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Der Tod in ihren Händen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Regine Vergeen

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

139

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

EAN

9783844927160

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Regine Vergeen

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

139

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

EAN

9783844927160

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1580383

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vesta spaziert mit ihrem Hund durch den Wald. Wie jeden Morgen. Heute aber reißt sie ein Zettel auf dem Waldboden aus ihrer Routine: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“ Es ist nicht Ungewöhnliches zu entdecken, doch die Sache lässt Vesta nicht mehr los und sie ist entschlossen, Magda und ihrem Mörder auf die Spur zu kommen. Je tiefer sie jedoch nachbohrt, desto mehr wird klar: Auch Vesta hat so ihre Abgründe. Wie immer bei Ottessa Moshfegh macht ein etwas absurd anmutender Plot und der düster-humorvolle Ton den großen Reiz des Buches aus.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1580383
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vesta spaziert mit ihrem Hund durch den Wald. Wie jeden Morgen. Heute aber reißt sie ein Zettel auf dem Waldboden aus ihrer Routine: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“ Es ist nicht Ungewöhnliches zu entdecken, doch die Sache lässt Vesta nicht mehr los und sie ist entschlossen, Magda und ihrem Mörder auf die Spur zu kommen. Je tiefer sie jedoch nachbohrt, desto mehr wird klar: Auch Vesta hat so ihre Abgründe. Wie immer bei Ottessa Moshfegh macht ein etwas absurd anmutender Plot und der düster-humorvolle Ton den großen Reiz des Buches aus.

Fesselnde Charakterstudie

Bewertung aus Bayreuth am 27.04.2021

Bewertungsnummer: 1488229

Bewertet: eBook (ePUB)

Seit dem Tod ihres Mannes Walter lebt die alte Vesta in einer Waldhütte ab vom Schuss. Von den Dorfbewohnern hält sie sich fern, ihr Alltag dreht sich um Tagträume, Radiosendungen und ausgiebige Waldspaziergänge mit ihrem geliebten Retrieverrüden Charlie. Auf einem solchen findet sie eines Tages schließlich eine kryptische Notiz. "Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche". Von besagter Leiche ist aber weit und breit nichts zu sehen und auch sonst gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Obwohl Vesta den Brief anfangs als belanglosen Streich abtun will, lassen ihr die mysteriösen Zeilen keine Ruhe. Ihre Recherchen beginnen bald eine düstere Eigendynamik zu entwickeln, bei der Realität und Fiktion miteinander verschwimmen. In "Der Tod in ihren Händen" geht es um Einsamkeit, Außenseitertum, geplatzte Träume und darum, wie wir uns selbst Geschichten erzählen, um unser Leben interessanter zu machen. Der Roman ist zweifelsohne genial - aber auch garantiert nicht jedermanns Geschmack. Die Geschichte wird in 7 Tableau-artigen Episoden erzählt. Wir folgen dem Geschehen anhand von Vestas Gedankenflüssen, die immer wieder in Erinnerungen oder Tagträume abdriften. Das ist gewöhnungsbedürftig und führt - insbesondere in der Mitte des Buchs - zu einem recht langsamen Vorankommen der eigentlichen Handlung. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und dranbleibt wird mit einem Meisterwerk der Charakterstudie belohnt. Obwohl Vesta als Ich-Erzählerin agiert, bleibt die Figur vielschichtig und undurchschaubar. Ab einem gewissen Punkt ist es auch für den/die Leser*in schwierig zu unterscheiden, wo die Realität anfängt und Vestas Gedanken enden. Die surreale, sogartige Stimmung die insbesondere in der zweiten Hälfte des Romans aufkommt, könnte direkt einem Film von Roman Polanski entspringen.

Fesselnde Charakterstudie

Bewertung aus Bayreuth am 27.04.2021
Bewertungsnummer: 1488229
Bewertet: eBook (ePUB)

Seit dem Tod ihres Mannes Walter lebt die alte Vesta in einer Waldhütte ab vom Schuss. Von den Dorfbewohnern hält sie sich fern, ihr Alltag dreht sich um Tagträume, Radiosendungen und ausgiebige Waldspaziergänge mit ihrem geliebten Retrieverrüden Charlie. Auf einem solchen findet sie eines Tages schließlich eine kryptische Notiz. "Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche". Von besagter Leiche ist aber weit und breit nichts zu sehen und auch sonst gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Obwohl Vesta den Brief anfangs als belanglosen Streich abtun will, lassen ihr die mysteriösen Zeilen keine Ruhe. Ihre Recherchen beginnen bald eine düstere Eigendynamik zu entwickeln, bei der Realität und Fiktion miteinander verschwimmen. In "Der Tod in ihren Händen" geht es um Einsamkeit, Außenseitertum, geplatzte Träume und darum, wie wir uns selbst Geschichten erzählen, um unser Leben interessanter zu machen. Der Roman ist zweifelsohne genial - aber auch garantiert nicht jedermanns Geschmack. Die Geschichte wird in 7 Tableau-artigen Episoden erzählt. Wir folgen dem Geschehen anhand von Vestas Gedankenflüssen, die immer wieder in Erinnerungen oder Tagträume abdriften. Das ist gewöhnungsbedürftig und führt - insbesondere in der Mitte des Buchs - zu einem recht langsamen Vorankommen der eigentlichen Handlung. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und dranbleibt wird mit einem Meisterwerk der Charakterstudie belohnt. Obwohl Vesta als Ich-Erzählerin agiert, bleibt die Figur vielschichtig und undurchschaubar. Ab einem gewissen Punkt ist es auch für den/die Leser*in schwierig zu unterscheiden, wo die Realität anfängt und Vestas Gedanken enden. Die surreale, sogartige Stimmung die insbesondere in der zweiten Hälfte des Romans aufkommt, könnte direkt einem Film von Roman Polanski entspringen.

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Der Tod in ihren Händen

von Ottessa Moshfegh

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Meinung aus der Buchhandlung

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

4/5

Fiktion oder Realität?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es liest sich wie ein Krimi, doch es ist keiner. Eine Notiz mit einem Hinweis auf einen Mord lässt Sie spekulieren und mit den nicht vorhandenen Indizien spielt Sie die Geschichte durch. Sie verliert sich, Sie vermischt Realität und Fantasie. Alles nur ein Hirngespinst?. Lassen Sie sich darauf ein. Wirklich gut geschrieben.
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Fiktion oder Realität?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es liest sich wie ein Krimi, doch es ist keiner. Eine Notiz mit einem Hinweis auf einen Mord lässt Sie spekulieren und mit den nicht vorhandenen Indizien spielt Sie die Geschichte durch. Sie verliert sich, Sie vermischt Realität und Fantasie. Alles nur ein Hirngespinst?. Lassen Sie sich darauf ein. Wirklich gut geschrieben.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Einpersonenstück im Wald

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Diesen Zettel findet Vesta im Wald, doch von einer Leiche ist nichts zu sehen. Dies ist die Keimzelle des neuen Romans von Ottessa Moshfegh, die mit „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ zwei Jahre zuvor einen Überraschungserfolg landen konnte, der sowohl von Publikum als auch Kritik gelobt wurde. Was zu Beginn nach einem Krimi klingt, entwickelt sich zu einem Psychodrama rund um eine ältere, verwitwete Frau, die zurückgezogen und ohne wirkliche soziale Kontakte in einem Haus mit ihrem geliebten Hund in der Abgeschiedenheit New Englands lebt. Vesta beginnt sich Gedanken über „ihren Fall“ zu machen: Wer könnte die Tote gewesen, wie sah ihr Leben aus, mit wem lebte sie zusammen und wer hinterließ die mysteriöse Nachricht im Wald? Und so füllt sie die Einsamkeit ihres eigenen Daseins mit den Spekulationen und Erdichtungen des Schicksals jener fremden Frau, die vielleicht ja auch so etwas wie ihre eigene Tochter hätte sein können. Die Besonderheit dieses Buchs liegt in seiner absoluten Fokussierung: Das gesamte Geschehen dreht sich um das zurückgezogene Leben der Erzählerin, ihre Gedanken kreisen um ihre eigene Geschichte und sie nutzt Magda als Projektionsfläche um ihre Sehnsüchte, Hoffnungen und bereuten Entscheidungen neu durch zu spielen und ihnen ein Ziel zu geben. Die Ich-Perspektive zieht einen von Beginn an in Vestas innere Welt und auch die Nebenfiguren kommen derart sporadisch vor und tauchen fast ausschließlich jeweils einmalig auf, was den Blick ungebrochen auf die Protagonistin und ihrer Einsamkeit wirft – eine literarische Variante des Einpersonenstücks. „Der Tod in ihren Händen“ ist ein figurengetriebenes Drama, das die Handlung an den Rand stellt und dafür mit einer dezent lyrischen, aber niemals von Sprachbildern überfrachteten Sprache die Geschichte eines Lebens erzählt und gleichzeitig die Kraft unserer Geschichten in den Mittelpunkt rückt, die wir uns selbst und unserem Umfeld erzählen, um unserem Leben Zusammenhang, Sinn und Ziel zu verleihen.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Einpersonenstück im Wald

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Diesen Zettel findet Vesta im Wald, doch von einer Leiche ist nichts zu sehen. Dies ist die Keimzelle des neuen Romans von Ottessa Moshfegh, die mit „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ zwei Jahre zuvor einen Überraschungserfolg landen konnte, der sowohl von Publikum als auch Kritik gelobt wurde. Was zu Beginn nach einem Krimi klingt, entwickelt sich zu einem Psychodrama rund um eine ältere, verwitwete Frau, die zurückgezogen und ohne wirkliche soziale Kontakte in einem Haus mit ihrem geliebten Hund in der Abgeschiedenheit New Englands lebt. Vesta beginnt sich Gedanken über „ihren Fall“ zu machen: Wer könnte die Tote gewesen, wie sah ihr Leben aus, mit wem lebte sie zusammen und wer hinterließ die mysteriöse Nachricht im Wald? Und so füllt sie die Einsamkeit ihres eigenen Daseins mit den Spekulationen und Erdichtungen des Schicksals jener fremden Frau, die vielleicht ja auch so etwas wie ihre eigene Tochter hätte sein können. Die Besonderheit dieses Buchs liegt in seiner absoluten Fokussierung: Das gesamte Geschehen dreht sich um das zurückgezogene Leben der Erzählerin, ihre Gedanken kreisen um ihre eigene Geschichte und sie nutzt Magda als Projektionsfläche um ihre Sehnsüchte, Hoffnungen und bereuten Entscheidungen neu durch zu spielen und ihnen ein Ziel zu geben. Die Ich-Perspektive zieht einen von Beginn an in Vestas innere Welt und auch die Nebenfiguren kommen derart sporadisch vor und tauchen fast ausschließlich jeweils einmalig auf, was den Blick ungebrochen auf die Protagonistin und ihrer Einsamkeit wirft – eine literarische Variante des Einpersonenstücks. „Der Tod in ihren Händen“ ist ein figurengetriebenes Drama, das die Handlung an den Rand stellt und dafür mit einer dezent lyrischen, aber niemals von Sprachbildern überfrachteten Sprache die Geschichte eines Lebens erzählt und gleichzeitig die Kraft unserer Geschichten in den Mittelpunkt rückt, die wir uns selbst und unserem Umfeld erzählen, um unserem Leben Zusammenhang, Sinn und Ziel zu verleihen.

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Der Tod in ihren Händen

von Ottessa Moshfegh

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