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Produktbild: All die Farben, all das Licht
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All die Farben, all das Licht

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lena Tiemann + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

1

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727360775

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

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Spieldauer

8 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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1

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727360775

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Juna und Martha

Tara aus Ratingen am 14.06.2026

Bewertungsnummer: 3167942

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„All die Farben, all das Licht“ ist das gelungene Debüt der Autorin und Journalistin Cora Wucherer. Die 17-jährige Juna leidet unter dem Usher Syndrom. Das bedeutet den Verlust des Seh- und des Hörvermögens. Ihr Traum war es Malerin zu werden und es gibt nichts, was sie lieber macht als zu zeichnen. Ihre vier Jahre jüngere Schwester Martha ist vollkommen anders als Juna, wodurch es zwischen den beiden immer wieder zu Unstimmigkeiten kommt. Martha fühlt sich zurückgesetzt und unsichtbar. Als es aber darum geht, dass Juna unbedingt nach Malmö reisen möchte, um ihr Lieblingsgemälde der Künstlerin Lotte Laserstein zu sehen, ist es Martha, die diese Reise organisiert. Cora Wucherer schreibt lebendig und einfühlsam. Schon nach wenigen Seiten hatte ich eine gute Vorstellung von den beiden Protagonistinnen und ihrer familiären Situation. Da die Ereignisse im Wechsel aus der Perspektive von Martha und Juna erzählt werden, konnte ich mich gut in die beiden einfühlen. Durch die gemeinsamen Erlebnisse und Herausforderungen wird aus geschwisterlicher Rivalität Zusammenhalt. Obwohl die Autorin hier eine Vielzahl von Themen anspricht, wirkt die Handlung nicht überfrachtet. Der frühe Tod der Mutter, die Krankheit von Juna, die daraus resultierende gefühlte Unsichtbarkeit Marthas, der beschäftigte Vater, die Künstlerin Lotte Laserstein, romantische sowie bedrohliche Momente, ein Roadtrip und vieles mehr werden hier kunstvoll miteinander verbunden. Mich hat das Buch überrascht und berührt. Es ist ein intensiver Roman über das Leben, der zeigt, dass das Leben keineswegs immer gradlinig verläuft und voller Herausforderungen steckt.

Juna und Martha

Tara aus Ratingen am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167942
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„All die Farben, all das Licht“ ist das gelungene Debüt der Autorin und Journalistin Cora Wucherer. Die 17-jährige Juna leidet unter dem Usher Syndrom. Das bedeutet den Verlust des Seh- und des Hörvermögens. Ihr Traum war es Malerin zu werden und es gibt nichts, was sie lieber macht als zu zeichnen. Ihre vier Jahre jüngere Schwester Martha ist vollkommen anders als Juna, wodurch es zwischen den beiden immer wieder zu Unstimmigkeiten kommt. Martha fühlt sich zurückgesetzt und unsichtbar. Als es aber darum geht, dass Juna unbedingt nach Malmö reisen möchte, um ihr Lieblingsgemälde der Künstlerin Lotte Laserstein zu sehen, ist es Martha, die diese Reise organisiert. Cora Wucherer schreibt lebendig und einfühlsam. Schon nach wenigen Seiten hatte ich eine gute Vorstellung von den beiden Protagonistinnen und ihrer familiären Situation. Da die Ereignisse im Wechsel aus der Perspektive von Martha und Juna erzählt werden, konnte ich mich gut in die beiden einfühlen. Durch die gemeinsamen Erlebnisse und Herausforderungen wird aus geschwisterlicher Rivalität Zusammenhalt. Obwohl die Autorin hier eine Vielzahl von Themen anspricht, wirkt die Handlung nicht überfrachtet. Der frühe Tod der Mutter, die Krankheit von Juna, die daraus resultierende gefühlte Unsichtbarkeit Marthas, der beschäftigte Vater, die Künstlerin Lotte Laserstein, romantische sowie bedrohliche Momente, ein Roadtrip und vieles mehr werden hier kunstvoll miteinander verbunden. Mich hat das Buch überrascht und berührt. Es ist ein intensiver Roman über das Leben, der zeigt, dass das Leben keineswegs immer gradlinig verläuft und voller Herausforderungen steckt.

„Ich bin Marthas Schwester“, sage ich. Und trete ins Licht.

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.06.2026

Bewertungsnummer: 3163462

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 17jährige Juna möchte unbedingt Malerin werden, schon immer war das ihr Traum. Auch die Diagnose „Usher-Syndrom“ und ihre drohende Erblindung halten sie nicht davon ab.   „Ich werde in fünf Monaten kaum noch sehen. Ich werde nicht auf die Kunstakademie gehen, ich werde nirgends hingehen. Wahrscheinlich werde ich für immer in diesem 15-Quadratmeter-Zimmer wohnen, und Martha wird die Einzige sein, die auszieht und in die Welt hinausgeht. Martha, die nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen ist, Martha, der alle Möglichkeiten offenstehen und die absolut nichts daraus macht. Ich will nichts anderes machen als Malen. Ich will nicht BWL studieren, will nicht einer von diesen Menschen werden. Ich hatte einen Plan, ich hatte immer einen Plan. Jetzt habe ich plötzlich gar nichts mehr.“   Ihre besten Freundinnen Daria und Christina sind neben der Kunst das Wichtigste für sie, ihre Beziehung zu Constantin dagegen bröckelt.   Junas 13jährige Schwester Martha wurde oft übersehen, immer stand die Gesundheit ihrer Schwester, die neben dem schwindenden Augenlich zusätzlich von Geburt an einen Hörfehler hat, im Mittelpunkt.  Martha ist es leid, ständig mit der talentierten Juna verglichen zu werden: „Wie oft habe ich das schon gehört? Ich bin immer nur Junas Schwester, aber in dick. Junas schlechtere Version.“   Früher standen sich die Schwestern nahe, inzwischen reden sie kaum miteinander. Als Marthas bester Freund Alex ist in den Ferien verreist, verschafft sie sich heimlich und mit dem geklauten Ausweis ihrer Schwester einen Job im Kino. Sie genießt die Unabhängigkeit, freundet sich mit ihrem Kollegen Sam an. Und sie lernt Sophie kennen, die gerade erst nach München gezogen ist, und verliebt sich in sie. Doch wie soll sie ihr das sagen?   Als Junas Diagnose sich unerwartet schneller verschlechtert, ist das ein Schock für Juna: „Ich denke an Dr. Aumüllers Worte, an Papas Drängen. Psychotherapie. Mobilitätstraining. Es kommt mir bescheuert vor, meine letzten kostbaren Monate darauf zu verwenden, mich auf die Dunkelheit vorzubereiten. Was für eine Verschwendung. Sollte ich nicht eher versuchen, noch möglichst viel zu schaffen? Zu sehen?“   Juna möchte vor ihrer Erblindung unbedingt nochmal ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen. Mit Marthas Kino-Gehalt brechen die beiden Schwestern heimlich nach Schweden auf. Doch das Abenteuer wird zu einer ungeahnten Herausforderung, und als Juna plötzlich spurlos verschwunden ist, ist Martha am Verzweifeln … Die beiden Schwestern begreifen, dass sie nur gemeinsam die Schwierigkeiten des Lebens meistern können.   Abwechselnd wird aus der Perspektive von Juna, Martha und ihrem Vater Georg erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, ebenso der Schreibstil von Cora Wucherer. Die Abwesenheit der Mutter, die bei Marthas Geburt starb ist genauso greifbar wie Junas Verzweiflung angesichts der nahenden Erblindung; auch Marthas Zerrissenheit und Nichtgesehenwerden konnte ich so sehr nachfühlen.   Dass Cora Wucherer in den Roman auch Fakten über die Künstlerin Lotte Laserstein einfügt, Junas großes Idol, hat mir sehr gut gefallen und mich nun auch neugierig auf diese Malerin gemacht.   „All die Farben, all das Licht“ ist ein sehr berührender, intensiver Coming-of-age-Roman über Schwesternschaft, Freundschaft und Liebe, Zusammenhalt und Mut, der meine Erwartungen sogar übertroffen hat - ich vergebe 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!   DANKE an den Klett-Cotta Verlag, Vorablesen.de & NetGalley.de für das Rezensionsexemplar!

„Ich bin Marthas Schwester“, sage ich. Und trete ins Licht.

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.06.2026
Bewertungsnummer: 3163462
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 17jährige Juna möchte unbedingt Malerin werden, schon immer war das ihr Traum. Auch die Diagnose „Usher-Syndrom“ und ihre drohende Erblindung halten sie nicht davon ab.   „Ich werde in fünf Monaten kaum noch sehen. Ich werde nicht auf die Kunstakademie gehen, ich werde nirgends hingehen. Wahrscheinlich werde ich für immer in diesem 15-Quadratmeter-Zimmer wohnen, und Martha wird die Einzige sein, die auszieht und in die Welt hinausgeht. Martha, die nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen ist, Martha, der alle Möglichkeiten offenstehen und die absolut nichts daraus macht. Ich will nichts anderes machen als Malen. Ich will nicht BWL studieren, will nicht einer von diesen Menschen werden. Ich hatte einen Plan, ich hatte immer einen Plan. Jetzt habe ich plötzlich gar nichts mehr.“   Ihre besten Freundinnen Daria und Christina sind neben der Kunst das Wichtigste für sie, ihre Beziehung zu Constantin dagegen bröckelt.   Junas 13jährige Schwester Martha wurde oft übersehen, immer stand die Gesundheit ihrer Schwester, die neben dem schwindenden Augenlich zusätzlich von Geburt an einen Hörfehler hat, im Mittelpunkt.  Martha ist es leid, ständig mit der talentierten Juna verglichen zu werden: „Wie oft habe ich das schon gehört? Ich bin immer nur Junas Schwester, aber in dick. Junas schlechtere Version.“   Früher standen sich die Schwestern nahe, inzwischen reden sie kaum miteinander. Als Marthas bester Freund Alex ist in den Ferien verreist, verschafft sie sich heimlich und mit dem geklauten Ausweis ihrer Schwester einen Job im Kino. Sie genießt die Unabhängigkeit, freundet sich mit ihrem Kollegen Sam an. Und sie lernt Sophie kennen, die gerade erst nach München gezogen ist, und verliebt sich in sie. Doch wie soll sie ihr das sagen?   Als Junas Diagnose sich unerwartet schneller verschlechtert, ist das ein Schock für Juna: „Ich denke an Dr. Aumüllers Worte, an Papas Drängen. Psychotherapie. Mobilitätstraining. Es kommt mir bescheuert vor, meine letzten kostbaren Monate darauf zu verwenden, mich auf die Dunkelheit vorzubereiten. Was für eine Verschwendung. Sollte ich nicht eher versuchen, noch möglichst viel zu schaffen? Zu sehen?“   Juna möchte vor ihrer Erblindung unbedingt nochmal ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen. Mit Marthas Kino-Gehalt brechen die beiden Schwestern heimlich nach Schweden auf. Doch das Abenteuer wird zu einer ungeahnten Herausforderung, und als Juna plötzlich spurlos verschwunden ist, ist Martha am Verzweifeln … Die beiden Schwestern begreifen, dass sie nur gemeinsam die Schwierigkeiten des Lebens meistern können.   Abwechselnd wird aus der Perspektive von Juna, Martha und ihrem Vater Georg erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, ebenso der Schreibstil von Cora Wucherer. Die Abwesenheit der Mutter, die bei Marthas Geburt starb ist genauso greifbar wie Junas Verzweiflung angesichts der nahenden Erblindung; auch Marthas Zerrissenheit und Nichtgesehenwerden konnte ich so sehr nachfühlen.   Dass Cora Wucherer in den Roman auch Fakten über die Künstlerin Lotte Laserstein einfügt, Junas großes Idol, hat mir sehr gut gefallen und mich nun auch neugierig auf diese Malerin gemacht.   „All die Farben, all das Licht“ ist ein sehr berührender, intensiver Coming-of-age-Roman über Schwesternschaft, Freundschaft und Liebe, Zusammenhalt und Mut, der meine Erwartungen sogar übertroffen hat - ich vergebe 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!   DANKE an den Klett-Cotta Verlag, Vorablesen.de & NetGalley.de für das Rezensionsexemplar!

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All die Farben, all das Licht

von Cora Wucherer

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