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Produktbild: Der andere Name: Heptalogie I-II
Band 1
Artikelbild von Der andere Name: Heptalogie I-II
Jon Fosse

1. Der andere Name: Heptalogie I-II

Der andere Name: Heptalogie I-II

Aus der Reihe Die Asle-Romane
Gesprochen von
2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Max Pufendorf

Spieldauer

12 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.12.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

208

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9788728537534

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Max Pufendorf

Spieldauer

12 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.12.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

208

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9788728537534

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Streitbar

Werner L. aus Baden-Baden am 20.11.2023

Bewertungsnummer: 2072722

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf diesen Roman muss man sich einlassen! Wer das nicht will, Finger weg! Jon Fosse schreibt in einem ausgesprochen gewöhnungsbedürftigen Stil, auf den man sich wirklich einlassen muss. Wer sich dann aber darauf einlässt und sich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hat und ihn akzeptieren kann, wird mit einem wunderbaren Buch belohnt, das sprachlich explodiert. Auf jeden Fall einmal ein außergewöhnliches Buch, über das sich wirklich streiten lässt.

Streitbar

Werner L. aus Baden-Baden am 20.11.2023
Bewertungsnummer: 2072722
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf diesen Roman muss man sich einlassen! Wer das nicht will, Finger weg! Jon Fosse schreibt in einem ausgesprochen gewöhnungsbedürftigen Stil, auf den man sich wirklich einlassen muss. Wer sich dann aber darauf einlässt und sich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hat und ihn akzeptieren kann, wird mit einem wunderbaren Buch belohnt, das sprachlich explodiert. Auf jeden Fall einmal ein außergewöhnliches Buch, über das sich wirklich streiten lässt.

Der andere Name von Jan…

Hamaru aus Nürtingen am 02.09.2024

Bewertungsnummer: 2882482

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der andere Name von Jan Fosse, ein Buch über einen Maler namens Asle und einen anderen Maler, der genauso heißt, ein Buch über 470 Seiten in einem Satz ohne Punkt wie bei Thomas Bernhard und genauso gefeiert vom Feuilleton denke ich, in dem sich die Sätze ständig wiederholen wie bei Thomas Bernhard, denke ich, nur nicht so zynisch sondern katholisch, der Maler, betet seine Rosenkränze und da wiederholt sich ja auch alles, denke ich,und das finden die Kritiker gut, Form und Inhalt entsprechen sich, Entschleunigung, und der Autor hat dafür auch den Literaturnobelpreis bekommen, denke ich, und deshalb muss etwas dran sein und ich muss weiterlesen, 474 Seiten und ich schaue auf mein Tablett, wie viel Prozent ich geschafft habe, 10 Prozent jeden Tag, denke ich, muss ich schaffen und dann ein Punkt!!!!

Der andere Name von Jan…

Hamaru aus Nürtingen am 02.09.2024
Bewertungsnummer: 2882482
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der andere Name von Jan Fosse, ein Buch über einen Maler namens Asle und einen anderen Maler, der genauso heißt, ein Buch über 470 Seiten in einem Satz ohne Punkt wie bei Thomas Bernhard und genauso gefeiert vom Feuilleton denke ich, in dem sich die Sätze ständig wiederholen wie bei Thomas Bernhard, denke ich, nur nicht so zynisch sondern katholisch, der Maler, betet seine Rosenkränze und da wiederholt sich ja auch alles, denke ich,und das finden die Kritiker gut, Form und Inhalt entsprechen sich, Entschleunigung, und der Autor hat dafür auch den Literaturnobelpreis bekommen, denke ich, und deshalb muss etwas dran sein und ich muss weiterlesen, 474 Seiten und ich schaue auf mein Tablett, wie viel Prozent ich geschafft habe, 10 Prozent jeden Tag, denke ich, muss ich schaffen und dann ein Punkt!!!!

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Leuchtende Dunkelheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im ersten Buch der Heptalogie begleiten wir den gläubigen Maler Asle durch zwei Tage seiner Existenz. Der Autor gewährt uns Einlass in die Gedankenwelt des Protagonisten und spielt mit diversen Realitäten. Fosse schiebt dem Leser die Handlung wie ein verdecktes, altes Spielkartendeck über einen antiken Holztisch zu. Durch die Form und Satzzeichensetzung bietet er die Möglichkeit zur eigenen Wahl des Satzbaues. Mit mantragleichen Wiederholungen und dem unaufgeregten, unverwechselbaren Erzählstil entwaffnet Fosse die ansonsten zu weit verbreiteten literarischen Trittbrettfahrer.
  • Silvio Weitzl
  • Buchhändler/-in

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5/5

Leuchtende Dunkelheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im ersten Buch der Heptalogie begleiten wir den gläubigen Maler Asle durch zwei Tage seiner Existenz. Der Autor gewährt uns Einlass in die Gedankenwelt des Protagonisten und spielt mit diversen Realitäten. Fosse schiebt dem Leser die Handlung wie ein verdecktes, altes Spielkartendeck über einen antiken Holztisch zu. Durch die Form und Satzzeichensetzung bietet er die Möglichkeit zur eigenen Wahl des Satzbaues. Mit mantragleichen Wiederholungen und dem unaufgeregten, unverwechselbaren Erzählstil entwaffnet Fosse die ansonsten zu weit verbreiteten literarischen Trittbrettfahrer.

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Rafael Wallner

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Pure Sprachmagie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zutiefst introspektiv erzählt Fosse aus der Perspektive eines Kunstmalers, der ständig auf der Suche nach dem Licht in der Dunkelheit ist. Im Dunklen betrachtet er seine Ölgemälde, um dieses Licht einzufangen und hervorzuheben. Dabei versucht der Künstler, seine Innenwelt aus sich herauszukehren, seinen eklektischen Erlebnisse & Erfahrungen mit einem Farbenspiel nahe zu kommen. Wir haben es hier mit einer langsamen Prosa zu tun, die sich Zeit nimmt für seine Figuren. Fosse legt Wert auf Szenenbiografie, auf Dialoge und Gedankenchaos. Der gebetsmühlenartige Sprachstil nimmt einen von Beginn weg gefangen, macht die zahlreichen kleinen, aber bedeutungsschweren zwischenmenschlichen Momente erlebbar. Ein ätherisches Erzählen, vor dem eisigen Hintergrund der norwegischen Fjorde, des Meeres, des Schneegestöbers. Zur Adventszeit, einer Zeit in der die Gemeinschaft und der Zusammenhalt, vor allem in der kleinen entlegenen Küstenortschaft Norwegens geradezu überlebensnotwendig ist. Umso drastischer ist die Auseinandersetzung mit der Einsamkeit, der Isolation und der Alkoholsucht. Das Wissen darüber, dass jede klitzekleine Wendung in der Kindheit, jede nicht zustande gekommene Bekanntschaft und Freundschaft, das eigene Leben hätte zerstören können, wird dem Protagonisten und dem geneigten Leser mit jeder Faser des Körpers sukzessive gegenwärtiger. Die Klimax ergibt sich aus den Figuren, nicht aus der Handlung. Und gerade wenn man viele Bücher liest die ihre Dramaturgie einzig aus dem Plot zieht, aus dem Trivialen im Mantel des Bedeutungsvollen, ist diese Art der Erzählung eine willkommene Rückbesinnung auf das worauf es beim Erzählen auch wirklich ankommt: elektrisierende Sprachbilder anstatt kreativem Raubbau.
  • Rafael Wallner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Pure Sprachmagie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zutiefst introspektiv erzählt Fosse aus der Perspektive eines Kunstmalers, der ständig auf der Suche nach dem Licht in der Dunkelheit ist. Im Dunklen betrachtet er seine Ölgemälde, um dieses Licht einzufangen und hervorzuheben. Dabei versucht der Künstler, seine Innenwelt aus sich herauszukehren, seinen eklektischen Erlebnisse & Erfahrungen mit einem Farbenspiel nahe zu kommen. Wir haben es hier mit einer langsamen Prosa zu tun, die sich Zeit nimmt für seine Figuren. Fosse legt Wert auf Szenenbiografie, auf Dialoge und Gedankenchaos. Der gebetsmühlenartige Sprachstil nimmt einen von Beginn weg gefangen, macht die zahlreichen kleinen, aber bedeutungsschweren zwischenmenschlichen Momente erlebbar. Ein ätherisches Erzählen, vor dem eisigen Hintergrund der norwegischen Fjorde, des Meeres, des Schneegestöbers. Zur Adventszeit, einer Zeit in der die Gemeinschaft und der Zusammenhalt, vor allem in der kleinen entlegenen Küstenortschaft Norwegens geradezu überlebensnotwendig ist. Umso drastischer ist die Auseinandersetzung mit der Einsamkeit, der Isolation und der Alkoholsucht. Das Wissen darüber, dass jede klitzekleine Wendung in der Kindheit, jede nicht zustande gekommene Bekanntschaft und Freundschaft, das eigene Leben hätte zerstören können, wird dem Protagonisten und dem geneigten Leser mit jeder Faser des Körpers sukzessive gegenwärtiger. Die Klimax ergibt sich aus den Figuren, nicht aus der Handlung. Und gerade wenn man viele Bücher liest die ihre Dramaturgie einzig aus dem Plot zieht, aus dem Trivialen im Mantel des Bedeutungsvollen, ist diese Art der Erzählung eine willkommene Rückbesinnung auf das worauf es beim Erzählen auch wirklich ankommt: elektrisierende Sprachbilder anstatt kreativem Raubbau.

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