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Michel Houellebecq

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Vernichten

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

19 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

73

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

Stephan Kleiner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160265

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

19 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

73

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160265

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • bücherwurm24

    aus Deutschland

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Terror, große Politik,…

    Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn dieser Roman in naher...

    Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Nächster Präsident Frankreichs - ja oder nein? Der geeignetste Kandidat wäre für Paul Raison sein Chef Bruno Juge auf jeden Fall. Der Auftakt zur Wahl wird unmittelbar von terroristischen Anschlägen erschüttert. Die gut koordinierte Wahlkampfmaschinerie gerät ins Stocken. Als engster Vertrauter Brunos wird Paul mit der Aufklärung betraut. Während der kometenhafte berufliche Aufstieg an Brunos Seite zum Stillstand kommt, entwickelt sich Pauls Privatleben erfreulicher. Nach jahrelanger Flaute in ihrer Ehe, scheinen erstmals wieder zarte Annäherungen zu seiner Frau möglich.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

    Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vernichten

    Obwohl das Jahr noch jung ist, glaube ich, mit dem neuen Houellebecq das beste, beeindruckendste und klügste Buch bereits gelesen zu haben. Erstaunlich versöhnlich, fast liebevoll widmet sich der Autor recht ausführlich der Familiengeschichte des Haupthelden Paul, seiner Ehe, die wieder erblüht, Krankheiten, Verfall und letztlich dem Tod. Der politische Teil liest sich fast thrillerhaft, Houellebecq verknüpft all die Themen meisterhaft. Eine absolute Leseempfehlung!

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Bewertungen (12)

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    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    14.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lobgesang auf die radikale Liebe

    Das "Enfant Terrible der französischen Literatur", der "Berserker des Abendlandes" zeigt in "Vernichten" leichte Symptome der Altersmilde. Klar, es wird auch in diesem Roman der Untergang des Abendlandes besungen und perfekt auf der Klaviatur der intelligenten Ironie und des heiteren Weltekels gespielt. Es gibt wahrscheinlich keinen aktuellen Autor, der den Zustand unserer Welt so schonungslos und in weiten Teilen wohl leider auch treffend beschreibt. Tatsächlich aber provoziert Houellebeqc diesmal vor allem mit einer Lobgesang auf die radikale Liebe: Eine Liebe die alles vernichtet, was ihr entgegensteht und die tatsächlich so etwas wie Glück gewähren kann, wenn auch nur für kurze Zeit. Der eigentliche Schocker kommt allerdings erst im Nachwort: Hier kündigt Houellebecq an, dass es für ihn Zeit sei, "aufzuhören". Hat er sich also mit vernichten als Romanautor gleich selbst mitvernichtet? Wir werden sehen, ob das nur eine weitere Finte im Spiel mit der medialen Aufmerksamkeit ist. Aber der Roman klingt doch irgendwie nach Abschied. Lesenswert ist er allemal, sofern man die Nerven hat, sich dieser umfassenden Vernichtung auszusetzen.

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