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Daniel Kehlmann

1. Lichtspiel

Lichtspiel

Roman

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Rezension

»[Georg Wilhelm Pabsts] unheilvollen Verstrickungen in die Propagandamaschinerie der Nationalsozialisten erzählt Daniel Kehlmann nuanciert und eindrucksvoll. Ulrich Noethens Interpretation macht daraus ein besonderes Kunstwerk: Ob innerer Monolog, Gesprächsszene oder Erzählerpassagen, jeder Situation verleiht Noethen eine passende Atmosphäre. Seine feine Stimmführung beeindrucken ungemein.« ("hr2 kultur")
»Daniel Kehlmanns geschliffene Dialoge sowie seine poetisch präzisen Beschreibungen haben einmal mehr in Schauspieler Ulrich Noethen einen kongenialen Interpreten gefunden.« ("SWR 2")

Details

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839820827

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Fabulierkünstler Kehlmann in Hochform

Bewertung aus Quickborn am 14.10.2023

Bewertungsnummer: 2043589

Bewertet: Hörbuch (CD)

Daniel Kehlmann ist immer für eine Überraschung gut! Lichtspiel ist ein wunderbarer Roman und Ulrich Nöthen macht ihn zu einem Hörgenuss der Extraklasse. Es mischen sich wahre Ereignisse mit Fiktionalem, der Fabulierkünstler Kehlmann ist hier zur Hochform aufgelaufen. Das Porträt von G. W. Pabst, dem berühmten Filmregisseur, und das Porträt einer Diktatur, die die Kunst vor ihren Karren spannte, beides ist absolut hörenswert und verschmilzt zu einer mitreißenden Symbiose. Das größte Lob für ein Hörbuch ist es doch, dass ich sofort das Buch kaufen möchte, um alles noch einmal intensiv zu erleben. Nöthens Stimme werde ich dabei wohl immer im Kopf haben.
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Fabulierkünstler Kehlmann in Hochform

Bewertung aus Quickborn am 14.10.2023
Bewertungsnummer: 2043589
Bewertet: Hörbuch (CD)

Daniel Kehlmann ist immer für eine Überraschung gut! Lichtspiel ist ein wunderbarer Roman und Ulrich Nöthen macht ihn zu einem Hörgenuss der Extraklasse. Es mischen sich wahre Ereignisse mit Fiktionalem, der Fabulierkünstler Kehlmann ist hier zur Hochform aufgelaufen. Das Porträt von G. W. Pabst, dem berühmten Filmregisseur, und das Porträt einer Diktatur, die die Kunst vor ihren Karren spannte, beides ist absolut hörenswert und verschmilzt zu einer mitreißenden Symbiose. Das größte Lob für ein Hörbuch ist es doch, dass ich sofort das Buch kaufen möchte, um alles noch einmal intensiv zu erleben. Nöthens Stimme werde ich dabei wohl immer im Kopf haben.

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dunkles Kapitel der Filmindustrie

Bewertung aus Kyritz am 31.03.2024

Bewertungsnummer: 2167147

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch bereits am Anfang so verwirrt wie dieses hier, aber dies ist ja auch kaum verwunderlich, wenn der Erzähler aus einer dementen Figur heraus erzählt. Zum Glück hielt diese Phase nur kurz an. Im eigentlichen Roman ging es um eine Regisseur im Dritten Reich, G. W. Papst. Dieser war bereits in Klauen der Nazis entkommen und in Amerika eigentlich schon in Sicherheit. Auch wenn er dort in Sicherheit war, hatte er dort schlicht und einfach keinerlei Erfolg. Wie er dann durch einen wirklich faulen Trick wieder nach Österreich gelockt wird, tritt er „unter Druck des Propagandaministeriums“ in dessen Dienst. Zum einen sieht man zwar in welcher Zwickmühle die Hauptfigur, aber auch wie Papst doch ein Opportunist ist und das System so nutzt, wie er es braucht. Er nutzt die Gelder um seine Filmprojekte zu verwirklichen. Ob seine Statisten da auch aus eigenen Antrieb freiwillig mitwirken interessiert ihn null. Er lebt in seiner eigenen Welt und blendet alles andere halbwegs aus. Er nimmt den Krieg in dem sich Deutschland befindet als Widrigkeit war. Aber das scheint ihn nicht wirklich zu tangieren solange er nur drehen kann. Was ihn so wirklich aus der Bahn haut ist, wie sein Film verschwindet. Auch wenn das Thema dieses Romans ein recht schwieriger Stoff ist, habe ich den Roman sehr gerne gelesen. Nur den Hauptprotagonisten habe ich nicht wirklich etwas abringen können. Da er schlicht und einfach ein Egoist und Opportunist vor dem Herrn war. Fazit: Der Roman beleuchtet ein düsteres Thema der Filmbranche zu Nazizeiten. Zeigt unter welchen Bedingen Dreharbeiten erfolgten und auch die Einflussnahme von der Partei. Mit den Figuren bin ich gar nicht warm geworden. Dennoch war es interessant zu lesen.
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dunkles Kapitel der Filmindustrie

Bewertung aus Kyritz am 31.03.2024
Bewertungsnummer: 2167147
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch bereits am Anfang so verwirrt wie dieses hier, aber dies ist ja auch kaum verwunderlich, wenn der Erzähler aus einer dementen Figur heraus erzählt. Zum Glück hielt diese Phase nur kurz an. Im eigentlichen Roman ging es um eine Regisseur im Dritten Reich, G. W. Papst. Dieser war bereits in Klauen der Nazis entkommen und in Amerika eigentlich schon in Sicherheit. Auch wenn er dort in Sicherheit war, hatte er dort schlicht und einfach keinerlei Erfolg. Wie er dann durch einen wirklich faulen Trick wieder nach Österreich gelockt wird, tritt er „unter Druck des Propagandaministeriums“ in dessen Dienst. Zum einen sieht man zwar in welcher Zwickmühle die Hauptfigur, aber auch wie Papst doch ein Opportunist ist und das System so nutzt, wie er es braucht. Er nutzt die Gelder um seine Filmprojekte zu verwirklichen. Ob seine Statisten da auch aus eigenen Antrieb freiwillig mitwirken interessiert ihn null. Er lebt in seiner eigenen Welt und blendet alles andere halbwegs aus. Er nimmt den Krieg in dem sich Deutschland befindet als Widrigkeit war. Aber das scheint ihn nicht wirklich zu tangieren solange er nur drehen kann. Was ihn so wirklich aus der Bahn haut ist, wie sein Film verschwindet. Auch wenn das Thema dieses Romans ein recht schwieriger Stoff ist, habe ich den Roman sehr gerne gelesen. Nur den Hauptprotagonisten habe ich nicht wirklich etwas abringen können. Da er schlicht und einfach ein Egoist und Opportunist vor dem Herrn war. Fazit: Der Roman beleuchtet ein düsteres Thema der Filmbranche zu Nazizeiten. Zeigt unter welchen Bedingen Dreharbeiten erfolgten und auch die Einflussnahme von der Partei. Mit den Figuren bin ich gar nicht warm geworden. Dennoch war es interessant zu lesen.

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Lichtspiel

von Daniel Kehlmann

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Janea Hansen

Thalia Wien – Westbahnhof

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4/5

Die Kunst des Bewegtbildes und der Bilder die uns bewegen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Sätzen fein wie Pinselstriche zaubert uns Kehlmann ein Bild vors innere Auge. Das einen, als man es schließlich erkennt, mit voller Härte trifft, obwohl man es hätte kommen sehen müssen. Aber der Moment zum Widerspruch ist lange vorbei. Ein bildstarkes Buch über Mitläufer der NS-Zeit. Im Zentrum des Romans steht G. W. Pabst, der sich, aus Angst um seine eigene Situation und die seiner Familie vom Nazi-Regim instrumentalisieren lässt, bis sehr schnell die Grenzen, zwischen dem was Zwang und was freie Entscheidung ist verschwimmen.
4/5

Die Kunst des Bewegtbildes und der Bilder die uns bewegen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Sätzen fein wie Pinselstriche zaubert uns Kehlmann ein Bild vors innere Auge. Das einen, als man es schließlich erkennt, mit voller Härte trifft, obwohl man es hätte kommen sehen müssen. Aber der Moment zum Widerspruch ist lange vorbei. Ein bildstarkes Buch über Mitläufer der NS-Zeit. Im Zentrum des Romans steht G. W. Pabst, der sich, aus Angst um seine eigene Situation und die seiner Familie vom Nazi-Regim instrumentalisieren lässt, bis sehr schnell die Grenzen, zwischen dem was Zwang und was freie Entscheidung ist verschwimmen.

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Rafael Wallner

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5/5

Vom Regen in die Traufe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kehlmann malt das Porträt eines Mann der sein ganzes Leben der Kunst widmete, in diesem Fall der Filmkunst. G. W. Pabst ist eine Ikone der Stummfilmära, ein Meister im Schnitt und bekannt für zahlreiche Klassiker, wie die Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu Zeiten der Weimarer Republik. Mit der Machtergreifung der NSDAP flüchtet Pabst mit seiner Familie nach Amerika, um dort als Regisseur ganz groß rauszukommen. Doch sein Englisch ist grottig, und die Amerikaner kennen seine Filme nicht. Immer wieder wird er für die Sci-Fi Perle & Meisterdystopie "Metropolis" gelobt, obwohl Friz Lang hierfür Regie führte. Wie ein Running Gag zieht sich dieser Vergleich durch die Erzählung. Unter dem Vorwand die kranke Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen kehrt er in seine österreichische Heimat zurück. Der von den Nazis beherrschten Ostmark kann sich Pabst jedoch nicht mehr entziehen. Er distanziert sich von seiner Familie und klammert sich mit aller Kraft an die Filmkunst. Er trifft eine Einigung mit Reichspropagandaminister Goebbels, der ihm zusichert keine politischen Filme inszenieren zu müssen. Doch mit dem andauernden Weltkrieg wird ihm das Budget gekürzt. Pabst klammert sich so sehr an die Kunst, dass er auch nicht mehr davor davor zurückschreckt mit den Nazis zu kollaborieren. Frei nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Kunst ist nach der Auffassung von Pabst von allen Umwelteinflüssen losgelöst, ein Produkt für die Nachwelt, das nicht im Kontext der Zeit spielt. Die vollständige Trennung von Kunst und Künstler. Pabst verliert sich so sehr in seinem Schaffen, dass er komplett übersieht, wie die destruktive Ideologie des Nationalsozialismus die Gedankenwelt seines einzigen Kindes zersetzt. Eine derart präzise und lebendige Charakter- und Milieustudie sucht seines Gleichen. Die Dramaturgie ergibt sich aus einer schwindelerregenden Fallhöhe, einer sukzessiven Demontage des Protagonisten.
5/5

Vom Regen in die Traufe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kehlmann malt das Porträt eines Mann der sein ganzes Leben der Kunst widmete, in diesem Fall der Filmkunst. G. W. Pabst ist eine Ikone der Stummfilmära, ein Meister im Schnitt und bekannt für zahlreiche Klassiker, wie die Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu Zeiten der Weimarer Republik. Mit der Machtergreifung der NSDAP flüchtet Pabst mit seiner Familie nach Amerika, um dort als Regisseur ganz groß rauszukommen. Doch sein Englisch ist grottig, und die Amerikaner kennen seine Filme nicht. Immer wieder wird er für die Sci-Fi Perle & Meisterdystopie "Metropolis" gelobt, obwohl Friz Lang hierfür Regie führte. Wie ein Running Gag zieht sich dieser Vergleich durch die Erzählung. Unter dem Vorwand die kranke Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen kehrt er in seine österreichische Heimat zurück. Der von den Nazis beherrschten Ostmark kann sich Pabst jedoch nicht mehr entziehen. Er distanziert sich von seiner Familie und klammert sich mit aller Kraft an die Filmkunst. Er trifft eine Einigung mit Reichspropagandaminister Goebbels, der ihm zusichert keine politischen Filme inszenieren zu müssen. Doch mit dem andauernden Weltkrieg wird ihm das Budget gekürzt. Pabst klammert sich so sehr an die Kunst, dass er auch nicht mehr davor davor zurückschreckt mit den Nazis zu kollaborieren. Frei nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel. Kunst ist nach der Auffassung von Pabst von allen Umwelteinflüssen losgelöst, ein Produkt für die Nachwelt, das nicht im Kontext der Zeit spielt. Die vollständige Trennung von Kunst und Künstler. Pabst verliert sich so sehr in seinem Schaffen, dass er komplett übersieht, wie die destruktive Ideologie des Nationalsozialismus die Gedankenwelt seines einzigen Kindes zersetzt. Eine derart präzise und lebendige Charakter- und Milieustudie sucht seines Gleichen. Die Dramaturgie ergibt sich aus einer schwindelerregenden Fallhöhe, einer sukzessiven Demontage des Protagonisten.

Rafael Wallner
  • Rafael Wallner
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