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Das Ende der Evolution Der Mensch und die Vernichtung der Arten

2

39,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.12.2019

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

1072

Maße (L/B/H)

23,6/16,7/6,5 cm

Gewicht

1408 g

Farbe

Schwarz / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10241-1

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist ein Appell: Natur und Tiere brauchen unser Handeln. Jetzt! Sonst erwischt es am Ende auch uns.« ("ARD »ttt«")
»Vielleicht eines der wichtigsten Bücher des Jahres.« ("Der Standard")
»Ein kluges Buch, das man kaum noch weglegt, wenn man es erst einmal begonnen hat.« ("Kleine Zeitung")
»Glaubrecht liefert eine umfassende Bestandsaufnahme davon, wie es um die Biodiversität des Planeten tatsächlich steht. Er hat den Blick des weltgereisten Biologen, der die Zerstörung von Natur selbst erforscht, und er kann darüber schreiben wie nur wenige.« ("ZEIT Wissen")
»Verständlich und faktenreich schildert Glaubrecht eine Entwicklung, die erschreckt.« ("Hörzu")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.12.2019

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

1072

Maße (L/B/H)

23,6/16,7/6,5 cm

Gewicht

1408 g

Farbe

Schwarz / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10241-1

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    4/5

    29.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warnungen das es in Bezug auf...

    Warnungen das es in Bezug auf die Verringerung der Artenvielfalt auf dieser Erde "kurz vor Zwölf" sei hat es schon viele gegeben. Daran gehalten hat sich die Menschheit immer noch nicht, wie dieses Buch eindrucksvoll belegt. Reicht noch ein "Ruck" oder ist es schon zu spät ?

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende der Evolution

    Der Autor zeigt mit messerscharfen analytischen Argumenten, Belegen und Fachwissen auf wo hin der Homo Sapiens zusteuert, auf eine turbulente Achterbahnfahrt ohne Happyend mit dem Klimawandel auf dem Beifahrersitz wird das zum ultimativen Horrortrip für die Menschliche Zivilisation. Für jede*r verantwortungsbewussten Erdenbewohner hier im aufgeklärten Europa muss diese Lektüre Pflicht sein.

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Denn wir denken gerne schlau – wir handeln aber oft blöd“

    Der Biologe Matthias Glaubrecht beschreibt auf über 1000 Seiten, was viele von uns gerne ausblenden möchten: die Entwicklung des Menschen, die Bevölkerungsexplosion, das Artensterben, die rücksichtslose Ausbeutung der Natur, die „Bauart“ des Menschen und die menschengemachte Katastrophe, in die wir sehenden Auges laufen, wenn nicht ein radikales und globales Umdenken einsetzt. Unangenehme Inhalte zwar, aber ein tolles Buch eines Autors, der für seine Themen brennt. Viel, viel Wissen über Mensch und Umwelt. Mit größtem Interesse gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist nichts Neues! Wir waren dabei!

    Als meine elfte Buchempfehlung in der Quarantäne möchte ich das Buch „Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ von Matthias Glaubrecht vorstellen. Um es vorweg zu sagen: Matthias Glaubrecht habilitierte an der Humboldt-Universität Berlin und ist derzeit der leitende Direktor des Centrums für Naturkunde in Hamburg. Es mag sein, dass man die Dramatik und Metaphorik des Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht nicht teilen möchte, mit der er seine beeindruckende und umfangreiche Darstellung des biologischen Zustands der Erde, auf der wir immerhin leben und leben werden müssen, ausgestaltet. Jedoch ist es auch bei den letzten Hinterbänklern mittlerweile angekommen, dass der Atommüll, der Müll in den Ozeanen, die Trinkwasserverunreinigungen, die gravierenden Landschaftsveränderungen, das Insektensterben, die Klimaveränderungen usw. usw. usw. Folgen haben werden: auch kausale Folgen für die Menschheit, aber auch für die ganze Biosphäre auf der Erde. Wenn man Matthias Glaubrecht folgen möchten, steht viel auf dem Spiel: „Das Anthropozän – unser durch den Menschen geprägtes Erdzeitalter – wird durch ein weltweites Massenaussterben der Arten, das sechste in der Erdgeschichte, markiert werden. Es wird das Ende der Evolution auf der Erde sein, so wie wir Menschen sie kennen.“ Gewiss kann man sich als Zyniker zurücklehnen und sagen: Wir sind nicht die Ersten, denen das zustößt. Jedoch werden wir womöglich die Ersten sein, die eine derart gravierende und selbst verursachte Veränderung dokumentieren und in ihr stehend ohne Handlungsreflex agieren. Neben den Klimaveränderungen und der Vermüllung der gesamten Erde, ist das Artensterben – wie Matthias Glaubrecht prognostiziert – jenes Phänomen, das die Menschheit und mit ihr die gesamte uns bekannte Evolution gefährden wird. Ursächlich eng verbunden ist das Artensterben mit der demografischen Entwicklung, die alle Ressourcen der Erde auf Land und in Wasser aufbraucht, um andere nicht-menschliche Lebensformen, und somit aber auch die eigene – einschränkt und vernichtet. Aber wie schon längst gesagt: Es ist nichts Neues! Wir waren dabei!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    01.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vernichtung der Arten

    In der Geschichte unseres Planeten gab es in Summe fünf große Massensterben. Zu keinem Zeitpunkt davon war der moderne Mensch jedoch schon Teil des Planeten. Immer wieder ist es also schon passiert, dass nicht nur einzelne Spezies, sondern ganze Artenstämme ausgestorben sind. Die Gründe dafür waren sehr unterschiedlich. So hat etwa ein gewaltiger Asteroid vor knapp 65 Millionen Jahren fast die gesamte Population der Dinosaurier ausgelöscht. Lediglich die Vögel und die Krokodile blieben davon weitgehend verschont. Die Vögel, so glauben die modernen Evolutionsforscher unserer Zeit, überlebten lediglich dadurch, dass sie sehr klein waren. Krokodile lebten in den Meeren, welche von dem gewaltigen Einschlag weniger stark betroffen waren. Das ist das bekannteste Massensterben unserer Welt. Weit weniger bekannt jedoch ist eine weitere Katastrophe, die unseren Planeten heimgesucht hat. Vor mehreren Millionen Jahren traf ein Gammablitz unsere Heimat. Dieser hatte die gleichen negativen Auswirkungen auf unsere Tierwelt. Ganze Populationen starben aus. Doch nun stehen wir vor dem sechsten großen Massensterben. Noch nie in der Geschichte unseres Planeten standen dermaßen viele Bewohner kurz davor für immer zu verschwinden. Der deutsche Evolutionsbiologe und Wissenschaftshistoriker Matthias Glaubrecht begibt sich mit historischen Dokumenten und fossilen Überresten auf Spurensuche. Seine Nachforschungen ergeben ein groteskes und manchmal auch verwirrendes Bild für mich. Obwohl auch in unserem Jahrhundert vereinzelt immer wieder neue Arten entdeckt werden, man denke etwa an die Erfindung des Atommikroskops, ist dennoch ein starker Trend auszumachen. Immer mehr Tierarten geraten auf die „rote Liste“ der bedrohten Arten. Quer durch alle Kontinente unserer Erde ist diese Entwicklung nachzuvollziehen. Sei es nun in den Steppen der afrikanischen Savanne oder im Regenwald Brasiliens. Ganz egal, wo Herr Glaubrecht auch hinsieht, überall ergibt sich das gleiche Bild. Immer mehr Tierarten geraten durch unterschiedliche Einflüsse in Bedrängnis. Diese Tragödie hat jedoch viele Seiten, welche Herr Glaubrecht aufzeigt. Der Klimawandel zerstört den Lebensraum vieler großer und kleiner Tiere immer mehr. Der Regenwald Südamerikas wird zunehmend auch noch durch die starke Abholzung verkleinert. Durch die kontrollierte Vernichtung ganzer Biohabitate verschwinden nicht nur die Wälder, sondern auch die Tiere, die darin leben. Das trifft vor allem Affen und Gorillas, aber auch eine ganze Bandbreite von Papageienarten. Ein Buch, das eine dramatische Veränderung der Biodiversität unseres Planeten aufzeigt und zum Nachdenken anregt. Da Herr Glaubrecht Wissenschaftshistoriker ist, gibt es immer wieder einen historischen Rückblick, was das Lesen teilweise etwas ermüdend macht. Man erfährt zwar sehr viel Neues, aber auch manches, was man schon aus den Nachrichten oder diversen Tierdokumentationen kennt. Auch die Tatsache, dass das Werk über 1000 Seiten hat und immer wieder Wiederholungen aufwirft, macht es zwar interessant, aber dennoch an mehreren Stellen viel zu langatmig, um es komplett zu lesen.

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