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Produktbild: Die Ausweichschule
Artikelbild von Die Ausweichschule
Kaleb Erdmann

1. Die Ausweichschule

Die Ausweichschule Vom Gewinner des LitCologne-Debütpreises 2024

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121
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Pascal Houdus

Spieldauer

6 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943979

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Pascal Houdus

Spieldauer

6 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943979

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Zeitgeschichte, die zum Nachdenken anregt, gepaart mit Skurrilität

soulcritique am 10.08.2025

Bewertungsnummer: 2563735

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe jetzt auch mein zweites autobiografisches Hörbuch in meinem Regal: "Die Ausweichschule". In seinem Roman stellt Kaleb Erdmann die Frage, ob man aus einer Tragödie Kunst machen darf. Er hat aus der Sicht einer dritten Person und eines Dramatikers seine Erlebnisse mit dem Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach in Rückblenden verarbeitet. Auch die Verarbeitung ist dabei. Die Frage ist ja, wo die Kunst aufhört und wie man als Künstler mit dem Amoklauf umgeht. Das betrifft ja nicht nur einen selbst. Pascal Houdus spricht den Roman und kann die Stimmung des Protagonisten gut rüberbringen. In den getriebenen Zeiten ist er beim Lesen schneller, als in den Zeiten mit Zweifel, Rückblenden oder dem Alltag des Protagonisten. Die Schriftsprache des Autors ist gewählt und nicht in einfacher Sprache gehalten. Manche Details sind skurril, aber auch hart an der Grenze. Ein Beispiel ist, wie ein Schweindarm erst im Kühlschrank des Protagonisten und am Ende als Kunstobjekt für eine gute Freundin seiner Partnerin endet. Diese kleinen Ausflüge in den Alltag werden immer wieder von der Frage überschattet, ob ein einzelner Künstler sich über die Mehrheit einer Tragödie stellen darf und das für seine Kunst vermarkten kann. Kaleb Erdmann hat selbst erlebt, wie damals in Erfurt ein Amoklauf stattfand. Er war damals in der fünften Klasse. Wenn er von seinen Erinnerungen erzählt und davon, wie er die Tat erlebt hat, ist das schon ambivalent. Vor allem, weil der Begriff "Ausweichschule" ein fester Begriff ist. Es sind kurze Momente, die mich als Hörer nachdenklich machen. Einerseits wird der Protagonist immer als rohes Ei angefasst. Andererseits erzählt er gerne von der Zeit, aber sein Gegenüber weiß nie, wie er mit ihm umgehen soll. Ich kann das gut nachvollziehen. Viele haben es nicht leicht, wenn sie Schicksalsschläge oder Erkrankungen treffen. Auch der Weg danach ist spannend und wie Personen mit der Verarbeitung umgehen. Und es ist interessant zu sehen, welche Entwicklungen es in der Krisenintervention seit damals gibt. Ich habe das Gefühl, dass vieles von damals wieder hochkommt. Ich denke, das war mir damals gar nicht so bewusst. Es hinterlässt ein Gefühl und den Wunsch, darüber zu diskutieren. Vor allem das Ende hat bei mir Gänsehaut ausgelöst, weil es so aktuell war und die letzten Sätze so krass waren. Hier ist mein Fazit: Ein Roman, der voll im Trend liegt, und eine Hommage an die Kunst. Es wird eine Zeitreise unternommen, die zum Teil mit Ecken und Kanten, manisch, neurotisch, ambivalent und immer respektvoll ist. Eine Zeitreise, über die man immer viel reden kann, und man fragt sich oft, was man selbst in der Situation machen würde. Das Buch ist echt klasse für Buchbesprechungen, Diskussionen und Ethikgrundfragen.

Zeitgeschichte, die zum Nachdenken anregt, gepaart mit Skurrilität

soulcritique am 10.08.2025
Bewertungsnummer: 2563735
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe jetzt auch mein zweites autobiografisches Hörbuch in meinem Regal: "Die Ausweichschule". In seinem Roman stellt Kaleb Erdmann die Frage, ob man aus einer Tragödie Kunst machen darf. Er hat aus der Sicht einer dritten Person und eines Dramatikers seine Erlebnisse mit dem Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach in Rückblenden verarbeitet. Auch die Verarbeitung ist dabei. Die Frage ist ja, wo die Kunst aufhört und wie man als Künstler mit dem Amoklauf umgeht. Das betrifft ja nicht nur einen selbst. Pascal Houdus spricht den Roman und kann die Stimmung des Protagonisten gut rüberbringen. In den getriebenen Zeiten ist er beim Lesen schneller, als in den Zeiten mit Zweifel, Rückblenden oder dem Alltag des Protagonisten. Die Schriftsprache des Autors ist gewählt und nicht in einfacher Sprache gehalten. Manche Details sind skurril, aber auch hart an der Grenze. Ein Beispiel ist, wie ein Schweindarm erst im Kühlschrank des Protagonisten und am Ende als Kunstobjekt für eine gute Freundin seiner Partnerin endet. Diese kleinen Ausflüge in den Alltag werden immer wieder von der Frage überschattet, ob ein einzelner Künstler sich über die Mehrheit einer Tragödie stellen darf und das für seine Kunst vermarkten kann. Kaleb Erdmann hat selbst erlebt, wie damals in Erfurt ein Amoklauf stattfand. Er war damals in der fünften Klasse. Wenn er von seinen Erinnerungen erzählt und davon, wie er die Tat erlebt hat, ist das schon ambivalent. Vor allem, weil der Begriff "Ausweichschule" ein fester Begriff ist. Es sind kurze Momente, die mich als Hörer nachdenklich machen. Einerseits wird der Protagonist immer als rohes Ei angefasst. Andererseits erzählt er gerne von der Zeit, aber sein Gegenüber weiß nie, wie er mit ihm umgehen soll. Ich kann das gut nachvollziehen. Viele haben es nicht leicht, wenn sie Schicksalsschläge oder Erkrankungen treffen. Auch der Weg danach ist spannend und wie Personen mit der Verarbeitung umgehen. Und es ist interessant zu sehen, welche Entwicklungen es in der Krisenintervention seit damals gibt. Ich habe das Gefühl, dass vieles von damals wieder hochkommt. Ich denke, das war mir damals gar nicht so bewusst. Es hinterlässt ein Gefühl und den Wunsch, darüber zu diskutieren. Vor allem das Ende hat bei mir Gänsehaut ausgelöst, weil es so aktuell war und die letzten Sätze so krass waren. Hier ist mein Fazit: Ein Roman, der voll im Trend liegt, und eine Hommage an die Kunst. Es wird eine Zeitreise unternommen, die zum Teil mit Ecken und Kanten, manisch, neurotisch, ambivalent und immer respektvoll ist. Eine Zeitreise, über die man immer viel reden kann, und man fragt sich oft, was man selbst in der Situation machen würde. Das Buch ist echt klasse für Buchbesprechungen, Diskussionen und Ethikgrundfragen.

Außergewöhnlich und lesenswert

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.06.2026

Bewertungsnummer: 3157186

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein autofiktionaler Roman über den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 – kann das gelingen? Erdmanns Erzähler hat den Amoklauf als elfjähriger Fünftklässler erlebt und wirft die Frage auf, ob er sich an das reale Geschehen erinnert oder ob es ihm so oft erzählt wurde, dass er es zu seinen eigenen Erinnerungen macht. Ein sehr interessanter Aspekt, der auch beim Gespräch mit einem ehemaligen Mitschüler zum Tragen kommt. Lange hat der Autor nach einer Form gesucht, um die Geschichte schreiben zu können. Er hat einen sehr eigenen Schreibstil. So werden die Zeitebenen nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt, auch die Gegenwart verläuft nicht chronologisch, was nicht immer sofort deutlich wird. Erdmann vermischt Realität mit Fiktion und befragt immer wieder sein elfjähriges Ich, findet aber nicht immer Antworten. Dieser Schreibstil passt hervorragend zum Herantasten an die Erinnerungen und die Verarbeitung daran. Um die Eingangsfrage aufzunehmen: es ist gelungen und zwar ausnehmend gut. Der Roman stand völlig zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Fazit: ein außergewöhnlicher und sehr lesenswerter Roman

Außergewöhnlich und lesenswert

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.06.2026
Bewertungsnummer: 3157186
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein autofiktionaler Roman über den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 – kann das gelingen? Erdmanns Erzähler hat den Amoklauf als elfjähriger Fünftklässler erlebt und wirft die Frage auf, ob er sich an das reale Geschehen erinnert oder ob es ihm so oft erzählt wurde, dass er es zu seinen eigenen Erinnerungen macht. Ein sehr interessanter Aspekt, der auch beim Gespräch mit einem ehemaligen Mitschüler zum Tragen kommt. Lange hat der Autor nach einer Form gesucht, um die Geschichte schreiben zu können. Er hat einen sehr eigenen Schreibstil. So werden die Zeitebenen nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt, auch die Gegenwart verläuft nicht chronologisch, was nicht immer sofort deutlich wird. Erdmann vermischt Realität mit Fiktion und befragt immer wieder sein elfjähriges Ich, findet aber nicht immer Antworten. Dieser Schreibstil passt hervorragend zum Herantasten an die Erinnerungen und die Verarbeitung daran. Um die Eingangsfrage aufzunehmen: es ist gelungen und zwar ausnehmend gut. Der Roman stand völlig zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Fazit: ein außergewöhnlicher und sehr lesenswerter Roman

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Die Ausweichschule

von Kaleb Erdmann

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Anja Gernandt

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen? Wie etwas verarbeiten, dass so schrecklich ist, dass man es nicht für möglich gehalten hat? Wie die Frage nach dem Warum beantworten, auf die es letztendlich keine Antwort gibt? Wie kann man es schaffen abzuschließen? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Kaleb Erdmann in seinem Roman über den schrecklichen Amoklauf eines ehemaligen Schülers in Erfurt, dem ersten seiner Art im deutschsprachigen Raum. Ich kann mich noch genau an den 26.04.2002 erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte ein Jahr zuvor selbst mein Abitur geschrieben, und war an diesem Wochenende bei meinen Eltern in Erfurt zu Besuch. Ich habe mich an diesem Freitag für den Tag fertig gemacht, als meine Mutter ins Badezimmer kam und sagte: "Im Gutenberg-Gymnasium wird geschossen!" Kurze darauf fanden wir uns vorm dem Fernseher wieder und versuchten aus dem was da passiert schlau zu werden und zu begreifen. Viel Info gab es noch nicht und im Hintergrund hörten wir die Sirenen der Einsatzfahrzeuge. Etwas später am Nachmittag traf ich meine Freundin in der Innenstadt, wo sich die Erfurter vor öffentlich aufgestellten TV-Geräten sammelten und sprachlos und schockiert, die Nachrichten verfolgten und von immer mehr Getöteten die Rede war. Dieser Tag hat sich mir ganz tief eingebrannt, obwohl ich nicht persönlich betroffen war und auch Niemanden vom Gutenberg Gymnasium kannte. Dennoch spüre ich auch heute noch einen dicken Kloß, wenn ich an das kollektive Trauma denke, dass meine Heimatstadt an diesem Tag erfasste. Kaleb Erdmann nun war direkt dabei als es passierte und wird nun Jahrzehnte später von seinem eigenen Trauma eingeholt. Er schreibt über seine Suche nach Aufarbeitung und Abschluss. Stellt Fragen, nach dem Warum und nach Erinnerung und wie sich diese verändert haben könnte. Was macht so ein Erlebnis mit Einem. Wer bei "die Ausweichschule" einen sensationslüsternen Bericht des Amoklaufs erwartet, sollte das Buch lieber nicht lesen. Denn obwohl die Geschehnisse durchaus widergegeben werden, ist es doch vor allem ein sehr persönlicher "Roman", über einen in jungen Jahren traumatisierten Menschen. Und ich möchte an dieser Stelle nur kurz anmerken, dass ich es nicht in Ordnung finde, dem Autor bzw. Protagonisten vorzuwerfen, er könne gar nicht traumatisiert worden sein, da er nichts gesehen habe und es ihn in seinem 11 jährigen Selbst auch nicht beeinflusst hat. Das glaube ich nicht, ganz im Gegenteil, denn es gibt so etwas wie Dissoziation. Und auch von Selbstdarstellung und Ausschlachtung des Themas zu sprechen, finde ich unverschämt. Denn es darf ja sehr wohl auch persönliche Romane geben, die eventuell nicht für jeden Leser einen Mehrwert haben. Wie auch immer. Mich hat Erdmanns Roman sehr berührt und mitgenommen. Es hat extrem nachgewirkt, sowohl körperlich als auch geistig. Ich bin sehr froh "Die Ausweichschule" gelesen zu haben, aber bin zugleich auch froh es hinter mir zu haben, da ich gemerkt habe, dass der 26. April 2002 auch mit mir ganz viel gemacht hat. Trotzdem oder vor allem kann ich das Buch nur sehr empfehlen.
  • Anja Gernandt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen? Wie etwas verarbeiten, dass so schrecklich ist, dass man es nicht für möglich gehalten hat? Wie die Frage nach dem Warum beantworten, auf die es letztendlich keine Antwort gibt? Wie kann man es schaffen abzuschließen? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Kaleb Erdmann in seinem Roman über den schrecklichen Amoklauf eines ehemaligen Schülers in Erfurt, dem ersten seiner Art im deutschsprachigen Raum. Ich kann mich noch genau an den 26.04.2002 erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte ein Jahr zuvor selbst mein Abitur geschrieben, und war an diesem Wochenende bei meinen Eltern in Erfurt zu Besuch. Ich habe mich an diesem Freitag für den Tag fertig gemacht, als meine Mutter ins Badezimmer kam und sagte: "Im Gutenberg-Gymnasium wird geschossen!" Kurze darauf fanden wir uns vorm dem Fernseher wieder und versuchten aus dem was da passiert schlau zu werden und zu begreifen. Viel Info gab es noch nicht und im Hintergrund hörten wir die Sirenen der Einsatzfahrzeuge. Etwas später am Nachmittag traf ich meine Freundin in der Innenstadt, wo sich die Erfurter vor öffentlich aufgestellten TV-Geräten sammelten und sprachlos und schockiert, die Nachrichten verfolgten und von immer mehr Getöteten die Rede war. Dieser Tag hat sich mir ganz tief eingebrannt, obwohl ich nicht persönlich betroffen war und auch Niemanden vom Gutenberg Gymnasium kannte. Dennoch spüre ich auch heute noch einen dicken Kloß, wenn ich an das kollektive Trauma denke, dass meine Heimatstadt an diesem Tag erfasste. Kaleb Erdmann nun war direkt dabei als es passierte und wird nun Jahrzehnte später von seinem eigenen Trauma eingeholt. Er schreibt über seine Suche nach Aufarbeitung und Abschluss. Stellt Fragen, nach dem Warum und nach Erinnerung und wie sich diese verändert haben könnte. Was macht so ein Erlebnis mit Einem. Wer bei "die Ausweichschule" einen sensationslüsternen Bericht des Amoklaufs erwartet, sollte das Buch lieber nicht lesen. Denn obwohl die Geschehnisse durchaus widergegeben werden, ist es doch vor allem ein sehr persönlicher "Roman", über einen in jungen Jahren traumatisierten Menschen. Und ich möchte an dieser Stelle nur kurz anmerken, dass ich es nicht in Ordnung finde, dem Autor bzw. Protagonisten vorzuwerfen, er könne gar nicht traumatisiert worden sein, da er nichts gesehen habe und es ihn in seinem 11 jährigen Selbst auch nicht beeinflusst hat. Das glaube ich nicht, ganz im Gegenteil, denn es gibt so etwas wie Dissoziation. Und auch von Selbstdarstellung und Ausschlachtung des Themas zu sprechen, finde ich unverschämt. Denn es darf ja sehr wohl auch persönliche Romane geben, die eventuell nicht für jeden Leser einen Mehrwert haben. Wie auch immer. Mich hat Erdmanns Roman sehr berührt und mitgenommen. Es hat extrem nachgewirkt, sowohl körperlich als auch geistig. Ich bin sehr froh "Die Ausweichschule" gelesen zu haben, aber bin zugleich auch froh es hinter mir zu haben, da ich gemerkt habe, dass der 26. April 2002 auch mit mir ganz viel gemacht hat. Trotzdem oder vor allem kann ich das Buch nur sehr empfehlen.

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Lisa S.

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Die Ausweichschule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaleb Erdmann beschreibt seine Gefühle, Erlebnisse und Erfahrungen auf eine Art und Weise, die einen so wunderbar in seine Welt zieht. Im Buch stellt er die Frage, ob er der Richtige ist, um dieses Buch zu schreiben. Nach dem Lesen könnte ich mir niemanden Besseren vorstellen.
  • Lisa S.
  • Buchhändler/-in

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Die Ausweichschule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaleb Erdmann beschreibt seine Gefühle, Erlebnisse und Erfahrungen auf eine Art und Weise, die einen so wunderbar in seine Welt zieht. Im Buch stellt er die Frage, ob er der Richtige ist, um dieses Buch zu schreiben. Nach dem Lesen könnte ich mir niemanden Besseren vorstellen.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Ausweichschule

von Kaleb Erdmann

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