Produktbild: Kleine Monster

Kleine Monster Roman

205

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

704

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2430 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281981

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

704

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2430 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281981

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  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    28.08.2024

    eBook (ePUB)

    Eigene Erlebnisse prägen für immer - und machen vor dem eigenen Kind nicht halt

    Kann das eigene Kind wirklich zu einem „kleinen Monster“ werden oder besser gesagt, manipulieren?? Pia und Jakob sind Eltern des kleinen Luca, 2. Klasse. Nach einem Elternabend und einem Gespräch ändert sich die bisher heile Welt. Es gab einen „Vorfall“ zwischen Luca und einem Mädchen. Nahezu umgehend werden Pia und Jakob aus dem Elternchat entfernt und es fühlt sich für Pia an, als gehe ihr jeder aus der Klasse aus dem Weg. Der gute Vorsatz, sich auch Lucas Version anzuhören, scheitert an Lucas Schweigen. Pia und Jakob gehen ziemlich unterschiedlich mit der Situation um. Während Jakob entspannt bleibt, wird Pia von Ihrer Vergangenheit eingeholt und dies schlägt sich in ihrem Verhalten gegenüber Luca nieder. Schafft man es als Eltern wirklich immer unvoreingenommen an das eigene Kind zu glauben? Wie sehr wird das Bild aus eigenen Erfahrungen geprägt? Können 8jährige so berechnend sein? Meine Meinung: Jessica Lind schnappt sich eine Alltagssituation und packt sie in eine Geschichte, die Eltern sofort nachvollziehen können. Chatgruppen - Segen und Fluch. Andere Eltern, böse Blicke, die „Angst“, dass das eigene Kind aus der Norm fällt, das Kopfkino geht an und verselbstständigt sich. Psychologisch leise kommt Pias Erfahrung aus der Vergangenheit ans Licht und man versteht umso mehr ihre aufkommende Angst und den Druck. Am Ende bleibt die Frage, ob es wirklich immer so einfach ist, seinen Kindern vorbehaltlos zu vertrauen oder ob manchmal nicht eigene Erfahrungen dem entgegen stehen. Erwartungen von außen, eigene Erlebnisse die geprägt haben - all das kommt ins Spiel und baut einen enormen Druck auf. Sehr angenehmer Schreibstil , gut und schnell zu lesen, unterhaltsam, berührend - tolles Buch.

  • Magnolia

    5/5

    23.07.2024

    eBook (ePUB)

    Wenn die Vergangenheit dich einholt

    „Frauen muss man glauben – ohne Wenn und Aber.“ Ist das wirklich so? Die Eltern von dem 7jährigen Luca werden in die Schule zitiert, ihr Sohn soll sich einem Mädchen gegenüber ungebührlich verhalten haben. Was genau das war, darüber kann man eher rätseln, denn Lucas „Verfehlung“ wird eher angedeutet und umschrieben. Auch die Aussage „Jungen sind Täter und Mädchen sind Opfer“ empfinde ich als sehr unangenehm, ja direkt übergriffig. So werden Vorurteile gelebt. Nun, Lucas Vater Jakob steht voll hinter ihm, er glaubt keine Sekunde an die Anschuldigung. Bei Pia, seiner Mutter, sieht es da schon anders aus. Jessica Lind geht noch sehr viel tiefer, sie lässt Pia zurückblicken, lässt sie von ihrer Herkunftsfamilie erzählen. Von ihren Schwestern Romi und Linda und davon, was damals geschehen ist. Diese Geschichte ist es, die den Großteil des Buches einnimmt und dabei immer wieder Bezug zu den aktuellen Vorwürfen nimmt. Die beiden Zeitebenen fließen übergangslos ineinander. Anfangs habe ich diese Erzählweise als sehr sprunghaft und lesehemmend empfunden, ich habe ein wenig gebraucht, um mich ganz auf Pia und ihre Geschichte einlassen zu können. Und auch, wenn ich der Person Pia emotional nicht näher gekommen bin, so konnte ich ihre Gedanken schon irgendwie nachvollziehen, wenngleich ich sie nie gutheißen konnte. Auch die anderen Familienmitglieder sind gut gezeichnet und doch alle irgendwie unnahbar, nicht so recht greifbar. So nach und nach erfährt man von einem traumatisierenden Familiendrama. Auch nach vielen Jahren wird klar, dass die Zeit keine Wunden heilt. Es genügt ein beunruhigendes Ereignis und schon sind die Geister der Vergangenheit wieder allgegenwärtig. „Kleine Monster“ zerlegt die Figuren, offenbart schonungslos jede Kleinigkeit. Ein tragischer Verlust zieht sich durch ihre Leben und wirkt auch dann noch nach, wenn die Verhältnisse ganz andere sind - das Kindheitstrauma hallt nach. Es ist ein sehr emotionaler Roman, ein tiefgehendes psychologisches Drama, das schockiert. Das mich trotz und gerade wegen des ernsten Themas sofort ins Geschehen gezogen hat.

  • Rabbelina

    aus Berlin

    5/5

    22.07.2024

    eBook (ePUB)

    Spannend und mitreißend

    Ein wunderschönes Cover, ein interessanter Titel - und ein wahnsinniges Buch mit einer wirklich mitreißenden Geschichte. Die Autorin hat es geschafft, dieses Buch so ehrlich, unbequem und fast schon gruselig zu schreiben, dass an ein Weglegen gar nicht zu denken war. Einmal angefangen hing ich geradezu an den Seiten. Mir hat die Sprache unglaublich gut gefallen, denn sie hat so schonungslos und offen über negative Gefühle und Empfindungen berichtet. Die Figuren der Geschichte sind extrem gut angelegt und der Verlauf des Buchs ist so klug gestrickt, es war einfach nur spannend! Besonders hat mir gefallen, dass die Erzählung insgesamt auf das absolut wesentliche beschränkt war und nie auch nur ein bisschen kitschig oder verbraucht wirkte. Alles hatte seine Berechtigung, jede Wendung, jede Figur, jede Beschreibung. Das hat das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht.

  • Mandel120999

    5/5

    11.06.2024

    eBook (ePUB)

    Menschliche Abgründe

    Alles beginnt damit, dass Pia und Jakob von der Klassenlehrerin ihres siebenjährigen Sohnes Luca in die Schule zitiert werden. Es gab einen Vorfall mit einem Mädchen. Während Jakob rasch zur Tagesordnung übergeht, beginnt Pia ihren Sohn zu beobachten. Von Tag zu Tag wird er ihr fremder; lauern irgendwelche Abgründe in ihm, von denen sie bisher nichts wusste? Während das Familienleben immer beklemmender wird, toben in Pia die Erinnerungen an ihre eigene Kindheit. Von außen betrachtet, war diese glücklich. Eine Idylle im Elternhaus am Wald, sie und ihre Schwestern Linda und Romie – letztere war adoptiert– waren unzertrennlich. Bis eines Tages das Unvorstellbare geschah und ihre Familie in eine Tragödie stürzte. Die Kapitel werden abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Stück für Stück legt die Autorin die Kindheit Pias frei, für den Leser wird immer stärker sichtbar, dass diese gar nicht so heil war, wie anfangs dargestellt. Ein schlimmer Schicksalsschlag veränderte alle, die Eltern, Pia und ihre Schwester. Seitdem ist Pias Sicht auf das Leben getrübt. Ist der Argwohn, den sie ihrem Sohn Luca gegenüber empfindet, gerechtfertigt, oder betrachtet sie mittlerweile alles durch den Filter ihrer eigenen Kindheitserlebnisse? "Kleine Monster" besteht aus vielen alltäglichen Situationen, die nachdenklich machen. Beim Lesen wird einem bewusst, wie stark die Sicht auf die Dinge, unser Weltbild, von unseren Erfahrungen geprägt wird. "Kleine Monster" ist ein psychologisch hervorragend ausgearbeiteter Roman, der einem Einblicke ins tiefste Menschliche gibt. Ein Familienportrait, das nachdenklich macht und noch lange nachwirkt.

  • Bewertung

    4/5

    28.07.2025

    eBook (ePUB)

    Kleine Monster

    Was passiert, wenn das größte Glück zugleich zur größten Bedrohung wird? Jessica Lind hat mit „Kleine Monster“ ein eindringliches, psychologisch intensives Debüt geschaffen, das sich leise, aber unaufhaltsam in mein Innerstes geschlichen hat. Die Geschichte beginnt scheinbar idyllisch: eine junge Frau, hochschwanger, zieht mit ihrem Partner in ein abgelegenes Haus – bereit für das neue Leben, das sie erwartet. Doch schnell bricht die Wirklichkeit auf. Das Kind kommt – doch danach scheint die Zeit stillzustehen. Die Welt draußen ist verschwunden, oder vielmehr: unerreichbar geworden. Das Haus wird zum Gefängnis, der Partner zur Unbekannten, die Tage zu Nebeln. Mit eindrucksvoller Sprache zeichnet Lind das Porträt einer Frau, die sich verliert – in der Mutterschaft, in der Isolation, in der Angst. Das Buch ist keine einfache Lektüre – und will es auch nicht sein. Es konfrontiert mit der dunklen Kehrseite des Elternseins, mit psychischer Fragilität und mit dem, was passiert, wenn man niemanden mehr hat, der sagt: „Du bist nicht allein.“ Besonders beeindruckt hat mich die klaustrophobische Atmosphäre, die Lind mit so wenigen Mitteln erzeugt. Und wie sie es schafft, dass man selbst als Leserin irgendwann nicht mehr weiß, was real ist – und was das „kleine Monster“ in einem selbst hervorruft. Ein stilles, aber verstörendes Buch – das lange nachhallt. Und eines, das wichtige Fragen stellt: nach Fürsorge, nach Selbstverlust, nach dem, was bleibt, wenn alles andere bröckelt. Mein Fazit: „Kleine Monster“ ist nichts für schwache Nerven – aber genau das Richtige für alle, die literarische Grenzgänge schätzen. Mutig, beunruhigend und absolut lesenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (205)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Psychogramm eines Kindheitstraumas

    Ein kleiner Vorfall bringt ein Steinchen ins Rollen und schon bald ist die Lawine nicht mehr zu stoppen. Jessica Lind erzählt in ihrem Roman "Kleine Monster" über die Zerrüttung einer Familie, unsagbare Verluste und die Abwärtsspirale seelischer Zerrissenheit. Die Autorin wartet dabei mit einem psychologischen Figurenportait auf und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Abgründe der Trauer und die lautstarke, dröhnende Stille des Ungesagtgebliebenen und welche Leere sie bei Menschen hinterlassen kann. Manchmal muss man zuerst tiefer in die Dunkelheit blicken, um Licht am Ende des Tunnels sehen zu können.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich

    Ein sehr eindrücklicher Roman, in dem Generationstrauma greifbar und nachdrücklich charakterisiert wird. Insbesondere die Gefühle und Gedanken von Pia sind nicht gerade problemlos, aber genau deswegen ursprünglich und nachhaltig.
  • Zum Bewerterprofil von Stella-Lucia

    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.01.2025

    eBook (ePUB)

    Wenn aus kleinen Monstern große werden!

    Kann man seinem eigenen Kind bedingungslos vertrauen? - Diese Frage stellt sich Pia, die Hauptprotagonistin und Mutter von Luca. Nach einem Vorfall in der Schule droht die solide aufgebaute Fassade der glücklichen Familie Stück für Stück zu bröckeln und die Abgründe der mütterlichen Vergangenheit fletschen wie Felsen daraus hervor. Mit gefühlvoller und zugleich präzis-klarer Sprache werden die beiden Zeitebenen miteinander verwoben, die einem tiefe Einblicke in einen zerrüttetes Familiengefüge, schmerzhafte Verluste und Unausgesprochenes geben. Jessica Lind spielt hierbei gekonnt mit Fragestellungen rund um das Muttersein, den Instinkten und Intuitionen einer Mutter, wie auch mit der Rolle der Großeltern in der alltäglichen Familiendynamik. Außerdem gelingt es der Autorin tiefschichtige und gut psychologisierte Figuren zu gestalten, die vor dem inneren Auge lebendig werden und starke Emotionen wie Trauer und Angst nur noch realistischer transportieren können. Ein großartiger Familienroman, der lange in einem nachhallt!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mißtrauen und Schweigen, ausgelöst...

    Mißtrauen und Schweigen, ausgelöst durch traumatische Ereignisse in der Herkunftsfamilie der Protagonistin Pia, prägen dieses eindrucksvolle und sehr beklemmende Familiendrama rund um ihren Sohn Luca. Eine Täter-Opfer-Umkehr? Psychologisch spannend, präzise und klar erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    15.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleine oder doch große Monster?

    In der Schule gab es einen Vorfall. Der 7-jährige Luca soll seine Mitschülerin bedrängt haben. Nachdem die Eltern für ein Gespräch in die Schule zitiert wurden, möchten sie Lucas Version hören. Doch der schweigt – und schon tun sich die ersten Abgründe auf ... Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön, die Sätze sind rund, prägnant, haben eine Sogwirkung. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges, um komplett ins Buch hineingezogen zu werden. Nach kurzer Zeit gerät der Vorfall in der Schule ins Vergessen und es geht mehr um Pia, Lucas Mutter, und ihre Vergangenheit sowie diverse Kindheitstraumen. Was alles stimmig war, jedoch hatte ich mir hier anderes erwartet. Mehr Fragen, wie beispielsweise: Wie reagieren die Mitschüler auf Luca? Wissen diese überhaupt, was passiert ist? Was ist nun genau passiert? Welche Auswirkungen gibt es für Luca in der Schule, wie reagieren Lehrer? Die Autorin hat sich jedoch dafür entschieden, in eine andere Richtung zu gehen, was das Buch nicht weniger spannend sein lässt, aber ich bin nicht ganz zufrieden beim Lesen. Hervorragend fand ich die dargestellten Zweifel von Pia, was es bedeutet, ein Kind zu haben, womit man kämpft, wie man versucht, alles richtig zu machen. Ein Satz bleibt mir dabei besonders im Gedächtnis: „In Wirklichkeit hat man keine Ahnung, wie es sein wird, wenn man Kinder hat, bis es so weit ist.“ Mit Pias Handlungen und auch Anschuldigungen habe ich mir schwer getan. Sie verdächtigt ihren Sohn von Anfang an, ist davon überzeugt, dass er dem Mädchen etwas angetan hat. Die Sache spitzt sich immer weiter zu, bis am Ende etwas passiert, das ich als Leserin nicht verzeihen kann und deshalb lieber von großen als von kleinen Monstern spreche. Ob danach alles gut ist, wie es Pia sagt, bezweifle ich. Wer „Kleine Monster“ lesen möchte, muss mit vielen Leerstellen rechnen, die man als Leser füllen muss, mit nicht ganz sympathischen Figuren, mit vielen Zweifeln und unangenehmen Vorkommnissen, mit großen und kleinen Familiendramen und mit einem Kind, das in meinen Augen alles richtig machen will, in den Augen der Mutter aber alles falsch macht.

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