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Vernichten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Abbildungen

Bedruckte Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/4,5 cm

Gewicht

532 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

Stephan Kleiner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6672-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Abbildungen

Bedruckte Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/4,5 cm

Gewicht

532 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6672-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    09.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Handelt es sich bei diesem…

    Handelt es sich bei diesem Roman um einen Politthriller oder um ein Familiendrama? Spannende politische Ereignisse lassen ersteres vermuten. Jedoch erfolgt im Laufe der Geschichte ein Perspektivwechsel von der großen Politik in Richtung Familie, von terroristischen Anschlägen in Richtung persönlicher Katastrophen. Hier liegt, so mein Eindruck, auch die Quintessenz aus dieser recht langatmigen Story. Wie wichtig ist die große Politik, wenn es um das persönliche Schicksal geht? Konkret geht es insbesondere um den Spitzenbeamten des Wirtschaftsministeriums Paul Raison. So destruktiv die Entwicklung auch ist, zeigt sich Michel Houellebecq hier einfühlsamer und weniger zynisch als gewohnt. So etwas wie Liebe ist erkennbar und auch die Akzeptanz des Unvermeidlichen. Trotzdem verursacht der Roman Irritationen, die nicht hinreichend aufgelöst werden. Die Geschichte ist zäh und ja, Liebe ist mehr als die Darstellung von Sexszenen. Bei Houellebecq dominiert die männliche Perspektive. Die Verbindung zur Politik tritt immer mehr in den Hintergrund. Die Handlungsstränge divergieren, Fragen bleiben offen. Es ist kein Roman, der in Erinnerung bleibt.

  • bücherwurm24

    aus Deutschland

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Terror, große Politik,…

    Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn dieser Roman in naher...

    Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Nächster Präsident Frankreichs - ja oder nein? Der geeignetste Kandidat wäre für Paul Raison sein Chef Bruno Juge auf jeden Fall. Der Auftakt zur Wahl wird unmittelbar von terroristischen Anschlägen erschüttert. Die gut koordinierte Wahlkampfmaschinerie gerät ins Stocken. Als engster Vertrauter Brunos wird Paul mit der Aufklärung betraut. Während der kometenhafte berufliche Aufstieg an Brunos Seite zum Stillstand kommt, entwickelt sich Pauls Privatleben erfreulicher. Nach jahrelanger Flaute in ihrer Ehe, scheinen erstmals wieder zarte Annäherungen zu seiner Frau möglich.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

    Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

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Bewertungen (12)

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    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lobgesang auf die radikale Liebe

    Das "Enfant Terrible der französischen Literatur", der "Berserker des Abendlandes" zeigt in "Vernichten" leichte Symptome der Altersmilde. Klar, es wird auch in diesem Roman der Untergang des Abendlandes besungen und perfekt auf der Klaviatur der intelligenten Ironie und des heiteren Weltekels gespielt. Es gibt wahrscheinlich keinen aktuellen Autor, der den Zustand unserer Welt so schonungslos und in weiten Teilen wohl leider auch treffend beschreibt. Tatsächlich aber provoziert Houellebeqc diesmal vor allem mit einer Lobgesang auf die radikale Liebe: Eine Liebe die alles vernichtet, was ihr entgegensteht und die tatsächlich so etwas wie Glück gewähren kann, wenn auch nur für kurze Zeit. Der eigentliche Schocker kommt allerdings erst im Nachwort: Hier kündigt Houellebecq an, dass es für ihn Zeit sei, "aufzuhören". Hat er sich also mit vernichten als Romanautor gleich selbst mitvernichtet? Wir werden sehen, ob das nur eine weitere Finte im Spiel mit der medialen Aufmerksamkeit ist. Aber der Roman klingt doch irgendwie nach Abschied. Lesenswert ist er allemal, sofern man die Nerven hat, sich dieser umfassenden Vernichtung auszusetzen.

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