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Der Report der Magd Roman | Das Buch zu „The Handmaid's Tale"

67

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

107

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,2/3 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Schwarz / Koralle

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

The Handmaid's Tale

Übersetzt von

Helga Pfetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30327-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

107

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,2/3 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Schwarz / Koralle

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

The Handmaid's Tale

Übersetzt von

Helga Pfetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30327-9

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    03.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr wichtig, aber auch sehr beängstigend

    Klasse geschrieben, auch wenn man am Anfang eher schwer reinkommt und wenig Spannung hergestellt wird. Ab Mitte des Buches war ich sehr begeistert. Empfehle dieses Buch jedem! Ein sehr wichtiger Roman, der zeigt in welche beängstigende Richtung sich die Welt bewegen könnte.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Schwalbe entflieht den Bösewichten

    Der Report der Magd hat mich tief beeindruckt und nachhaltig beschäftigt. Besonders faszinierend fand ich, wie sich Desfred – trotz der vollkommen entwürdigenden und grausamen Bedingungen, unter denen sie lebt – innerlich nicht brechen lässt. In einer Welt, in der Frauen ihrer Identität, Freiheit und Würde beraubt werden, bewahrt sie sich ein erstaunliches Maß an innerer Widerstandskraft. Atwood zeigt dabei auf eindringliche Weise, wie Rebellion nicht immer laut und heroisch sein muss. Es sind Desfreds Gedanken, Erinnerungen und ihr hartnäckiges Festhalten an einem inneren Kern, die deutlich machen, dass sie sich nicht vollständig unterwerfen lässt. Gerade diese leisen Formen des Widerstands machen die Figur so greifbar und menschlich – und verleihen dem Roman eine enorme emotionale Wucht. Zudem gelingt es Atwood, eine beklemmende, dystopische Welt zu schaffen, die erschreckend realistisch wirkt. Die nüchterne, präzise Sprache, kombiniert mit der subjektiven Perspektive, verstärkt das Gefühl der Unmittelbarkeit. Man liest nicht nur über Desfreds Lage – man erlebt sie mit. Der Report der Magd ist für mich ein eindrucksvolles literarisches Werk, das zeigt, wie zerbrechlich Freiheit sein kann und wie stark selbst leise menschliche Widerstandskraft wirken kann. Ein Roman, der lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Dystopie und aktuelles Thema

    Dieses Buch liest sich spannend, schnell und intensiv. Die Story ist einfach der pure Wahnsinn - fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite! Im Vergleich zur Serie ist das Buch noch besser, tiefgründiger, dichter und emotional bewegender. Margaret Atwood versteht es meisterhaft, ihre Leserinnen und Leser in eine komplexe, zugleich erschreckende und faszinierende Welt hineinzuziehen.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios

    Unfassbar spannendes Buch mit einer wunderschönen bildhaften Rhetorik. Dank der umfangreichen Beschreibung jeder einzelnen Szene, kann man sich alles genaustens vorstellen. Es ist, als würde man selbst die Hauptprotagonistin sein. Es erlaubt einem unheimlich tief in die Geschichte einzutauchen. Ein Buch - was jeder einmal gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    5/5

    09.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Beängstigend aktuell

    Das Buch ist ein Resultat von einem Gedankengang, der für jede Frau erschreckend sein muss. Allerdings zeigt die aktuelle Politik das ist nicht nur ein Gedankengang oder eine dystopische Vorstellung bleiben könnte. Ich finde in Verbindung mit dem zweiten Teil ist es eine sehr gelungene Geschichte, die alle Situationen, in denen Frauen existieren, in dieser Realität beleuchtet wird. Ich finde dieses Buch sollte in der Schule verpflichtend gelesen werden, um die Aktualität und die Wichtigkeit von Feminismus näher zu bringen. Ich finde es auch sehr gut geschrieben und es regt zum nachdenken und zum aktiven mitdenken an

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (67)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra P.

    Sandra P.

    Thalia Spittal – Stadtpark Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Pflichtlektüre

    Ein beklemmendes Meisterwerk, das heute relevanter denn je wirkt. Wer die großartige Serie kennt, sollte das Buch unbedingt lesen: Es fokussiert sich viel stärker auf Desfreds innere Gedankenwelt und ihre Isolation. Das macht den Horror der Unterdrückung noch persönlicher, subtiler und eindringlicher.
  • Zum Bewerterprofil von Chiara Pilat

    Chiara Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Besser, heißt nie besser für alle, sondern immer schlechter für manche.

    Ein extrem wichtiger dystopischer Roman, welcher Generationen überdauern wird. Mit nüchterner Wortwahlerzählt die Autorin, von der Grausamkeit zu welcher die Menschen fähig sind und von Dingen die leider nicht so abwegig scheinen, was das Lesen noch schmerzhafter macht. Gemeinsam mit Desfred sitzen wir in ihrem Zimmer, sind mit ihr Ahnungslos und versuchen der Verzweiflung zu entrinnen
  • Zum Bewerterprofil von Viktoria B.

    Viktoria B.

    Thalia St. Johann im Pongau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Es geht unter die Haut!

    Frauen sind ihrer Rechte beraubt worden! In Margaret Atwoods düsterer Dystopie sieht das Leben von Frauen zumindest so aus. Sie nehmen nur noch Aufgaben wahr, jedoch ohne Bezahlung und ohne Ansprüche. Eine dieser Aufgaben ist für die Magd, sie bringt Erschütterung und Aufwühlung zugleich. „Der Report der Magd“ ermöglicht dem Leser einen Einblick in eine Lebensweise, die hoffentlich niemals Realität wird.
  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend aktuell....

    Ich hörte von dem Buch das erste Mal durch die Serie "The Handmaids Tale". Dabei handelt der Roman von dem fiktiven totalitären Staat Gilead, der in Folge einer atomaren Verseuchung in Nordamerika errichtet wurde. Frauen werden hierbei als reine "Gebärmaschinen" angesehen und in drei Gruppen eingeteilt: die Ehefrauen von Führungskräften, Mägde & Dienerinnen. Dabei ist die Gesellschaft geprägt von Machtmissbrauch und der strengen Orientierung an christlichen Idealen. Sollten die Mägde es nicht schaffen, Kinder für die Ehefrauen auszutragen, werden sie in "die Kolonien" abgeschoben, wo sie gefährliche Arbeiten verrichten müssen. Die Hauptfigur Desfred, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, kommt als "Zweitfrau" in die Familie des Kommandanten Fred, wo sie sich dem brutalen Regime unterziehen soll. Dabei ist sie eingeschlossen und darf nur selten das Haus verlassen. Es keimt aber immer wieder Hoffnung auf, den Zwängen der Gesellschaft zu entrinnen und Freiheit zu erlangen. Mich hat das Lesen des Buches zutiefst aufgewühlt und stark zum Nachdenken angeregt. Besonders in Hinblick auf die heutige Gesellschaft ist die Geschichte erschreckend aktuell.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farben, Kontraste und wenig Worte

    1985, also ein Jahr vor dem Handlungszeitpunkt von George Orwells berühmtem dystopischen Roman erschien „Der Report der Magd“. In den vergangenen Jahrzehnten diente das Buch als Vorlage für Adaption verschiedenster Kunstformen, darunter eine musikalische Vertonung, ein Spielfilm als auch eine 2017 gestartete Fernsehserie. In den vergangenen Jahren betätigte sich die Kanadierin mehrfach auch als Comic-Autorin und so wirkt die so genannte „Graphic Novel“-Adaption auch nicht als schnelle Geldmache um auf den Zug ihrer aktuell wieder aufgebrandeten Popularität aufzuspringen, sondern ernsthaftes Herzensprojekt. Verantwortlich für die grafische Adaption des Textes ist die aus Vancouver stammende Künstlerin Renée Nault. In fließenden Wasserfarben und Tusche gestaltet sie die Welt von Gilead als einen Ort der Klaustrophobie, bestimmt von starken geometrischen Linien, die immer wieder das Gefühl eines allumfassenden Gefängnisses beim Lesen vermitteln. Die Geschichte spielt in einer unbestimmten, aber augenscheinlich nicht all zu fernen Zukunft, in der nach diversen Gift- und Atomkatastrophen ein Großteil der Menschheit unfruchtbar geworden ist. Die USA haben sich in die Republik Gilead verwandelt, einen Staat unter strikt religiös-ultrakonservativer Führung, in dem Frauen zu den neuen Sklavinnen geworden sind. Die wenigen verbliebenen, noch fruchtbaren Frauen gehen als „Mägde“ in die Haushalte gesellschaftlich hochrangiger Familien und werden zu deren Gebärmaschinen. Aus der Perspektive solch einer Magd wird diese unbekannte Welt erzählt. Sie berichtet von den Zuständen ihrer Unfreiheit, ihren Erinnerungen an Mutter, Tochter und Mann und die Qualen ihrer täglichen psychischen wie körperlichen Misshandlungen. Renée Nault setzt die beinahe grellen Töne der einfärbigen Uniformen von Mägden, Soldaten und Hausangestellten als Leitmotiv das gesamte Buch hindurch ein. Das schneidende Rot der Mägde, findet sich beispielsweise immer wieder als Symbol für die Leiden der Protagonistin als auch die in sie gesetzte Hoffnung, neues Leben einer Welt zu schenken, die knapp vor dem Sterben ist. Darüber hinaus bricht die Künstlerin immer wieder das traditionelle Panel-Gerüst der klassischen Bildrahmen pro Doppelseite auf und ersetzt sie durch ganzseitige Illustrationen, die sich frei über die Seiten erstrecken und sich nicht in geometrischen Flächen einsperren lassen. Diese Technik verwendet sie vor allem in Rückblenden, in denen sie die Erinnerungen der Protagonistin an eine Zeit – unsere Zeit – darstellt, die glücklicher, unbeschwerter, freier war. Nicht zuletzt fallen die verstärkt eingesetzt textlosen Sequenzen auf, die Ereignisse, Orte oder Emotionen stumm präsentieren und den Bildern das Erzählen überlassen. Die durch Margaret Atwood autorisierte Bearbeitung des Ursprungstextes gliedert das Geschehen in 15 Kapitel. Dabei wird den einzelnen Szenen in etwa gleichberechtigt jeweils eine Doppelseite eingeräumt. Dadurch hat die Erzählung einen sehr gleichmäßigen, leicht zu folgenden Rhythmus; gleichermaßen verliert sich aber dabei ein wenig die narrative Gewichtung, wenn alle Bestandteile den gleichen Platz eingeräumt bekommen. Generell wäre womöglich eine noch stärkere Reduzierung auf weniger Handlungsstränge nützlich gewesen, um dafür mehr Platz Szenen einzuräumen, die den LeserInnen noch mehr Möglichkeiten eröffnet, sich der Hauptfigur und ihrer Welt anzunähern. Insgesamt ist „Der Report der Magd“ eine der gelungeneren Comic-Adaptionen von Literaturklassikern von einer vergleichbaren Qualität wie „Jane“ [Eyre] von Ramon Perez aus dem vergangenen Jahr.

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