Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: 1984
Band 27

1984 Roman. Neu übersetzt von Gisbert Haefs, mit einem Nachwort von Mirko Bonné - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) - Klassiker einfach lesen

Aus der Reihe Penguin Edition
6

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1144 KB

Übersetzt von

Gisbert Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783641314804

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1144 KB

Übersetzt von

Gisbert Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783641314804

Kundinnen und Kunden meinen

6 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Klassiker und absolute Pflichtlektüre

denise am 19.04.2021

Bewertungsnummer: 1483301

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „1984“ wurde von George Orwell geschrieben und ist im Manesse Verlag erschienen. Orwell war Sohn eines britischen Kolonialbeamten und wurde in Motihari/Bengalen geboren. Er diente in der burmesischen Imperial Police, kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als Lehrer, Buchhandelsgehilfe, Schriftsteller und Journalist. Der Roman mit der Hauptfigur Winston Smith, dessen Erstausgabe am 8. Juni 1949 in London in den Verkauf kam, wurde von Gisbert Haefs neu übersetzt. Er spielt in London/Ozeanien und handelt von einem Staat, der seine Bürger komplett überwacht, manipuliert und auch nicht davor zurückschreckt unliebsame Personen verschwinden zu lassen. Smith ist dabei nur ein kleiner Teil im gesamten Apparat der Manipulation. Er arbeitet im Ministerium der Wahrheit und ist dafür zuständig Artikel über die Vergangenheit zu schönen und unliebsame Geschehen aus den Aufzeichnungen verschwinden zu lassen. Am Anfang fand ich den Roman etwas schwierig zu lesen. Dieses lag unter anderem an den unbekannten Strukturen, die der Autor erst mal einführen musste und auch an der Verwendung von Wörtern aus der Sprache „Neusprech“. „Neusprech“ ist die Amtssprache von Ozeanien und diente dazu die Ideologien des Englischen Sozialsozialismus ausdrücken zu können. Nachdem ich mich erst einmal in den Roman hineingefunden hatte, hat sich auch der Lesefluss deutlich verbessert. Es ist erstaunlich und gleichzeitig erschreckend, dass das Thema des Romans derzeit sehr aktuell ist und es Staaten gibt, die ihr Volk unterdrücken, es durch falsche/fehlende Informationen manipulieren und Feinde verschwinden lassen. Der Roman sollte insbesondere auf Grund seiner hohen Aktualität unbedingt gelesen werden, da er aufzeigt, wie gut Manipulation und Unterdrückung funktionieren können, wenn alle freiwillig oder gezwungenermaßen mitmachen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

Klassiker und absolute Pflichtlektüre

denise am 19.04.2021
Bewertungsnummer: 1483301
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „1984“ wurde von George Orwell geschrieben und ist im Manesse Verlag erschienen. Orwell war Sohn eines britischen Kolonialbeamten und wurde in Motihari/Bengalen geboren. Er diente in der burmesischen Imperial Police, kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als Lehrer, Buchhandelsgehilfe, Schriftsteller und Journalist. Der Roman mit der Hauptfigur Winston Smith, dessen Erstausgabe am 8. Juni 1949 in London in den Verkauf kam, wurde von Gisbert Haefs neu übersetzt. Er spielt in London/Ozeanien und handelt von einem Staat, der seine Bürger komplett überwacht, manipuliert und auch nicht davor zurückschreckt unliebsame Personen verschwinden zu lassen. Smith ist dabei nur ein kleiner Teil im gesamten Apparat der Manipulation. Er arbeitet im Ministerium der Wahrheit und ist dafür zuständig Artikel über die Vergangenheit zu schönen und unliebsame Geschehen aus den Aufzeichnungen verschwinden zu lassen. Am Anfang fand ich den Roman etwas schwierig zu lesen. Dieses lag unter anderem an den unbekannten Strukturen, die der Autor erst mal einführen musste und auch an der Verwendung von Wörtern aus der Sprache „Neusprech“. „Neusprech“ ist die Amtssprache von Ozeanien und diente dazu die Ideologien des Englischen Sozialsozialismus ausdrücken zu können. Nachdem ich mich erst einmal in den Roman hineingefunden hatte, hat sich auch der Lesefluss deutlich verbessert. Es ist erstaunlich und gleichzeitig erschreckend, dass das Thema des Romans derzeit sehr aktuell ist und es Staaten gibt, die ihr Volk unterdrücken, es durch falsche/fehlende Informationen manipulieren und Feinde verschwinden lassen. Der Roman sollte insbesondere auf Grund seiner hohen Aktualität unbedingt gelesen werden, da er aufzeigt, wie gut Manipulation und Unterdrückung funktionieren können, wenn alle freiwillig oder gezwungenermaßen mitmachen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

Ein Klassiker, den jede*r gelesen haben sollte

mari_liest am 23.03.2021

Bewertungsnummer: 507186

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

George Orwells Roman 1984 zeichnet eine düstere Vision eines totalitären Staates, in dem die Bürger überwacht und Andersdenkende komplett unterdrückt und aufs Schärfste verfolgt werden. Selbst Gedanken gegen die parteiliche Doktrin sind strafbar. Die Partei ist im Besitz der alleinigen Wahrheit, kotrolliert alles und schreibt sogar die Geschichte um. Wer sich der Partei widersetzt, wird gefangen genommen, gefoltert und danach zumeist exekutiert. Winston Smith arbeitet zu dieser Zeit im Ministerium der Wahrheit in London, Ozeanien. Er durchschaut die zahlreichen Manipulationen der Partei und stellt fest, dass die Vergangenheit immer wieder umgeschrieben wird. Seine Gedanken dazu schreibt er in einem Tagesbuch nieder, was ihn den Tod kosten könnte. Eines Tages lernt er die 13 Jahre jüngere Julia kennen und stellt fest, dass er mit seinen Freiheitsgedanken nicht allein ist. Es kommt zu einer verbotenen sexuellen Beziehung und heimlichen Treffen zwischen den beiden. Doch wie sollte es anders sein. Sie werden erwischt, eingesperrt, gefoltert und umerzogen. Auf brutale Weise wird Winston klar, dass nichts in dieser Welt sich der Kontrolle der Partei und der Gedankenpolizei entziehen kann. Jeder Widerstand gegen die Partei, ob physisch oder gedanklich, ist letztendlich nur Tod auf Raten. Hinzu kommt auch eine neue Amtssprache „Neusprech“, die alle miteinander verbinden soll. Zu Beginn sprechen diese Sprache nur die Spezialisten, die sie einführen werden, um das „Altsprech“ zu ersetzen. Durch die neue Sprache sollen Gedankendelikte ausgeschaltet und die Gehirnzentren beim Sprechen nicht mehr aktiviert werden, eine Art rein mechanische Sprache. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil erzählt hauptsächlich von der Person Winston, seinen Gefühlen und Gedanken und den perfiden Mechanismen des Systems. Im zweiten Teil stoßen wir auf die verbotene Beziehung zwischen ihm und Julia und dem „sich dem geheimen Widerstand“ anschließen. Der dritte Teil offenbart uns dann die gesamte Grausamkeit des Machtsystems. Der Roman kommt aus der Perspektive eines personalen Erzählers daher; wird aus Winstons Perspektive geschildert, ist klar und in verständlicher Sprache geschrieben. Ozeanien wird so trostlos und kalt beschrieben, wie man es beim Lesen auch fühlt. Orwell verzichtet auf „um den heißen Brei“ schreiben. Durch die schlichten Schilderungen dieser dystopischen Welt rennt es einem das eine und andere Mal beim Lesen kalt den Rücken runter. Und ich dachte für mich, wie weit wir von gewissen Dingen noch entfernt sind? „Big Brother is watching you“ wird oftmals spaßig und inflationär in Gesprächen gesagt. Im Grunde genommen sind wir aber von Kontrolle und dem „gläsernen Menschen“ heutzutage nicht weit entfernt. George Orwell hat den Roman 1946/48 geschrieben und warnte damit vor totalitären Systemen, die die Bürger bis quasi ins innerste belauscht. Intimitäten, Beziehungen (egal welcher Art), positive Gefühle (wie wir sie kennen) gibt es nicht mehr. Egal wo sich die Menschen aufhalten werden sie überwacht – mittels Kameras, Teleschirmen und versteckten Mikrofonen – selbst im eigenen Zuhause. Tägliche Parolen und Hetze stehen an der Tagesordnung. Gehirnwäsche par excellence. Aus meiner Sicht ist dieses grausame Szenario, welches Orwell hier beschreibt, an vielen Stellen schon Realität geworden! Und auch, wenn die Elektronik und das Internet uns vieles erleichtern, so nimmt es uns doch auch etwas, was uns von Maschinen unterscheidet. Ein grotesker Überwachungsstaat mit einer extrem düsteren Grundstimmung. Die gesamte Geschichte liest sich wie eine überspitze Beschreibung unserer Gesellschaft und doch kommt sie ihr extrem nahe. Ein großartiger Klassiker, der zum Nachdenken anregt und den sich jede*r „reinziehen“ sollte! Klare Leseempfehlung und 5/5 Sternen.

Ein Klassiker, den jede*r gelesen haben sollte

mari_liest am 23.03.2021
Bewertungsnummer: 507186
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

George Orwells Roman 1984 zeichnet eine düstere Vision eines totalitären Staates, in dem die Bürger überwacht und Andersdenkende komplett unterdrückt und aufs Schärfste verfolgt werden. Selbst Gedanken gegen die parteiliche Doktrin sind strafbar. Die Partei ist im Besitz der alleinigen Wahrheit, kotrolliert alles und schreibt sogar die Geschichte um. Wer sich der Partei widersetzt, wird gefangen genommen, gefoltert und danach zumeist exekutiert. Winston Smith arbeitet zu dieser Zeit im Ministerium der Wahrheit in London, Ozeanien. Er durchschaut die zahlreichen Manipulationen der Partei und stellt fest, dass die Vergangenheit immer wieder umgeschrieben wird. Seine Gedanken dazu schreibt er in einem Tagesbuch nieder, was ihn den Tod kosten könnte. Eines Tages lernt er die 13 Jahre jüngere Julia kennen und stellt fest, dass er mit seinen Freiheitsgedanken nicht allein ist. Es kommt zu einer verbotenen sexuellen Beziehung und heimlichen Treffen zwischen den beiden. Doch wie sollte es anders sein. Sie werden erwischt, eingesperrt, gefoltert und umerzogen. Auf brutale Weise wird Winston klar, dass nichts in dieser Welt sich der Kontrolle der Partei und der Gedankenpolizei entziehen kann. Jeder Widerstand gegen die Partei, ob physisch oder gedanklich, ist letztendlich nur Tod auf Raten. Hinzu kommt auch eine neue Amtssprache „Neusprech“, die alle miteinander verbinden soll. Zu Beginn sprechen diese Sprache nur die Spezialisten, die sie einführen werden, um das „Altsprech“ zu ersetzen. Durch die neue Sprache sollen Gedankendelikte ausgeschaltet und die Gehirnzentren beim Sprechen nicht mehr aktiviert werden, eine Art rein mechanische Sprache. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil erzählt hauptsächlich von der Person Winston, seinen Gefühlen und Gedanken und den perfiden Mechanismen des Systems. Im zweiten Teil stoßen wir auf die verbotene Beziehung zwischen ihm und Julia und dem „sich dem geheimen Widerstand“ anschließen. Der dritte Teil offenbart uns dann die gesamte Grausamkeit des Machtsystems. Der Roman kommt aus der Perspektive eines personalen Erzählers daher; wird aus Winstons Perspektive geschildert, ist klar und in verständlicher Sprache geschrieben. Ozeanien wird so trostlos und kalt beschrieben, wie man es beim Lesen auch fühlt. Orwell verzichtet auf „um den heißen Brei“ schreiben. Durch die schlichten Schilderungen dieser dystopischen Welt rennt es einem das eine und andere Mal beim Lesen kalt den Rücken runter. Und ich dachte für mich, wie weit wir von gewissen Dingen noch entfernt sind? „Big Brother is watching you“ wird oftmals spaßig und inflationär in Gesprächen gesagt. Im Grunde genommen sind wir aber von Kontrolle und dem „gläsernen Menschen“ heutzutage nicht weit entfernt. George Orwell hat den Roman 1946/48 geschrieben und warnte damit vor totalitären Systemen, die die Bürger bis quasi ins innerste belauscht. Intimitäten, Beziehungen (egal welcher Art), positive Gefühle (wie wir sie kennen) gibt es nicht mehr. Egal wo sich die Menschen aufhalten werden sie überwacht – mittels Kameras, Teleschirmen und versteckten Mikrofonen – selbst im eigenen Zuhause. Tägliche Parolen und Hetze stehen an der Tagesordnung. Gehirnwäsche par excellence. Aus meiner Sicht ist dieses grausame Szenario, welches Orwell hier beschreibt, an vielen Stellen schon Realität geworden! Und auch, wenn die Elektronik und das Internet uns vieles erleichtern, so nimmt es uns doch auch etwas, was uns von Maschinen unterscheidet. Ein grotesker Überwachungsstaat mit einer extrem düsteren Grundstimmung. Die gesamte Geschichte liest sich wie eine überspitze Beschreibung unserer Gesellschaft und doch kommt sie ihr extrem nahe. Ein großartiger Klassiker, der zum Nachdenken anregt und den sich jede*r „reinziehen“ sollte! Klare Leseempfehlung und 5/5 Sternen.

Kundinnen und Kunden meinen

1984

von George Orwell

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

3/5

Spannender Lesestoff für kritisch Lesende 

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich die schönste Ausgabe des Buches, das Cover hier einfach top! Aber gut, gehen wir zum Inhalt, dem eigentlichen Inhalt des Buches. George Orwells "1984" ist zurecht und unumstritten ein bedeutendes Werk seiner Zeit, geschrieben 1946 bis 1948, erstmals veröffentlicht 1949. Spannender Fun-Fact hierzu, die Geschichte wurde nachweißlich inspiriert von Orwells erster Frau Eileen Blair und ihrem Gedicht "End of the Century, 1984", welches sie 1934 veröffentlichte. Zum Inhalt des dystopischen Roman an sich muss ich glaub ich nicht noch mehr sagen, nur eine kurz und knappe Zusammenfassung: Winston Smith lebt in einem totalitären Überwachungsstaat im Jahre 1984, ein Mitglied in mittleren Rängen der diktatorischen Partei, die der Herrschaft Egsoz angehört. Dieser zu Trotz beginnt Winston jedoch immer mehr, sich für die verbotene, bereits völlig ausradierte Vergangenheit (an der er selbst Teilhabe hat) zu interessieren, möchte sich auch immer mehr Privatsphäre rauskratzen, was jedoch besonders schwierig wie gleich auch verboten ist, da fast überall Teleschirme zur Überwachung stehen. Als er schließlich beginnt, in Kontakt mit Julia zu treten, scheint alles außer Kontrolle zu geraten. Das Erschreckende an dem Roman ist auf jeden Fall, dass viele der fiktiven Zukunftsgeschehnisse heute auch beinahe eins zu eins auf der gesamten Welt auftreten, auch wenn diese bereits an zu der Zeit soziopolitischen Themen ansetzten. Komplette Überwachung, "Mindcontroll", Änderung der Vergangenheit, geschichtlich wie politisch und mehr, null Privatsphäre, strikte Klassenvorgaben, Propaganda usw. Alleine damit ist "1984" auf jeden Fall die Lektüre wert. Ich habe das Buch auch schon öfter gelesen, dieses Mal erstmals in der deutschen Übersetzung; Die Ausgabe enthält auch eine neu überarbeitete Übersetzung von Gisbert Haefs mit einem Nachwort von Mirko Bonné. Was mich hier unstimmig werden ließ, ist die Übersetzung mancher rassistischer Begriffe des 1946 geschrieben Originals, die zwar in der Editorial Notiz angesprochen werden, meiner Meinung nach aber komplett Überflüssig und absolut unpassend in ihrer Übersetzung (wie auch im englischen Original) sind, denn wenn schon eine Neuauflage, warum so. Auch wegen Ethik des Übersetzens usw. fügen diese absolut nichts zur fiktiven Geschichte bei, sind demnach Begriffe der realen Gesellschaft und demnach vollkommen unpassend (im generellen und) vor allem bei Überarbeitungen. Was mir beim diesmaligen Lesen auch vermehrt auffiel, ist der zunehmend patriarchale Grundton des Romans. Interessant einen dystopischen Roman zu schreiben, und diesen als Standard mit drinnen zu halten. Angefangen bei der Beschreibung aller weiblichen Figuren im Werk (50 Jahre omg so alt), der von Julia im Besonderen und auch Winstons Umgang mit dieser (als er sie zum ersten Mal sah, wollte er sie schlagen, vergewaltigen, töten) wie auch seiner längst verschollen geglaubte Ehefrau. Wie gesagt, ein sehr aussagekräftiges Werk (seiner Zeit), welches besonders zum kritischen Lesen anregt. 
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

3/5

Spannender Lesestoff für kritisch Lesende 

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich die schönste Ausgabe des Buches, das Cover hier einfach top! Aber gut, gehen wir zum Inhalt, dem eigentlichen Inhalt des Buches. George Orwells "1984" ist zurecht und unumstritten ein bedeutendes Werk seiner Zeit, geschrieben 1946 bis 1948, erstmals veröffentlicht 1949. Spannender Fun-Fact hierzu, die Geschichte wurde nachweißlich inspiriert von Orwells erster Frau Eileen Blair und ihrem Gedicht "End of the Century, 1984", welches sie 1934 veröffentlichte. Zum Inhalt des dystopischen Roman an sich muss ich glaub ich nicht noch mehr sagen, nur eine kurz und knappe Zusammenfassung: Winston Smith lebt in einem totalitären Überwachungsstaat im Jahre 1984, ein Mitglied in mittleren Rängen der diktatorischen Partei, die der Herrschaft Egsoz angehört. Dieser zu Trotz beginnt Winston jedoch immer mehr, sich für die verbotene, bereits völlig ausradierte Vergangenheit (an der er selbst Teilhabe hat) zu interessieren, möchte sich auch immer mehr Privatsphäre rauskratzen, was jedoch besonders schwierig wie gleich auch verboten ist, da fast überall Teleschirme zur Überwachung stehen. Als er schließlich beginnt, in Kontakt mit Julia zu treten, scheint alles außer Kontrolle zu geraten. Das Erschreckende an dem Roman ist auf jeden Fall, dass viele der fiktiven Zukunftsgeschehnisse heute auch beinahe eins zu eins auf der gesamten Welt auftreten, auch wenn diese bereits an zu der Zeit soziopolitischen Themen ansetzten. Komplette Überwachung, "Mindcontroll", Änderung der Vergangenheit, geschichtlich wie politisch und mehr, null Privatsphäre, strikte Klassenvorgaben, Propaganda usw. Alleine damit ist "1984" auf jeden Fall die Lektüre wert. Ich habe das Buch auch schon öfter gelesen, dieses Mal erstmals in der deutschen Übersetzung; Die Ausgabe enthält auch eine neu überarbeitete Übersetzung von Gisbert Haefs mit einem Nachwort von Mirko Bonné. Was mich hier unstimmig werden ließ, ist die Übersetzung mancher rassistischer Begriffe des 1946 geschrieben Originals, die zwar in der Editorial Notiz angesprochen werden, meiner Meinung nach aber komplett Überflüssig und absolut unpassend in ihrer Übersetzung (wie auch im englischen Original) sind, denn wenn schon eine Neuauflage, warum so. Auch wegen Ethik des Übersetzens usw. fügen diese absolut nichts zur fiktiven Geschichte bei, sind demnach Begriffe der realen Gesellschaft und demnach vollkommen unpassend (im generellen und) vor allem bei Überarbeitungen. Was mir beim diesmaligen Lesen auch vermehrt auffiel, ist der zunehmend patriarchale Grundton des Romans. Interessant einen dystopischen Roman zu schreiben, und diesen als Standard mit drinnen zu halten. Angefangen bei der Beschreibung aller weiblichen Figuren im Werk (50 Jahre omg so alt), der von Julia im Besonderen und auch Winstons Umgang mit dieser (als er sie zum ersten Mal sah, wollte er sie schlagen, vergewaltigen, töten) wie auch seiner längst verschollen geglaubte Ehefrau. Wie gesagt, ein sehr aussagekräftiges Werk (seiner Zeit), welches besonders zum kritischen Lesen anregt. 

Meinung aus der Buchhandlung

1984

von George Orwell

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: 1984