Produktbild: Frankie

Frankie Roman

162

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42313

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2614 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446277878

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

42313

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2614 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446277878

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  • yellowdog

    5/5

    23.01.2023

    eBook (ePUB)

    Die Eskalation

    Frankie heißt der neue großartige Roman des österreichischen Schriftstellers Michael Köhlmeier. Der Roman ist durch die Erzählstimme des knapp 14jährigen Frank geprägt. Erzählt wird wie ein Bericht. Man ist nahe bei ihm und seinen Gedanken. Fast wirkt es dadurch wie ein Jugendroman. Frank, manchmal Frankie genannt lebt allein mit seiner Mutter, als sein Großvater aus dem Gefängnis entlassen wird, nach 18 Jahren einsitzen. Ein alter großspuriger Mann, der Nähe zu Frankie sucht. Frank ist unklar, was sein Opa getan hat. Seine Gedanken kreisen bald nur noch um ihn. Ihr Verhältnis ist gespalten, aber sie kommen sich doch näher. Vorbehalte bleiben. Doch der Opa bleibt rätselhaft, auch die Mutter hält sich bedeckt und verrät wenig. Es bleibt das geheimnisvolle und dadurch macht sich auch der Leser seine Gedanken. Michael Köhlmeiers Schreibstil erzeugt Dichte und gebannt verfolgt man, wie die Situation eskaliert.

  • Emilie

    5/5

    22.01.2023

    eBook (ePUB)

    Großvater, der nach 18 Jahren Gefängnis zurückkommt. Ein Teenager. Und das Leben.

    Meine Gedanken zu dem Roman: Frank Thaler, ein fast vierzehnjähriger Junge, lebt allein mit seiner Mutter, die als Garderobiere in der Oper arbeitet. Die beiden verstehen sich gut und leben harmonisch miteinander. Der Junge scheint ein verständlicher und gut erzogener zu sein, recht selbstständig, einer der keine Schwierigkeiten bereitet. Das Leben der beiden ändert sich abrupt, als der Vater der Mutter nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. Erste Zeit wohnt er bei der Thalers. Die Beziehung zwischen Mutter und Vater scheint nicht existent zu sein, auf jeden Fall hasst die Tochter seinen Vater, ohne ihm näherzukommen. Frank ist dagegen neugierig auf den Mann, wieso war er 18 Jahre im Knast, was hat er gemacht, wie heißt er eigentlich? Nichts weiß er über ihn. Lauter Fragen. So beginnt eine verworrene, kranke Beziehung zwischen dem Großvater und dem Enkelsohn. Ich finde, dass dem Autor ein spannender Roman gelungen ist. Obwohl es beim Lesen äußerst schwierig gewesen ist, den Schwerpunkt der Geschichte auszumachen. Es gab zwar einen roten Faden, und die Story wurde flüssig erzählt, doch offensichtlich waren die Absichten des Autors nicht. Mit Frank und dem Großvater hat er wunderbaren, komplexen Charaktere geschaffen, und das auf nur 200 Seiten, was für mich immer ein gutes Zeichen ist. Denn ich finde es schwierig, Charaktere komplett zu entwickeln in so einem engen Rahmen. Welche Ziele verfolge Michael Köhlmeier? Ich vermute, mit der Rolle des Großvaters hat er eine Gegenkraft in das so überschaubare Leben von dem Teenager gebracht. Anschaulich und deutlich in dem Roman war außerdem das Thema des freien und selbstbestimmten Lebens. Nach 18 Jahren Gefängnis, konnte der alte Mann sich nur schwierig in die Gesellschaft einfügen. Auch das selbstständige Leben fiel ihm schwer. Was er jedoch nicht abgelegt hat, war sein despotischer und gefährlicher Charakter. Hier muss ich zufügen, dass ich die ordinäre Sprache in dem Roman nicht begrüßen konnte, auch wenn es verständlicherweise für die Authentizität stand. Frank Thaner wurde als Gegenpol zu dem Großvater betrachtet. Ein Junge, der folgsam ist, und ein ruhiges Leben mit seiner Mutter genießt, erwacht unter dem Einfluss des Großvaters zu einem Rebellen. Das Alter war genau passend für eine Veränderung. Näheres möchte ich an dieser Stelle nicht ausführen, denn dann fehlt dem Leser die überraschenden und kompletten Wendung der Geschichte. In dem Roman "Frankie" überzeugt der Autor mit einer vereinfachten, reduzierten Sprache, die passend zu den Personagen ist. Kurzen, abgehackten Sätze beherrschen den Roman. Dennoch fand ich, dass die Geschichte leichtfüßig erzählt worden ist. Was mir noch gut gefallen hat, Michael Köhlmeier belehrt nicht, er moralisiert nicht, er berichtet. Distanziert, kühl und ohne Analyse. Es ist ein gut gelungener Roman, der mit Sicherheit bei mir in Erinnerung bleibt. Denn ich war beeindruckt. Mit so einem Ausgang der Geschichte hatte ich nicht gerechnet. Der Roman erfordert einiges Nachdenken, denn Köhlmeier bleibt neutral, verstehen und entscheiden muss der Leser. Ich würde gern den Roman weiterempfehlen. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    07.03.2023

    eBook (ePUB)

    Nachhaltig

    Teilweise fast lyrisch, teilweise spannend, teilweise verstörend bis zum Schluss. Und am Schluss wusste ich nicht, was ich damit anfangen soll. - Doch dann kamen die Nachwirkungen. Das Buch ging mir nicht mehr aus dem Sinn und die Frage nach dem Warum ließ mich nicht aus. Das Grübeln hat sich gelohnt. Ich habe für mich eine Lösung gefunden - sie wurde mir nicht vom Autor vorgekaut. Scheinbar so einfach geschrieben und doch literarisch so nachhaltig. Große Literatur kann auch einfach sein, denn Einfachheit ist nicht einfach.

  • Magnolia

    aus Bayern

    4/5

    23.01.2023

    eBook (ePUB)

    Frankie nennt Opa ihn. Dass…

    Frankie nennt Opa ihn. Dass er so nicht angesprochen werden will, ist dem 71jährigen ziemlich egal, er macht es trotzdem. Überhaupt ist er ein sehr eigensinniger Mensch. Er, nach achtzehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen, drängt sich mit seiner bloßen Anwesenheit in das Leben von Frank und seiner Mutter. „Dieser Mann, Frank, ist kein Vorbild.“ Irgendwann sagt das Mama zu ihm, auch wenn sie ansonsten eher knauserig ist, ihm nichts über seinen Opa erzählen will. Nicht mal seinen Namen will sie preisgeben, aber „irgendwann müssen wir über ihn reden, Frank.“ Als All-Age-Roadnovel wird der Roman vorgestellt. Frank (Frankie) und sein Knacki-Opa sind ein unvergessliches Duo. Ein unvergessliches Duo im Sinne von: So stellt man sich eine Opa-Enkel-Beziehung nicht vor. Es ist alles, aber nicht das, was hinlänglich als normal gilt. Michael Köhlmeier ist ein kurzweiliger Streifzug durch das Leben des 14jährigen Frank gelungen – ein bis soeben ganz normaler Junge, der neugierig ist, der seinen Opa besser kennenlernen möchte. Was ihm auch halbwegs gelingt, jedoch zeigt der alte Mann sich mehr von seiner nicht sehr liebenswürdigen Seite. All das, was man einem Halbwüchsigen nicht unbedingt beibringen will, hat Opa bestens drauf. Und Frank ist hin- und hergerissen. Möchte alles wissen, in sich aufsaugen. Tief drin weiß er, dass er sich losreißen sollte und doch ist er fasziniert von dem Neuen, dem allzu Bösen. „Frankie“ ist ein rasanter Trip mit einem liebenswerten Teenie und einem Opa, der im Knast wohl besser aufgehoben wäre. Ein nicht alltägliches Duo mit einem Ende, das vieles beinhaltet. Nach dem Lesen wird man es wissen.

  • Magnolia

    4/5

    23.01.2023

    eBook (ePUB)

    Frankie und sein Knacki-Opa

    Frankie nennt Opa ihn. Dass er so nicht angesprochen werden will, ist dem 71jährigen ziemlich egal, er macht es trotzdem. Überhaupt ist er ein sehr eigensinniger Mensch. Er, nach achtzehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen, drängt sich mit seiner bloßen Anwesenheit in das Leben von Frank und seiner Mutter. „Dieser Mann, Frank, ist kein Vorbild.“ Irgendwann sagt das Mama zu ihm, auch wenn sie ansonsten eher knauserig ist, ihm nichts über seinen Opa erzählen will. Nicht mal seinen Namen will sie preisgeben, aber „irgendwann müssen wir über ihn reden, Frank.“ Als All-Age-Roadnovel wird der Roman vorgestellt. Frank (Frankie) und sein Knacki-Opa sind ein unvergessliches Duo. Ein unvergessliches Duo im Sinne von: So stellt man sich eine Opa-Enkel-Beziehung nicht vor. Es ist alles, aber nicht das, was hinlänglich als normal gilt. Michael Köhlmeier ist ein kurzweiliger Streifzug durch das Leben des 14jährigen Frank gelungen – ein bis soeben ganz normaler Junge, der neugierig ist, der seinen Opa besser kennenlernen möchte. Was ihm auch halbwegs gelingt, jedoch zeigt der alte Mann sich mehr von seiner nicht sehr liebenswürdigen Seite. All das, was man einem Halbwüchsigen nicht unbedingt beibringen will, hat Opa bestens drauf. Und Frank ist hin- und hergerissen. Möchte alles wissen, in sich aufsaugen. Tief drin weiß er, dass er sich losreißen sollte und doch ist er fasziniert von dem Neuen, dem allzu Bösen. „Frankie“ ist ein rasanter Trip mit einem liebenswerten Teenie und einem Opa, der im Knast wohl besser aufgehoben wäre. Ein nicht alltägliches Duo mit einem Ende, das vieles beinhaltet. Nach dem Lesen wird man es wissen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leonhard Pollanz

    Leonhard Pollanz

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erwachsen werden

    Frankie ist 14 Jahre alt und lebt bei seiner alleinerziehenden Mutter. Sein krimineller Großvater wird aus dem Gefängnis entlassen und so kann sich langsam eine (gute) Beziehung zwischen Opa und Enkel bilden. Aber kann das langfristig funktionieren oder sind Alters- und Werteunterschied zu groß? Michael Köhlmeier gelingt es in seinem sprachgewaltigen Buch eine spannende Geschichte über das Erwachsenwerden und das Verhältnis zweier, auf den ersten Blick sehr unterschiedlicher, Personen zu erzählen.
  • Zum Bewerterprofil von Rainer Kleinferchner

    Rainer Kleinferchner

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2023

    eBook (ePUB)

    Wow! Was für eine Geschichte!

    Wow! Was für ein Roman! Mein erster Köhlmeier und ich bin echt begeistert. Die Konstellation aus dem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Grossvater, der seine kriminelle Vergangenheit trotz langer Haftstrafe nicht komplett hinter sich lassen kann, und dem vierzehnjährigen Hauptprotagonisten, seinem Enkel, ist ganz großes Kopfkino. Köhlmeier beherrscht die Fähigkeit, sich in den Kopf eines Vierzehnjährigen zu versetzen, bravourös. Etliche unerwartete Wendungen runden die Geschichte ab und machen diesen Roman für mich zu einem kleinen Meisterwerk.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.01.2023

    eBook (ePUB)

    Überraschend.

    Das geordnete und eingespielte Leben des 14-jährigen Frank und seiner Mutter wird durch die Entlassung des Großvaters aus dem Gefängnis ordentlich aufgewirbelt. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Frankie und seinem Opa, den er fast nicht kennt. Am Anfang ist der Jugendliche ablehnend und misstrauisch, jedoch wird er mit der Zeit neugierig und ist fasziniert von dem verurteilten Straftäter. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, Schuld, Verantwortung, Gut und Böse, richtig oder falsch. Wie schon in dem Buch des Autors “Das Mädchen mit dem Fingerhut” bleibt vieles ungesagt und offen, es gibt viel Raum für Eigeninterpretation.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    4/5

    12.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roadtrip mit Opa

    Köhlmeier ist wirklich ein Meister des Erzählens. Der Stil ist flüssig, nah am Leben und so wohltuend, als würde man gebannt der Erzählung eines lieben, bekannten Menschen lauschen. Leider wurde ich aber aus Frank oft nicht ganz schlau. In der kurzen Zeit, in der der Roman spielt, verändern sich er und seine Einstellungen drastisch (nicht verwunderlich bei dem Einfluss seines gestörten Großvaters), dennoch schienen mir gerade im letzten Drittel des Buches seine Entscheidungen oft wirr und aus der Luft gegriffen. Das Ende hat mich dann leider enttäuscht, es ist an Interpretationsspielraum und Offenheit nicht zu überbieten. Leser:innen, die kein Problem mit offenen Enden haben oder Buchclubs / Gesprächsrunden würde ich „Frankie“ trotzdem als eine absolute Empfehlung ans Herz legen, denn trotz des Endes hatte ich sehr viel Freude mit dem Buch.

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