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Vernichten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

816 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

Stephan Kleiner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

816 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Terror, große Politik,…

bücherwurm24 aus Deutschland am 19.11.2024

Bewertungsnummer: 2913950

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!

Terror, große Politik,…

bücherwurm24 aus Deutschland am 19.11.2024
Bewertungsnummer: 2913950
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!

Auch wenn dieser Roman in naher...

Bewertung am 12.04.2022

Bewertungsnummer: 1694422

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

Auch wenn dieser Roman in naher...

Bewertung am 12.04.2022
Bewertungsnummer: 1694422
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

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von Michel Houellebecq

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Lobgesang auf die radikale Liebe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das "Enfant Terrible der französischen Literatur", der "Berserker des Abendlandes" zeigt in "Vernichten" leichte Symptome der Altersmilde. Klar, es wird auch in diesem Roman der Untergang des Abendlandes besungen und perfekt auf der Klaviatur der intelligenten Ironie und des heiteren Weltekels gespielt. Es gibt wahrscheinlich keinen aktuellen Autor, der den Zustand unserer Welt so schonungslos und in weiten Teilen wohl leider auch treffend beschreibt. Tatsächlich aber provoziert Houellebeqc diesmal vor allem mit einer Lobgesang auf die radikale Liebe: Eine Liebe die alles vernichtet, was ihr entgegensteht und die tatsächlich so etwas wie Glück gewähren kann, wenn auch nur für kurze Zeit. Der eigentliche Schocker kommt allerdings erst im Nachwort: Hier kündigt Houellebecq an, dass es für ihn Zeit sei, "aufzuhören". Hat er sich also mit vernichten als Romanautor gleich selbst mitvernichtet? Wir werden sehen, ob das nur eine weitere Finte im Spiel mit der medialen Aufmerksamkeit ist. Aber der Roman klingt doch irgendwie nach Abschied. Lesenswert ist er allemal, sofern man die Nerven hat, sich dieser umfassenden Vernichtung auszusetzen.
  • Oliver Mertens
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5/5

Lobgesang auf die radikale Liebe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das "Enfant Terrible der französischen Literatur", der "Berserker des Abendlandes" zeigt in "Vernichten" leichte Symptome der Altersmilde. Klar, es wird auch in diesem Roman der Untergang des Abendlandes besungen und perfekt auf der Klaviatur der intelligenten Ironie und des heiteren Weltekels gespielt. Es gibt wahrscheinlich keinen aktuellen Autor, der den Zustand unserer Welt so schonungslos und in weiten Teilen wohl leider auch treffend beschreibt. Tatsächlich aber provoziert Houellebeqc diesmal vor allem mit einer Lobgesang auf die radikale Liebe: Eine Liebe die alles vernichtet, was ihr entgegensteht und die tatsächlich so etwas wie Glück gewähren kann, wenn auch nur für kurze Zeit. Der eigentliche Schocker kommt allerdings erst im Nachwort: Hier kündigt Houellebecq an, dass es für ihn Zeit sei, "aufzuhören". Hat er sich also mit vernichten als Romanautor gleich selbst mitvernichtet? Wir werden sehen, ob das nur eine weitere Finte im Spiel mit der medialen Aufmerksamkeit ist. Aber der Roman klingt doch irgendwie nach Abschied. Lesenswert ist er allemal, sofern man die Nerven hat, sich dieser umfassenden Vernichtung auszusetzen.

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