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Und alle so still Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025

167

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,2 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Bordeaux / Rosé

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00298-5

Beschreibung

Rezension

Ein hoffnungsvolles Plädoyer, in dem die Menschlichkeit das höchste Ziel darstellt. ("NDR Kultur")
Zart und furios ("Emotion")
Mareike Fallwickl gelingt es anschaulich und einfühlsam, die Notlagen ihrer Protagonisten zu beschreiben und auf haarsträubende gesellschaftliche Missstände in Bildung und Pflege hinzuweisen. ("WDR 3 "Kultur am Mittag"")
Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl legt mit „Und alle so still“ ein aufwühlendes Buch vor, ein radikales, eines, in dem der Ekel eine große Rolle spielt. – Und, noch dazu, ein feministisches Pamphlet ("BR Bayern 2")
Mareike Fallwickl hat einen Roman über die Kraft der Solidarität und des Gemeinsinns geschrieben. Eine Gesellschaftsutopie die die Augen öffnet, anrührt und Hoffnung macht. ("WDR 5 "Bücher"")
Ein aufwühlendes Buch. ("SRF "Literaturclub"")
Lesen! ("Brigitte")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,2 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Bordeaux / Rosé

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00298-5

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar kreativ und realitätsnah

    Es war schwer, dieses Buch zu lesen, weil es so viele Emotionen weckt. Man fühlt so sehr mit den Personen im Buch, man fiebert mit und weil man sonst (ich zumindest) einen positiven Ausgang erwartet, das Buch aber die ganze Zeit sehr realitätsnah mögliche Konsequenzen beschreibt geht es noch mehr unter die Haut. Ich bin beeindruckt und frage mich, wie ein Mensch sich so etwas überlegen kann - eine fiktive Geschichte so gut in die Realität einbinden kann. Ich hätte mir ein klareres Ende oder einen 2. Teil gewünscht, weil der Interpretationsspielraum emotional sehr schwer zu verarbeiten für mich war.

  • Nathialie

    5/5

    20.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisches Buch!!!

    Es ist eins der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe!!! Das Buchcover Catcht einen schon total, aber auch die ersten Seiten können sich sehen lassen! Die Charaktere und die Story zieht einen sofort in einen Sog, sodass man einfach weiterlesen will und weiterlesen MUSS! Wir lesen von drei ProtagonistInnen - was ich besonders toll finde - eine Person ist ein cis-Mann. Es ist schön einen feministischen Roman zu lesen, der viele verschiedene Blickwinkel und Aspekte zeigt, aber das kann Mareike Fallwickl ja eh sehr gut und hat das ja auch schon in diversen anderen Büchern erwiesen. Ich liebe ihren Schreibstil einfach eh - das Vermischen von persönlichen Erfahrungen der Charaktere (welche ich selbst oft sehr gut nachfühlen kann) und teilweise sehr abstrakte Erzählstränge, die oft dystopisch wirken. Das macht einfach ganz viele Welten auf. Große Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Meisterwerk

    Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen berührt! Dieses Buch spricht einem aus dem Herzen und bewegt unendlich viel. Am Ende bleibt man ratlos mit der Realität zurück! Ich kann es nur jedem ans Herzen legen! Eine Bereicherung!

  • Wilde_buchjagd

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    HIGHLIGHT, DURCH UND DURCH!

    Es passiert wie aus dem Nichts, doch ist dieser Protest vielmehr eine kumulative Reaktion auf die immerwährenden Missstände und Ungerechtigkeiten, denen Frauen, insbesondere in der Care-Arbeit, seit Ewigkeiten widerfahren. Es beginnt mit ein paar Frauen, die sich ohne Vorwarnung kollektiv auf den Boden legen. Ihnen fehlt nichts, so die männlichen Journalisten, die darüber berichten, doch müssen Wunden nicht immer nur oberflächlich sein. Aus einigen werden viele und schon bald kommt es zum gesellschaftlichen Kollaps mit ungeahnten Folgen - wobei, wenn wir mal ehrlich sind, sind diese Folgen nicht ungeahnt, sondern eine patriarchale Reaktion auf Menschen, die ihrer ungewertschätzten und "nebensächlichen" Arbeit und den gesellschaftlichen Erwartungen nicht mehr gerecht werden. Und wieso sollten sie auch: wer wird gerne schlechter behandelt, ausgenutzt und einfach als gegeben angesehen? Niemand. Doch genau dies geschieht Tag täglich, gerade Frauen, die jetzt genug haben. Mareike Fallwickl lässt die weibliche Wut überkochen in Form eines stillen Protest, denn das einzige was diese Frauen machen ist, ihre Arbeit niederzulegen, um zu zeigen, dass sie eben doch wichtig sind. Was passiert, wenn die Bettpfannen nicht mehr gewechselt werden? Das Abendessen nicht mehr auf den Tisch kommt? Die Kinder nicht mehr betreut werden? Was macht man(n) dann? Fallwickl zieht dieses sehr realistische Szenario absolut genial, zeitgemäß und großartig recherchiert auf, in dem sie den Text mit Hintergrundinformationen durchsetzt und die Handlung auf drei Protagonist:innen aufteilt: Ruth, Elin und Nuri, die alle miteinander verbunden sind. Mit dieser Auswahl hat Fallwickl genau ins Schwarze getroffen, da sie mit Ruth die "ältere" Generation beleuchtet, mit Elin eine junge Frau gefunden hat, die gebeutelt vom Leben ist und immerzu "benutzt" wurde, und Nuri, der sein eigenes Päckchen zu schleppen hat. Mit dem Hinzuziehen einer männlichen Perspektive in diesem feministischen Paukenschlag wird eine Sichtweise auf Männer geschaffen, bei der die Hoffnung nicht erlischt. Es gibt sie nämlich doch. Männer, die auch eine Veränderung wollen und keine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern machen. Gerade durch das Zusammenspiel von Ruth, Elin und Nuri wird die Kritik des Szenarios noch vielfältiger und bestärkt sich nahezu exponentiell selbst. . Und dazu noch diese unglaublich klugen Sätze, Emotionenfontänen, die mir häufig die Tränen in die Augen geschossen haben, und grausamen Fakten, die die Ungerechtigkeit untermauern und es schaffen, dass Es weh tut. Wütend macht. Aufwühlt. So genial, so klug. . Und dann bleiben diese Gedanken zurück. Wieso ändert sich nichts? Hat nicht jedeR die Möglichkeit in seinem Alltag eine Veränderung zu bewirken? Sie muss nicht systemverändernd sein, sondern kann sich schon in der Wertschätzung zeigen, am Arbeitsplatz, im Alltag, in der Beziehung. Gleichberechtigung sollte das Normalste auf der Welt sein, patriarchale Strukturen aufgelöst, da sie der Gesellschaft keinen Nutzen bringen... . HIGHLIGHT, DURCH UND DURCH!

  • Sophia

    5/5

    21.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großer Roman über den Widerstand der Frauen - ein neues Lesehighlight!

    An einem gewöhnlichen Sommertag passiert etwas Ungewöhnliches: Frauen liegen reglos auf der Straße, still und ohne Protest. Es ist der Beginn eines Widerstands, der immer größere Kreise ziehen wird. Vor diesem Hintergrund begegnen sich Nuri, Elin und Ruth. Nuri ist neunzehn Jahr alt, schlägt sich mit diversen Nebenjobs mehr schlecht als recht durch. Er hadert mit seiner Rolle als Mann und scheint dem gesellschaftlichen Druck nicht gewachsen zu sein. Elin ist Anfang zwanzig und Influencerin. Sie arbeitet im Hotel ihrer Mutter mit und erlebt dort Gewalt, die sie für mich selbst erstmal aufarbeiten muss. Ruth ist Mitte fünfzig und Pflegefachkraft im Krankenhaus. Sie opfert sich für all ihre Patienten auf, übernimmt Schichten ohne Ende, denkt dabei aber nie an sich selbst. Wird der Widerstand der Frauen auch etwas mit den drei Personen machen und werden sie das System ebenfalls infrage stellen? Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Mareike Fallwickl, "Die Wut, die bleibt" hat mir sehr gut gefallen und gehört zu meinen Lesehighlights. Auch das Cover hier passt zum Thema: laut, auffällig und krass. Bereits der Klappentext hat mich mitgenommen und ich war gespannt auf dieses Gedankenspiel: was passiert, wenn keine Frau mehr macht, was von ihr erwartet wird? Wenn sich keine mehr dem System beugt, wie lange kann es noch standhalten? Die Autorin hat hier einen wunderbaren Roman geschaffen mit Figuren, denen man gerne folgt und deren Entwicklung man mit Spannung verfolgt. Mich hat beeindruckt, mit welcher Gelassenheit die Frauen sich zusammen tun und leise protestieren. Wobei man es nicht als klassischen Protest bezeichnen kann, vielmehr zeigen sie, was tagtäglich von den Frauen überall auf der Welt erwartet wird: funktionieren, unbezahlte Care-Arbeit leisten, Aufopferung für andere und Gewalt über sich ergehen lassen. Oft hart zu lesen, lohnt es sich, die Geschichte zu lesen, weil deutlich wird, was in unserer Gesellschaft falsch läuft. Sehr gut gefallen haben mir auch die kurzen, jedem Kapitel vorangehenden Einschübe, die aus der Sicht einer Pistole oder der Gebärmutter einer Frau geschrieben sind. Ungewöhnlich und traurig zugleich zeigen sie Fakten über die Frau in der Gesellschaft, die einen beim Lesern schaudern lassen und die zur Stimmung der Geschichte passen. Besonders hervorzuheben ist sicherlich auch die Arbeit von Ruth, die Tag für Tag mehrere Schichten hintereinander übernimmt und immer für andere da ist. Man merkt beim Lesen schnell, dass sie sowohl psychisch als auch körperlich am Ende ist, ausgebeutet von einem System, dass nach der Corona-Pandemie eigentlich Besserung gelobt hat - die nie kam. Es hat mich erschreckt zu sehen, unter welchen Bedingungen tausende von Menschen jeden Tag die Maschinerie am Laufen erhalten müssen und über die man sich meist viel zu wenig Gedanken macht. Interessant ist auch, wie das Patriarchat, die Politik und die Männer selbst auf diesen Widerstand reagieren: statt zuzuhören, nach einer Lösung zu suchen, wird der stille Widerstand mit (Polizei)Gewalt bekämpft und es werden Strafen verhängt. Für mich der Roman ein neues Lesehighlight, das ich unbedingt jedem weiterempfehlen kann!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Luna

    Luna

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und alle legen sich nieder

    Wie 1975 in Island treten die Frauen in diesem Buch einen Streik an. Sie legen alle Arbeit nieder und damit auch sich selbst. Zahlreiche Frauen, die am Boden kauern. Alles ruhig, ein stiller Zusammenhalt. Doch in einer patriarchalen Gesellschaft kann das nicht lange so bleiben. Drei Erzählstränge, drei Personen, drei Blickwinkel. Mareike Fallwickel hat hier etwas Wichtiges geschaffen. Sie bearbeitet hier nicht nur die Folgen eines friedlichen feministischen Protestes. Sondern auch den Zusammenhalt, den Frauen schaffen können. Mich hat dieses Buch zutiefst berührt und auch aufgewühlt. Ich wünsche mir so sehr, dass mehr Männer dieses Buch lesen.   Misogynie ist ein Problem. Ein Problem, welches nicht als solches anerkannt wird. Das muss aufhören.  
  • Zum Bewerterprofil von Leonie Schölmberger

    Leonie Schölmberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Und alle so still

    Mareike Fallwickl zählt für mich deutlich zu den bedeutendsten Österreichischen feministischen Autorinnen unserer Zeit. Mit schonunglosen Worten in einem dystopischen Szenario, das einen so richtig aufwühlt und anregt, diese Gedankengänge weiter zu verfolgen. Fallwickl schreibt über so viele Emotionen und Empfindungen, dass es einem selbst fast oft zu heftig wird, und trotzdem ist es wichtig und lohnend weiterzulesen. Ein absolut wichtiges und empfehlenswertes Werk!
  • Zum Bewerterprofil von Herbert Hofer

    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Verweigern das die Zukunft öffnet?

    Frauen legen sich auf die Strasse. Frauen, die bislang ihre Kinder und ihre Familien betreuten, die beruflich Sorgearbeit leisteten, Elementarpädagoginnen, Krankenpflegerinnen, Lehrerinnen verweigern diese Arbeiten und legen sich hin. Sogleich bricht das System zusammen, sind das doch die Tätigkeiten und Berufe, die es aufrecht erhalten haben - ohne dass das je eingestanden worden wäre. Und natürlich üben Männer, übt der Staat sofort Gewalt aus.
 Elin, Nuri und Ruth sind in unterschiedlicher Weise von den herrschenden Lebens- und Arbeitsbedingungen betroffen. Mit Nuri, der sich mit schlecht bezahlten Hilfsjobs über Wasser hält, wird deutlich, dass keineswegs nur Frauen unter dem patriarchalen System zu leiden haben.
 Der Text beschäftigt sich dabei aber keineswegs vorrangig mit den Auswirkungen, die dieser Protest auf das Funktionieren der Gesellschaft hat. Diese Auswirkungen werden zwar erwähnt aber vor Allem geht es um den fürsorglichen Umgang den die Protestierenden untereinander entwickeln und auch darum, welche Haltung verschiedene Chraktere dazu einnehmen können. 
Es werden im Übrigen auch keine Forderungen gestellt. Der Protest ist eher ein Stillstand, man beschäftigt sich nicht mit einer Veränderung des Althergebrachen sondern schafft einen Raum in dem möglicherweise etwas ganz Neues entstehen kann. Es ist also tatsächlich ein Verweigern, das die Zukunft öffnet.
 Mareike Fallwickl hat einen sehr intelligenten und berührenden Roman über die blinde Ungerechtigkeit unserer patriarchalen und kapitalistischen Welt geschrieben in dem das, was ihr am dringendsten fehlt, Bedeutung erhält: Behutsamkeit und Empathie
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre wenn?

    Ich mag alles an dem Buch, ich mag es gerade deshalb, weil es so wahnsinnig wichtig und richtig ist. Lest es, nehmt es euch zu Herzen…Wunderbar, ein dystopischer Protestroman aus Ö. Absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein kollektives Burn-out

    "Die Frauen heben den Kopf, eine nach der anderen oder alle zugleich. Sie heben den Kopf und öffnen den Mund, kein Laut kommt aus ihren Kehlen, kein Geräusch dringt in die Luft, so viele Frauen, die Gesichter zum Himmel gereckt, die Augen geschlossen, und alle so still..." Ein beeindruckender, schonungsloser Blick auf gesellschaftliche Mißstände, Care-Arbeit, männliche Gewalt und soziale Ungleichheit, der zum Nachdenken anregt. Sehr poetisch, aufwühlend und berührend. Weckt dennoch Hoffnung auf Veränderung und Zusammenhalt - absolut lesenswert!

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