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Anne Berest

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3456

Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

14 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

241

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Amelie Thoma + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783844934052

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3456

Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

14 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

241

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

  • Amelie Thoma
  • Michaela Messner

Sprache

Deutsch

EAN

9783844934052

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
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sehr berührendes Lese- und Hörerlebnis, geht unter die Haut

Edith Berger am 30.08.2023

Bewertungsnummer: 2011210

Bewertet: Hörbuch-Download

Es ist das Jahr 2003, der 2. Weltkrieg ist längst Vergangenheit. Dennoch befindet sich in der Neujahrspost von Anne Berests Mutter eine Postkarte mit der Unterschrift ihrer 4 in Auschwitz ermordeten Verwandten Jacques, Naomi, Ephraim und Emma, allerdings ohne Absender. Das Rätsel um diese Postkarte lässt Anne keine Ruhe. Sie macht sich auf die Suche nach dem Schicksal ihrer Familie. Das Hörbuch ist sehr fein von Simone Kabst eingesprochen

sehr berührendes Lese- und Hörerlebnis, geht unter die Haut

Edith Berger am 30.08.2023
Bewertungsnummer: 2011210
Bewertet: Hörbuch-Download

Es ist das Jahr 2003, der 2. Weltkrieg ist längst Vergangenheit. Dennoch befindet sich in der Neujahrspost von Anne Berests Mutter eine Postkarte mit der Unterschrift ihrer 4 in Auschwitz ermordeten Verwandten Jacques, Naomi, Ephraim und Emma, allerdings ohne Absender. Das Rätsel um diese Postkarte lässt Anne keine Ruhe. Sie macht sich auf die Suche nach dem Schicksal ihrer Familie. Das Hörbuch ist sehr fein von Simone Kabst eingesprochen

Wider dem Vergessen

Bewertung aus Brandis am 16.08.2023

Bewertungsnummer: 2001754

Bewertet: Hörbuch-Download

Alle Fragen beginnen mit einer Postkarte, die Anne Berests Mutter Lilia 2003 unter den Neujahrswünschen findet: eine schlichte Karte mit den Namen Ephraim, Emma, Naomi und Jaques. Doch von wem stammt diese Karte? Was hat sie zu bedeuten? Und wer sind diese Personen? Anne fragt bei Lilia nach und weil diese nur bruchstückhaft erzählt, begibt sich Anne auf eigene Spurensuche. Bei ihrer Recherche kristallisiert sich mehr und mehr die tragische Geschichte ihrer Familie, der Familie Rabinowicz, heraus, von der nur Tochter Miriam überlebte - Annes Großmutter... Fesselnd und erschreckend zugleich sind die Schilderungen der Autorin auf ihrer Suche in der Vergangenheit. Die Handlungen spielen sich dabei auf zwei Zeitebenen ab: die Geschehnisse zur Lebenszeit der Rabinoviczs und die Ereignisse in der Gegenwart. Sehr deutlich wird dabei das sich der (latente) Antisemitismus nicht nur auf die Vergangenheit beschränkt. Letztendlich wird Anne Berests Suche somit auch eine Reise zum eigenen Ich, dem Bewusstwerden der Herkunft als auch dem eigenen Umgang damit. Das überaus lesenswerte und berührende Buch wird abschließend noch vom schlichten wie einprägsamen Ende, der Botschaft, getoppt: Wider dem Vergessen!! Ein Buch, was noch lange in mir nachklingt - klare Hörempfehlung!!

Wider dem Vergessen

Bewertung aus Brandis am 16.08.2023
Bewertungsnummer: 2001754
Bewertet: Hörbuch-Download

Alle Fragen beginnen mit einer Postkarte, die Anne Berests Mutter Lilia 2003 unter den Neujahrswünschen findet: eine schlichte Karte mit den Namen Ephraim, Emma, Naomi und Jaques. Doch von wem stammt diese Karte? Was hat sie zu bedeuten? Und wer sind diese Personen? Anne fragt bei Lilia nach und weil diese nur bruchstückhaft erzählt, begibt sich Anne auf eigene Spurensuche. Bei ihrer Recherche kristallisiert sich mehr und mehr die tragische Geschichte ihrer Familie, der Familie Rabinowicz, heraus, von der nur Tochter Miriam überlebte - Annes Großmutter... Fesselnd und erschreckend zugleich sind die Schilderungen der Autorin auf ihrer Suche in der Vergangenheit. Die Handlungen spielen sich dabei auf zwei Zeitebenen ab: die Geschehnisse zur Lebenszeit der Rabinoviczs und die Ereignisse in der Gegenwart. Sehr deutlich wird dabei das sich der (latente) Antisemitismus nicht nur auf die Vergangenheit beschränkt. Letztendlich wird Anne Berests Suche somit auch eine Reise zum eigenen Ich, dem Bewusstwerden der Herkunft als auch dem eigenen Umgang damit. Das überaus lesenswerte und berührende Buch wird abschließend noch vom schlichten wie einprägsamen Ende, der Botschaft, getoppt: Wider dem Vergessen!! Ein Buch, was noch lange in mir nachklingt - klare Hörempfehlung!!

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von Anne Berest

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Lisbeth Koch

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Intensive, biografische Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.
  • Lisbeth Koch
  • Buchhändler/-in

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5/5

Intensive, biografische Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Auf Spurensuche

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Auf Spurensuche

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.

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