichen. Die Dramaturgie ergibt sich aus einer schwindelerregenden Fallhöhe, einer sukzessiven Demontage des Protagonisten.
  • Rafael Wallner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Vom Regen in die Traufe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kehlmann malt das Porträt eines Mann der sein ganzes Leben der Kunst widmete, in diesem Fall der Filmkunst. G. W. Pabst ist eine Ikone der Stummfilmära, ein Meister im Schnitt und bekannt für zahlreiche Klassiker, wie die Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu Zeiten der Weimarer Republik. Mit der Machtergreifung der NSDAP flüchtet Pabst mit seiner Familie nach Amerika, um dort als Regisseur ganz groß rauszukommen. Doch sein Englisch ist grottig, und die Amerikaner kennen seine Filme nicht. Immer wieder wird er für die Sci-Fi Perle & Meisterdystopie "Metropolis" gelobt, obwohl Friz Lang hierfür Regie führte. Wie ein Running Gag zieht sich dieser Vergleich durch die Erzählung. Unter dem Vorwand die kranke Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen kehrt er in seine österreichische Heimat zurück. Der von den Nazis beherrschten Ostmark kann sich Pabst jedoch nicht mehr entziehen. Er distanziert sich von seiner Familie und klammert sich mit aller Kraft an die Filmkunst. Er trifft eine Einigung mit Reichspropagandaminister Goebbels, der ihm zusichert keine politischen Filme inszenieren zu müssen. Doch mit dem andauernden Weltkrieg wird ihm das Budget gekürzt. Pabst klammert sich so sehr an die Kunst, dass er auch nicht mehr davor davor zurückschreckt mit den Nazis zu kollaborieren. Frei nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Kunst ist nach der Auffassung von Pabst von allen Umwelteinflüssen losgelöst, ein Produkt für die Nachwelt, das nicht im Kontext der Zeit spielt. Die vollständige Trennung von Kunst und Künstler. Pabst verliert sich so sehr in seinem Schaffen, dass er komplett übersieht, wie die destruktive Ideologie des Nationalsozialismus die Gedankenwelt seines einzigen Kindes zersetzt. Eine derart präzise und lebendige Charakter- und Milieustudie sucht seines Gleichen. Die Dramaturgie ergibt sich aus einer schwindelerregenden Fallhöhe, einer sukzessiven Demontage des Protagonisten.

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