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Produktbild: Und alle so still

Und alle so still Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025

169

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2207

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

4904 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013384

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

2207

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

4904 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013384

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  • Bewertung

    aus Braunschweig

    5/5

    23.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zutiefst menschlich und sehr aktuell

    Es beginnt an einem Freitag, als sich das Leben der drei Hauptfiguren des Romans ein klein wenig verschiebt. Es beginnt klein und wird immer größer. Zwischen den Figuren spinnen sich sanfte Fäden der Solidarität, die zu einem Netz werden. Es ist die Antwort auf einen kollektiven Burn-out, der immer mehr Frauen erfasst. Was passiert, wenn die Frauen dieser Welt ihre Sorge- und Erwerbsarbeit einstellen? Was geschieht, wenn sie ihrer Erschöpfung Raum geben und sich verweigern? Ich habe nie ein aktuelleres Buch gelesen, das so viele Sorgen und Nöte dieser Zeit Ernst nimmt. Zugleich ist der Roman heilsam und zutiefst menschlich. Ich liebe die präzise und direkte Sprache. Immer wieder wurde ich von Sprachbildern überrascht, die ich so noch nirgends gelesen habe. Für alle Feminist*innen dieser Welt, die auch finden: Nur Liegen ist Frieden.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Mega!

    Mich hat schon lange kein Buch mehr so gefesselt wie dieses! Absolute Leseempfehlung! Der Plot ist spannend und die Personen sind so gut gezeichnet, dass man sie vermisst, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Noch dazu gefällt mir der Stil! Es ist mein erstes Buch der Autorin aber bestimmt nicht das letzte!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    06.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Die große Solidarität unter Frauen

    Die große Solidarität unter Frauen Es ist sehr selten, dass mich ein Buch mit solcher Wut im Bauch packt. Das hat Mareike Fallwickl einfach drauf. Sie spricht aktuelle Themen an und zeigt uns eine Zukunftsversion davon. Oftmals ziemlich überspitzt; aber dennoch leider realistisch. Wir wissen alle, was Frauen für die Allgemeinheit leisten. Wir wissen alle, dass Frauen in vielen Bereichen immer noch unterbezahlt sind. Krankenschwestern und Altenpflegerinnen können ein Lied davon singen. Ruth ist ein richtig guter Vorzeigecharakter in der Geschichte. Aufopernd arbeitet die Krankenschwester in einem Krankenhaus, welches zu 75% unterbesetzt ist. Ihre Mutter Iris ist mit dem Arzt Peter verheiratet. Die betagte Frau ist als Arzthelferin in der Praxis ihres Mannes angestellt. Alma ist die zweite Tochter von Iris, die mit der Familie kaum noch Kontakt hat. Alma führt ein Spa Hotel. Ihre Tochter Elin hält sie viele Jahre von ihrer Oma und Tante fern. Doch an einem heißen Junitag erhält Elin den Auftrag von ihrer Mutter, nach ihrer Oma zu schauen. Wir erleben das Geschehen abwechselnd von verschiedenen Personen. Die Männer schneiden sehr schlecht ab. Eine Pistole und Gebärmutter kommen auch immer wieder zu Wort. Das fand ich richtig genial. Erst zum Ende konnte ich beides zuordnen. Der Protest kommt für die Männer ziemlich gruselig daher. Sämtliche Frauen liegen auf dem Boden in einvernehmlichen Schweigen. Frauen haben ihre Arbeit niedergelegt. Das Schweigen hat somit eine Stimme bekommen. Laut, und von Gewalt geprägt, sind die Reaktionen der Männer. Elin lernt ihre Oma und Tante in einer Situation kennen, in der Frauen solidarisch für eine Sache kämpfen. Still. Ohne die Stimme zu heben. Sie fühlt sich bei ihrer Oma auf Anhieb geborgen. Doch nicht nur Frauen haben unter dem Kapitalismus zu leiden. Nuri ist ein junger Mann, der einem wirklich sehr zu Herzen geht. Es gibt mehrere Männer, die den Frauen wohlgesinnt sind. Was Mareike Fallwickl geschrieben hat, überzeugt mich von Anfang bis Ende. Wir stecken doch schon mittendrinnen. Falscher Optimismus ist längst fehl am Platz. Der Kapitalismus wächst. Die Carearbeit ist eine emmens wichtige Sache, die überwiegend von Frauen gestemmt wird. Ohne die der Kapitalismus sterben würde. Ob bei den beiden Weltkriegen oder im Heute, in Krankenhäusern oder anderen Pflegeeinrichtungen, sind überwiegend Frauen tätig. Frauen haben von jeher gepflegt, getröstet und Leben gerettet. Sind ehrenamtlich sehr engagiert. Ich habe seit langem eine große Wut im Bauch. Danke Mareike Fallwickl. Sie haben meiner Wut eine Stimme gegeben. Ich bin richtig glücklich, über den Mann an meiner Seite, der mich seit vielen Jahren bei all meinen Tätigkeiten tatkräftig unterstützt. Von mir eine absolute Empfehlung, mit einer kleinen Bitte: Ich hätte da noch ein paar Fragen. Bekomme ich im nächsten Buch die Antworten?

  • Bewertung

    4/5

    16.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Was wäre wenn?

    Dieses Buch hat mich mehr getroffen, als ich erwartet hätte. Die Geschichte zeigt, was passiert, wenn Frauen plötzlich nicht mehr so funktionieren, wie es von ihnen erwartet wird, denn plötzlich gerät das System ins Wanken. Die Wut und Erschöpfung der Protagonist:innen fühlt sich einfach sehr nah an.

  • Bewertung

    aus Tübingen

    3/5

    28.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zweigespalten

    “Und alle so still” ist wohl das Bookstagram-Buch der Stunde und war (nicht nur) für mich der heiß ersehnte Nachfolger von “Die Wut die bleibt”. Leider hat mich das Buch nicht mehr ganz so begeistern können, wie der Vorgänger. Erstmal das positive: Ich finde es gut, dass Fallwickl als Autorin “dahin geht, wo es weh tut”, aktuelle feministische Themen aufgreift und so auch viele Diskussionen und Gedanken anstoßen kann. Außerdem hat mir besonders die Figur Ruth gefallen, eine Krankenschwester, die wir bei ihren langen Diensten begleiten - und die fand ich sehr hart zu lesen, aber auch sehr bewegend. Das Buch hat es mir aber trotzdem nicht leicht gemacht, und das ging schon mit dem Anfang los: Die Sexsüchtige Influencer inklusive derb erzähler Sexszenen war leider so gat nicht mein Fall. Ich glaube, mein größtes Problem mit dem Roman war, dass alles sehr “in your face” und überladen erzählt ist und ich es lieber etwas subtiler zum selbst “erarbeiten” mag (ist aber vermutlich bei der breiten Masse, die das Buch ansprechen soll, anders). Dass sich alle Frauen gemeinsam auf die Straße legen und so gegen ein System protestieren, dass massiv auf der Ausbeutung, den Verpflichtungsgefühlen und kostenloser Care-Arbeit ebendieser beruht, ist ein unglaublich kräftiges Bild. Die vollkommene Solidarität zwischen allen Frauen ist zwar eine schöne Utopie, lässt hier aber außer Acht, dass es eben auch genügend Frauen gibt, die voller Überzeugung das Patriarchat aufrecht erhalten (das ist aber vermutlich schwerer im Roman umzusetzen). Vielleicht hat mich auch diese glatte Umsetzung der Solidarität unter Frauen gestört, weil eben in die andere Richtung die Erzählung deutlich unbequemer ist. Protagonist Nuri ist “der gute Mann” und somit die Identifikationsfigur. Der war aber so überladen erzählt - er ist nicht nur sehr feministisch, sondern hadert auch mit seiner Sexualität, hat einen Migrationshintergrund und lebt in prekärer Situation - dass es für mich leider nicht mehr so ganz glaubwürdig war. Ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl, dass die Autorin dachte, sie braucht hier dringend noch einen “guten Mann” als Ausgleich, damit ihr keine Männerfeindlichkeit vorgeworfen wird. Alle anderen Männer in der Erzählung sind nämlich ziemlich eklig. Dabei hätte es diese Extrembeispiele nicht gebraucht, denn eigentlich zeigt die Erzählung auch so schon, wie die „normalen Männer“ - also die, die nicht Frauen selbstverständlich erniedrigen, schlagen oder bei erster Gelegenheit zum Vergewaltiger werden - vom System profitieren. ++ACHTUNG, AB HIER MINIMALE SPOILER +++ Weder Elin noch ihre Mutter konnte ich so richtig greifen über das Buch. Die Auflösung, warum Alma Elin den Umgang mit Oma und Tante ihr Leben lang verwehrt hat, fand ich ziemlich schwach und unlogisch. Sie ist also so feministisch, dass sie ihre Tochter so vor Bildern der Unterdrückung beschützen will (what), erzieht ihre Tochter mit feministischer Literatur, will Künstlerinnen in ihrem Hotel Raum geben - checkt aber gleichzeitig nicht, dass ihr eigenes Hotel auf der Ausbeutung von Frauen (Reinigungskräfte, Zimmermädchen, Köchinnen) funktioniert? Nö, das kaufe ich nicht ab.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexandra B.

    Alexandra B.

    Thalia Seiersberg – ShoppingCity

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ungeschönt

    Wie kann man nur so realitätsnah und ungeschönt schreiben? Mareike Fallwickl hat mich mit diesem Buch komplett abgeholt. Denn was würde wirklich passieren, wenn Frauen sich einfach dazu entscheiden würden, zu sagen: „Nein, jetzt reicht’s. Ich mache das nicht mehr mit.“ Wenn sie sich zusammentun, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam aufhören würden, all das einfach hinzunehmen? Einerseits würde man sich das vielleicht sogar wünschen, einfach um zu sehen, was passiert. Andererseits liegt Mareike Fallwickl mit ihrer Darstellung vermutlich gar nicht so falsch: Viele Männer würden es zunächst nicht ernst nehmen – und manche würden irgendwann versuchen, mit Gewalt dagegen vorzugehen.
  • Zum Bewerterprofil von Vero

    Vero

    Thalia Klagenfurt – Südpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Streiken gegen das Patriarchat

    Was würde passieren, wenn Frauen ihre bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit niederlegen würden? Der Roman entwirft anhand der Figuren Elin, Nuri und Ruth ein packendes Gedankenexperiment über patriarchale Strukturen, unsichtbare Care-Arbeit und die Macht kollektiver Verweigerung. Fallwickl schreibt eindringlich und gesellschaftskritisch, wenngleich die bedingungslose Solidarität aller Frauen stellenweise etwas idealisiert wirkt. Insgesamt ist das Buch ein aufrüttelnder, feministisch geprägter Roman, der zum Nachdenken über Arbeit, Abhängigkeit und Veränderung anregt.
  • Zum Bewerterprofil von Flora S.

    Flora S.

    Thalia Leoben – LCS

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwann ist es genug

    In "Und alle so still" gibt es mehrere ProtagonistInnen in verschiedenen Lebenssituationen, z.B. eine Influencerin, eine Krankenschwester und einen jungen Hilfsarbeiter, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben kämpfen. Die Influencerin erlebt Gewalt, die Krankenschwester ist wegen Personalmangels hoffnungslos überarbeitet, der Hilfsarbeiter wird übel ausgebeutet. Doch irgendwann haben sie genug, und sie sind nicht die einzigen. Plötzlich liegen Frauen auf der Straße und machen: Nichts. Dürfen die das? Denn das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Gefüge droht nun zusammenzubrechen. Ich bin schwer beeindruckt von Fallwickls Herangehensweise an Themen wie (nicht vorhandene) Gleichberechtigung und Wertschätzung von Frauen, sowie der Ausbeutung der "niederen Gesellschaftsschichten" von den Mächtigeren. Ein unglaublich spannender, gesellschaftskritischer Roman, der unbedingt gelesen werden soll. Von allen Geschlechtern.
  • Zum Bewerterprofil von Luna

    Luna

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und alle legen sich nieder

    Wie 1975 in Island treten die Frauen in diesem Buch einen Streik an. Sie legen alle Arbeit nieder und damit auch sich selbst. Zahlreiche Frauen, die am Boden kauern. Alles ruhig, ein stiller Zusammenhalt. Doch in einer patriarchalen Gesellschaft kann das nicht lange so bleiben. Drei Erzählstränge, drei Personen, drei Blickwinkel. Mareike Fallwickel hat hier etwas Wichtiges geschaffen. Sie bearbeitet hier nicht nur die Folgen eines friedlichen feministischen Protestes. Sondern auch den Zusammenhalt, den Frauen schaffen können. Mich hat dieses Buch zutiefst berührt und auch aufgewühlt. Ich wünsche mir so sehr, dass mehr Männer dieses Buch lesen.   Misogynie ist ein Problem. Ein Problem, welches nicht als solches anerkannt wird. Das muss aufhören.  
  • Zum Bewerterprofil von Leonie Schölmberger

    Leonie Schölmberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Und alle so still

    Mareike Fallwickl zählt für mich deutlich zu den bedeutendsten Österreichischen feministischen Autorinnen unserer Zeit. Mit schonunglosen Worten in einem dystopischen Szenario, das einen so richtig aufwühlt und anregt, diese Gedankengänge weiter zu verfolgen. Fallwickl schreibt über so viele Emotionen und Empfindungen, dass es einem selbst fast oft zu heftig wird, und trotzdem ist es wichtig und lohnend weiterzulesen. Ein absolut wichtiges und empfehlenswertes Werk!

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