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Stella-Lucia Buchhandlung: Thalia Salzburg – Europark
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Meine letzte Rezension Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
Der Roman lässt eine zarte, flirrende Atmosphäre erblühen, durchzogen von Licht und Wärme, die an endlose Sommertage erinnert und zugleich eine feine, unterschwellige Unruhe in sich trägt, eine Stimmung, die sich leise ausbreitet und einen sanft, doch unwiderstehlich tiefer in die Erzählung zieht. Die Sprache wirkt wie ein filigranes Geflecht aus Bildern und Farben, das Empfindungen nicht nur beschreibt, sondern unmittelbar spürbar macht. Die Beziehung der Figuren gewinnt ihre Tiefe vor allem durch die vielschichtigen Bewegungen zwischen Zeiten und Orten, in denen Nähe und Distanz, Erinnerung und Gegenwart ineinanderfließen. Daraus entsteht eine filigran austarierte, schwebend fein nuancierte Dynamik, die den Text zu einer eindringlichen, atmosphärisch dichten Sommerlektüre macht.
ab 25,50 €
Produktbild Weißer Sommer
4/5
  • Stella-Lucia
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4/5

Weißer Sommer

Der Roman lässt eine zarte, flirrende Atmosphäre erblühen, durchzogen von Licht und Wärme, die an endlose Sommertage erinnert und zugleich eine feine, unterschwellige Unruhe in sich trägt, eine Stimmung, die sich leise ausbreitet und einen sanft, doch unwiderstehlich tiefer in die Erzählung zieht. Die Sprache wirkt wie ein filigranes Geflecht aus Bildern und Farben, das Empfindungen nicht nur beschreibt, sondern unmittelbar spürbar macht. Die Beziehung der Figuren gewinnt ihre Tiefe vor allem durch die vielschichtigen Bewegungen zwischen Zeiten und Orten, in denen Nähe und Distanz, Erinnerung und Gegenwart ineinanderfließen. Daraus entsteht eine filigran austarierte, schwebend fein nuancierte Dynamik, die den Text zu einer eindringlichen, atmosphärisch dichten Sommerlektüre macht.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Working Class Girl
    • Stella-Lucia
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    5/5

    Working Class Girl

    Das ist kein Bericht eines Lebens, es ist ein Aufstand in Prosa! Aus dem Dreck der Straßenecken wächst ein Feuer, dass nicht erlischt. Ihre Worte sind Steine, geworfen gegen Arroganz, gegen das Schweigen der Privilegierten, gegen die feine Höflichkeit, mit der Ungerechtigkeit sich gelernt hat zu tarnen. Hier spricht jemand, der gelernt hat, dass Würde nicht gegeben, sondern genommen wird, mit Worten, mit Mut und schmutzigen Händen. Jedes Kapitel trägt Blut unter den Fingernägeln, jede Zeile riecht nach Hunger, Wut und Hoffnung. Ihre Stimme erhebt sich aus Chaos und Gestank, schleudert der Welt ihr „Trotzdem“ entgegen und hisst damit eine brennende Fahne, über den Trümmern von Armut und Herablassung. Und am Ende? Keine Versöhnung. Keine Ruhe. Nur das stille, aber unbezwingbare Wissen: Das jede Rebellion weiterlebt, in jeder, die aufsteht, in jedem Wort, das glüht, in jedem Atemzug, der Nein in die Visagen der Mächtigen ruft und das diese Glut selbst in den dunkelsten Ecken des Systems überlebt und irgendwann unweigerlich zur Flamme wird.

  • Produktbild Der Schlächter
    • Stella-Lucia
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    5/5

    Der Schlächter

    Oates’ Roman pocht wie eine dunkle Wunde: roh, unheilvoll, von einer Sprache durchzuckt, die Schnitt für Schnitt in die verborgenen Schichten menschlicher Natur dringt. „Der Schlächter“ ist weniger Figur als Schattengestalt, ein Spiegel der Gewalt, die in jedem Herzen als Flüstern lauert. Die Autorin spannt einen Raum aus Albtraum und Realität, aus Grauen und Erkenntnis. Man liest, als ginge man durch einen Tunnel aus Blut und Erinnerung - erschüttert, doch unfähig, die Augen zu schließen. Dieses Buch ist kein Trost, sondern ein Orakel der Dunkelheit. Es zeigt, dass wahre Literatur nicht beruhigt, sondern uns an die Grenzen unserer Menschlichkeit führt und dort, im flackernden Zwielicht, das Herz zum Beben bringt.

  • Produktbild Bunny
    • Stella-Lucia
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    5/5

    Bunny

    As Christina Bunny already mentioned, this book was a wild ride – a fantastic and fanatic one! The writing will suck you in and won’t ever let you go – never, bunny – because it was so utterly biguiling. We follow some unreliable narrators who will – of course – never lie, what makes the story even more interesting. I highly recommend this feministic satire!

  • Produktbild Das Seil
    • Stella-Lucia
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    5/5

    Das Seil

    „Das Seil“ von Anna Herzig liest sich wie das innere Tagebuch einer Psychose,taumelnd zwischen Klarheit und Wahnsinn, zwischen grell erleuchtetem Bewusstsein und dunklen Abgründen. Die Sprache zieht Fäden, die sich zu Schlingen winden, Stimmen raunen, Bilder flackern, Realitäten verschwimmen. Jede Seite gleicht einem Seiltanz in schwindelnder Höhe: die Figuren verlieren Bodenhaftung, geraten ins Schwanken, fassen Halt an etwas, das zugleich Gefahr ist. Das Seil trägt und würgt, verbindet und vereinsamt - eine Metapher für das fragile Gleichgewicht seelischer Zustände. Herzigs Text ist keine lineare Erzählung, sondern ein innerer Riss, eine bewegliche Wunde, die im Rhythmus der Worte weiterblutet. Man liest und spürt eine fiebrige Welt, die zugleich faszinierend und beängstigend ist, wie der Blick tief in eine zitternde Psyche.

  • Produktbild Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
    • Stella-Lucia
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    5/5

    Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken

    Es ist, als öffne sich der Himmel einen Spalt breit und stelle einen kleinen Tisch hinein. Auf ihm stehen zwei dampfende Tassen, der Duft von Kaffee steigt wie eine Erinnerung auf, im Nebel. Sarah Lorenz singt davon mit einer Sanftheit, die kein Pathos braucht. Sie nimmt das Alltägliche - das Einfache und fast allen vertraute Ritual und erhebt es in die Unvergänglichkeit. In ihrer Stimme liegt kein Drängen, sondern Wärme, ein ruhiges Versprechen: Dass Nähe nicht endet, wenn Menschen gehen, dass ein Gespräch bestehen bleibt, selbst wenn es in den Wolken erst vollendet wird. Musik und Worte verweben sich zu einem Trost, der leise leuchtet, wie ein Sonnenstrahl auf Porzellan. Dieses Lied ist kein großes Bild, keine laute Odé an das Leben – es ist ein stilles Gebet in Form eines Kaffeeschlucks, ein Erinnerungsraum, der Himmel und Erde für einen Moment versöhnt.

    • Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
    • Sarah Lorenz
    • ab 19,99 €

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