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Die Ausweichschule Roman | Shortlist Deutscher Buchpreis 2025: Die Vermessung des Unfassbaren

123

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22179

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Abbildungen

1

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881602-2-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»[...] wann immer sich eine Wahrheit oder Einsicht ergibt, relativiert Erdmanns Erzählstimme das eben Erkannte. So wird ›Die Ausweichschule‹ zur wirkungsvollen textlichen Annäherung an das Unerklärliche.« ("NZZ")
»Kaleb Erdmann ist ein sehr intensives und beklemmendes Buch gelungen.« ("Kreuzer")
»Dass Kaleb Erdmann es [...] schafft Stress-Relief-Momente einzubauen, die sein Talent für Komik offenbaren, macht ›Die Ausweichschule‹ zu einem außergewöhnlichen Buch.« ("ORF FM4")
»Kaleb Erdmann ist mit ›Die Ausweichschule‹ ein Roman gelungen, der schwer und leicht zugleich ist [...].« ("BR")
»Es ist kein düsterer Roman geworden. Es ist ein kluger und eindringlicher Text, dem es gelingt, über das eigentlich Unbeschreibliche zu schreiben.« ("MDR Artour")
»›Die Ausweichschule‹ ist ein wenig Pitaval, noch mehr André Gide, lediglich zu einem Mü Joachim Meyerhoff und in dieser Konstellation das bislang beste literarische Mashup dieses Bücher-Herbstes« ("Deutschlandfunk")
»Entstanden ist [...] ein zutiefst bewegender Roman.« ("MDR Thüringen Journal")
»Wie also umgehen mit dem Trauma? Den Roman bewegt, welchen Zugang wir zu unseren eigenen Verletzungen haben.« ("Der Tagesspiegel")
»Der Spagat zwischen Ernst und Leichtigkeit [...] ist Kaleb Erdmann eindeutig gelungen.« ("Radio Bremen Zwei")

Produktdetails

Verkaufsrang

22179

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Abbildungen

1

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881602-2-5

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • V

    aus München

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwere Kost

    Schwere Kost, beruhend auf den wahren Begebenheiten, die der Autor selbst miterlebte und in diesem Buch zumindest teilweise verarbeitete. Ein starkes Buch und vollkommen zu Recht für den Deutschen Buchpreis nominiert.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    23.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juti

    Erstaunliches Buch Der Wunsch, alle Bücher der Shortlist zu lesen, hat mich schon zu so mancher Niete geführt. Auch hier dachte ich, wieder so ein ernstes Thema, eigentlich gar keine Lust zu lesen. Aber recht bald merkst du, es wird gar nicht so traurig, da der Autor auch die Metaebene einbezieht, schreibt, wie er schreibt. So fährt er nach Bamberg zum Theater, um sich ein Stück über den Amoklauf in Erfurt anzusehen, das das Hauptthema des Buches ist und hofft, dass es „sicher witzig wird“, merkt aber das witzig nicht passend, aber der Dramatiker wünscht „viel Spaß“ als Antwort, was er kommentiert mit: „wir waren also quitt.“(28) Selbstverständlich liest Erdmann alles über den Amoklauf. Auch den dreihunderteinundsiebzig Seiten langen Abschlussbericht. Ein Kapitel heißt: „Chronologische Zeittafel der bekannt gewordenen, sei 1999 bis zum Tatbeginn eingetretenen Geschehnisse und Entwicklungen im Leben des Robert Steinhäuser“ „Das klingt wie ein Romantitel aus dem deutschen Barock“ ist der passende Kommentar. (47) Zurück im Theater behauptet die Pädagogin, „Handysignale würden die Signale der Bühnentechnik stören“, was er als absurde Behauptung bezeichnet, die jedoch von niemanden hinterfragt wird. (58) Auf Seite 121 folgt ganz überraschend das „Literaturverzeichnis“ mit allen Büchern über Verbrechen: „Ich knall euch ab“ von Morton Rhue, „kaltblütig“ von Capote, „Atemschaukel“ von Hertha Müller, „Dann schlaf auch du“ von Leila Slimani, „Der Widersacher“ und „Alles ist wahr“ von Emmanuel Carrere, „Für heute reicht’s“ von Ines Geipel. Danach gibt es schon Längen. Den Abschnitt über das Fleisch habe ich nicht verstanden und auch das Ende plätschert ein wenig aus, wobei der Epilog mit dem Amoklauf an der Uni in Prag, der in Deutschland kaum wahrgenommen wurde, wieder spannend ist. In der Wertung für den Deutschen Buchpreis gefiel es mir besser als der Preisträger. Deswegen trotz der Mängel 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend geschrieben

    2002 - es bricht der letzte Tag der Abiprüfungen am Erfurter Gutenberggymnaskum an. Plötzlich ist allerdings nichts mehr wie vorher. Es fallen Schüsse. Der Autor des Buches war damals 11 Jahre, erlebt diesen schrecklichen Amoklauf mit und wird nicht zur Zeuge dessen, sondern vielmehr auch der Hilflosigkeit mit dieser schrecklichen Tat zurechtzukommen und diese irgendwie zu verarbeiten. Die Art, wie Erdmann jetzt - lange nach der Tat - mit dieser umgeht - sie literarisch verarbeitet - ist für meine Begriffe besonders - und besonders gelungen. Leseprobe: ======== Ich stehe nackt in einer vresifften ICE-Toilette und versuche, auf einem Bein hüpfend, mir frische Socken anzuziehen, ohne mit den nackten Füßen den klebrigen Boden zu berühren. ... In der Ich-Schreibweise geschrieben fühlt man sich direkt involviert und kann sich perfekt eindenken.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensible Annäherung an einen Amoklauf

    Am 26. April 2002 erschiesst Robert Steinhäuser, ein ehemalige Schüler des Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen und anschließend sich selbst. Diese Tragödie literarisch aufzuarbeiten gelingt Kaleb Erdmann in einer behutsamen, zurückhaltenden Art und Weise.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    30.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefangen in der Vergangenheit

    Das traumatische Ereignis eines Amoklaufs ereilt das Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahre 2002. Der 19-jährige ehemalige Gutenberg-Schüler Robert Steinhäuser erschießt elf Lehrer, eine Referendarin, eine Sekretärin, zwei Schüler, einen Polizeibeamten sowie sich selbst. Der Erzähler dieser Geschichte ist an diesem denkwürdigen vor Ort und die Geschehnisse lassen ihn bisher auch über zwanzig Jahre später nicht los. In einem Versuch der Verarbeitung beschließt er ein Buch über diese schreckliche Tat zu schreiben, ist dabei aber geprägt von Selbstzweifeln, ob er überhaupt das Recht hat, das Thema wieder in den Fokus zu stellen. Der Autor Kaleb Erdmann erzählt die Geschichte in einem gefühlvollen und aus meiner Sicht auch sehr passenden Schreibstil, der mich direkt zu Beginn des Buches auch an den denkwürdigen Tag zurückführt. Die authentische und unaufgeregte Schilderung der Ereignisse haben mich berührt und sofort in den Bann gezogen. Erdmann gelingt es aus meiner Sicht hervorragend, dieses brisante Thema anzupacken, ohne mit Klischees zu arbeiten oder mit reißerischen und gewaltverherrlichenden Bildern den Leser zu beeindrucken. Vielmehr geht er, reflektiert aus der Sicht des Erzählers als Betroffener, auf den Umgang mit dem Erlebten ein. Wie gelingt es, ein solch traumatisches Erlebnis aus seinem eigenen Leben wieder zu verdrängen? Darf man dabei so weit gehen, Menschen mit dem vielleicht Vergessenem erneut zu konfrontieren? Eine wirklich spannende Auseinandersetzung, die gerade aufgrund der hohen Authentizität sehr nahe geht. Insgesamt ist "Die Ausweichschule" ein mehr als lesenswerter Roman, der auch zu recht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025 vertreten war. Der hochwertige Schreibstil und die intelligente Umsetzung eines mehr als schwierigen Themas haben mich beeindruckt, so dass ich das Buch sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (123)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anja Gernandt

    Anja Gernandt

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen?

    Wie soll man mit dem Unfassbaren umgehen? Wie etwas verarbeiten, dass so schrecklich ist, dass man es nicht für möglich gehalten hat? Wie die Frage nach dem Warum beantworten, auf die es letztendlich keine Antwort gibt? Wie kann man es schaffen abzuschließen? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Kaleb Erdmann in seinem Roman über den schrecklichen Amoklauf eines ehemaligen Schülers in Erfurt, dem ersten seiner Art im deutschsprachigen Raum. Ich kann mich noch genau an den 26.04.2002 erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte ein Jahr zuvor selbst mein Abitur geschrieben, und war an diesem Wochenende bei meinen Eltern in Erfurt zu Besuch. Ich habe mich an diesem Freitag für den Tag fertig gemacht, als meine Mutter ins Badezimmer kam und sagte: "Im Gutenberg-Gymnasium wird geschossen!" Kurze darauf fanden wir uns vorm dem Fernseher wieder und versuchten aus dem was da passiert schlau zu werden und zu begreifen. Viel Info gab es noch nicht und im Hintergrund hörten wir die Sirenen der Einsatzfahrzeuge. Etwas später am Nachmittag traf ich meine Freundin in der Innenstadt, wo sich die Erfurter vor öffentlich aufgestellten TV-Geräten sammelten und sprachlos und schockiert, die Nachrichten verfolgten und von immer mehr Getöteten die Rede war. Dieser Tag hat sich mir ganz tief eingebrannt, obwohl ich nicht persönlich betroffen war und auch Niemanden vom Gutenberg Gymnasium kannte. Dennoch spüre ich auch heute noch einen dicken Kloß, wenn ich an das kollektive Trauma denke, dass meine Heimatstadt an diesem Tag erfasste. Kaleb Erdmann nun war direkt dabei als es passierte und wird nun Jahrzehnte später von seinem eigenen Trauma eingeholt. Er schreibt über seine Suche nach Aufarbeitung und Abschluss. Stellt Fragen, nach dem Warum und nach Erinnerung und wie sich diese verändert haben könnte. Was macht so ein Erlebnis mit Einem. Wer bei "die Ausweichschule" einen sensationslüsternen Bericht des Amoklaufs erwartet, sollte das Buch lieber nicht lesen. Denn obwohl die Geschehnisse durchaus widergegeben werden, ist es doch vor allem ein sehr persönlicher "Roman", über einen in jungen Jahren traumatisierten Menschen. Und ich möchte an dieser Stelle nur kurz anmerken, dass ich es nicht in Ordnung finde, dem Autor bzw. Protagonisten vorzuwerfen, er könne gar nicht traumatisiert worden sein, da er nichts gesehen habe und es ihn in seinem 11 jährigen Selbst auch nicht beeinflusst hat. Das glaube ich nicht, ganz im Gegenteil, denn es gibt so etwas wie Dissoziation. Und auch von Selbstdarstellung und Ausschlachtung des Themas zu sprechen, finde ich unverschämt. Denn es darf ja sehr wohl auch persönliche Romane geben, die eventuell nicht für jeden Leser einen Mehrwert haben. Wie auch immer. Mich hat Erdmanns Roman sehr berührt und mitgenommen. Es hat extrem nachgewirkt, sowohl körperlich als auch geistig. Ich bin sehr froh "Die Ausweichschule" gelesen zu haben, aber bin zugleich auch froh es hinter mir zu haben, da ich gemerkt habe, dass der 26. April 2002 auch mit mir ganz viel gemacht hat. Trotzdem oder vor allem kann ich das Buch nur sehr empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa S.

    Lisa S.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Ausweichschule

    Kaleb Erdmann beschreibt seine Gefühle, Erlebnisse und Erfahrungen auf eine Art und Weise, die einen so wunderbar in seine Welt zieht. Im Buch stellt er die Frage, ob er der Richtige ist, um dieses Buch zu schreiben. Nach dem Lesen könnte ich mir niemanden Besseren vorstellen.
  • Zum Bewerterprofil von Melina Joelle K.

    Melina Joelle K.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zurecht für den Deutschen Buchpreis nominiert

    Kaleb Erdmann beschäftigt sich in diesem Buch auf eine neue Art mit Gewalt und Trauma. Er fasst sehr viele verschiedene Aspekte des Amoklauf der 2002 in Erfurt stattgefunden hat auf und stellt wichtige Fragen, macht dabei aber auch deutlich dass, es auf viele davon keine eindeutige Antwort gibt. Ich finde vor allem die Zeitsprünge und verschieden Erzählebenen machen dieses Buch so besonders.
  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    "Ich bin vielleicht nicht der Richtige, um diese Geschichte zu erzählen. Ich schreibe ja nicht nur über mich selbst."

    Hat man das Recht, alte Wunden aufzureißen mit einer Geschichte, die schon hunderte Male erzählt wurde? Dieser Frage nähert sich Kaleb Erdmann sehr bedacht in seinem Buch "Die Ausweichschule". Dabei ist er selbst Betroffener des Amoklaufes in Erfurt und trägt sein eigenes Päckchen Trauma mit sich herum, das sich ihm gut zwanzig Jahre danach wieder offenbart - durch eine Zufallsbegegnung mit dem "Dramatiker". Mir imponierte besonders die Herangehenweise des Autors an die sensible Thematik Amoklauf - ein leider immer noch aktuelles Thema. Dabei merkt man den literarischen Hintergrund von Erdmann. Wenn man aber einen "klassischen" Erfahrungsbericht erwartet, ist man hier falsch. Dennoch eine klare Empfehlung von mir!

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