GOTT

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Ein Theaterstück

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Beschreibung

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?

Ergänzt wird der Band um Essays von drei namhaften Wissenschaftlern, die das Thema der ärztlichen Suizidbegleitung aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive beleuchten.

Details

Verkaufsrang

837

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

837

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/1,5 cm

Gewicht

193 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77100-4

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Sterbehilfe - ein abstraktes Thema gut aufgegriffen

Bewertung am 17.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Wem gehört unser Leben? Gehört es einem Gott? Gehört es dem Staat, der Gesellschaft, der Familie, den Freunden? Oder gehört es nur uns selbst?" In „Gott“ geht es um das freibestimmte Sterben. Es war mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach und ich bin positiv überrascht. Es war wirklich interessant und ich hätte nicht gedacht, dass mir der Theaterstil so gut gefallen würde. Freiwillig (nach der Schulzeit) hatte ich bisher noch kein Theaterstück gelesen. Aber es hat mir gefallen und hat hier gut gepasst. Die Frage um Beihilfe zum Suizid wurde hier in eine fiktive Runde in Form eines Ethikrats geworfen und die ärztliche Beihilfe zum Suizid aus den verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Hier waren die Sicht von Arzt, Theologe, Jurist, Staat und einem Betroffenen selbst geschildert worden. Als Betroffener wurde Herr Gärtner hinzugezogen. Ein 78-jähriger Mann, der seine Frau verlor und sein Leben gelebt hat. Er ist zwar körperlich und geistlich gesund, möchte jedoch sterben und hat dafür eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragt. Wer darf nun darüber entscheiden, ob er sterben darf? Sollte man die Menschen in einer solchen Situation dem gewaltsamen Suizid überlassen, sie versuchen zu heilen oder ihnen Beihilfe zum Suizid geben? Die vorgetragenen Argumente und die Diskussion fand ich interessant zu lesen. Klar hätte man an dem ein oder anderen Punkt gern mehr erfahren oder sich einen standhafteren Vertreter gewünscht - dennoch war es gut geschrieben und insbesondere bei einem Theaterstück wäre eine ewige Länge je Standpunkt auch nicht angemessen gewesen. Nach zwei Akten durfte der Zuschauer des Theaterstücks entscheiden. Ein gutes und interessantes Stilmuster. Im Anhang gibt es anschließend drei geschilderte Fachexperten Meinungen, die dem Theaterstück insgesamt eine gute Ergänzung bieten. Eine sensible und hochemotionale Thematik, die ich in diesem Buch als gut umgesetzt finde. Das Buch lässt mich etwas offen zurück, aber genau das ist das gute - das Stück bietet Denkanstöße und bringt einen dazu, über diese Thematik nachzudenken. Auch wenn man selbst nicht betroffen ist, definitiv spannend und wichtig. Eine Empfehlung und es wird sicher nicht mein letztes Buch von Ferdinand von Schirach bleiben!

Sterbehilfe - ein abstraktes Thema gut aufgegriffen

Bewertung am 17.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Wem gehört unser Leben? Gehört es einem Gott? Gehört es dem Staat, der Gesellschaft, der Familie, den Freunden? Oder gehört es nur uns selbst?" In „Gott“ geht es um das freibestimmte Sterben. Es war mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach und ich bin positiv überrascht. Es war wirklich interessant und ich hätte nicht gedacht, dass mir der Theaterstil so gut gefallen würde. Freiwillig (nach der Schulzeit) hatte ich bisher noch kein Theaterstück gelesen. Aber es hat mir gefallen und hat hier gut gepasst. Die Frage um Beihilfe zum Suizid wurde hier in eine fiktive Runde in Form eines Ethikrats geworfen und die ärztliche Beihilfe zum Suizid aus den verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Hier waren die Sicht von Arzt, Theologe, Jurist, Staat und einem Betroffenen selbst geschildert worden. Als Betroffener wurde Herr Gärtner hinzugezogen. Ein 78-jähriger Mann, der seine Frau verlor und sein Leben gelebt hat. Er ist zwar körperlich und geistlich gesund, möchte jedoch sterben und hat dafür eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragt. Wer darf nun darüber entscheiden, ob er sterben darf? Sollte man die Menschen in einer solchen Situation dem gewaltsamen Suizid überlassen, sie versuchen zu heilen oder ihnen Beihilfe zum Suizid geben? Die vorgetragenen Argumente und die Diskussion fand ich interessant zu lesen. Klar hätte man an dem ein oder anderen Punkt gern mehr erfahren oder sich einen standhafteren Vertreter gewünscht - dennoch war es gut geschrieben und insbesondere bei einem Theaterstück wäre eine ewige Länge je Standpunkt auch nicht angemessen gewesen. Nach zwei Akten durfte der Zuschauer des Theaterstücks entscheiden. Ein gutes und interessantes Stilmuster. Im Anhang gibt es anschließend drei geschilderte Fachexperten Meinungen, die dem Theaterstück insgesamt eine gute Ergänzung bieten. Eine sensible und hochemotionale Thematik, die ich in diesem Buch als gut umgesetzt finde. Das Buch lässt mich etwas offen zurück, aber genau das ist das gute - das Stück bietet Denkanstöße und bringt einen dazu, über diese Thematik nachzudenken. Auch wenn man selbst nicht betroffen ist, definitiv spannend und wichtig. Eine Empfehlung und es wird sicher nicht mein letztes Buch von Ferdinand von Schirach bleiben!

Sterbehilfe- gut und vielperspektivisch argumentiert

_meetmybooks_ am 03.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach ist meiner Meinung nach einer der stärksten Autoren dieser Zeit. Sein nüchterner, sachlicher Stil zeichnet ihn aus. Er beleuchtet ernste Thematiken, ohne dem Leser dabei eine Meinung aufdrücken zu wollen. Auch das Buch "Gott", welches als Theaterstück geschrieben ist, legt ganz nüchtern Fakten über das Thema Sterbehilfe offen. Ich als Leserin habe ganz viele Eindrücke und neue Denkimpulse bekommen. Es gab eine Vielzahl von Argumenten, alle wahnsinnig schlüssig und verständlich argumentiert, gut recherchiert und ausgezeichnet präsentiert. Vor dem Buch hatte ich natürlich schon ein paar Gedanken zu dem Thema. Nach dem Buch wurde mein Horizont aber nochmal enorm erweitert. Es wurden Aspekte angesprochen, an die man gar nicht sofort denkt. 2020 hat das Bundesverfassungsgericht einen neuen Gesetzesentwurf bezüglich Sterbehilfe verfasst. Unabhängig davon wird der Leser durch das Thema mit der Frage konfrontiert, ob man ärztlich begleiteten Suizid verantworten kann, auch wenn der Mensch kerngesund ist. Darüber hinaus wurde die Thematik auch in Anbetracht des Glaubens diskutiert. Im Anhang des Buches findet man noch 3 Essays, die das Thema aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Die Vielperspektivität der Argumente in diesem Buch habe ich sehr geschätzt. Es regt zum Nachdenken und Philosophieren über ein moralisch und ethisch vielfältig diskutiertes Thema an. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit Sterbehilfe in Deutschland beschäftigen wollen und offen für verschiedenste Positionen sind.

Sterbehilfe- gut und vielperspektivisch argumentiert

_meetmybooks_ am 03.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach ist meiner Meinung nach einer der stärksten Autoren dieser Zeit. Sein nüchterner, sachlicher Stil zeichnet ihn aus. Er beleuchtet ernste Thematiken, ohne dem Leser dabei eine Meinung aufdrücken zu wollen. Auch das Buch "Gott", welches als Theaterstück geschrieben ist, legt ganz nüchtern Fakten über das Thema Sterbehilfe offen. Ich als Leserin habe ganz viele Eindrücke und neue Denkimpulse bekommen. Es gab eine Vielzahl von Argumenten, alle wahnsinnig schlüssig und verständlich argumentiert, gut recherchiert und ausgezeichnet präsentiert. Vor dem Buch hatte ich natürlich schon ein paar Gedanken zu dem Thema. Nach dem Buch wurde mein Horizont aber nochmal enorm erweitert. Es wurden Aspekte angesprochen, an die man gar nicht sofort denkt. 2020 hat das Bundesverfassungsgericht einen neuen Gesetzesentwurf bezüglich Sterbehilfe verfasst. Unabhängig davon wird der Leser durch das Thema mit der Frage konfrontiert, ob man ärztlich begleiteten Suizid verantworten kann, auch wenn der Mensch kerngesund ist. Darüber hinaus wurde die Thematik auch in Anbetracht des Glaubens diskutiert. Im Anhang des Buches findet man noch 3 Essays, die das Thema aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Die Vielperspektivität der Argumente in diesem Buch habe ich sehr geschätzt. Es regt zum Nachdenken und Philosophieren über ein moralisch und ethisch vielfältig diskutiertes Thema an. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit Sterbehilfe in Deutschland beschäftigen wollen und offen für verschiedenste Positionen sind.

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Anneliese Weiß

Thalia Bad Ischl

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Was wäre wenn?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wäre wenn wir selbst über den Zeitpunkt unseres Todes bestimmen dürften? Was würde das mit uns und unserer Gesellschaft machen? Wie immer hat der Autor für sein Werk ein hochemotionales Thema gewählt und dieses durch die handelnden Personen von allen Seiten beleuchtet. Dieses Theaterstück lässt einem nicht so schnell los und sorgt garantiert für Gesprächsstoff. Auch diesmal lässt er Raum um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wirkt lange nach!
5/5

Was wäre wenn?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wäre wenn wir selbst über den Zeitpunkt unseres Todes bestimmen dürften? Was würde das mit uns und unserer Gesellschaft machen? Wie immer hat der Autor für sein Werk ein hochemotionales Thema gewählt und dieses durch die handelnden Personen von allen Seiten beleuchtet. Dieses Theaterstück lässt einem nicht so schnell los und sorgt garantiert für Gesprächsstoff. Auch diesmal lässt er Raum um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wirkt lange nach!

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Thalia Linz - Landstraße

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4/5

Darf der Mensch selbstbestimmt sterben?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Richard Gärtner will sterben. Er ist müde, möchte nicht mehr Leben, möchte sein Leben in Würde beenden. Psychiatrische Gutachten zeigen, dass er keine Psychische Erkrankung hat und einfach selbstbestimmt aus dem Leben scheiden will. Es werden alle erforderlichen Stimmen der Ethikkommission vorgetragen die darüber zu entscheiden hat. Ein Mitglied des Ethikrates, ein/e Rechtssachverständige/r, ein/e medizinische/r Sachverständige/r ein/e theologische/r Sachverständige/r und natürlich die betroffene Person Selbst. Passend zum weitreichenden BVerfG-Urteil vom 26.02.2020 wonach die Suizidbeihilfe nicht mehr Strafbar ist, weil sie §217 StGB von 2015 aufhebt, platziert Ferdinand von Schirach das Thema der aktiven Sterbehilfe und der Möglichkeit des Selbstbestimmten Sterbens, im Öffentlichen Raum. Es bleibt uns selbst überlassen welche Meinung wir uns zu diesem Thema bilden und genau das ist das spannende und beeindruckende an Ferdinand von Schirachs Literatur.
4/5

Darf der Mensch selbstbestimmt sterben?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Richard Gärtner will sterben. Er ist müde, möchte nicht mehr Leben, möchte sein Leben in Würde beenden. Psychiatrische Gutachten zeigen, dass er keine Psychische Erkrankung hat und einfach selbstbestimmt aus dem Leben scheiden will. Es werden alle erforderlichen Stimmen der Ethikkommission vorgetragen die darüber zu entscheiden hat. Ein Mitglied des Ethikrates, ein/e Rechtssachverständige/r, ein/e medizinische/r Sachverständige/r ein/e theologische/r Sachverständige/r und natürlich die betroffene Person Selbst. Passend zum weitreichenden BVerfG-Urteil vom 26.02.2020 wonach die Suizidbeihilfe nicht mehr Strafbar ist, weil sie §217 StGB von 2015 aufhebt, platziert Ferdinand von Schirach das Thema der aktiven Sterbehilfe und der Möglichkeit des Selbstbestimmten Sterbens, im Öffentlichen Raum. Es bleibt uns selbst überlassen welche Meinung wir uns zu diesem Thema bilden und genau das ist das spannende und beeindruckende an Ferdinand von Schirachs Literatur.

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