Produktbild: Die Postkarte
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Anne Berest

1. Die Postkarte

Die Postkarte MP3 CD

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1643

Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

14 Stunden und 22 Minuten

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Amelie Thoma + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783869525846

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1643

Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

14 Stunden und 22 Minuten

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

  • Amelie Thoma
  • Michaela Messner

Sprache

Deutsch

EAN

9783869525846

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Paul- Nevermann-Platz 5
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@hoerbuch-hamburg.de

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  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    13.08.2023

    Hörbuch (Audio)

    Eine sehr berührende Familiengeschichte

    Ich höre mir immer wieder gerne historische Familiengeschichten an, besonders wenn sie auf wahren Begebenheiten beruhen wie diese Geschihcte. Das Leben schreibt doch die spannendesten und eindrucksvollsten Geschichten. Das Hörbuch dreht sich um die Mutter der Autorin, die 2003 eine verstörende Postkarte mit nichts als den Namen ihrer vier Angehörigen, die in Auschwitz ermordet wurden findet. Die Karte ist ohne Unterschrift. Daraufhin beschäftigt sich Anne mit ihrer Familiengeschichte und die Mutter erzählt ihr die tragische Geschichte der Familie Rabinovitch. Doch der Antisemitismus ist kein Teil der Vergangenheit, sondern dringt auch heute noch an den Schulen durch und man fragt sich als Hörer wie das immer noch passieren kann! Die Geschichte wird in einem eher nüchternen Stil erzählt, schnörkellos aber niemals trocken. Sehr berührend sind die Szenen dennoch, die die Autorin beschreibt und sie treiben einem die Tränen in die Augen! Das Hörbuch ist ein starkes Bild wie die jüdische Bevölkerung damals leben musste und wie sie heute in der Gesellschaft bestehen kann. Denn noch immer werden Steine in den Weg gelegt. Ich war sehr berührt von dieser Geschichte, war aber auch entsetzt wie auch heute noch der Antisemitismus durchdringt und noch immer nicht bekämpft ist. Es wird ein sehr guter Einblick in das Leben der Juden zum damaligen, aber in der heutigen Zeit gegeben, mit welchen Problemen und Anfeindungen sie immer noch kämpfen müssen. Fazit: Eine sehr berührende und wichtige Geschichte, die noch eine Weile nachhallen wird. Sehr zu empfehlen!

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    23.06.2023

    Hörbuch (Audio)

    DIE POSTKARTE Anne Berest Im…

    DIE POSTKARTE Anne Berest Im Januar 2003 bekommt Anne Berests Mutter Lélia mit der Post eine ominöse Postkarte ohne Absender. Auf ihr stehen nur vier Namen: Ephraim Emma Noemi Jaques Alle Namen haben eines gemeinsam: Alle vier sind Angehörige der Familie Berest und im Konzentrationslager Auschwitz gestorben. Doch wer hat ihr diese Postkarte geschickt? Das Interesse an der Postkarte versiegt und so wird diese in die Schublade gelegt und erst Jahre später wieder herausgeholt, als Annes Tochter in der Schule Antisemitismus erfährt. Anne möchte das Rätsel der Postkarte lösen und begibt sich auf die Suche des anonymen Verfassers. Bei dieser Recherche deckt sie schreckliche Familiengeschehnisse auf. In vier Abschnitten erfahren wir die Geschichten von Annes Großmutter Myriam und deren Geschwister. Diese Geschwister durchliefen eine wahre Odyssee, bis sie schlussendlich in Auschwitz starben. Dabei spielten viele äußerliche Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel Amerika, welches seine Grenzen für die politisch verfolgten Juden schloss oder Verrat in den eigenen Reihen des französischen Widerstandes. Zwischen all diesen traurigen Geschichten aus der Vergangenheit gibt es immer wieder Gespräche, die Anna mit ihrer Mutter Lélia im Hier und Jetzt führt, unter anderen über die bedrohliche Zunahme des Antisemitismus in Europa. Anne Berest hat ein unglaublich umfangreiches und aufschlussreiches Werk geschaffen. Meisterlich verwebt sie ihre Familiengeschichten von damals und heute. Dabei schafft sie es, einen dermaßen hohen Spannungsbogen aufzubauen und ihn bis zum Ende zu halten. Besonders mochte ich, dass das Buch nicht mit der Befreiung der Insassen von Auschwitz endete, sondern dass wir die Befreiten weiter begleiteten. Dort konnte ich Dinge erfahren, die mir zuvor unbekannt waren. Ein grosses Werk und ein weiteres Buch, das jeder gelesen haben sollte - am besten bereits als Schüler 5/ 5

  • Barbara T.

    aus Hagen

    4/5

    12.11.2024

    Hörbuch (Audio)

    Um nicht zu vergessen

    Die tragische Geschichte ihrer Familie erzählt Anne Berest in ihrem bewegenden Roman „Die Postkarte“. Es war die anonyme Postkarte, die ihre Mutter Lélia im Januar 2003 in ihrem Briefkasten fand und welche Anne neugierig auf die Familiengeschichte machte. Denn auf der Postkarte standen nur die Namen der vier Familienmitglieder, die in Auschwitz ermordet wurden. Nach und nach erzählt Lélia ihrer Tochter den Teil der tragischen Familiengeschichte, den sie bisher in eigener Recherche rekonstruieren konnte. Wenig später wird Anne selbst mit dem Problem des Antisemitismus konfrontiert und da sie sich deswegen Sorgen um ihre kleine Tochter macht, setzt sie die unterbrochenen Nachforschungen ihrer Mutter fort. Sie musste den anonymen Verfasser der mysteriösen Postkarte unbedingt finden. Sie musste unbedingt alles über das Schicksal ihrer jüdischen Vorfahren erfahren. So ist ein imposantes literarisches Werk entstanden, das nicht nur den Schicksalsweg der jüdischen Familie Rabinovitch aufzeichnet. Der ergreifende Roman, auf wahren Begebenheiten basierend, ist gleichzeitig ein Dokument der jüdischen Geschichte während des Zweiten Weltkrieges. Die Autorin berichtet auch ausführlich über Antisemitismus in der heutigen Zeit. Ein brisantes Thema, aktueller denn je. Bei diesem Buch habe ich das Hörbuch mit der Sprecherin Simone Kabst gewählt. Die Schauspielerin ließ mich mit ihrer warmen, ruhigen Stimme in die Geschichte eintauchen. Störend fand ich jedoch, dass ich die beiden Protagonistinnen Lélia und Anne nicht immer heraushören konnte; zu ähnlich klangen für mich ihre Stimmen. Das Hörbuch ist im Verlag Hörbuch Hamburg erschienen. Ich habe das Hörbuch gerne gehört. Es bewegt und stimmt nachdenklich.

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    4/5

    12.11.2024

    Hörbuch (Audio)

    Um nicht zu vergessen Die…

    Um nicht zu vergessen Die tragische Geschichte ihrer Familie erzählt Anne Berest in ihrem bewegenden Roman „Die Postkarte“. Es war die anonyme Postkarte, die ihre Mutter Lélia im Januar 2003 in ihrem Briefkasten fand und welche Anne neugierig auf die Familiengeschichte machte. Denn auf der Postkarte standen nur die Namen der vier Familienmitglieder, die in Auschwitz ermordet wurden. Nach und nach erzählt Lélia ihrer Tochter den Teil der tragischen Familiengeschichte, den sie bisher in eigener Recherche rekonstruieren konnte. Wenig später wird Anne selbst mit dem Problem des Antisemitismus konfrontiert und da sie sich deswegen Sorgen um ihre kleine Tochter macht, setzt sie die unterbrochenen Nachforschungen ihrer Mutter fort. Sie musste den anonymen Verfasser der mysteriösen Postkarte unbedingt finden. Sie musste unbedingt alles über das Schicksal ihrer jüdischen Vorfahren erfahren. So ist ein imposantes literarisches Werk entstanden, das nicht nur den Schicksalsweg der jüdischen Familie Rabinovitch aufzeichnet. Der ergreifende Roman, auf wahren Begebenheiten basierend, ist gleichzeitig ein Dokument der jüdischen Geschichte während des Zweiten Weltkrieges. Die Autorin berichtet auch ausführlich über Antisemitismus in der heutigen Zeit. Ein brisantes Thema, aktueller denn je. Bei diesem Buch habe ich das Hörbuch mit der Sprecherin Simone Kabst gewählt. Die Schauspielerin ließ mich mit ihrer warmen, ruhigen Stimme in die Geschichte eintauchen. Störend fand ich jedoch, dass ich die beiden Protagonistinnen Lélia und Anne nicht immer heraushören konnte; zu ähnlich klangen für mich ihre Stimmen. Ich habe das Hörbuch gerne gehört. Es bewegt und stimmt nachdenklich.

  • Bewertung

    aus Waldbüttelbrunn

    4/5

    24.03.2024

    Hörbuch (Audio)

    Erschütternd, tragisch und intensiv!

    Inhaltsangabe: "Im Januar 2003 fand Anne Berests Mutter unter den Neujahrswünschen eine verstörende Postkarte mit nichts als den Namen ihrer vier Angehörigen, die in Auschwitz ermordet wurden; ohne Absender, ohne Unterschrift. Anne fragt nach und die Mutter erzählt ihr die tragische Geschichte der Familie Rabinovitch. Aber erst als ihre kleine Tochter in der Schule Antisemitismus erfährt, beschließt Anne der Sache wirklich auf den Grund zu gehen. Mit Hilfe eines Privatdetektivs und eines Kriminologen recherchiert sie in alle erdenklichen Richtungen. Das Ergebnis ist dieser Ausnahmeroman. Er zeichnet nicht nur den ungewöhnlichen Weg der Familie nach, sondern fragt auch, ob es gelingen kann, in unserer Zeit als Jüdin ein »ganz normales« Leben zu führen." Dieses Hörbuch habe ich als Download gelauscht, es hat eine Länge von 14 Stunden, 22 Minuten und wird von Simone Kabst hervorragend und sehr intensiv eingelesen. Sie macht das teilweise sogar mit einem etwas hochmütigen Ton, was meiner Meinung nach aber total passend ist, weil die Familie, um die es hier geht unglaublich viel mitgemacht hat und ja auch die Familiengeschichte der Autorin ist. Interessant fand ich, dass Anne Berests Mutter ihrer Tochter anfängt alles zu erzählen als Anne mit ihrer eigenen Tochter schwanger ist. Sie nehmen sich dafür viel Zeit und es ist eine intensive und auch sehr ausschweifende Geschichte. Es ist einfach unglaublich, was Anne dadurch von ihrer Familie erfährt, die den Holocaust nicht überlebt haben. Lediglich ihre Großmutter Myriam ist irgendwie aus der Sache heraus gekommen, wobei sie auch eine Odyssee hinter sich hat. Dieses Hörbuch kann man nicht einfach nur mal so neben weg hören, es ist erschütternd, tragisch und intensiv und es macht einem klar, was auch die Juden heute immer noch ertragen müssen. Die Auflösung um "Die Postkarte", wie ja der Titel dieses Romans lautet, ist dagegen fast schon unspektakulär. Fazit: Ein tragisches, erschütterndes und intensives Hörbuch, das mich fesseln konnte, aber auch sehr ausufernd ist. Es ist aber auch eine Geschichte die nachhallt und die ich persönlich nicht so schnell vergessen werde.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensive, biografische Geschichte

    In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Spurensuche

    Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.

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Bewertungen (2)

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