Produktbild: Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XVI/2 Sommer 2022

Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XVI/2 Sommer 2022 Der ligurische Komplex

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

12.05.2022

Abbildungen

mit 24 Abbildungen

Herausgeber

Hannah Baader + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

24,3/17/1 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78432-3

Beschreibung

Rezension

"Gunilla Eschenbach und Sandra Richter haben der Archivalie einen wunderbaren Aufsatz gewidmet."

WELT AM SONNTAG

Portrait

Mit Beiträgen unter anderem von Carlo Ginzburg, Martina Kolb, Serenella Iovino, Franco Moretti, Renzo Piano. - Und einem Tribute zu Ton Steine Scherben: Urmaterialien der Ideen und Chiffren der Berliner Republik. Mit politischen Prognosen aus dem Archiv von Rio Reiser..
Mit Beiträgen unter anderem von Carlo Ginzburg, Martina Kolb, Serenella Iovino, Franco Moretti, Renzo Piano. - Und einem Tribute zu Ton Steine Scherben: Urmaterialien der Ideen und Chiffren der Berliner Republik. Mit politischen Prognosen aus dem Archiv von Rio Reiser..
Mit Beiträgen unter anderem von Carlo Ginzburg, Martina Kolb, Serenella Iovino, Franco Moretti, Renzo Piano. - Und einem Tribute zu Ton Steine Scherben: Urmaterialien der Ideen und Chiffren der Berliner Republik. Mit politischen Prognosen aus dem Archiv von Rio Reiser..
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Mit Beiträgen unter anderem von Carlo Ginzburg, Martina Kolb, Serenella Iovino, Franco Moretti, Renzo Piano. - Und einem Tribute zu Ton Steine Scherben: Urmaterialien der Ideen und Chiffren der Berliner Republik. Mit politischen Prognosen aus dem Archiv von Rio Reiser.

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Geheftet

Erscheinungsdatum

12.05.2022

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mit 24 Abbildungen

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C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

24,3/17/1 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78432-3

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.

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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XX/1 Frühjahr 2026

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