Produktbild: Die Postkarte

Die Postkarte Roman

40

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5367

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

7453 KB

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080707

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

5367

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

7453 KB

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080707

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  • Sun

    aus Wien

    5/5

    09.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Bedrückend und berührend

    Die Lektüre dieses Buches löst einige Emotionen aus, umso mehr, da diese auf wahren Begebenheiten beruht. Die Entwicklung einer Familie, die Stärke, immer in Bewegung zu bleiben, sich anzupassen, alles zurück zu lassen um immer wieder komplett neu zu beginnen. Faszinierend! Und dabei die unglaubliche Bedeutung von Bildung, die niemand nehmen kann. Dann folgt das extrem bittere Ende, das selbst vor solch intelligenten, faszinierenden, mutigen Leuten nicht Halt machte. Sehr bereichernd und nachdenklich machend.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    21.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    wunderbar ergreifend

    Das Buch hat mich wirklich von Anfang an gepackt. Sicherlich auch, weil es auf realen Ereignissen beruht und mich das sehr fasziniert, wie Anne Berest sich der Familientragödie, der Vergangenheit nähert. Teilweise liest es sich wie ein Kriminalfall, teilweise wie ein Geschichtsbuch. Aber nie langweilig. Nie langatmig. Immer mit einer großen Empathie, einer Aufmerksamkeit für die Menschen und deren Gefühle, für das Schicksal der jüdischen Mitbürger, der jüdischen Verwandten der Autorin, die stellvertretend für all die anderen Verfolgten stehen. Das Buch ist natürlich kein Sachbuch. Also sind natürlich die eigenen Erfahrungen und die Rechercheergebnisse im Mittelpunkt der Story. Mag sein, dass manches andere Menschen anders erlebt und empfunden haben. Es geht auch nicht darum, alles in politischer Korrektness zu erzählen sondern Mitleid zu empfinden und Bewunderung. Und zu erkennen, wie schnell ein tödlicher Kreislauf in Gang gesetzt werden kann und was er mit einer Gesellschaft, mit Menschen machen kann. Ein wunderbar ergreifendes Buch. Danke dafür.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    17.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Sehr beeindruckendes Buch!

    Schön und bedrückend zugleich. Ich kann es nur weiterempfehlen. Antisemitismus ist überall, ausser in Israel. Vielleicht sollte dieses Buch in Schulen gelesen und besprochen werden.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    31.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Suche nach den eigenen Wurzeln

    Wenn Zufall und Willkür über Tod oder Leben entscheiden. Dieser Roman ist eine gleichsam berührende wie fesselnde Spurensuche nach den eigenen Wurzeln. Anne Berest erzählt in vier unterschiedlichen Abschnitten über die Herkunft ihrer Familie. Da ist zum einem die Gegenwart, in der ihre kleine Tochter Clara in der Schule von einem Mitschüler hören muss, dass sie Jüdin ist und diese nicht gemocht werden. Diese Episode ist Anlass für Anne sich mit ihrer jüdischen Herkunft zu befassen. Das geschieht unter anderen mit Hilfe ihrer Mutter Lélia, die eine alte Postkarte erhalten hat, auf der die vier Namen von Familienmitgliedern angeführt sind, die in Auschwitz ermordet worden sind: Ephraïm, Emma, Noémi und Jacques. Wie Lélia erklärt sind Ephraïm und Emma Annes Urgroßeltern, Noémi und Jacques sind Großtante und Großonkel. Ein Name fehlt, nämlich der von ihrer Großmutter: Myriam. Sie ist die Einzige, die den Holocaust überlebte, heiratete und Tochter Lélia bekam. Einige Jahre später beginnt Anne ihre Familiengeschichte anhand der Postkarte und anderen Dokumente ihrer Mutter akribisch zu recherchieren. Nicht immer gelingt es auf geradem Weg, Erkenntnisse zu erhalten. Immer wieder blockt auch Lélia ab, zu schrecklich sind die überlieferten Ereignisse. Doch Anne lässt sich nicht beirren und erhält mitunter Hilfe von unerwarteter Seite. Lange bleibt unklar, wie die Postkarte aus der Vergangenheit in den Briefkasten der Gegenwart geraten ist. Meine Meinung: Dieser historische Roman, der die dramatische Geschichte einer Spurensuche nach den eigenen Wurzeln beschreibt, ist nicht mein erstes Buch zu diesem Thema. Was es so besonders bzw. anders macht? Anne Berests Schreibstil ist eindringlich. Als Leser ist man - so schrecklich es auch ist - mitten im Geschehen. Das liegt zum Großteil an der peniblen Recherche der Autorin. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Für viele Leser wird der französische Anteil an der Ermordung Tausender Juden, die nach Frankreich geflüchtet sind, vielleicht neu und verstörend wirken. Mir ist dies schon lange bekannt, trotzdem habe ich bislang unbekannte Details erfahren. Faszinierend zu lesen ist, wie Zufall und Willkür über Tod oder Leben entscheiden. Fazit: Dieser fesselnden wie berührender Spurensuche nach den eigenen Wurzeln gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    23.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Sehr bewegend

    Bei diesem Buch habe ich zwei Anläufe gebraucht, bis ich mich für dieses Buch entschieden habe. Der Preis und der Verlag hatten mich erst ein wenig abgeschreckt. Ich hatte Angst, dass das Buch mir zu literarisch sein könnte. Erst als ich selbst positive Besprechungen von anderen Leser:innen dazu gelesen habe, hatte ich mich dazu entschieden, es auch zu lesen. Und es hat sich gelohnt. Dieses Buch – ich möchte es gar nicht als Roman bezeichnen – liest sich ausgesprochen spannend, wobei ich das bei diesem Thema eigentlich gar nicht schreiben mag. Aber es ist so. Wie Sie hier bei der Inhaltsangabe zum Buch bereits lesen konnten, beruht die Geschichte auf einer wahren Begebenheit. Die Mutter der Autorin – Lélia – und sie selbst haben versucht die Geschichte ihrer jüdischen Familie zu recherchieren. Und um sie so zu erzählen, wie sie sie erzählt haben, sind viele Episoden natürlich ihren Vermutungen entsprungen. Das Buch ist in einige Bücher unterteilt. Es beginnt damit, dass die Mutter Lélia 2003 die Postkarte mit den Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern Ephraim und Emma, sowie ihrer Tante Noémie und ihres Onkels Jacques erhält. Diese Postkarte ohne weitere Hinweise verstört sowohl die Mutter als auch die Autorin zutiefst. Was hat es damit auf sich? Die Mutter hatte bereits viel zu dem Leben dieser vier Familienangehörigen recherchiert und erzählt die Ergebnisse dieser Recherche nun ihrer hochschwangeren Tochter Anne. Das erste Buch endet mit dem Tod der vier Familienmitglieder. Das zweite Buch beginnt mit einem Vorfall, der der kleiner Tochter der Autorin in der Schule widerfahren ist. Ein Schulkamerad hat der Tochter die Frage gestellt, ob sie Jüdin sei und dann hat die Tochter die Antwort bekommen, dass die Familie des Mitschülers Juden nicht mag. Daraufhin beginnt Anne Berest sich noch einmal erneut mit dem Thema zu beschäftigen. Wieso werden die Juden und die Jüdinnen in Frankreich immer noch besonders behandelt und angefeindet, auch wenn sie wie die Familie Berest die Religion überhaupt nicht leben? Wie soll sie damit umgehen? Anne Berest macht sich dann daran die Geschichte ihrer Großmutter Myriam, der einzigen Überlebenden der Familie, zu recherchieren. Hier hatte ihre Mutter sich nicht wirklich herangewagt. Wie hat Myriam es geschafft zu überleben? Und warum war das Verhältnis zwischen Myriam und Lélia so schwierig? Das Buch ist ausgesprochen interessant und sehr gut gemacht. Man erfährt viel über die ursprünglich aus Russland kommende Familie der Autorin, die weit herumgekommen ist, bevor sie in Frankreich sesshaft geworden sind. In Frankreich angekommen, bemühen sie sich um die französische Staatsangehörigkeit. Doch sie bleiben immer die Fremden. Wie auch in Deutschland haben auch die französischen Juden und Jüdinnen die immer deutlicher werdenden Zeichen des Antisemitismus ignoriert und gedacht, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Am meisten erschüttert hatte mich allerdings der Zeitabschnitt, der beschreibt, wie es den Menschen ergangen ist, die nach dem Ende des Krieges aus den Konzentrationslagern zurück nach Frankreich gekommen sind. Dies ist nämlich ein Thema gewesen, was ich in dieser Form noch nicht gelesen hatte. Für mich ist dies wieder ein wichtiges Buch zum Thema Judenverfolgung während des 3. Reichs. Die Autorin beschränkt sich aber eben nicht nur auf diese Zeit, sondern schlägt auch den Bogen in die Gegenwart, wo der Antisemitismus leider wieder erneut auflebt. Ein Buch, welches mich erneut erschüttert und nachdenklich zurückgelassen hat.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensive, biografische Geschichte

    In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Spurensuche

    Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.

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