Produktbild: Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XIX/2 Sommer 2025

Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XIX/2 Sommer 2025 Das Schweigen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Abbildungen

mit ca. 20 Abbildungen

Herausgeber

Florian Meinel + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

24,6/17/1 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83110-2

Beschreibung

Portrait

Die Herausgeber:

SANDRA RICHTER, Germanistin, ist Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

PETER BURSCHEL, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

BARBARA STOLLBERG-RILINGER, Historikerin, ist Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

GERHARD WOLF, Kunshistoriker, ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

EVA GEULEN, Germanistin, ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung..
Die Herausgeber:

SANDRA RICHTER, Germanistin, ist Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

PETER BURSCHEL, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

BARBARA STOLLBERG-RILINGER, Historikerin, ist Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

GERHARD WOLF, Kunshistoriker, ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

EVA GEULEN, Germanistin, ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung..
Die Herausgeber:

SANDRA RICHTER, Germanistin, ist Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

PETER BURSCHEL, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

BARBARA STOLLBERG-RILINGER, Historikerin, ist Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

GERHARD WOLF, Kunshistoriker, ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

EVA GEULEN, Germanistin, ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung..
Die Herausgeber:

SANDRA RICHTER, Germanistin, ist Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

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ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

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HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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Die Herausgeber:

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ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

PETER BURSCHEL, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

BARBARA STOLLBERG-RILINGER, Historikerin, ist Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

GERHARD WOLF, Kunshistoriker, ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

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Die Herausgeber:

SANDRA RICHTER, Germanistin, ist Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

ULRIKE LORENZ, Kunsthistorikerin, ist Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.

PETER BURSCHEL, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

BARBARA STOLLBERG-RILINGER, Historikerin, ist Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

HERMANN PARZINGER, Prähistoriker, ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

GERHARD WOLF, Kunshistoriker, ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

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Produktdetails

Einband

Geheftet

Erscheinungsdatum

15.05.2025

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mit ca. 20 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

24,6/17/1 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83110-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Kein gemeinsamer, kommunikativer Horizont in Sicht

Bewertet: eBook (PDF)

Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ erscheint viermal im Jahr und hat es mit seinen Themenheften, in denen die veränderliche Natur von Ideen aufgezeigt wird, immer wieder geschafft, Beachtung zu finden. Diesmal wendet sich die Zeitschrift der Philosophin Judith Butler zu und publiziert in der neuen Ausgabe sehr unterschiedliche Beiträge zu einer ebenso umstrittenen Persönlichkeit. So werden ihre philosophische Arbeiten, zumal ihr Buch „Gender Trouble“, diskutiert, aber ebenso ihre umstrittenen Statements zum Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Keine Frage, nicht jeder Aufsatz in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ überzeugt und will es auch nicht. Einige Beiträge widmen sich den Argumentationen (z.B. Thoma, Geulen), denen sich Judith Butler bedient, andere haben den Charakter politischer Polemiken, Stellungnahmen und Verteidigungsreden (z.B. Sanyal). So sind die Publikationen der verschiedenen Autoren und Autorinnen so widersprüchlich und strittig wie Judith Butler selbst und spannen den Begriffsbogen von Antisemitismus und Antizionismus bis hin zu Völkermord und Siedlerkolonialismus. Das, was die Zeitschrift nicht kann, ist diese strittigen Punkte zu klären. Dem Leser oder der Leserin bleibt die Wahl, der einen Position zu folgen oder der anderen: Butler als Antizionistin, die die mörderische und sexuelle Gewalt als politischen Widerstand bezeichnet, oder Butler als missverstandene Analytikerin, die den kolonialen Völkermord Israels anprangert. Einen gemeinsamen kommunikativen Horizont scheint es nicht zu geben. Am Begriff des Widerstands bei Butler, den sie aus einer Vulnerability des menschlichen Körpers mobilisiert, tritt meines Erachtens auch der eklatante Unterschied zu Hannah Arendts Begriff der Revolution auf: Widerstand ist für Arendt keine Revolution, kein Akt der Freiheit.

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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XX/1 Frühjahr 2026

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