Bestsellerautorin Rebekka Endler wagt sich in ihrem neuen Werk an die große Frage nach den Ursachen des Patriarchats und untersucht misogyne Mythen, die bis heute unser Denken und Handeln bestimmen. Die Erklärung «Männer und Macht» greift aus Rebekka Endlers Sicht viel zu kurz, und so fragt sie: Was bringt so viele Frauen dazu, auch heute noch von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle und welche Funktion haben Frauenbilder wie Zicken, Witches, Bitches und It-Girls? Indem sie sich mit der Kanonisierung in der Kunst beschäftigt und mit der Epoche der Romantik, mit sogenannten feministischen Wellen, Cancel Culture und Transfeindlichkeit, gelingt es ihr zu zeigen, dass es das Patriarchat wirklich gibt, wie wir alle Tag für Tag daran mitwirken, es am Laufen zu halten – und wie man es überwinden kann. «Witches, Bitches, It-Girls» ist eine anekdotische Spurensuche, schlagfertig, humorvoll, kämpferisch und voll unerwarteter Erkenntnisse, ungekürzt gelesen von der Autorin.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
5/5
29.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Toll! Toll! Toll!
Einfach lesen…
Super Buch!
Besonders beeindruckend ist, wie das Buch bekannte Klischees hinterfragt und zum Nachdenken anregt. Rollenbilder hinterfragt und zeigt, warum Frauen oft in bestimmte Schubladen gesteckt werden.
Bewertung
5/5
15.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Super toll
Das Buch ist wirklich aufschlussreich und sollte von jedem gelesen werden. Ich bewundere wie viel Zeit in der Recherche und der Ausarbeitung gesteckt haben muss und bin gleichzeitig froh dass sich diese Zeit genommen wurde. Ich habe wirklich viel dazu gelernt und auch in mir selber Misogyne Vorurteile entdeckt die einem einfach im laufe des Lebens beigebracht wurden die ich aufarbeitet habe und werde um besser in meinem Feminismus zu sein. Danke für dieses tolle und informative Buch!
exlibjuliasophie
5/5
09.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
So gut wie erwartet!
Als ich dieses Buch vergangenes Jahr im Handel entdeckte, war mir beim Blick auf Titel (und Cover) sofort klar: das muss gelesen werden!
Es hat meine Erwartungen erfüllt.
Rebekka Endler‘s Schreibstil ist gut verständlich, inkludiert Fachbegriffe und hat immer wieder eine Prise Humor. Sie bezieht marginalisierte Realitäten in ihre Betrachtung ein.
In neun Kapiteln geht sie auf verschiedenste Phänomene und Werke der Vergangenheit und Gegenwart ein. Wir reisen sowohl in die Zeit vor Christus und ins Mittelalter, als auch in die heutige Zeit mit Bewegungen wie Influencer-Tradwives oder Incels.
„Witches, Bitches, It-Girls“ zeigt auf, wie tief die Wurzeln des Patriarchats greifen, wie lange der Kampf gegen jene schon dauert und wie rechtskonservative Kräfte wiederholt liberale Bewegungen kleinhalten.
Von mir ist das Werk eine klare Empfehlung! Es ist sowohl für Einsteiger:innen als auch für erfahrene Leser:innen der Feminismus-Bewegung geeignet. Ich konnte neue Erkenntnisse gewinnen und wurde gleichzeitig gut unterhalten.
bluetenzeilen
5/5
01.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unglaublich wichtiges Buch
Titel: Witches, Bitches, It-Girls - Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen
Autorin: Rebekka Endler
Verlag: Rowohlt
Preis: 25,00€
Seitenzahl: 464 Seiten
Meine Meinung:
Das Cover von “Witches, Bitches, It-Girls” gefällt mir unglaublich gut. Der Titel und das Cover haben mich vom ersten Moment sehr neugierig machen können, weswegen ich schon sehr gespannt war, das Buch zu lesen. Es wirkt als wäre die Frau, die hinter dem Titel zu erkennen ist aus einem historischen Gemälde genommen worden und mit ihrem sturen, leicht genervten Blick hat sie einfach etwas sehr spannendes an sich. Zudem passen ihre roten Haare sehr gut zum Titel des Buches.
Rebekka Endler hat hier ein Buch geschrieben, das unglaublich spannend zu lesen war. Dabei fängt sie bereits beim Ursprung an und schaut auf Pandora, als krönendes Beispiel für eine Frau, die für alles die Schuld bekommt. Sie geht auf verschiedene Phänomene ein und sieht dabei, wie Frauen in der Geschichte immer wieder unterdrückt werden. Die Hexenverfolgungen sind dafür ein gutes Beispiel, aber auch Sexismus spielt eine wichtige Rolle. Dabei konnte ich vor allem viel lernen, den patriarchale Mythen verfolgen uns gefühlt ständig und überall, umso spannender fand ich es, darüber zu lesen und mich weiterzubilden. Mein Highlight war aber definitiv, wie die Autoren auf sehr aktuelle Themen eingegangen ist und ich mir dazu auch nochmal eine Meinung bilden konnte.
All die Informationen, die einem hier nahe gebracht wurde, waren unglaublich gut recherchiert, weil man während des Lesens einen sehr guten und umfassenden Eindruck von den Tatsachen bekommen hat. Man hat einfach gemerkt, dass die Autorin sich mit dem jeweiligen Thema intensiv auseinandergesetzt hat und nicht nur einen kleinen Überblick darüber bekommen.
Es wird hier auf historische Figuren, aber auch auf popkulturelle Personen eingegangen, wodurch ich viel Neues lernen konnte und auch immer wieder überrascht wurde. Zudem habe ich während des Lesen des Öfteren den female rage gefühlt. Es war schlimm von der Misogynie zu lesen und gleichzeitig auch etwas, dass mir noch einmal mehr durch verschiedene Beispiele, die ich manchmal gar nicht glauben konnte oder wollte, gezeigt hat in was für einer Welt wir leben.
Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch mich sehr zum Nachdenken angeregt hat und es sehr viel gab, was ich neu dazu lernen konnte. Einige Informationen konnten mich auch sehr überraschen und haben mich deswegen nur noch neugieriger gemacht mehr von dem Buch zu lesen.
Ich glaube, was mich am meisten an dem Buch fasziniert hat, war wie die Autorin hier wirklich Geschichten aus unserer Welt erzählt hat, wie sie diese auf so nahbare Weise erklärt hat, dass ich immer das Gefühl hatte genau zu verstehen, was die Autorin mir hier erklären will. Es war auf einer sehr ebenbürtigen Ebene und nicht von oben herab, was mir an Sachbüchern immer sehr wichtig ist. Zudem konnte ich auch hin und wieder einen Humor erkennen, der sich nie über andere lustig gemacht hat, der das Buch an sich aber etwas auflockern konnte.
Für mich war es das erste Buch von Rebekka Endler und doch bin ich schon jetzt begeistert von ihr und vor allem ihrem Schreibstil. Trotz der oftmals schweren Thematik des Buches hat Rebekka Endler den Inhalt auf sehr verständliche, leichte und nahbare Weise rübergebracht. Es hat mir viel Freude bereitet, das Buch zu lesen, da es von Anfang bis Ende sehr spannend war, mich zum Nachdenken angeregt hat und dafür gesorgt hat, dass ich viel Neues gelernt habe. Es ist ein Buch das ich jedem empfehlen kann, der sich mit Feminismus auseinandersetzt und auseinandersetzen möchte. Somit wird dies mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.
LaLi
5/5
27.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Patriarchale Muster erkennen
In neun Kapiteln schafft es die Autorin Rebekka Endler, von vielen verschiedenen Aspekten des Lebens zu erzählen, einzelne Personen und ihre Schicksale darzustellen und aufzuzeigen, dass hinter all dem patriarchale Strukturen sichtbar werden.
Ob griechische Mythologie, Standards wie BMI und IQ, anatomische Venusfiguren, die alle dem „male gaze“ entsprungen sind, ein KI-Modell mit dunkler Haut, das ausschließlich seinen weißen Erfinder bereichert, hunderte Flugbegleiter*innen (die meisten Frauen), denen ihre körperlichen Beschwerden durch die vorgeschriebene Uniform abgesprochen wurden, bis sich ein Pilot (ein Mann mit Rang!) für sie einsetzt, die tragische Lebensgeschichte der Wrestlerin Chyna und viele weitere Beispiele. Die Autorin springt durch Zeit und Länder und von Mensch zu Mensch, doch eines haben alle gemeinsam: patriarchale Strukturen spielen eine wesentliche Rolle.
Meine Meinung:
Das war eine riesige Ladung an Informationen! Wow! So viele spannende Einblicke und Zusammenhänge! Manchmal war mir nach Weinen zumute, manchmal hätte ich am liebsten etwas kaputtschlagen wollen. Es war eine Achterbahn der Gefühle und gleichzeitig unglaublich bereichernd, um den eigenen Blick weiter zu schärfen und Verbindungen schneller herzustellen.
Der Titel deutet bereits an, dass die Bandbreite an Themen weit gefächert ist. Doch mit so vielen Einblicken in so unterschiedliche Bereiche habe ich nicht gerechnet.
Mir hat der Stil der Autorin sehr gefallen und auch, dass sie persönliche und reflektierte Erfahrungen einfließen lässt.
Mein Fazit daraus: Patriarchat, Kapitalismus und Faschismus sind „best Bros“, die dabei sind, sich überall (wieder) breit zu machen.
Gleichzeitig sieht die Autorin Hoffnung. Ihr letzter Satz hat dieses Gefühl in mir noch einmal angestupst:
„Der Funke Hoffnung, der durch das Dunkle blitzt, er liegt im Kollektiv.“
Ein grandioser Abschluss!
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5/5
21.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Normalität funktioniert halt nur für Normalos. Normalität ist ein Privileg
Der Titel hat in mir sofort Interesse geweckt. Rebekka Endler zeigt in dem Buch was es bedeutet eine Flinter Person (Cis-Frauen, Transgeschlechtliche, Nonbinäre,... Basically Personen die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität in unserer Gesellschaft benachteiligt sind.) in unserer Gesellschaft zu sein.
Auch ich als nicht Flinter Person konnte viel aus diesem Buch mitnehmen und lernen.
Als ich das Buch begonnen habe empfand ich nichts als Wut. Was politisch und Geschichtlich weiblich gelesenen Personen angetan wurde lässt einen sprachlos zurück. Es behandelt das Thema "Normal sein" in unserer heutigen Welt und woran dieses nichtssagende Wort überhaupt festgemacht wurde. Der Punkt den ich ehrlich gesagt als wichtigsten empfand war der, der Transgeschlechtlichen Personen. Auch eine Transfrau ist eine Frau und wem steht das Recht zu über die Identität einer anderen Person zu urteilen und zu entscheiden.
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5/5
14.08.2025
eBook (ePUB 3)
Wenn Schulbücher auch so geschrieben worden wären, hätte ich bessere Noten gehabt
In Witches, Bitches, It-Girl von Rebekka Endler klärt sie über die misogyne Mythen und über das patriarchale Gesellschaftssystems, das uns bis heute prägt, auf
Ich empfehle das Buch besonders feministischen Leser:innen und allen, die sich mit gesellschaftlichen Geschlechterrollen und patriarchalen Strukturen auseinandersetzen wollen. Das Buch bietet eine gut recherchierte, unterhaltsame und zugleich tiefgründige Analyse, die zum Nachdenken anregt – trotz kleiner Schwächen in der Gestaltung.
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5/5
09.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
schockierend ehrlich
In »Witches, Bitches, It-Girls« berichtet Rebekka Endler vom Bild der Frau im Patriarchat. Dabei fängt sie weit hinten in der Vergangenheit, der Antike, an und arbeitet sich anfangs Stück für Stück ins Jetzt vor. Bereits zu Beginn wird einem hier ein schockierendes Bild geboten, das einem fast schon zum verzweifeln bringt und spätestens als Endler aktuelle Beispiele anführte, war ich als Leserin absolut wütend. Denn was die Autorin in ihrem Buch beschreibt ist die bittere Realität einer Frau im 21. Jahrhundert und auch wenn man es stets im Hinterkopf hat, ist es umso ernüchternder, wenn einem all das an einem Ort - in diesem Fall einem Buch - vor Augen geführt wird. Für mich zählt der Titel als absolute Pflichtlektüre für Frauen und vor allem Feminist*innen, auch wenn das Lesen eine emotionale Achterbahn war.
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5/5
19.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Patriarchat ist KEIN Mythos!
Scharfsinnig & augenöffnend deckt Rebekka Endler Mythen des Patriarchats auf. Insbesondere der humorvolle, aber auch selbstkritische Schreibstil der Autorin hat mir besonders gut gefallen. Von den Ursprüngen unseres patriarchalen Gesellschaftssystems, das unser aller Denken und Handeln, oft auch unbewusst lenkt, bis hin zur sogenannten "Cancel-Culture" und den "Tradwifes". All diese und noch mehr Themen greift Rebekka Endler auf.
Absolute Leseempfehlung für ALLE!
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5/5
08.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesen!! Sofort!!!
Bereits von Rebekka Endlers erstem Buch „Das Patriarchat der Dinge“ war ich vollends begeistert und konnte nicht aufhören, darüber und daraus zu sprechen und musste natürlich ihr neues Buch sofort lesen – und was soll ich sagen, ich liebs. „Witches, Bitches, It-Girls“ bringt in neun Kapitel so viel gesammeltes und fabelhaft recherchiertes Wissen mit, macht wütend, rasend aber auch ein klein wenig hoffnungsvoll. Endlers Schreibstil lässt dich das Buch kaum noch aus der Hand legen und auch bei diesem ihrer Bücher habe ich wieder einiges Neues erlernen können. Sie wirft abermals die Frage auf, „Was hat der Zustand der Welt mit dem Patriarchat zu tun?“ und erklärt faktisch und wortgewandt über unsere Zeitrechnung hinaus, woher misogyne Mythen stammen, die noch heute tief in den Wurzeln unserer Gesellschaft stecken. Ich kann Rebekka Endlers Bücher nur empfehlen und finde, dieses Buch sollte in mindestens jedem Bücherregal stehen – zerlesen, mit umgeknickten Seiten und Hervorhebungen und Notizen auf jeder zweiten Seite.
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