Crossroads

Ein Schlüssel zu allen Mythologien Bd. 1

Jonathan Franzen

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Beschreibung

Der größte Roman, den Jonathan Franzen seit den «Korrekturen» geschrieben hat. Sein Meisterwerk und sein Vermächtnis.

Es ist der 23. Dezember 1971, und die Familie Hildebrandt steht an einem Scheideweg. Russ, zweiter Pastor an einer Vorstadtkirche in Chicago, ist bereit, sich aus seiner Ehe zu lösen - vorausgesetzt, seine patente, aber labile Frau Marion löst sich zuerst. Ihr ältester Sohn Clem kommt über die Feiertage aus dem College nach Hause, nachdem er eine moralische Entscheidung gefällt hat, die seinen Vater erschüttern wird. Clems Schwester Becky, lange Zeit Beliebtheitskönigin ihres Highschool-Jahrgangs, ist in die Gegenkultur der Ära abgedriftet, während ihr jüngerer Bruder Perry, der es satthatte, mit Gras zu dealen, fest entschlossen ist, ein guter Mensch zu werden. Jeder der Hildebrandts sucht eine Freiheit, die jeder der anderen zu durchkreuzen droht.

«Crossroads», der erste Teil einer auf drei Teile hin angelegten Trilogie, ist ein Familienroman von beispielloser literarischer Kraft und psychologischer Tiefe, ein fulminantes Werk über die politischen, religiösen und sozialen Mythologien unserer Zeit.

Produktdetails

Verkaufsrang 80
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 05.10.2021
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 832 (Printausgabe)
Dateigröße 2106 KB
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Bettina Abarbanell
Sprache Deutsch
EAN 9783644002081

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Oliver Mertens

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Etwas überschätzt?

Bewertet: eBook (ePUB)

Franzen, dessen "Korrekturen" ich gern gelesen habe, hat sich mit seiner geplanten Trilogie, deren erster Teil jetzt erschienen ist, viel vorgenommen. Es geht, so der Übertitel, um nichts weniger als dien "Schlüssel zu allen Mythologien". Dies ist eine Anspielung auf George Eliots "Middlemarch" in dem ein gewisser Geistlicher namens Reverend Edward Casaubons das gleiche Ziel verfolgt und daran scheitert. Diese Ironie, die das Scheitern eines solch megalomanischen Projekts gleich miteinbezieht, muss man Franzen anrechnen. Auch sein explizites Ansinnen einen literarischen Gegenpol zu Netflix und Co. zu schaffen, indem er sich auf die Stärken des großen Romans rückbesinnt, sind ambitioniert. Tatsächlich muss man sich aber fragen, ob man seinen Serienmarathon für dieses Buch wirklich unterbricht. Mich hat es gelangweilt von Seite 1 bis 300, weiter bin ich nicht vorerst gekommen. (Und ja, es ist anmaßend eine Rezension über ein Buch zu schreiben, das man nur zu einem Drittel gelesen hat.) Aber dem langatmigen und halbironischen Stil und den großväterlichen Umgang mit den holzschnittartigen Figuren kann ich nicht viel abgewinnen und ich hatte wenig Hoffnung, das sich das auf den verbleibenden rund 500 Seiten noch wesentlich ändert. Zudem scheint mir das Buch aus besagten Gründen weder zeitgemäß noch historisch besonders erhellend. Dafür sind mir die Figuren und die Situationen in die sie sich manövrieren ebenfalls zu klischeehaft (Der junge Mann, der seine Freundin verlässt um als Soldat nach Vietnam zu gehen / Der verheiratete Pfarrer, der eine andere Frau aus der Gemeinde begehrt / der Drogendealende hochintelligente Sohn etc.) Vielleicht habe ich aber auch die Monumentalität dieses Werkes nicht verstanden. Eine Franzen Kennerin, sagte mir jedenfalls kürzlich, seine Werke entfalten sich erst mit der Zeit. Dass Franzen sehr gut familiäre Neurosen sezieren und die psychologischen Mechanismen zwischenmenschlicher (und meistens triebgesteuerter) Beziehungen analysieren kann, steht auch außer Frage. Fraglich bleibt dennoch, ob man sich die viele Zeit dafür nehmen möchte.
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Franzen, dessen "Korrekturen" ich gern gelesen habe, hat sich mit seiner geplanten Trilogie, deren erster Teil jetzt erschienen ist, viel vorgenommen. Es geht, so der Übertitel, um nichts weniger als dien "Schlüssel zu allen Mythologien". Dies ist eine Anspielung auf George Eliots "Middlemarch" in dem ein gewisser Geistlicher namens Reverend Edward Casaubons das gleiche Ziel verfolgt und daran scheitert. Diese Ironie, die das Scheitern eines solch megalomanischen Projekts gleich miteinbezieht, muss man Franzen anrechnen. Auch sein explizites Ansinnen einen literarischen Gegenpol zu Netflix und Co. zu schaffen, indem er sich auf die Stärken des großen Romans rückbesinnt, sind ambitioniert. Tatsächlich muss man sich aber fragen, ob man seinen Serienmarathon für dieses Buch wirklich unterbricht. Mich hat es gelangweilt von Seite 1 bis 300, weiter bin ich nicht vorerst gekommen. (Und ja, es ist anmaßend eine Rezension über ein Buch zu schreiben, das man nur zu einem Drittel gelesen hat.) Aber dem langatmigen und halbironischen Stil und den großväterlichen Umgang mit den holzschnittartigen Figuren kann ich nicht viel abgewinnen und ich hatte wenig Hoffnung, das sich das auf den verbleibenden rund 500 Seiten noch wesentlich ändert. Zudem scheint mir das Buch aus besagten Gründen weder zeitgemäß noch historisch besonders erhellend. Dafür sind mir die Figuren und die Situationen in die sie sich manövrieren ebenfalls zu klischeehaft (Der junge Mann, der seine Freundin verlässt um als Soldat nach Vietnam zu gehen / Der verheiratete Pfarrer, der eine andere Frau aus der Gemeinde begehrt / der Drogendealende hochintelligente Sohn etc.) Vielleicht habe ich aber auch die Monumentalität dieses Werkes nicht verstanden. Eine Franzen Kennerin, sagte mir jedenfalls kürzlich, seine Werke entfalten sich erst mit der Zeit. Dass Franzen sehr gut familiäre Neurosen sezieren und die psychologischen Mechanismen zwischenmenschlicher (und meistens triebgesteuerter) Beziehungen analysieren kann, steht auch außer Frage. Fraglich bleibt dennoch, ob man sich die viele Zeit dafür nehmen möchte.

Oliver Mertens
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Edith Berger

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großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es sind die 70er Jahre. Russ Hildebrandt lebt mit seiner Frau Marion und den Kindern Clem, Becky, Perry und Judson in einem amerikanische Vorort. Russ ist evangelischer Pastor und betreut zusammen mit seiner Frau die Gemeinde. Schon länger ist die Ehe der Hildebrandts kein leuchtendes Beispiel mehr. Während Marion von ihrer streng geheimgehaltenen Vergangenheit eingeholt wird,steigt das Interesse von Russ an einem neuen Gemeindemitglied mehr als es sollte. Träume, Wünsche, Ängste, Pläne, vor allem aber Misstrauen und Heimlichkeiten hinterlassen deutliche Spuren im ehemals gut geölten Familiengefüge.
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Es sind die 70er Jahre. Russ Hildebrandt lebt mit seiner Frau Marion und den Kindern Clem, Becky, Perry und Judson in einem amerikanische Vorort. Russ ist evangelischer Pastor und betreut zusammen mit seiner Frau die Gemeinde. Schon länger ist die Ehe der Hildebrandts kein leuchtendes Beispiel mehr. Während Marion von ihrer streng geheimgehaltenen Vergangenheit eingeholt wird,steigt das Interesse von Russ an einem neuen Gemeindemitglied mehr als es sollte. Träume, Wünsche, Ängste, Pläne, vor allem aber Misstrauen und Heimlichkeiten hinterlassen deutliche Spuren im ehemals gut geölten Familiengefüge.

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