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Kleine Monster Roman

206

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28144-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28144-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • gst

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und dann kommt das Leben

    Lucas Eltern werden in die Schule gerufen, weil sich der Siebenjährige daneben benommen hat. Verzweifelt will Pia ihn dazu bewegen, seine Version des Vorfalls zu schildern. Doch er schweigt beharrlich, was sie schwer belastet. Nach und nach drängen ihre eigenen Traumata ans Licht. Dieses dreiteilige Buch lässt uns tief in Pia hineinschauen. Nicht nur ihre Überforderung mit dieser Situation umzugehen, wird deutlich, sondern auch, welche Erinnerungen ihre Gedanken beeinflussen. Der Titel des Buches ist hervorragend gewählt. Schließlich erleben wir nicht nur Kinder als kleine Monster, sondern ebenso die Erinnerungen an die eigene Kindheit. Pia erzählt lebendig und glaubhaft von ihrer Liebe zu ihrem Kind, aber auch von ihrer Überforderung. Ihre Selbstzweifel kennen wohl die meisten Mütter – auch wenn sie nicht alle zugeben. Mich erinnerte vor allem der erste Teil an den Kampf während der Erziehung, bei der man alles richtig machen will und es trotzdem nicht überall schafft. Auch diese Hilflosigkeit, in der einem von anderen gesagt wird, was nicht gut läuft, obwohl man doch alles tut, was einem möglich ist, wird im Buch deutlich. Beeindruckt hat mich, wie viele Fragen zum Nachdenken auffordern: Wollen wir noch ein weiteres Kind? Wie schafft es ein Elternpaar, sich bei der Erziehung nicht zu streiten? Und warum handeln Eltern so und nicht anders? Fazit: Ein Buch für Eltern, Großeltern und alle, die Kinder lieben. Mit großem Einfühlungsvermögen geschrieben.

  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    01.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Großartig, vielschichtig, psychologisch ausgeklügelt. Ein Drama wie ein Krimi. Man fiebert mit. Unbedingte Leseempfehlung. Auch, wenn ich keine Freundin von dünnen, gebundenen Büchern bin, da sie mir zu teuer sind. Hier lohnt es sich.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    20.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So gut!

    KLEINE MONSTER Jessica Lind Pia und ihr Ehemann Jakob werden von der Klassenlehrerin ihres siebenjährigen Sohnes Luca in die Schule gebeten. Der Grund: Ein Vorfall, bei dem Luca angeblich einem Mädchen gegenüber übergriffig wurde. Luca schweigt eisern, während Pia und Jakob ohne Erklärung aus dem WhatsApp-Klassenchat ausgeschlossen werden. Jakob stellt sich ohne Zögern hinter seinen Sohn und ist überzeugt, dass es sich um ein großes Missverständnis handeln muss. Pia hingegen beginnt zu zweifeln. Unsicher, ob Luca die Wahrheit sagt, beobachtet sie ihn misstrauisch und deutet sein Verhalten zunehmend ambivalent. Der Vorfall reißt alte Wunden bei Pia auf und führt sie zurück in ihre eigene Kindheit. Gemeinsam mit ihrer Adoptivschwester Romi und ihrer kleinen Schwester Linda wuchs sie in einem idyllischen Haus am Waldrand, direkt an einem See auf. Doch die Harmonie in der Familie war trügerisch. Als ein schrecklicher Unfall geschah, wurden die scheinbaren Bande für immer auf die Probe gestellt. Jessica Lind schafft es meisterhaft, Pia als Ich-Erzählerin eine beeindruckende Tiefe zu verleihen. Ihr Porträt einer Mutter, die zwischen Zweifel, Angst und Liebe schwankt, ist absolut glaubwürdig und bewegend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Während sich die Gegenwart immer weiter zuspitzt, kommen nach und nach dunkle Geheimnisse aus Pias Vergangenheit ans Licht. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern auch ein tiefgründiges und facettenreiches Werk über die Herausforderungen des Mutterseins - über das Recht, Fehler zu machen, und die Frage, ob Mütter perfekt sein müssen. Ein packender Roman, der zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Klare Leseempfehlung. 5/ 5

  • D. Sinski

    5/5

    13.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wem glaubt man?

    Als Pia erfährt, was ihr neunjähriger Sohn in Schule mit einem Mädchen gemacht haben soll, ist sie schockiert und weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Welche Abgründe schlummern in ihrem Sohn und inwiefern findet sie sich selbst in ihm wieder? Super spannende und interessante Lektüre, bei der man letztendlich auch etwas ratlos zurückbleibt.

  • Bewertung

    5/5

    06.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mega interessant

    Jessica Linds Roman “Kleine Monster” ist eine tiefgründige Erkundung familiärer Dynamiken und der verborgenen Abgründe in Eltern-Kind-Beziehungen. Im Mittelpunkt steht Pia, die nach einem beunruhigenden Vorfall ihres Sohnes Luca in der Schule beginnt, ihre eigene Kindheit und die damit verbundenen Traumata zu reflektieren. Lind gelingt es meisterhaft, die schleichende Veränderung in Pias Wahrnehmung darzustellen. Anfangs eine liebevolle Mutter, wird sie durch Zweifel und Misstrauen gegenüber ihrem Sohn zerrissen. Diese Entwicklung wird durch Rückblenden in Pias eigene Kindheit vertieft, insbesondere durch die Beziehung zu ihrer Adoptivschwester Romi und den tragischen Tod der jüngsten Schwester Linda. Der Roman stellt provokative Fragen: Sind Kinder wirklich unschuldige Wesen, oder tragen sie, wie der Titel suggeriert, “kleine Monster” in sich? Lind vermeidet einfache Antworten und lädt die Leser:innen ein, über die Komplexität von Schuld, Unschuld und familiären Erwartungen nachzudenken. Die narrative Struktur ist raffiniert gestaltet, wobei die Autorin geschickt zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt. Dies ermöglicht ein tiefes Verständnis für Pias innere Konflikte und die Auswirkungen vergangener Ereignisse auf ihr gegenwärtiges Leben. Insgesamt ist “Kleine Monster” ein fesselnder Roman, der die Leser:innen dazu anregt, über die oft unausgesprochenen Spannungen innerhalb von Familien nachzudenken. Jessica Lind bietet einen schonungslosen Blick auf die Herausforderungen der Mutterschaft und die Schatten, die die Vergangenheit auf die Gegenwart werfen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (206)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Psychogramm eines Kindheitstraumas

    Ein kleiner Vorfall bringt ein Steinchen ins Rollen und schon bald ist die Lawine nicht mehr zu stoppen. Jessica Lind erzählt in ihrem Roman "Kleine Monster" über die Zerrüttung einer Familie, unsagbare Verluste und die Abwärtsspirale seelischer Zerrissenheit. Die Autorin wartet dabei mit einem psychologischen Figurenportait auf und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Abgründe der Trauer und die lautstarke, dröhnende Stille des Ungesagtgebliebenen und welche Leere sie bei Menschen hinterlassen kann. Manchmal muss man zuerst tiefer in die Dunkelheit blicken, um Licht am Ende des Tunnels sehen zu können.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich

    Ein sehr eindrücklicher Roman, in dem Generationstrauma greifbar und nachdrücklich charakterisiert wird. Insbesondere die Gefühle und Gedanken von Pia sind nicht gerade problemlos, aber genau deswegen ursprünglich und nachhaltig.
  • Zum Bewerterprofil von Stella-Lucia

    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.01.2025

    eBook (ePUB)

    Wenn aus kleinen Monstern große werden!

    Kann man seinem eigenen Kind bedingungslos vertrauen? - Diese Frage stellt sich Pia, die Hauptprotagonistin und Mutter von Luca. Nach einem Vorfall in der Schule droht die solide aufgebaute Fassade der glücklichen Familie Stück für Stück zu bröckeln und die Abgründe der mütterlichen Vergangenheit fletschen wie Felsen daraus hervor. Mit gefühlvoller und zugleich präzis-klarer Sprache werden die beiden Zeitebenen miteinander verwoben, die einem tiefe Einblicke in einen zerrüttetes Familiengefüge, schmerzhafte Verluste und Unausgesprochenes geben. Jessica Lind spielt hierbei gekonnt mit Fragestellungen rund um das Muttersein, den Instinkten und Intuitionen einer Mutter, wie auch mit der Rolle der Großeltern in der alltäglichen Familiendynamik. Außerdem gelingt es der Autorin tiefschichtige und gut psychologisierte Figuren zu gestalten, die vor dem inneren Auge lebendig werden und starke Emotionen wie Trauer und Angst nur noch realistischer transportieren können. Ein großartiger Familienroman, der lange in einem nachhallt!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mißtrauen und Schweigen, ausgelöst...

    Mißtrauen und Schweigen, ausgelöst durch traumatische Ereignisse in der Herkunftsfamilie der Protagonistin Pia, prägen dieses eindrucksvolle und sehr beklemmende Familiendrama rund um ihren Sohn Luca. Eine Täter-Opfer-Umkehr? Psychologisch spannend, präzise und klar erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart – EO Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    15.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleine oder doch große Monster?

    In der Schule gab es einen Vorfall. Der 7-jährige Luca soll seine Mitschülerin bedrängt haben. Nachdem die Eltern für ein Gespräch in die Schule zitiert wurden, möchten sie Lucas Version hören. Doch der schweigt – und schon tun sich die ersten Abgründe auf ... Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön, die Sätze sind rund, prägnant, haben eine Sogwirkung. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges, um komplett ins Buch hineingezogen zu werden. Nach kurzer Zeit gerät der Vorfall in der Schule ins Vergessen und es geht mehr um Pia, Lucas Mutter, und ihre Vergangenheit sowie diverse Kindheitstraumen. Was alles stimmig war, jedoch hatte ich mir hier anderes erwartet. Mehr Fragen, wie beispielsweise: Wie reagieren die Mitschüler auf Luca? Wissen diese überhaupt, was passiert ist? Was ist nun genau passiert? Welche Auswirkungen gibt es für Luca in der Schule, wie reagieren Lehrer? Die Autorin hat sich jedoch dafür entschieden, in eine andere Richtung zu gehen, was das Buch nicht weniger spannend sein lässt, aber ich bin nicht ganz zufrieden beim Lesen. Hervorragend fand ich die dargestellten Zweifel von Pia, was es bedeutet, ein Kind zu haben, womit man kämpft, wie man versucht, alles richtig zu machen. Ein Satz bleibt mir dabei besonders im Gedächtnis: „In Wirklichkeit hat man keine Ahnung, wie es sein wird, wenn man Kinder hat, bis es so weit ist.“ Mit Pias Handlungen und auch Anschuldigungen habe ich mir schwer getan. Sie verdächtigt ihren Sohn von Anfang an, ist davon überzeugt, dass er dem Mädchen etwas angetan hat. Die Sache spitzt sich immer weiter zu, bis am Ende etwas passiert, das ich als Leserin nicht verzeihen kann und deshalb lieber von großen als von kleinen Monstern spreche. Ob danach alles gut ist, wie es Pia sagt, bezweifle ich. Wer „Kleine Monster“ lesen möchte, muss mit vielen Leerstellen rechnen, die man als Leser füllen muss, mit nicht ganz sympathischen Figuren, mit vielen Zweifeln und unangenehmen Vorkommnissen, mit großen und kleinen Familiendramen und mit einem Kind, das in meinen Augen alles richtig machen will, in den Augen der Mutter aber alles falsch macht.

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