Produktbild: Lichtspiel

Lichtspiel Roman | "Ein Geniestreich von einem Roman, ein Buch, das bleiben wird." ARD Druckfrisch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5237

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018457

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

5237

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

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1. Auflage

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Deutsch

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9783644018457

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  • Bewertung

    5/5

    30.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnde und faszinierende Zeitreise für Film- und Geschichtsinteressierte, ein absolutes Lesevergnügen und Hohelied auf die deutsche Sprache. Grandios...

    D.K. nimmt den Hörer/Leser auf eine grandios recherchierte Zeitreise in die Filmgeschichte mit und kreiert mit diesem Roman ein Hohelied auf die deutsche Sprache und ein Feuerwerk an Einfällen. Ich fand einfach köstliche Beschreibungen z.B. des Literatur-Kaffeekränzchen oder der Zusammenkunft mit Goebbels ebenso wie detaillierte Zustandsbeschreibungen mit den entsprechenden Protagonisten der Zeit: Riefenstahl, Rühmann etc. Die Hörbuchfassung (mit Ulrich Noethen als Sprecher) beherbergt zudem einen guten Schuss an kabarettistischem Humor - ich habe sowohl das Hörbuch als auch die gebundene Ausgabe sehr genossen.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lichtspiel

    Der Roman gefällt mir sehr gut. Die Hauptfigur war ein der Nazizeit bekannter Regisseur. Ich lese eBooks weil ich für unterwegs das leichte Gewicht der Lektüre schätze. Ansonsten lese ich lieber Print Ausgaben.

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    5/5

    06.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hochinteressanter Inhalt, hervorragend erzählt

    Das Leben des Erfolgs - Regisseurs Pabst habe ich geschichtlich & moralisch als sehr interessant empfunden. Das Buch wird aber erst durch die hervorragende Erzählkunst von Daniel Kehlmann zum Meisterwerk. Jeder einzelne "Mosaikstein" ist spannend zu lesen, wobei mir insbesondere Schattenspiel, witzig erzählt aus der Sicht von Rupert Wooster sowie Molander mit der krimihaft beschriebenen Flucht aus Prag noch lange in Erinnerung bleiben werden. Sehr empfehlenswert und es bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder so lange auf ein neues Werk von Kehlmann warten müssen, wie seit Tyll.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    03.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Genie, Ego und Mitläufer

    Wie wird man zum Mitläufer, ist es Ego, die Möglichkeiten oder Resignation? Daniel Kehlmann nähert sich in diesem biografischen Roman mit dem Regisseur G. W. Pabst dieser Frage an. Ein gefeierter Regisseur der 1920er, vor dem Naziregime erst nach Frankreich, dann nach Los Angeles geflohen. Doch er kann dort kein Fuß fassen, auch die Garbo kann ihm nicht helfen. Sein Ego, angeknackst, ergreift die Möglichkeit eines Heimatbesuchs...doch eine Rückkehr ins Exil bleibt ein Wunschtraum. Eindrücklich verfolgt man, wie Pabst erst mehr gezwungen und unter Druck gesetzt, dann den Möglichkeiten erlegen, zum Mitläufer und Profiteur wird. Wie im Wahn begleitet man Pabst und seine Familie sowie seinen Verfall, geistig wie körperlich. Was wodurch bedingt ist, darf der Leser für sich selbst entscheiden. Und so bekommt man ein eindrückliches Bild und eine faszinierende Geschichte.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    20.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Von einem, der auszog, wiederkehrte und dableiben musste.

    Wieder einmal hat der geniale Autor Daniel Kehlmann einer historischen Person einen Roman gewidmet. Doch im Gegensatz zu Humboldt, dessen Leben bereits reichlich erforscht war, als Kehlmann sich ihm zuwandte, musste er diesmal selbst in den Archiven wühlen und Fakten ans Tageslicht verhelfen. Der neue Roman "Lichtspiel" dreht sich um den österreichischen Regisseur G. W. Pabst, der zeitgleich mit Fritz Lang und Ernst Lubisch zu den großen Filmemachern der Weimarer Republik gehörte Er galt insbesondere als Meister der nahtlosen Schnittkunst und als Entdecker von Greta Garbo und der inzwischen vergessenen Louise Brooks. Mit seinen Filmen wie "Westfront 1918" "Dreigroschenoper" oder "Die freudlose Gasse" u.a. fix politisch im linken Spektrum verankert, war er gezwungen nach seiner Rückkehr aus Amerika, wo es ihm nicht gelang, schöpferisch Fuß zu fassen, sich mit den Nazis zu arrangieren, um arbeiten zu können. Auch wenn er versucht hat, diese Periode nach dem Krieg filmisch aufzuarbeiten, konnte er an seine früheren Erfolge nicht mehr anschließen. Die großen faktischen Lücken seines Lebenslaufes füllt Daniel Kehlmann mit brillanter Fantasie, genau so könnte es gewesen sein. Fiktive Personen treiben die Handlung voran, in eleganter Weise vermischen sich Fakten und Fiktion zu einem spannenden Ganzen, was uns , so ganz nebenbei , auch die Welt ein wenig erklärt. Ein wirklicher Lesegenuss, den ich nur weiterempfehlen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (121)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Was für ein "Film"!

    Der Roman zeichnet sich besonders durch die Erzählweise sowie die Mischung aus Fiktion und Historie aus. Die Erzählperspektive wechselt häufig und es gibt sowohl szenische als auch visuelle Schnitte. So bekommt man das Gefühl, einen "Film" zu lesen, der spannend und atmosphärisch geschrieben ist.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Regen in die Traufe

    Kehlmann malt das Porträt eines Mann der sein ganzes Leben der Kunst widmete, in diesem Fall der Filmkunst. G. W. Pabst ist eine Ikone der Stummfilmära, ein Meister im Schnitt und bekannt für zahlreiche Klassiker, wie die Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu Zeiten der Weimarer Republik. Mit der Machtergreifung der NSDAP flüchtet Pabst mit seiner Familie nach Amerika, um dort als Regisseur ganz groß rauszukommen. Doch sein Englisch ist grottig, und die Amerikaner kennen seine Filme nicht. Immer wieder wird er für die Sci-Fi Perle & Meisterdystopie "Metropolis" gelobt, obwohl Friz Lang hierfür Regie führte. Wie ein Running Gag zieht sich dieser Vergleich durch die Erzählung. Unter dem Vorwand die kranke Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen kehrt er in seine österreichische Heimat zurück. Der von den Nazis beherrschten Ostmark kann sich Pabst jedoch nicht mehr entziehen. Er distanziert sich von seiner Familie und klammert sich mit aller Kraft an die Filmkunst. Er trifft eine Einigung mit Reichspropagandaminister Goebbels, der ihm zusichert keine politischen Filme inszenieren zu müssen. Doch mit dem andauernden Weltkrieg wird ihm das Budget gekürzt. Pabst klammert sich so sehr an die Kunst, dass er auch nicht mehr davor davor zurückschreckt mit den Nazis zu kollaborieren. Frei nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Kunst ist nach der Auffassung von Pabst von allen Umwelteinflüssen losgelöst, ein Produkt für die Nachwelt, das nicht im Kontext der Zeit spielt. Die vollständige Trennung von Kunst und Künstler. Pabst verliert sich so sehr in seinem Schaffen, dass er komplett übersieht, wie die destruktive Ideologie des Nationalsozialismus die Gedankenwelt seines einzigen Kindes zersetzt. Eine derart präzise und lebendige Charakter- und Milieustudie sucht seines Gleichen. Die Dramaturgie ergibt sich aus einer schwindelerregenden Fallhöhe, einer sukzessiven Demontage des Protagonisten.
  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Eisenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leidenschaft trotz Krieg – das Leben eines Regisseurs

    "Lichtspiel" erzählt vom Leben und Erfolg des international bekannten österreichischen Filmregisseurs Georg Wilhelm Pabst, der unter anderem mit Greta Garbo und Asta Nielsen das Publikum begeisterte. Die Handlung ist eingebettet in die turbulenten Ereignisse des Zweiten Weltkriegs: 1939 besucht Pabst mit Frau und Sohn seine kränkliche Mutter in Österreich – damals Ostmark – als plötzlich der Krieg ausbricht und die Grenzen geschlossen werden. So ist er gezwungen, unter der NS-Herrschaft weiter Filme zu drehen. Trotz der unmöglichen Bedingungen bleibt Pabst seiner Leidenschaft treu. Die Kunst des Films, die Regieführung und der Filmschnitt haben für ihn oberste Priorität, und er lässt sich selbst von äußeren Widrigkeiten nicht von seiner Berufung abbringen. Ein faszinierender Roman über künstlerische Hingabe, Durchhaltevermögen und die Macht der Kreativität in schwierigen Zeiten.
  • Zum Bewerterprofil von Herbert Hofer

    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kunst und Moral

    Die Kehlmannsche Erzählkunst ist streckenweise wirklich atemberaubend! ____ Das gilt ganz besonders bereits für die ersten beiden Szenen des Textes. Sie ziehen den Leser mit souveräner Geste mitten in die Geschichte und wenn in diesen beiden Szenen der Leser jeweils mehr weiß als die handelnden Personen im Buch so erinnert diese übergeordnete Perspektive an jene Momente, in denen G. W. Pabst noch zu drehende Filmszenen imaginiert um sich für die richtigen Raumachsen, Bewegungsrichtungen und Schnittfolgen zu entscheiden. ____ „Lichtspiel“ ist eine fiktionale Biografie des österreichischen Filmregisseurs G. W. Pabst. Das zentrale Thema des Buches ist der Versuch des Regisseurs, sich mit dem nationalsozialistischen Regime zu arrangieren und in Deutschland Filme zu drehen, die dennoch seinen künstlerischen Ansprüchen gerecht werden und nicht zuletzt als ehemals kommunistisch geltender Filmkünstler einer Inhaftierung im KZ zu entgehen. Pabst hatte bereits erfolglos versucht, in Hollywood Fuß zu fassen als er bei einem Aufenthalt bei seiner Mutter in Österreich vom Kriegsbeginn und der damit verhängten Schließung der Grenzen überrascht wurde. ____ Alles das ist sprachlich und erzählerisch sehr dicht und spannend wobei für mich etwa die Beschäftigung mit der Logik des Films, was es braucht damit eine Szene von den Zusehern im Kino so wahrgenommen wird, wie gewünscht, und sicherlich auch die Darstellung der brutalen Gewalt und der Perfidie, mit der sich das Naziregime auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchgesetzt hat, am eindrucksvollsten waren. ____ Die Sequenz, die das Dilemma des Künstlers, der alles daran setzt, seine Visionen zu realisieren, am eindrucksvollsten darstellt ist meiner Meinung nach von der Frage der Legitimität der Kehlmannschen Darstellung überschattet. Wenn Kehlmann ihn dort durchaus verwerfliche Maßnahmen treffen lässt, die der historische G. W. Pabst so nie getroffen hat - und seine Lebensspanne schließlich noch nicht so weit zurück liegt - dann ist das meiner Meinung nach zumindest diskussionswürdig und war für die Nachfahren des Regisseurs auch Grund zu einer gerichtlichen Klage (und ist für mich der, einen Stern weniger zu vergeben). Das ist aber etwas, das jede Leser:in für sich selbst entscheiden kann ... ____ Als jene Fiktion gelesen, die das Buch Kehlmann und den Nachfahren von G.W. Pabst zufolge ja ausschließlich sein soll, ist es toll!
  • Zum Bewerterprofil von Janea Hansen

    Janea Hansen

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kunst des Bewegtbildes und der Bilder die uns bewegen

    Mit Sätzen fein wie Pinselstriche zaubert uns Kehlmann ein Bild vors innere Auge. Das einen, als man es schließlich erkennt, mit voller Härte trifft, obwohl man es hätte kommen sehen müssen. Aber der Moment zum Widerspruch ist lange vorbei. Ein bildstarkes Buch über Mitläufer der NS-Zeit. Im Zentrum des Romans steht G. W. Pabst, der sich, aus Angst um seine eigene Situation und die seiner Familie vom Nazi-Regim instrumentalisieren lässt, bis sehr schnell die Grenzen, zwischen dem was Zwang und was freie Entscheidung ist verschwimmen.

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