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An den Ufern von Stellata Roman | Der Nr.1 Bestseller aus Italien: Eine große Familiensaga, die sich über 200 Jahre erstreckt

72

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/5,1 cm

Gewicht

659 g

Auflage

2 Auflage Auflage

Originaltitel

La casa sull'argine. La saga della famiglia Casadio

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20176-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»So geheimnsivoll glühend wie sein Cover ist dieses Romandebüt einer Lyrikerin, die erst mit über 60 zur Prosa kam.« ("Brigitte")
»So klingen spannende Familiengeschichten, und ,,An den Ufern von Stellata" ist voll von ihnen.« ("Stern")
«Raimondi erzählt in ihrem Roman in poetischer wie auch realistischer Sprache oft mit feinsinnigem Humor überaus unterhaltsam eine fiktive Familinesaga.» ("Die Rheinpfalz")
»Es gibt Spannung, Romantik, ein bisschen augenzwinkernde Esoterik und Momente, in denen sich ein Cliffhanger in Lachen auflöst. Das Ende spielt in der heutigen Zeit und rundet die Familiensaga gekonnt ab.« ("Radio 91.2")
»Daniela Raimondi erschafft hier einen ganz großen Bilderbogen, der in der Tradition des Magischen Realismus von Gabriel Garcia Marquez‚ Hundert Jahre Einsamkeit steht. Sie erzählt über fünf Generationen hinweg von 170 Jahren Krieg und Frieden, Not und Leid, Glück und Erfüllung. Ihr gelingt eine abwechslungsreiche Familiensaga, die über die gesamte Länge von 500 Seiten trägt und die ebenso stimmig von Zeitgeschichte, wie von Übersinnlichem, von Liebe und familiären Zusammenhalt erzählt. Ein großer Schmöker aus Italien, der hier zu entdecken ist.« ("buchhaltung.com")
»In dem farbenprächtigen Roman mit dem schlichten Titel "An den Ufern von Stellata" fächert Daniela Raimondi die italienische Geschichte anhand einer Familie in der Po-Ebene auf.« ("Die Presse am Sonntag")
»Ein faszinierendes und atmosphärisch tiefes Romandebüt.« ("Hörzu")
»Ein Epos voller Drama, Leidenschaft und Liebe.« ("Freundin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/5,1 cm

Gewicht

659 g

Auflage

2 Auflage Auflage

Originaltitel

La casa sull'argine. La saga della famiglia Casadio

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20176-9

Herstelleradresse

Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Email: info@ullstein.de
Url: www.ullstein.de

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Das Schicksalsrad dreht sich über Jahrhunderte hinweg

Bewertung am 02.06.2024

Bewertungsnummer: 2214759

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte einer italienischen Familie über Generationen hinweg erzählt. Das Schicksalsrad beginnt sich zu drehen als sich der trübselige Giacomo Casadio in Viollca, einer Frau aus dem fahrenden Volk, verliebt. Als diese mit ihren Tarot Karten eine furchteinflößende Familienzukunft prophezeit, scheint eine Art Fluch die Familie zu begleiten, welcher für die nachkommenden Generationen das Streben nach Träumen und dem Glück erschwert. Raimondis Schreibstil war für mich wie ein wunderschöner Fluss, der mich mitgezogen hat. Die gesamte Geschichte war wie ein fortlaufender, verschlungener Strom, der an keinem Punkt gerinnt. Ich kann es gar nicht anders beschreiben. Ich fand es wirklich toll, eine sich über so viele Generationen erstreckende Familiengeschichte zu lesen. Dabei ist die Prophezeiung Viollcas der rote Faden, der sich im Laufe der Zeit niemals verliert und die Quintessenz des Wesens der Familie zu sein scheint. Dabei schwingt die unausgesprochene Frage mit, inwieweit der Glaube an eine vermeintliche Zukunft die Gegenwart beeinflusst, sodass sich eben genau diese Zukunft manifestiert.

Das Schicksalsrad dreht sich über Jahrhunderte hinweg

Bewertung am 02.06.2024
Bewertungsnummer: 2214759
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte einer italienischen Familie über Generationen hinweg erzählt. Das Schicksalsrad beginnt sich zu drehen als sich der trübselige Giacomo Casadio in Viollca, einer Frau aus dem fahrenden Volk, verliebt. Als diese mit ihren Tarot Karten eine furchteinflößende Familienzukunft prophezeit, scheint eine Art Fluch die Familie zu begleiten, welcher für die nachkommenden Generationen das Streben nach Träumen und dem Glück erschwert. Raimondis Schreibstil war für mich wie ein wunderschöner Fluss, der mich mitgezogen hat. Die gesamte Geschichte war wie ein fortlaufender, verschlungener Strom, der an keinem Punkt gerinnt. Ich kann es gar nicht anders beschreiben. Ich fand es wirklich toll, eine sich über so viele Generationen erstreckende Familiengeschichte zu lesen. Dabei ist die Prophezeiung Viollcas der rote Faden, der sich im Laufe der Zeit niemals verliert und die Quintessenz des Wesens der Familie zu sein scheint. Dabei schwingt die unausgesprochene Frage mit, inwieweit der Glaube an eine vermeintliche Zukunft die Gegenwart beeinflusst, sodass sich eben genau diese Zukunft manifestiert.

Wunderschön und tiefgründig - absolute Leseempfehlung!

Bücherfreundin am 10.10.2022

Bewertungsnummer: 1803261

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Ullstein Verlag hat "An den Ufern von Stellata", den Debütroman der italienischen Autorin Daniela Raimondi, der es 2020 auf Anhieb auf die italienische Bestsellerliste geschafft hatte, veröffentlicht. Das Buch fiel mir wegen seines wunderschön gezeichneten Covers sofort auf, und der Klappentext machte mich neugierig. Der anspruchsvolle Roman erzählt die Geschichte der Familie Casadio, die in Stellata lebt, einem kleinen Ort in der Lombardei. Wir schreiben das Jahr 1800, als ein Wagenzug des fahrenden Volkes, der sich auf der Durchreise befindet, wegen starker Regenfälle gezwungen ist, über den Winter in Stellata zu bleiben. Auf dem alljährlichen Dorffest begegnen sich Giacomo Casadio und die wunderschöne Zingara Viollca mit den bunten Federn im pechschwarzen Haar und der auffallenden Kleidung. Der schwermütige Giacomo ist ein Träumer und Eigenbrötler, der hofft, mit seinen Erfindungen zu Ruhm zu gelangen. Viollca liest Giacomo aus der Hand und sieht in ihm den Mann, auf den sie immer gewartet hat. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten gegen den Willen von Viollcas Familie. Bald kommt ihr gemeinsamer Sohn Dollaro zur Welt. Viollca besitzt die Gabe, mit Hilfe von Tarotkarten in die Zukunft zu sehen und vererbt ihre vorhersehende Fähigkeit an einige ihrer Nachkommen, die wie sie dunkle Augen und schwarzes Haar haben. Giacomos träumerisches Wesen setzt sich hingegen eher fort in den Nachkommen, die wie er blaue Augen haben. Die auf 509 Seiten in wunderschönem und flüssigem Sprachstil erzählte Geschichte umfasst sieben Generationen innerhalb eines Zeitraums von etwa 200 Jahren. Wir lernen unzählige Nachkommen von Giacomo und Viollca kennen und begleiten sie auf ihren Lebenswegen, erleben ihre Höhen und Tiefen, Liebe und Glück, aber auch ihre Tragödien und ihr Leid. Daniela Raimondi hat die unterschiedlichen Figuren und ihre Emotionen, Gedanken und Träume ganz wunderbar beschrieben. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, das Leben der Familienmitglieder mit den jeweiligen geschichtlichen und politischen Gegebenheiten, wie Kriege und Aufstände, zu verknüpfen. Auch die mystischen Aspekte des Romans sind behutsam mit der Handlung verwoben. Die sympathischen und authentischen Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen, und ich habe es immer bedauert, wenn es einen Generationswechsel mit neuen Hauptfiguren gab. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Personen fand ich den Familienstammbaum auf der letzten Seite äußerst hilfreich, um die Familienstruktur jederzeit nachvollziehen zu können. Das Buch hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, es hat mich begeistert und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Von mir 5 hochverdiente Sterne und eine absolute Leseempfehlung für diesen ansoruchsvollen Familienroman, der zu meinen diesjährigen Lesehighlights gehört!

Wunderschön und tiefgründig - absolute Leseempfehlung!

Bücherfreundin am 10.10.2022
Bewertungsnummer: 1803261
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Ullstein Verlag hat "An den Ufern von Stellata", den Debütroman der italienischen Autorin Daniela Raimondi, der es 2020 auf Anhieb auf die italienische Bestsellerliste geschafft hatte, veröffentlicht. Das Buch fiel mir wegen seines wunderschön gezeichneten Covers sofort auf, und der Klappentext machte mich neugierig. Der anspruchsvolle Roman erzählt die Geschichte der Familie Casadio, die in Stellata lebt, einem kleinen Ort in der Lombardei. Wir schreiben das Jahr 1800, als ein Wagenzug des fahrenden Volkes, der sich auf der Durchreise befindet, wegen starker Regenfälle gezwungen ist, über den Winter in Stellata zu bleiben. Auf dem alljährlichen Dorffest begegnen sich Giacomo Casadio und die wunderschöne Zingara Viollca mit den bunten Federn im pechschwarzen Haar und der auffallenden Kleidung. Der schwermütige Giacomo ist ein Träumer und Eigenbrötler, der hofft, mit seinen Erfindungen zu Ruhm zu gelangen. Viollca liest Giacomo aus der Hand und sieht in ihm den Mann, auf den sie immer gewartet hat. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten gegen den Willen von Viollcas Familie. Bald kommt ihr gemeinsamer Sohn Dollaro zur Welt. Viollca besitzt die Gabe, mit Hilfe von Tarotkarten in die Zukunft zu sehen und vererbt ihre vorhersehende Fähigkeit an einige ihrer Nachkommen, die wie sie dunkle Augen und schwarzes Haar haben. Giacomos träumerisches Wesen setzt sich hingegen eher fort in den Nachkommen, die wie er blaue Augen haben. Die auf 509 Seiten in wunderschönem und flüssigem Sprachstil erzählte Geschichte umfasst sieben Generationen innerhalb eines Zeitraums von etwa 200 Jahren. Wir lernen unzählige Nachkommen von Giacomo und Viollca kennen und begleiten sie auf ihren Lebenswegen, erleben ihre Höhen und Tiefen, Liebe und Glück, aber auch ihre Tragödien und ihr Leid. Daniela Raimondi hat die unterschiedlichen Figuren und ihre Emotionen, Gedanken und Träume ganz wunderbar beschrieben. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, das Leben der Familienmitglieder mit den jeweiligen geschichtlichen und politischen Gegebenheiten, wie Kriege und Aufstände, zu verknüpfen. Auch die mystischen Aspekte des Romans sind behutsam mit der Handlung verwoben. Die sympathischen und authentischen Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen, und ich habe es immer bedauert, wenn es einen Generationswechsel mit neuen Hauptfiguren gab. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Personen fand ich den Familienstammbaum auf der letzten Seite äußerst hilfreich, um die Familienstruktur jederzeit nachvollziehen zu können. Das Buch hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, es hat mich begeistert und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Von mir 5 hochverdiente Sterne und eine absolute Leseempfehlung für diesen ansoruchsvollen Familienroman, der zu meinen diesjährigen Lesehighlights gehört!

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An den Ufern von Stellata

von Daniela Raimondi

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

4/5

An den ufer

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Szenen reich, beeindrucken bildhaft erzählt. Sehr interessant, trotz der vielen Personen, es bedarf an Aufmerksamkeit. Den man verliert, sofort den Überblick, wo man gerade ist bzw. wer uns gerade seine Geschichte erzählt. Ein Werk über mehrere Generationen vom 1800 bis heute. Sehr gut gelesen.
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

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4/5

An den ufer

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Szenen reich, beeindrucken bildhaft erzählt. Sehr interessant, trotz der vielen Personen, es bedarf an Aufmerksamkeit. Den man verliert, sofort den Überblick, wo man gerade ist bzw. wer uns gerade seine Geschichte erzählt. Ein Werk über mehrere Generationen vom 1800 bis heute. Sehr gut gelesen.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Von Liebe, Leid und Träumen

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Alles beginnt mit einer Liebe gegen alle Widerstände: Im Jahr 1800 begegnen sich in Stella, einem kleinen Ort im Norden Italiens, Giacomo und Viollca. Der verträumte junge Mann mit den strahlend blauen Augen und die junge Frau aus dem fahrenden Volk mit den stechend schwarzen Augen und rabenschwarzem Haar, die mit ihrer ungezügelten Energie sich nie einem Mann unterwerfen würde. Und als die beiden sich vorsichtig einander annähern, scheint der Dorfbevölkerung selbst das schon auszureichen, um Lautstark auf die Barrikaden zu gehen. Denn eigentlich wollten die zingara nur für ein Wochenende hier ihre Zelte aufschlagen und schon bald reiht sich Monat an Monat. Das ungleiche Paar wird einen Sohn bekommen und so entspinnt sich eine lange Kette von Generationen der Familie Casadio, von Daniela Raimondi nachgezeichnet bis in unsere Gegenwart. „An den Ufern von Stellata“ ist eine bewegende Familiensaga, die alle Höhen und Tiefen, Glücksmomente und Tragödien der menschlichen Existenz im Verlaufe von über zwei Jahrhunderten erzählt. In fast jeder Generation wird es einen ausgemachten Träumer geben, der unablässig an seinen Hoffnungen und Visionen festhält – was nicht selten auch seinen Untergang bedeutet. So ist der Sohn von Giacomo und Viollca besessen von der Idee, eine funktionierende Arche zu bauen; doch keiner seiner sechs Versuche, ein größeres Boot in die Fluten des Po zu setzen, trägt ihn länger als ein paar Kilometer, bevor es seine letzte Reise abwärts antritt. So reihen sich unzählige Schicksale aneinander: berührende Liebesgeschichten, wundersame Heilungen todkranker Kinder, untrennbare Freundschaften, aber auch entfremdete Ehen, enttäuschte Träume und die Schrecken der Unabhängigkeits- und Weltkriege. Der Debütroman der italienischen Autorin liest sich unglaublich leicht und flüssig, ihre Sprache hat einen melodischen, aber niemals aufgesetzt lyrischen Klang und die Geschichten der verschiedenen Generationen und Zeitalter sind so klar voneinander getrennt, dass es nie zu Verwechslungen kommt – und das obwohl mit der Zeit die Anzahl der Figuren auf eine beachtliche Menge ansteigt. Doch genau darin liegt auch eine der besonderen Schönheiten dieses Romans: Wie man über die Jahrzehnte dabei zuschaut, wie sich ein ganzer Geschichtenteppich bildet von zwischenmenschlichen Beziehungen, erträumten Kindern, erinnerten Urgroßeltern und eben jenen Idealist*innen, die nicht bereit sind, ihre Träume aufzugeben. Besonders allen Fans von Domenico Daras „Der Postbote von Girifalco“ oder Gabriel Garcia Marquez „Liebe in Zeiten der Cholera“ nachhaltig empfohlen.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Von Liebe, Leid und Träumen

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Alles beginnt mit einer Liebe gegen alle Widerstände: Im Jahr 1800 begegnen sich in Stella, einem kleinen Ort im Norden Italiens, Giacomo und Viollca. Der verträumte junge Mann mit den strahlend blauen Augen und die junge Frau aus dem fahrenden Volk mit den stechend schwarzen Augen und rabenschwarzem Haar, die mit ihrer ungezügelten Energie sich nie einem Mann unterwerfen würde. Und als die beiden sich vorsichtig einander annähern, scheint der Dorfbevölkerung selbst das schon auszureichen, um Lautstark auf die Barrikaden zu gehen. Denn eigentlich wollten die zingara nur für ein Wochenende hier ihre Zelte aufschlagen und schon bald reiht sich Monat an Monat. Das ungleiche Paar wird einen Sohn bekommen und so entspinnt sich eine lange Kette von Generationen der Familie Casadio, von Daniela Raimondi nachgezeichnet bis in unsere Gegenwart. „An den Ufern von Stellata“ ist eine bewegende Familiensaga, die alle Höhen und Tiefen, Glücksmomente und Tragödien der menschlichen Existenz im Verlaufe von über zwei Jahrhunderten erzählt. In fast jeder Generation wird es einen ausgemachten Träumer geben, der unablässig an seinen Hoffnungen und Visionen festhält – was nicht selten auch seinen Untergang bedeutet. So ist der Sohn von Giacomo und Viollca besessen von der Idee, eine funktionierende Arche zu bauen; doch keiner seiner sechs Versuche, ein größeres Boot in die Fluten des Po zu setzen, trägt ihn länger als ein paar Kilometer, bevor es seine letzte Reise abwärts antritt. So reihen sich unzählige Schicksale aneinander: berührende Liebesgeschichten, wundersame Heilungen todkranker Kinder, untrennbare Freundschaften, aber auch entfremdete Ehen, enttäuschte Träume und die Schrecken der Unabhängigkeits- und Weltkriege. Der Debütroman der italienischen Autorin liest sich unglaublich leicht und flüssig, ihre Sprache hat einen melodischen, aber niemals aufgesetzt lyrischen Klang und die Geschichten der verschiedenen Generationen und Zeitalter sind so klar voneinander getrennt, dass es nie zu Verwechslungen kommt – und das obwohl mit der Zeit die Anzahl der Figuren auf eine beachtliche Menge ansteigt. Doch genau darin liegt auch eine der besonderen Schönheiten dieses Romans: Wie man über die Jahrzehnte dabei zuschaut, wie sich ein ganzer Geschichtenteppich bildet von zwischenmenschlichen Beziehungen, erträumten Kindern, erinnerten Urgroßeltern und eben jenen Idealist*innen, die nicht bereit sind, ihre Träume aufzugeben. Besonders allen Fans von Domenico Daras „Der Postbote von Girifalco“ oder Gabriel Garcia Marquez „Liebe in Zeiten der Cholera“ nachhaltig empfohlen.

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An den Ufern von Stellata

von Daniela Raimondi

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