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Die Postkarte Roman | »Ein grandioses Familienepos.« ZDF aspekte

40

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1735

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

La Carte Postale

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32105-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1735

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

La Carte Postale

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32105-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Zwischen Herkunft und Gegenwart - Identität im Spiegel der Geschichte

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.02.2026

Bewertungsnummer: 3035959

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Postkarte“ ist kein Buch, das man nach der Lektüre einfach schließt und hinter sich lässt. Es haftet an einem, legt sich wie ein Nachklang über das eigene Denken und Empfinden. Nicht wegen seiner Komplexität, sondern wegen seiner emotionalen Dichte und der stillen Eindringlichkeit, mit der es erzählt. Ausgangspunkt ist eine schlichte, beinahe beiläufige Postkarte. Darauf stehen lediglich vier Namen: Ephraïm, Emma, Noémie, Jacques. Keine Grußformel, kein Absender, kein erklärendes Wort. Es sind die Namen von Annes im Holocaust ermordeten Angehörigen. Jahre später nimmt die Autorin diesen rätselhaften Gruß aus der Vergangenheit zum Anlass, gemeinsam mit ihrer Mutter die Geschichte dieser Menschen freizulegen. Was als private Spurensuche beginnt, weitet sich zu einer vielschichtigen Familienchronik und zugleich zu einer Reflexion über Antisemitismus, Erinnerung und Identität in der Gegenwart. Anne Berests Erzählweise ist von großer Klarheit und Zurückhaltung. Sie verzichtet auf Pathos und Überwältigung, schildert Verhaftungen, Deportationen und das Verschwinden ganzer Existenzen in einem nüchternen, fast protokollarischen Ton. Gerade diese Sachlichkeit verleiht dem Geschehen seine Schwere. Die Gewalt der Geschichte wirkt nicht durch sprachliche Dramatik, sondern durch das Ungesagte, durch die Nähe zu den Menschen, ihren Hoffnungen, ihrem Irrtum, ihrem Festhalten an der Illusion, Teil einer Gesellschaft zu sein, die sie am Ende verstößt und vernichtet. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Autorin macht deutlich, dass Antisemitismus kein abgeschlossenes Kapitel ist. Wenn ihre kleine Tochter in der Schule mit judenfeindlichen Äußerungen konfrontiert wird, erscheint die Geschichte der Familie nicht mehr als fernes Trauma, sondern als fortdauernde Realität. Das Buch zeigt mit leiser Konsequenz, wie sich Muster von Ausgrenzung und Zuschreibung fortsetzen, zwar in anderer Form, aber mit ähnlicher Wirkung. Die Struktur des Romans - eine Verbindung aus Familienepos, Recherchebericht und persönlicher Selbstbefragung - ist ebenso vielschichtig wie überzeugend. Man folgt der Familie Rabinovitch von Russland über Riga und Palästina bis nach Paris, erlebt ihr Ringen um Zugehörigkeit, ihre Sehnsucht nach Normalität und schließlich ihre Zerstörung. Parallel dazu begleitet man die Autorin auf ihrem Weg zu einem bewussteren Verständnis ihrer eigenen jüdischen Identität, die lange von Schweigen und Unsichtbarkeit geprägt war. Was dieses Buch so eindringlich macht, ist seine Menschlichkeit. Niemand wird heroisiert, niemand vereinfacht. Die Figuren handeln in Zwiespalt, in Hoffnung, in Angst. Gerade darin liegt die große Stärke des Textes. Er lässt die Geschichte nicht abstrakt, sondern zutiefst persönlich werden. Auch das Rätsel um den Absender der Postkarte zieht sich wie ein leiser Spannungsfaden durch das Buch. Doch am Ende ist diese Auflösung beinahe nebensächlich gegenüber der Wucht der erzählten Lebensgeschichten. Die Postkarte wird zum Symbol für Erinnerung, für das Unabgeschlossene, für Stimmen, die sich aus der Vergangenheit melden. „Die Postkarte“ ist keine leichte Lektüre, aber eine notwendige. Es ist ein Buch über Verlust und Überleben, über Identität und Verantwortung, über das Weiterwirken der Geschichte in unseren Gegenwarten.

Zwischen Herkunft und Gegenwart - Identität im Spiegel der Geschichte

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.02.2026
Bewertungsnummer: 3035959
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Postkarte“ ist kein Buch, das man nach der Lektüre einfach schließt und hinter sich lässt. Es haftet an einem, legt sich wie ein Nachklang über das eigene Denken und Empfinden. Nicht wegen seiner Komplexität, sondern wegen seiner emotionalen Dichte und der stillen Eindringlichkeit, mit der es erzählt. Ausgangspunkt ist eine schlichte, beinahe beiläufige Postkarte. Darauf stehen lediglich vier Namen: Ephraïm, Emma, Noémie, Jacques. Keine Grußformel, kein Absender, kein erklärendes Wort. Es sind die Namen von Annes im Holocaust ermordeten Angehörigen. Jahre später nimmt die Autorin diesen rätselhaften Gruß aus der Vergangenheit zum Anlass, gemeinsam mit ihrer Mutter die Geschichte dieser Menschen freizulegen. Was als private Spurensuche beginnt, weitet sich zu einer vielschichtigen Familienchronik und zugleich zu einer Reflexion über Antisemitismus, Erinnerung und Identität in der Gegenwart. Anne Berests Erzählweise ist von großer Klarheit und Zurückhaltung. Sie verzichtet auf Pathos und Überwältigung, schildert Verhaftungen, Deportationen und das Verschwinden ganzer Existenzen in einem nüchternen, fast protokollarischen Ton. Gerade diese Sachlichkeit verleiht dem Geschehen seine Schwere. Die Gewalt der Geschichte wirkt nicht durch sprachliche Dramatik, sondern durch das Ungesagte, durch die Nähe zu den Menschen, ihren Hoffnungen, ihrem Irrtum, ihrem Festhalten an der Illusion, Teil einer Gesellschaft zu sein, die sie am Ende verstößt und vernichtet. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Autorin macht deutlich, dass Antisemitismus kein abgeschlossenes Kapitel ist. Wenn ihre kleine Tochter in der Schule mit judenfeindlichen Äußerungen konfrontiert wird, erscheint die Geschichte der Familie nicht mehr als fernes Trauma, sondern als fortdauernde Realität. Das Buch zeigt mit leiser Konsequenz, wie sich Muster von Ausgrenzung und Zuschreibung fortsetzen, zwar in anderer Form, aber mit ähnlicher Wirkung. Die Struktur des Romans - eine Verbindung aus Familienepos, Recherchebericht und persönlicher Selbstbefragung - ist ebenso vielschichtig wie überzeugend. Man folgt der Familie Rabinovitch von Russland über Riga und Palästina bis nach Paris, erlebt ihr Ringen um Zugehörigkeit, ihre Sehnsucht nach Normalität und schließlich ihre Zerstörung. Parallel dazu begleitet man die Autorin auf ihrem Weg zu einem bewussteren Verständnis ihrer eigenen jüdischen Identität, die lange von Schweigen und Unsichtbarkeit geprägt war. Was dieses Buch so eindringlich macht, ist seine Menschlichkeit. Niemand wird heroisiert, niemand vereinfacht. Die Figuren handeln in Zwiespalt, in Hoffnung, in Angst. Gerade darin liegt die große Stärke des Textes. Er lässt die Geschichte nicht abstrakt, sondern zutiefst persönlich werden. Auch das Rätsel um den Absender der Postkarte zieht sich wie ein leiser Spannungsfaden durch das Buch. Doch am Ende ist diese Auflösung beinahe nebensächlich gegenüber der Wucht der erzählten Lebensgeschichten. Die Postkarte wird zum Symbol für Erinnerung, für das Unabgeschlossene, für Stimmen, die sich aus der Vergangenheit melden. „Die Postkarte“ ist keine leichte Lektüre, aber eine notwendige. Es ist ein Buch über Verlust und Überleben, über Identität und Verantwortung, über das Weiterwirken der Geschichte in unseren Gegenwarten.

"Die Postkarte" reiht sich…

Teddy am 20.07.2025

Bewertungsnummer: 2949695

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Postkarte" reiht sich bei mir in die Reihe von Büchern ein, die man während des lesens nicht aus der Hand legen kann. Ich fand es interessant, wie der Umgang mit der Aufarbeitung des 2. Weltkrieges in einem anderen Land ist. Definitiv eine Leseempfehlung.

"Die Postkarte" reiht sich…

Teddy am 20.07.2025
Bewertungsnummer: 2949695
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Postkarte" reiht sich bei mir in die Reihe von Büchern ein, die man während des lesens nicht aus der Hand legen kann. Ich fand es interessant, wie der Umgang mit der Aufarbeitung des 2. Weltkrieges in einem anderen Land ist. Definitiv eine Leseempfehlung.

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Die Postkarte

von Anne Berest

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Lisbeth Koch

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Intensive, biografische Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.
  • Lisbeth Koch
  • Buchhändler/-in

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5/5

Intensive, biografische Geschichte

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In diesem Roman recherchiert Anne Berest die Geschichte ihrer Großeltern und Urgroßeltern, die in der Zeit der Judenverfolgung in Frankreich gelebt haben und in Auschwitz ums Leben kamen. Spannend, berührend und schockierend! Außerdem wird plakativ aufgezeigt, dass Antisemitismus nach wie vor in unserer Gesellschaft noch Thema ist.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Auf Spurensuche

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Auf Spurensuche

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Im Jahr 2022 gewann die Französin Annie Ernaux den Literaturnobelpreis für ihr Werk, in dem sie Fakt und Fiktion vermischt, ihre eigene Biografie zum Thema ihrer Romane und Novellen macht. Das Abarbeiten der eigenen Lebensgeschichte in literarischer Form hat in den letzten Jahren Konjunktur: Ob Joachim Meyerhoff, Matthias Matschke oder Maja Lunde, sie alle betreiben das, wofür es den hübschen Begriff „Nabelschau“ gibt. Anne Berest stellt sich in ihrem Buch jedoch nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie quer durch den Verlauf des 20. Jahrhunderts. Alles beginnt mit der titelgebenden Postkarte, die im Jahr 2003 anonym an ihre Mutter geschickt wurde. Darauf nichts als die vier Namen ihrer in Auschwitz ermordeten Großeltern, Onkel und Tante. So schildert die Autorin in der ersten Hälfte des Buches die Odyssee der vorangegangenen Generationen von einer Vertreibung zur nächsten: Ursprünglich aus Russland wandern sie zuerst nach Lettland aus, in den 1910er Jahren geht es weiter nach Deutschland, von dort nach Palästina, bis sie einige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ihre neue Heimat finden – und bis auf eine der beiden jungen Töchter alle getötet werden. Zeitsprung in die 2020er Jahre: Die mittlerweile zur erfolgreichen Schriftstellerin avancierte Anne Berest („How to be a Parisian – Wherever you are“) wendet sich an ihre Mutter, denn die Erinnerung an jene anonyme Postkarte lässt ihr keine Ruhe. Wer hat sie ihnen geschickt und zu welchem Zweck: aus Versehen, um sie einzuschüchtern, um sie auf etwas hinzuweisen? Mutter und Tochter begeben sich auf die Spur von Großmutter Myriam, jener einzigen Überlebenden und recherchieren dazu im damaligen Heimatort der Familie, in den Stadt- und Landesarchiven, immer auf der Suche nach neuen Antworten, doch oft konfrontiert mit einem antrainierten Schweigen von Menschen, die die Erinnerung an den Krieg möglichst weit von sich wegschieben wollen. Durch Annes gegenwärtiges Familienleben und die erlebten Anfeindungen ihrer eigenen Tochter in der Schule ist „Die Postkarte“ auch ein deutliches Zeichen dafür, wie sich ein über Jahrzehnte verfestigtes Feindbild auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht aus manchen Köpfen tilgen lässt und auch heutigen Kindern Judenfeindlichkeit anerzogen wird. Packend, berührend und wichtig: Anne Berest betreibt mehr als bloße Nabelschau, sondern erzählt die große Geschichte des 20. Jahrhunderts bis hinein in unsere Zeit, anhand der „kleinen“ Geschichte ihrer eigenen Familie.

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Die Postkarte

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