Produktbild: Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XV/3 Herbst 2021

Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XV/3 Herbst 2021 H wie Habermas

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

29.11.2021

Abbildungen

mit 32 Abbildungen

Herausgeber

Jens Hacke + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

25,4/17,3/1,2 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76613-8

Beschreibung

Portrait

Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann..
Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann..
Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann..
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Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann..
Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann.

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

29.11.2021

Abbildungen

mit 32 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

25,4/17,3/1,2 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76613-8

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.

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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XX/1 Frühjahr 2026

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  • ZUM THEMA
    Jens Hacke, Stephan Schlak: Zum Thema

    H WIE HABERMAS
    Praxis des kommunikativen Handelns. Fundstücke aus dem Habermas-Archiv

    Sandra Richter: Das diskursethische Sündenregister. Jürgen Habermas und Hans-Georg Gadamer im Gespräch

    Christoph Möllers: Ach, Ästhetik!

    Alexander Cammann: Augenblicke der Liebe. Der Philosoph und die Literaten

    Heinz Bude: Starnberg

    DENKBILD
    Niklas Maak: Die absolute Form und die Geschichte. Betrachtungen zum Haus Haus Habermas

    ESSAY
    Jan Assmann: Hiobs Botschaft. Religion jenseits des Glaubens

    KONZEPT & KRITIK
    Karin Kukkonen: Zukunft als Vergangenheit. Über Zangenbewegungen im zeitgenössischen Erzählen

    Wolfert von Rahden: Kritik der Kritik. Zur Entleerung des Begriffs

    Andreas Bernard: Überwachen und Surfen. Die neueste Unübersichtlichkeit

    Die Autorinnen und Autoren