Produktbild: Der Brand

Der Brand

Aus der Reihe detebe
211

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17122

Erscheinungsdatum

28.07.2021

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

901 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257612004

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

17122

Erscheinungsdatum

28.07.2021

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

901 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257612004

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  • Esther N.

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    29.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Sommer zwischen Nähe und Distanz

    Daniela Kriens Roman Der Brand erzählt von Rahel und Peter, einem Paar, das nach fast dreissig gemeinsamen Jahren scheinbar im Leben angekommen ist. Sie haben zwei Kinder grossgezogen, teilen Alltag und Erinnerungen – und doch schleicht sich leise ein Verlust ein: die Liebe verschwindet, erst unmerklich, dann mit Wucht. Ein gemeinsamer Sommerurlaub soll klären, was zwischen ihnen noch besteht und wie ihre Zukunft aussehen kann. Der Roman lebt weniger von äusserer Spannung als von seiner intensiven, nahbaren Sprache. Besonders eindrücklich fand ich, wie die Autorin es schafft, ihre Figuren mit wenigen, präzisen Beobachtungen lebendig werden zu lassen. Ich hatte beim Lesen durchgehend das Gefühl, Rahel und Peter sehr nahe zu sein und ihre Gedanken nachvollziehen zu können. Gerade diese sprachliche Direktheit macht die Geschichte so überzeugend – sie wirkt realistisch und hätte sich genau so ereignen können. Für mich lag darin der eigentliche Sog des Buches, obwohl ich sonst eher spannungsgetriebene Geschichten bevorzuge. Das Cover hingegen hat bei mir Erwartungen geweckt, die der Inhalt nicht erfüllt – ich ging zunächst von einer ganz anderen Art von Geschichte aus, was irritierend war, dem Leseerlebnis jedoch letztlich keinen Abbruch getan hat. Insgesamt ist Der Brand ein stiller, fein beobachteter Roman über Liebe, Verlust und Neuanfang, der vor allem durch seine Sprache überzeugt. Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die psychologisch dichte, lebensnahe Geschichten schätzen.

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Einfach genial geschrieben

    Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. So richtig tief im langjährigen Eheleben gegraben.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    29.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Einblicke in eine Ehe

    "Der Brand" von Daniela Kriem ist 2021 im Diogenes Verlag erschienen. Sie beschreibt darin drei Urlaubswochen, die das Ehepaar Rahel (Ende 40) und Peter (Mitte 50) auf einem Hof in der Uckermark verbringt. Sie hüten dort das Haus von Freunden, Rahel und Peter haben sich in ihrer Ehe entfremdet. Rahel vermisst die Sexualität und Peter ist enttäuscht, dass Rahel nicht mehr Verständnis für ihn aufbringt. Rahel ist Psychotherapeutin, Peter Professor an der Uni. Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Rahel mehr als Peter, so erscheint es zumindest dem Leser. Zitat (Seite 131): " Draußen brennt die Sonne. Wie im Zeitraffer versengt alles Grüne und Blühende. Rahel hätte am Morgen gießen sollen." Rahel erhofft sich von diesem Urlaub, dass Peter und sie wieder zueinander finden. Aber so einfach ist das nicht. Soviel Unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Dann bekommen sie auch noch Besuch von ihrer erwachsenen Tochter Selma mit Enkelkindern. Die Beziehung zwischen Rahel und Selma war und ist schwierig. Im Laufe des Urlaubs nähern sie sich einander an. Dann ist da noch der erwachsene Sohn Simon, ihn hat Rahel immer bevorzugt und tut es auch heute noch. Als wären das nicht genug Baustellen, dominiert noch die Erkenntnis, dass Rahel ihren Vater nicht kennt. Sie versteift sich in der Annahme, dass dies Viktor sein müsste. Ruth und Viktor sind alte Freunde von Rahels verstorbener Mutter. Ihnen gehört der Hof, auf denen sie gerade ihren Urlaub verbringen um einzuhüten und die Tier versorgen. Daniela Kriem schafft es hervorragend eine Nähe zu den Protagonisten aufzubauen, wobei Rahel im Mittelpunkt steht. Man erfährt im Laufe des Buches sehr viel über die Hauptakteure , über ihr Leben, über ihre Gefühle. Der Schreibstiel ist flüssig, das Buch lässt sich sehr gut lesen. Zudem ist es sehr aktuell. Es greift die Corona Pandemie auf, gibt ihr aber nicht zu viel Raum. Das ist auch gut so, denn das Buch soll ja auch noch nach Beendigung der Pandemie aktuell und von Interesse sein. Auch Klimawandel und Situation Bundeswehr werden kurz angerissen, aber nur kurz, denn das soll ja nicht der Schwerpunkt des Buches sein. Mir gefällt es, dass diese Themen aufgegriffen werden, denn diese gehören nun mal zu unserer aktuellen Lebenssituation hinzu. Somit erscheint mir das Buch sehr authentisch. Natürlich geht es hier hauptsächlich um die Beziehung von Rahel zu ihrer Familie, aber es ist wichtig zu lesen, dass Rahel und Peter auf keiner Insel leben und sich nicht alles um ihre Beziehung dreht. Das macht das Buch so greifbar und lesenswert. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und bedanke mich beim Verlag. Eine Leseempfehlung spreche ich sehr gerne aus. Beim Lesen schwankte ich sehr zwischen Sympathie und Antipathie Rahel gegenüber. Vermutlich ist dies aber auch meinem eigenen Alter (50+) geschuldet. Die eigene Lebenserfahrung trägt dazu bei. Deshalb würde ich dieses Buch Frauen ab 40 empfehlen. Es ist zwar kein reines Frauenbuch, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Männer dieses Buch anspricht. Insofern ein Frauenbuch der etwas anderen Art.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    28.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Leben ordnen

    Von der Schriftstellerin Daniela Krien habe ich schon zwei Bücher verschlungen. Der neue Roman „Der Brand“ ist ein Beziehungsroman. Peter und Rahel sind in den Fünfzigern. Sie lieben sich noch, aber es zeigen sich verschiedene Ansichten. Peter ist Professor an der Uni, er hat den Umschwung ins Moderne nicht verkraftet und wird etwas depressiv. Rahel ist Psychologin, die selber einige seltsame Ansichten hat. Das sie so Unterschiede zwischen ihren Kindern macht kann ich überhaupt nicht verstehen. Rahel ist die Bestimmerin in der Familie. Wegen der Pandemie wollte sie mit Peter eine geruhsame Zeit auf einer Berghütte verbringen, aber die brennt kurz vorher ab. Als sie dann von Bekannten um Hilfe gebeten werden, deren Hof für 3 Wochen zu bewohnen, ist das ein Glück. Aber da entwickelt sich ein Brand der Gefühle. Es ist mal Zeit über alles gut nachzudenken. Die Autorin hat das sehr lebendig und realistisch erzählt. Der Roman ist lesenswert.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    28.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Toll!

    Zum Inhalt: Eigentlich sollte man meinen, wenn man fast 30 Jahre verheiratet ist, dass der Beziehung nichts mehr passieren kann. Aber mitunter kommt es anders. So geht es Rahel und Peter. Langsam hat sich die Liebe aus der Beziehung verabschiedet, ein Urlaub soll nun zeigen, was noch da ist. Können sie die Liebe noch retten? Meine Meinung: Das war ein Buch der leisen Töne, das zunächst wirklich unaufgeregt daher kommt, mit zunehmender Seitenzahl aber immer intensiver wird und einen auch zwingt, sich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Ich fand es ungeheuer interessant erzählt, zudem hat das Buch einen ungeheuer angenehmen Schreibstil, der einen förmlich durch das Buch zog. Ich kann eigentlich jedem dieses Buch ganz besonders ans Herz legen, denn es ist einfach gut und wird auch noch ein wenig länger in mir nachhallen. Fazit: Toll!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (211)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Everybody's changing

    Wie schon in "Die Liebe im Ernstfall" erweist sich Daniela Krien als Autorin mit genauem Blick für Beziehungen und ihre Dynamiken. Ganz ohne Hollywood-Kitsch werden uns Liebe und Beziehungen präsentiert, wie wir sie alle kennen, die nahe am Leben sind und uns berühren. Hier geht es in erster Linie um Menschen, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln und um Reibungen unterschiedlicher Persönlichkeiten. Auf wenigen Seiten lässt Krien ein Familienporträit vor unserem Auge aufsteigen, dass durch die Thematisierung von Prägungen der Figuren durch Kindheit und Jugend an Tiefe gewinnt. Ich sehe dieses Buch jetzt schon als Film vor mir.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beziehungsgeschichte.

    Was passiert mit der Liebe nach 30 Jahren Ehe und warum beherrscht die Sprachlosigkeit den gemeinsamen Alltag? Rahel und Peter versuchen in einem dreiwöchigen Urlaub nicht nur diese Fragen zu beantworten, sondern sich auch mit dem schwierigen Verhältnis zu ihren Eltern und den gemeinsamen Kindern und der Angst vor dem Alter auseinanderzusetzen. Was sie über sich selbst und über die Geheimnisse ihrer Familie erfahren, fesselt den Leser bis zur letzten Seite.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wann ist es aus?

    Es gibt so Bücher, die überzeugen direkt beim Lesen. Spannung, Drama, Humor, unerwartete Wendungen, ein einzigartiger Schreibstil, das alles führt dazu, dass man sich sogleich gepackt und gut unterhalten fühlt. Bei „Der Brand“ verhält es sich ein Stück anders: Leise, unaufgeregt, mit einer stillen Melancholie kommt das Buch daher, flüstert einem eher still seine Geschichte zu als mit großen Gesten und Spektakel ins Feld zu ziehen. Die Geschichte wirkt dafür langsam nach, die Bedeutungen und emotionalen Tiefen erschließen sich vielleicht erst im Gespräch mit Anderen, im darüber Reden und dabei reflektieren, was für Menschen und Beziehungsgeflechten man bei der Lektüre begegnet ist. Eigentlich wollten Rahel und Peter in eine abgelegene Unterkunft in den bayrischen Wäldern verreisen. Doch dann kommt es dort zu einem tragischen Brand – was nun? Denn gerade sie hatte große Hoffnungen auf den Urlaub gesetzt, um ihrer knapp drei Jahrzehnte alten Ehe den dringlich benötigten Schub zu geben. Denn es mangelt an vielem: Zeit, Verständnis, Nähe, einer gemeinsamen Vision für die zweite Hälfte des Lebens. Speziell seit die beiden Kinder aus dem Haus sind, beschränken sich die Gemeinsamkeiten auf ein alltägliches Minimum. Aber soll das genügend sein, um eine Beziehung für weitere Jahrzehnte am Laufen zu halten? Dann wendet sich eine Freundin mit der Bitte an sie, für einige Wochen auf ihren Hof aufzupassen, da ihr Mann im Krankenhaus mit dem Tod ringt. So gestaltet sich die Ausgangssituation von Daniela Kriens Roman. Sie erzählt von schleichender Entfremdung, problematischen Eltern-Kind-Beziehungen und der Angst um die Perspektive auf die eigene Zukunft. Jedoch existiert aber ebenfalls noch deutlich spürbar eine, wenn auch veränderte Form der Liebe, die womöglich ausreichen kann, um nicht aufzugeben, an ein Wiederaufkeimen der Gefühle zu glauben. Die Sprache der norddeutschen Autorin ist sehr angenehm zu lesen und entspricht dem unaufgeregten Ton des Buches. Ohne Effekthascherei und literarische Experimente öffnet sie in wenigen, aber präzisen Worten das Seelenleben ihrer Figuren, lässt sie Stellung beziehen aber zugleich auch genügend Leerstellen und Raum, dem man mit eigener Interpretation und Assoziationen füllen kann. Durch dieses Einbringen der eigenen Erfahrungen und Gedanken wächst diese ansonsten verhältnismäßig schlichte Geschichte in ihrer Bedeutung an und kann so mehr sein als nur die Worte ihrer Seiten. Abschließend also ein Buch, das womöglich nicht auf den ersten Blick Begeisterungsstürme auslöst, aber das Potenzial hat, um einen besonderen Nachhall zu erzeugen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3 Wochen.

    Eine lange Beziehung, wo das Feuer nicht mehr so stark lodert, sondern so dahin brennt. Sie leben sich auseinander, sie verändern sich, jeder erwartet was anderes vom Leben, von der Beziehung, von der Liebe, von der Sexualität. Die Figuren sind real wie sie, sie gibt, unaufgeregt und berührend. Toll zu lesen, ein grandioses Ende.

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