Produktbild: Der Report der Magd

Der Report der Magd Graphic Novel von Renée Nault | Das Buch zu „The Handmaid's Tale"

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24752

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Illustriert von

Renée Nault

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

24,1/16,1/2,2 cm

Gewicht

702 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Handmaid's Tale

Übersetzt von

Ebi Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1405-4

Beschreibung

Rezension

"ausgesprochen gut gelungen." ("Der Tagesspiegel")
»Vergnügen bereiten, ein Spiegel der Gesellschaft sein, ja, sogar die Welt verändern – das alles kann Literatur wie Margaret Atwood eindrucksvoll zeigt.« ("3sat - Kulturzeit")
»Schön umgesetzt.« ("iamnerd.de")
»Total schön umgesetzt« ("Podcast „Comic-Talk“")
»Ein Band, der auch dann wunderbar als Graphic Novel funktioniert, wenn man die Romanvorlage nicht kennt. Die Spannung wird durch die gekonnte Erzählstruktur extrem hoch gehalten, und Zeichner Rennée Nault setzt geschickte optische Akzente.« ("Darmstädter Echo")
"Genau wie Atwoods Roman, so löst auch Naults Comic ein Gefühl der Beklemmung aus, das den Leser über die gesamte Dauer der Lektüre begleitet und auch darüber hinaus noch nachwirkt." ("tagesspiegel.de")
»Genau wie Atwoods Roman, so löst auch Naults Comic ein Gefühl der Beklemmung aus, das den Leser über die gesamte Dauer der Lektüre begleitet und auch darüber hinaus noch nachwirkt.« ("tagesspiegel.de")
»Neben der Bildgewalt sticht noch anderes positiv hervor: Nault hat es geschafft, die Romanvorlage zu straffen und zu kürzen, ohne deren Charakter dabei zu verlieren. Der Comic ist vom damaligen Zeitgeist gekennzeichnet und dennoch überraschend zeitlos.« ("phantastisch!")
»Beklemmende, bildgewaltige Vision einer Diktatur« ("Frankfurter Neue Presse")
»Grotesk und erschütternd und zuweilen dann auch visuell sehr düster« ("choices/ trailer Ruhrgebiet")

Produktdetails

Verkaufsrang

24752

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Illustriert von

Renée Nault

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

24,1/16,1/2,2 cm

Gewicht

702 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Handmaid's Tale

Übersetzt von

Ebi Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1405-4

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Denken Sie sich auch immer......

    Denken Sie sich auch immer... ach ja, dieses Buch wollte ich auch schon immer mal lesen? Dann tun Sie es! Ein absolut fesselndes und erschütterndes Buch und ein großartiger Comic noch dazu!

  • Bewertung

    5/5

    01.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immer noch brandaktuell

    Diese Graphic Novel, genauso wie der Roman, ist brandaktuell und ein absolutes Lese-Muss. Margaret Atwood zeichnet eine Dystopie, die im heutigen Amerika äußerst schnell Realität werden könnte. Sehr beklemmend, allerdings politisch äußerst wichtig.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial umgesetzt

    Da der Vorgängerroman „Der Report der Magd“ zu „Die Zeuginnen“ nun schon einige Zeit zurückliegt, habe ich mit dieser Graphic Novel die Geschichte zur Auffrischung gelesen – und das war eine wirklich gute Idee. Renée Nault hat mit ausdrucksstarken Bildern die Geschichte umgesetzt, der Text wurde von Magret Atwood selbst überarbeitet. Absolute Empfehlung!!

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig, faszinierend,...

    Sprachgewaltig, faszinierend, ein Must-read in meinen Augen!

  • Kerstin Irouschek

    5/5

    20.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandiose, aber sehr düstere Dystopie,...

    Grandiose, aber sehr düstere Dystopie, die mich klaustrophobisch werden ließ: Die Verzweiflung und Machtlosigkeit der Protagonistin ist schwer zu ertragen, denn sie lebt in einem Käfig aus Brutalität, Zwang und Einsamkeit und dieser scheint von Seite zu Seite kleiner zu werden...

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Bewertungen (67)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra P.

    Sandra P.

    Thalia Spittal – Stadtpark Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Pflichtlektüre

    Ein beklemmendes Meisterwerk, das heute relevanter denn je wirkt. Wer die großartige Serie kennt, sollte das Buch unbedingt lesen: Es fokussiert sich viel stärker auf Desfreds innere Gedankenwelt und ihre Isolation. Das macht den Horror der Unterdrückung noch persönlicher, subtiler und eindringlicher.
  • Zum Bewerterprofil von Chiara Pilat

    Chiara Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Besser, heißt nie besser für alle, sondern immer schlechter für manche.

    Ein extrem wichtiger dystopischer Roman, welcher Generationen überdauern wird. Mit nüchterner Wortwahlerzählt die Autorin, von der Grausamkeit zu welcher die Menschen fähig sind und von Dingen die leider nicht so abwegig scheinen, was das Lesen noch schmerzhafter macht. Gemeinsam mit Desfred sitzen wir in ihrem Zimmer, sind mit ihr Ahnungslos und versuchen der Verzweiflung zu entrinnen
  • Zum Bewerterprofil von Viktoria B.

    Viktoria B.

    Thalia St. Johann im Pongau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Es geht unter die Haut!

    Frauen sind ihrer Rechte beraubt worden! In Margaret Atwoods düsterer Dystopie sieht das Leben von Frauen zumindest so aus. Sie nehmen nur noch Aufgaben wahr, jedoch ohne Bezahlung und ohne Ansprüche. Eine dieser Aufgaben ist für die Magd, sie bringt Erschütterung und Aufwühlung zugleich. „Der Report der Magd“ ermöglicht dem Leser einen Einblick in eine Lebensweise, die hoffentlich niemals Realität wird.
  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend aktuell....

    Ich hörte von dem Buch das erste Mal durch die Serie "The Handmaids Tale". Dabei handelt der Roman von dem fiktiven totalitären Staat Gilead, der in Folge einer atomaren Verseuchung in Nordamerika errichtet wurde. Frauen werden hierbei als reine "Gebärmaschinen" angesehen und in drei Gruppen eingeteilt: die Ehefrauen von Führungskräften, Mägde & Dienerinnen. Dabei ist die Gesellschaft geprägt von Machtmissbrauch und der strengen Orientierung an christlichen Idealen. Sollten die Mägde es nicht schaffen, Kinder für die Ehefrauen auszutragen, werden sie in "die Kolonien" abgeschoben, wo sie gefährliche Arbeiten verrichten müssen. Die Hauptfigur Desfred, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, kommt als "Zweitfrau" in die Familie des Kommandanten Fred, wo sie sich dem brutalen Regime unterziehen soll. Dabei ist sie eingeschlossen und darf nur selten das Haus verlassen. Es keimt aber immer wieder Hoffnung auf, den Zwängen der Gesellschaft zu entrinnen und Freiheit zu erlangen. Mich hat das Lesen des Buches zutiefst aufgewühlt und stark zum Nachdenken angeregt. Besonders in Hinblick auf die heutige Gesellschaft ist die Geschichte erschreckend aktuell.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farben, Kontraste und wenig Worte

    1985, also ein Jahr vor dem Handlungszeitpunkt von George Orwells berühmtem dystopischen Roman erschien „Der Report der Magd“. In den vergangenen Jahrzehnten diente das Buch als Vorlage für Adaption verschiedenster Kunstformen, darunter eine musikalische Vertonung, ein Spielfilm als auch eine 2017 gestartete Fernsehserie. In den vergangenen Jahren betätigte sich die Kanadierin mehrfach auch als Comic-Autorin und so wirkt die so genannte „Graphic Novel“-Adaption auch nicht als schnelle Geldmache um auf den Zug ihrer aktuell wieder aufgebrandeten Popularität aufzuspringen, sondern ernsthaftes Herzensprojekt. Verantwortlich für die grafische Adaption des Textes ist die aus Vancouver stammende Künstlerin Renée Nault. In fließenden Wasserfarben und Tusche gestaltet sie die Welt von Gilead als einen Ort der Klaustrophobie, bestimmt von starken geometrischen Linien, die immer wieder das Gefühl eines allumfassenden Gefängnisses beim Lesen vermitteln. Die Geschichte spielt in einer unbestimmten, aber augenscheinlich nicht all zu fernen Zukunft, in der nach diversen Gift- und Atomkatastrophen ein Großteil der Menschheit unfruchtbar geworden ist. Die USA haben sich in die Republik Gilead verwandelt, einen Staat unter strikt religiös-ultrakonservativer Führung, in dem Frauen zu den neuen Sklavinnen geworden sind. Die wenigen verbliebenen, noch fruchtbaren Frauen gehen als „Mägde“ in die Haushalte gesellschaftlich hochrangiger Familien und werden zu deren Gebärmaschinen. Aus der Perspektive solch einer Magd wird diese unbekannte Welt erzählt. Sie berichtet von den Zuständen ihrer Unfreiheit, ihren Erinnerungen an Mutter, Tochter und Mann und die Qualen ihrer täglichen psychischen wie körperlichen Misshandlungen. Renée Nault setzt die beinahe grellen Töne der einfärbigen Uniformen von Mägden, Soldaten und Hausangestellten als Leitmotiv das gesamte Buch hindurch ein. Das schneidende Rot der Mägde, findet sich beispielsweise immer wieder als Symbol für die Leiden der Protagonistin als auch die in sie gesetzte Hoffnung, neues Leben einer Welt zu schenken, die knapp vor dem Sterben ist. Darüber hinaus bricht die Künstlerin immer wieder das traditionelle Panel-Gerüst der klassischen Bildrahmen pro Doppelseite auf und ersetzt sie durch ganzseitige Illustrationen, die sich frei über die Seiten erstrecken und sich nicht in geometrischen Flächen einsperren lassen. Diese Technik verwendet sie vor allem in Rückblenden, in denen sie die Erinnerungen der Protagonistin an eine Zeit – unsere Zeit – darstellt, die glücklicher, unbeschwerter, freier war. Nicht zuletzt fallen die verstärkt eingesetzt textlosen Sequenzen auf, die Ereignisse, Orte oder Emotionen stumm präsentieren und den Bildern das Erzählen überlassen. Die durch Margaret Atwood autorisierte Bearbeitung des Ursprungstextes gliedert das Geschehen in 15 Kapitel. Dabei wird den einzelnen Szenen in etwa gleichberechtigt jeweils eine Doppelseite eingeräumt. Dadurch hat die Erzählung einen sehr gleichmäßigen, leicht zu folgenden Rhythmus; gleichermaßen verliert sich aber dabei ein wenig die narrative Gewichtung, wenn alle Bestandteile den gleichen Platz eingeräumt bekommen. Generell wäre womöglich eine noch stärkere Reduzierung auf weniger Handlungsstränge nützlich gewesen, um dafür mehr Platz Szenen einzuräumen, die den LeserInnen noch mehr Möglichkeiten eröffnet, sich der Hauptfigur und ihrer Welt anzunähern. Insgesamt ist „Der Report der Magd“ eine der gelungeneren Comic-Adaptionen von Literaturklassikern von einer vergleichbaren Qualität wie „Jane“ [Eyre] von Ramon Perez aus dem vergangenen Jahr.

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