Produktbild: Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XX/3 Herbst 2026
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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XX/3 Herbst 2026 Petra Kelly

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Herausgeber

Hedwig Richter + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B)

24,6/17,2 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84370-9

Beschreibung

Portrait

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird herausgegeben von Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar), Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), Barbara Stollberg- Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Marion Ackermann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz MPI) und Eva Geulen (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin)..
Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird herausgegeben von Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar), Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), Barbara Stollberg- Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Marion Ackermann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz MPI) und Eva Geulen (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin)..
Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird herausgegeben von Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar), Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), Barbara Stollberg- Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Marion Ackermann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz MPI) und Eva Geulen (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin)..
Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird herausgegeben von Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Ulrike Lorenz (Klassik Stiftung Weimar), Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), Barbara Stollberg- Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Marion Ackermann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz MPI) und Eva Geulen (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin).

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Herausgeber

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B)

24,6/17,2 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84370-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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    Ralf Rother

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    4/5

    03.03.2026

    eBook (PDF)

    Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

    Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.

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