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Crossroads Ein Schlüssel zu allen Mythologien Bd. 1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

22,5/15,6/5,5 cm

Gewicht

968 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-02008-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

«Crossroads» ist das spirituelle Gegenstück zu «Die Korrekturen». Jonathan Franzen erreicht mit dem als erster Teil einer Trilogie angelegten Familienroman die Spannung, Nuanciertheit und Intensität seines Erfolgsromans – und noch mehr Tiefe (...). Wie schwer sind Gut und Böse zu durchschauen! Genau deshalb braucht es grosse Romane wie diesen. ("NZZ am Sonntag")
Franzen lässt uns tief in die fünf Hauptfiguren hineinsehen, ja hineintauchen. Jede von ihnen stellt sich uns als tiefer, dunkler Schacht dar, in den uns der Autor mit einer starken Lampe ausgerüstet hinabsteigen lässt. (...) Diese Brillanz, diese Virtuosität im Grossen und im Detail, ist überwältigend, sie schlägt einen in den Bann und trägt die Spannung über diese mehr als 800 Seiten. ("Tages-Anzeiger")
"Crossroads" ist der erste Roman, der die neue, viel diskutierte Empfindsamkeit unserer Zeit, all die Debatten um Identität, um Rassismus und Sexismus, um wokeness und snowflakes, um kulturelle Aneignung und politische Korrektheit in einen großen geschichtlichen Zusammenhang rückt. (...) Jonathan Franzen hat einen großen Roman über den Ursprung unserer Gefühle geschrieben. (...) Grandios. ("Die Zeit")
Franzen ist (...) einer der souveränsten Erzähler und klügsten Essayisten unserer Zeit, Vogel- und Menschenfreund und nach dem Tod von John Updike und Philip Roth der vielleicht letzte Repräsentant der Great American Novel. (...) „Crossroads“ ist sein Meisterstück, ein nahezu perfekter Roman, der das Große und das Kleine, Schwere und Leichte mit beißendem Witz und Scharfsinn, mit komplexen Figuren und lebendigen Dialogen fein ausbalanciert. Der Roman ist das funkelnde Mosaikbild einer vergangenen Epoche. ("Badische Zeitung")
Es spricht schon sehr für Jonathan Franzens große Schreibkunst, dass er in Worte fassen kann, wie und wodurch jede seiner Figuren geprägt und gefangen ist. (...) "Crossroads" ist ein großes bürgerliches Selbstbefragungs- und Selbstvergewisserungsepos. Man kann, man soll und wahrscheinlich wird man es auch nicht vor der letzten Seite aus der Hand legen. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Jonathan Franzens „Crossroads“ liest sich wie ein Dostojewski für unsere Zeit. (...) Jede Seite dieses herrlich uncoolen Romans ist ein kleines Wunder. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Jonathan Franzens „Crossroads“ ist ein atemberaubend gut geschriebener Familienroman über Moral, Religion und Vergebung. ("SWR 2 "Journal am Morgen"")
Ein grandioser Erzähler. (...) Er kommt in seiner Erzählweise den Figuren so nahe, dass man wie sie denken kann. (...) Es stimmt sehr froh, dass dieser Roman noch zwei Fortsetzungen finden wird. ("Frankfurter Rundschau")
Wie schon lange kein Roman mehr schärft »Crossroads« die vom täglichen Kampf in unserer Social-Media-Welt abgestumpften Sinne für die wesentliche, im weitesten Sinne religiöse (...) Frage: ob und wie es gelingen kann, das Böse zu bekämpfen. ("Der Spiegel")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

22,5/15,6/5,5 cm

Gewicht

968 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-02008-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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In meiner Top 5 !!

Natalie am 13.10.2025

Bewertungsnummer: 2624791

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich ein Lese-Highlight der letzten Jahre. Habe mittlerweile mehrere Romane von dem Autor gelesen und muss sagen, Crossroads hat mir bisher am besten gefallen. Man kann so schön in die Geschichte eintauchen, alles um einen rum vergessen, man fühlt mit den Charakteren mit, und ist sofort in diesem wirklich mitreißenden Schreibstil gefangen. Konnte es kaum zur Seite legen. Franzen beschreibt die Charaktere so genau ohne dass es eine langweilige Aneinanderreihung von Eigenschaften wäre, ich hab mich nach dem ersten Drittel gefühlt, als würde ich die Familie persönlich kennen. Und war echt traurig, als der Roman zu Ende war...

In meiner Top 5 !!

Natalie am 13.10.2025
Bewertungsnummer: 2624791
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich ein Lese-Highlight der letzten Jahre. Habe mittlerweile mehrere Romane von dem Autor gelesen und muss sagen, Crossroads hat mir bisher am besten gefallen. Man kann so schön in die Geschichte eintauchen, alles um einen rum vergessen, man fühlt mit den Charakteren mit, und ist sofort in diesem wirklich mitreißenden Schreibstil gefangen. Konnte es kaum zur Seite legen. Franzen beschreibt die Charaktere so genau ohne dass es eine langweilige Aneinanderreihung von Eigenschaften wäre, ich hab mich nach dem ersten Drittel gefühlt, als würde ich die Familie persönlich kennen. Und war echt traurig, als der Roman zu Ende war...

Ein Meisterwerk der Literatur

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 22.07.2024

Bewertungsnummer: 2250041

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Crossroads” von Jonathan Franzen ist ein literarisches Meisterwerk, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Franzen hat sich mit diesem Roman endgültig in die Riege meiner Lieblingsautoren katapultiert. Seine Fähigkeit, komplexe Charaktere und emotionale Tiefe zu erschaffen, ist einfach überwältigend. Der Roman spielt in den 1970er Jahren und folgt der Familie Hildebrandt durch eine Zeit des Wandels und der inneren Konflikte. Franzens Erzählweise ist so lebendig und detailreich, dass man sich direkt in die Zeit und das Leben der Charaktere versetzt fühlt. Jeder Protagonist wird mit solcher Präzision und Einfühlungsvermögen dargestellt, dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Besonders beeindruckend fand ich, wie Franzen die moralischen Dilemmata und die Suche nach persönlicher Erlösung der Figuren behandelt. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Themen von Schuld, Vergebung und der Suche nach Sinn im Leben sind universell und zeitlos. Die Ankündigung, dass “Crossroads” der Auftakt einer Trilogie ist, lässt mein Leserherz höher schlagen. Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzungen in die Hände zu bekommen und noch tiefer in die Welt der Familie Hildebrandt einzutauchen. Franzen hat hier einen so starken ersten Band abgeliefert, dass die Erwartungen für die kommenden Bücher enorm hoch sind – und ich bin überzeugt, dass er sie erfüllen wird. Nach dieser Lektüre werde ich auf jeden Fall auch die anderen Werke von Jonathan Franzen besorgen. Seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und Charaktere zum Leben zu erwecken, ist einzigartig und macht ihn zu einem der herausragendsten Autoren unserer Zeit. “Crossroads” ist für mich ein absolutes Muss und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die literarische Romane lieben. Franzen hat einmal mehr bewiesen, dass er ein Meister seines Fachs ist.

Ein Meisterwerk der Literatur

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 22.07.2024
Bewertungsnummer: 2250041
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Crossroads” von Jonathan Franzen ist ein literarisches Meisterwerk, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Franzen hat sich mit diesem Roman endgültig in die Riege meiner Lieblingsautoren katapultiert. Seine Fähigkeit, komplexe Charaktere und emotionale Tiefe zu erschaffen, ist einfach überwältigend. Der Roman spielt in den 1970er Jahren und folgt der Familie Hildebrandt durch eine Zeit des Wandels und der inneren Konflikte. Franzens Erzählweise ist so lebendig und detailreich, dass man sich direkt in die Zeit und das Leben der Charaktere versetzt fühlt. Jeder Protagonist wird mit solcher Präzision und Einfühlungsvermögen dargestellt, dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Besonders beeindruckend fand ich, wie Franzen die moralischen Dilemmata und die Suche nach persönlicher Erlösung der Figuren behandelt. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Themen von Schuld, Vergebung und der Suche nach Sinn im Leben sind universell und zeitlos. Die Ankündigung, dass “Crossroads” der Auftakt einer Trilogie ist, lässt mein Leserherz höher schlagen. Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzungen in die Hände zu bekommen und noch tiefer in die Welt der Familie Hildebrandt einzutauchen. Franzen hat hier einen so starken ersten Band abgeliefert, dass die Erwartungen für die kommenden Bücher enorm hoch sind – und ich bin überzeugt, dass er sie erfüllen wird. Nach dieser Lektüre werde ich auf jeden Fall auch die anderen Werke von Jonathan Franzen besorgen. Seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und Charaktere zum Leben zu erwecken, ist einzigartig und macht ihn zu einem der herausragendsten Autoren unserer Zeit. “Crossroads” ist für mich ein absolutes Muss und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die literarische Romane lieben. Franzen hat einmal mehr bewiesen, dass er ein Meister seines Fachs ist.

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Crossroads

von Jonathan Franzen

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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3/5

Etwas überschätzt?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Franzen, dessen "Korrekturen" ich gern gelesen habe, hat sich mit seiner geplanten Trilogie, deren erster Teil jetzt erschienen ist, viel vorgenommen. Es geht, so der Übertitel, um nichts weniger als dien "Schlüssel zu allen Mythologien". Dies ist eine Anspielung auf George Eliots "Middlemarch" in dem ein gewisser Geistlicher namens Reverend Edward Casaubons das gleiche Ziel verfolgt und daran scheitert. Diese Ironie, die das Scheitern eines solch megalomanischen Projekts gleich miteinbezieht, muss man Franzen anrechnen. Auch sein explizites Ansinnen einen literarischen Gegenpol zu Netflix und Co. zu schaffen, indem er sich auf die Stärken des großen Romans rückbesinnt, sind ambitioniert. Tatsächlich muss man sich aber fragen, ob man seinen Serienmarathon für dieses Buch wirklich unterbricht. Mich hat es gelangweilt von Seite 1 bis 300, weiter bin ich nicht vorerst gekommen. (Und ja, es ist anmaßend eine Rezension über ein Buch zu schreiben, das man nur zu einem Drittel gelesen hat.) Aber dem langatmigen und halbironischen Stil und den großväterlichen Umgang mit den holzschnittartigen Figuren kann ich nicht viel abgewinnen und ich hatte wenig Hoffnung, das sich das auf den verbleibenden rund 500 Seiten noch wesentlich ändert. Zudem scheint mir das Buch aus besagten Gründen weder zeitgemäß noch historisch besonders erhellend. Dafür sind mir die Figuren und die Situationen in die sie sich manövrieren ebenfalls zu klischeehaft (Der junge Mann, der seine Freundin verlässt um als Soldat nach Vietnam zu gehen / Der verheiratete Pfarrer, der eine andere Frau aus der Gemeinde begehrt / der Drogendealende hochintelligente Sohn etc.) Vielleicht habe ich aber auch die Monumentalität dieses Werkes nicht verstanden. Eine Franzen Kennerin, sagte mir jedenfalls kürzlich, seine Werke entfalten sich erst mit der Zeit. Dass Franzen sehr gut familiäre Neurosen sezieren und die psychologischen Mechanismen zwischenmenschlicher (und meistens triebgesteuerter) Beziehungen analysieren kann, steht auch außer Frage. Fraglich bleibt dennoch, ob man sich die viele Zeit dafür nehmen möchte.
  • Oliver Mertens
  • Buchhändler/-in

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Franzen, dessen "Korrekturen" ich gern gelesen habe, hat sich mit seiner geplanten Trilogie, deren erster Teil jetzt erschienen ist, viel vorgenommen. Es geht, so der Übertitel, um nichts weniger als dien "Schlüssel zu allen Mythologien". Dies ist eine Anspielung auf George Eliots "Middlemarch" in dem ein gewisser Geistlicher namens Reverend Edward Casaubons das gleiche Ziel verfolgt und daran scheitert. Diese Ironie, die das Scheitern eines solch megalomanischen Projekts gleich miteinbezieht, muss man Franzen anrechnen. Auch sein explizites Ansinnen einen literarischen Gegenpol zu Netflix und Co. zu schaffen, indem er sich auf die Stärken des großen Romans rückbesinnt, sind ambitioniert. Tatsächlich muss man sich aber fragen, ob man seinen Serienmarathon für dieses Buch wirklich unterbricht. Mich hat es gelangweilt von Seite 1 bis 300, weiter bin ich nicht vorerst gekommen. (Und ja, es ist anmaßend eine Rezension über ein Buch zu schreiben, das man nur zu einem Drittel gelesen hat.) Aber dem langatmigen und halbironischen Stil und den großväterlichen Umgang mit den holzschnittartigen Figuren kann ich nicht viel abgewinnen und ich hatte wenig Hoffnung, das sich das auf den verbleibenden rund 500 Seiten noch wesentlich ändert. Zudem scheint mir das Buch aus besagten Gründen weder zeitgemäß noch historisch besonders erhellend. Dafür sind mir die Figuren und die Situationen in die sie sich manövrieren ebenfalls zu klischeehaft (Der junge Mann, der seine Freundin verlässt um als Soldat nach Vietnam zu gehen / Der verheiratete Pfarrer, der eine andere Frau aus der Gemeinde begehrt / der Drogendealende hochintelligente Sohn etc.) Vielleicht habe ich aber auch die Monumentalität dieses Werkes nicht verstanden. Eine Franzen Kennerin, sagte mir jedenfalls kürzlich, seine Werke entfalten sich erst mit der Zeit. Dass Franzen sehr gut familiäre Neurosen sezieren und die psychologischen Mechanismen zwischenmenschlicher (und meistens triebgesteuerter) Beziehungen analysieren kann, steht auch außer Frage. Fraglich bleibt dennoch, ob man sich die viele Zeit dafür nehmen möchte.

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