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Produktbild: Radio Sarajevo
Artikelbild von Radio Sarajevo
Tijan Sila

1. Radio Sarajevo

Radio Sarajevo

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tijan Sila

Spieldauer

4 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

Verlag

Audiolino

Sprache

Deutsch

EAN

4066339960589

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Tijan Sila

Spieldauer

4 Stunden und 35 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2023

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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48

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Audiolino

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Deutsch

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4066339960589

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Kindheit im Krieg

Marielle_liest am 04.01.2026

Bewertungsnummer: 2691534

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist einfach alles genauso passiert, wie Tijan Sila es in „Radio Sarajevo“ erzählt. 1992 beginnt der Bosnienkrieg und Tijan ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder und den anderen Kindern des Mehrfamilienhauses schläft er nachts zwischen den Keller-Verschlägen, während die Wände von einschlagenden Granaten beben. Wochen, Monate und Jahre vergehen - Tijan, seine Familie, seine Freunde, seine Heimat durchleben den Krieg. Bis sie schließlich nach Deutschland fliehen. Was ich nicht begreifen kann: Es ist alles genauso passiert. Es ist unbegreiflich. Manche Passagen sind so schlimm, dass man es kaum ertragen kann. Auf 208 Seiten rauschen wir durch knapp zwei Jahre Kindheit, die nicht Kindheit genannt werden können. Wirklich schonungslos erleben wir mit, was Tijan zu dieser Zeit im Bosnienkrieg aushalten muss. (Das sage ich so daher als Person, die niemals einen Krieg erleben musste. Denn ich kann mir denken, dass wir Lesenden vielleicht doch geschont werden - dass die ganz schlimmen Passagen vielleicht gar nicht abgedruckt sind.) Lesen kann ich diese Geschichte überhaupt nur, weil Tijan seinen Humor irgendwie behalten, retten konnte. Es ist beeindruckend und beruhigend zugleich, dass eine Kinderstimme erklingt und mir die Geschichte vorliest. Vielleicht wäre es eben doch zu schlimm, wenn ich es alleine lesen müsste. Tröstend möchte ich noch ergänzen, was Thea Dorn auf dem Klappentext sagt. Denn wie schön ist es, dass es Tijan gibt und dass er uns von seinem Leben erzählen kann, dass er diesen Horror überlebt hat, dass er uns warnen kann, dass er mahnen und erinnern kann, dass er uns vor dem Vergessen bewahrt. Es ist alles genauso passiert, ich kann das nicht begreifen. Ganz große Leseempfehlung. Es ist schlimm, aber da müssen wir durch. Es ist wichtig - und unbegreiflich.

Kindheit im Krieg

Marielle_liest am 04.01.2026
Bewertungsnummer: 2691534
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist einfach alles genauso passiert, wie Tijan Sila es in „Radio Sarajevo“ erzählt. 1992 beginnt der Bosnienkrieg und Tijan ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder und den anderen Kindern des Mehrfamilienhauses schläft er nachts zwischen den Keller-Verschlägen, während die Wände von einschlagenden Granaten beben. Wochen, Monate und Jahre vergehen - Tijan, seine Familie, seine Freunde, seine Heimat durchleben den Krieg. Bis sie schließlich nach Deutschland fliehen. Was ich nicht begreifen kann: Es ist alles genauso passiert. Es ist unbegreiflich. Manche Passagen sind so schlimm, dass man es kaum ertragen kann. Auf 208 Seiten rauschen wir durch knapp zwei Jahre Kindheit, die nicht Kindheit genannt werden können. Wirklich schonungslos erleben wir mit, was Tijan zu dieser Zeit im Bosnienkrieg aushalten muss. (Das sage ich so daher als Person, die niemals einen Krieg erleben musste. Denn ich kann mir denken, dass wir Lesenden vielleicht doch geschont werden - dass die ganz schlimmen Passagen vielleicht gar nicht abgedruckt sind.) Lesen kann ich diese Geschichte überhaupt nur, weil Tijan seinen Humor irgendwie behalten, retten konnte. Es ist beeindruckend und beruhigend zugleich, dass eine Kinderstimme erklingt und mir die Geschichte vorliest. Vielleicht wäre es eben doch zu schlimm, wenn ich es alleine lesen müsste. Tröstend möchte ich noch ergänzen, was Thea Dorn auf dem Klappentext sagt. Denn wie schön ist es, dass es Tijan gibt und dass er uns von seinem Leben erzählen kann, dass er diesen Horror überlebt hat, dass er uns warnen kann, dass er mahnen und erinnern kann, dass er uns vor dem Vergessen bewahrt. Es ist alles genauso passiert, ich kann das nicht begreifen. Ganz große Leseempfehlung. Es ist schlimm, aber da müssen wir durch. Es ist wichtig - und unbegreiflich.

Wichtiges und eindrückliches Buch, das eine Kindheit im Krieg schildert

Sophia am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578355

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tijan Sila ist zehn Jahre alt, als im April 1992 in Sarajevo die ersten Bomben fallen und der Krieg beginnt. Mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder wohnt er in einer kleinen Wohnung in einem Plattenbau. Zwischen Trümmern, Bombenalarm und Soldaten muss die Familie versuchen zu überleben. Auch die Flucht der Familie im Jahr 1994 nach Deutschland wird thematisiert. Er schildert die Zeit im Krieg, das Überleben, die Winter ohne Ofen, die Vorfreude auf die Schule und das Ankommen in Deutschland. Beim Cover hätte ich zuerst nicht gedacht, welche gewaltige Geschichte sich im dem Buch verbirgt. Vom Krieg in Bosnien und Herzegowina und Serbien habe ich im Schulunterricht gehört, die Bilder gehen einem immer noch unter die Haut. Ein Buch dazu und dann noch so ein persönliches habe ich aber noch nicht gelesen - umso wichtiger, dass ich "Radio Sarajevo" entdecken durfte! Tijan Sila beschreibt aus der Ich-Perspektive sein Leben als Zehnjähriger, angefangen beim ersten ersten Beschuss bis zum Einleben in Deutschland. Dabei hat er eine ganz eigene Erzählweise, als Erwachsener beschreibt er rückblickend die Zeit damals einerseits kindlich-naiv, andererseits klar und sachlich. Man begleitet ihn beim Treffen mit seinen beiden besten Freunden, beim Schule schwänzen, beim Schwarzhandel mit Soldaten der UN und in seinem Alltag mit der Familie. Was anfangs noch unvorstellbar erscheint, wird bald zum traurigen Alltag: der Beschuss auf Sarajevo wird normal für ihn, er lernt, sich mehr oder weniger in dieser grauenvollen und dunklen Zeit zu arrangieren. Oft musste ich das Buch für einen Moment beiseite legen, weil mir das Ausmaß an Zerstörung und Krieg bewusst wurde, gerade wenn von Toten und den schrecklichen Verletzungen erzählt wird. Tijan Sila gelingt es, sowohl schonungslos ehrlich als auch emotional die Brutalität und Komplexität des Krieges zu schildern. Dieses schwierige Thema, was ich bislang meist aus dem Schulunterricht kannte, wird zugänglicher und menschlicher und zeigt, was es heißt, als Kind im Krieg zu überleben. Aktueller denn je kann ich "Radio Sarajevo" nur empfehlen, trotz des schweren Themas lohnt es sich, das Buch zu lesen. Große Leseempfehlung!

Wichtiges und eindrückliches Buch, das eine Kindheit im Krieg schildert

Sophia am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578355
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tijan Sila ist zehn Jahre alt, als im April 1992 in Sarajevo die ersten Bomben fallen und der Krieg beginnt. Mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder wohnt er in einer kleinen Wohnung in einem Plattenbau. Zwischen Trümmern, Bombenalarm und Soldaten muss die Familie versuchen zu überleben. Auch die Flucht der Familie im Jahr 1994 nach Deutschland wird thematisiert. Er schildert die Zeit im Krieg, das Überleben, die Winter ohne Ofen, die Vorfreude auf die Schule und das Ankommen in Deutschland. Beim Cover hätte ich zuerst nicht gedacht, welche gewaltige Geschichte sich im dem Buch verbirgt. Vom Krieg in Bosnien und Herzegowina und Serbien habe ich im Schulunterricht gehört, die Bilder gehen einem immer noch unter die Haut. Ein Buch dazu und dann noch so ein persönliches habe ich aber noch nicht gelesen - umso wichtiger, dass ich "Radio Sarajevo" entdecken durfte! Tijan Sila beschreibt aus der Ich-Perspektive sein Leben als Zehnjähriger, angefangen beim ersten ersten Beschuss bis zum Einleben in Deutschland. Dabei hat er eine ganz eigene Erzählweise, als Erwachsener beschreibt er rückblickend die Zeit damals einerseits kindlich-naiv, andererseits klar und sachlich. Man begleitet ihn beim Treffen mit seinen beiden besten Freunden, beim Schule schwänzen, beim Schwarzhandel mit Soldaten der UN und in seinem Alltag mit der Familie. Was anfangs noch unvorstellbar erscheint, wird bald zum traurigen Alltag: der Beschuss auf Sarajevo wird normal für ihn, er lernt, sich mehr oder weniger in dieser grauenvollen und dunklen Zeit zu arrangieren. Oft musste ich das Buch für einen Moment beiseite legen, weil mir das Ausmaß an Zerstörung und Krieg bewusst wurde, gerade wenn von Toten und den schrecklichen Verletzungen erzählt wird. Tijan Sila gelingt es, sowohl schonungslos ehrlich als auch emotional die Brutalität und Komplexität des Krieges zu schildern. Dieses schwierige Thema, was ich bislang meist aus dem Schulunterricht kannte, wird zugänglicher und menschlicher und zeigt, was es heißt, als Kind im Krieg zu überleben. Aktueller denn je kann ich "Radio Sarajevo" nur empfehlen, trotz des schweren Themas lohnt es sich, das Buch zu lesen. Große Leseempfehlung!

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Radio Sarajevo

von Tijan Sila

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Marie

Thalia Vöcklabruck – Varena

Zum Portrait

5/5

Radio Sarajevo

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Nach zwei Wochen hingen die Wahlplakate in fetzen. Überdeckt von neuen Parolen" Tijan Sila emigrierte Mitte der 90er nach Deutschland und verarbeitete seine Kindheit und Jugend während des Bosnienkriegs, in seinem Debüt. Der Roman wird aus der Sicht des 10-jährigen Tijan erzählt, der dabei zusieht wie seine Stadt in Schutt und Asche versinkt. Wie Freundschaften zerbrechen, Menschen sterben und er selbst auf dem Schwarzmarkt handeln muss, um zu überleben. Die brutale Realität des Krieges wir unverblühmt und eindringlich erzählt. Der Kriegsalltags - in seiner rohen Darstellung - hat mich emotional total mitgenommen. Verstörend, authentisch aber vor allem wichtig
  • Marie
  • Buchhändler/-in

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Radio Sarajevo

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Nach zwei Wochen hingen die Wahlplakate in fetzen. Überdeckt von neuen Parolen" Tijan Sila emigrierte Mitte der 90er nach Deutschland und verarbeitete seine Kindheit und Jugend während des Bosnienkriegs, in seinem Debüt. Der Roman wird aus der Sicht des 10-jährigen Tijan erzählt, der dabei zusieht wie seine Stadt in Schutt und Asche versinkt. Wie Freundschaften zerbrechen, Menschen sterben und er selbst auf dem Schwarzmarkt handeln muss, um zu überleben. Die brutale Realität des Krieges wir unverblühmt und eindringlich erzählt. Der Kriegsalltags - in seiner rohen Darstellung - hat mich emotional total mitgenommen. Verstörend, authentisch aber vor allem wichtig

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

Großartiger Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bachmannpreis-Träger Tijan Sila schildert, wie er als Kind die Belagerung Sarajevos erlebt hat, mit welcher Dramatik der Krieg und die Gewalt das Leben der Menschen zerschmettert haben. Großartiger Roman.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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Großartiger Roman

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Bachmannpreis-Träger Tijan Sila schildert, wie er als Kind die Belagerung Sarajevos erlebt hat, mit welcher Dramatik der Krieg und die Gewalt das Leben der Menschen zerschmettert haben. Großartiger Roman.

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